Stefan Brink
-
Ampel-Koalition: Keine Überzeugung. Nirgends
Die Ampel-Spitzenpolitiker im November 2021, als der Koalitionsvertrag präsentiert wurde. Ampel-Koalition: Keine Überzeugung. Nirgends Ein Wettlauf der Schäbigkeit ist in vollem Gange, der Orientierungsverlust der Regierung evident – nicht nur beim „Sicherheitspaket“. Wo sind die Stimmen der SPD, der Grünen und der „Bürgerrechtspartei“ FDP, wenn es um ihre politischen Überzeugungen geht? Stefan Brink liest der Ampel-Regierung die Leviten und setzt auf die Zivilgesellschaft.
-
Beschäftigtendatenschutz: KI als Katalysator für Überwachung am Arbeitsplatz
Wenn der Computer die Leistung beurteilt Beschäftigtendatenschutz: KI als Katalysator für Überwachung am Arbeitsplatz Programme zur digitalen Leistungskontrolle sind auf dem Vormarsch, der Überwachungsdruck auf Arbeitnehmer:innen steigt. Zu diesem Schluss kommt ein neues Gutachten und macht Vorschläge zur Verbesserung. Abhilfe könnte ein lang versprochenes Gesetz schaffen, doch ein Koalitionspartner blockiert das Vorhaben.
-
Es gilt die Datenschutzgrundverordnung: Was Crowdstrike und Microsoft in Europa droht
Der sogenannte „blaue Bildschirm des Todes“, hier am Washingtoner Flughafen Dulles am 19. Juli 2024. Es gilt die Datenschutzgrundverordnung: Was Crowdstrike und Microsoft in Europa droht Am 19. Juli kam es weltweit zu erheblichen Beeinträchtigungen wegen massiver Computerausfälle. Was ist nach dem durch Crowdstrike verursachten Ausfall von Millionen Microsoft-Computern aufgrund der Datenschutzregeln in Europa zu beachten? Welche Sanktionen drohen jetzt wem? Wir haben den ehemaligen Landesdatenschutzbeauftragten von Baden-Württemberg, Stefan Brink, gefragt.
-
Scheidender Datenschutzbeauftragter: „Ich wollte gar nicht Bußgeld-Europameister werden“
Jetzt nicht mehr Landesbeauftragter: Stefan Brink Scheidender Datenschutzbeauftragter: „Ich wollte gar nicht Bußgeld-Europameister werden“ Stefan Brink gilt als streitbarer Kopf. Nun gibt er sein Amt als Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit von Baden-Württemberg auf. Wir sprachen mit ihm über Fehler der Aufsichtsbehörden, Winfried Kretschmanns Talkshow-Auftritte und warum er Bußgelder für überschätzt hält.
-
Bußgeldverfahren aus dem Ländle: PimEyes droht eine Millionenstrafe
Unerlaubte Sammlung: Datenbank mit Hunderten Millionen Gesichtern (Symbolbild) Bußgeldverfahren aus dem Ländle: PimEyes droht eine Millionenstrafe Die umstrittene Gesichtersuchmaschine PimEyes könnte das erste Mal mit einer Strafe belegt werden. Ausgerechnet die baden-württembergische Datenschutzbehörde eröffnet nun das weltweit erste Bußgeldverfahren gegen das mittlerweile in der Karibik ansässige Unternehmen. Doch ob PimEyes tatsächlich zahlen muss, ist damit noch lange nicht klar.
-
Überwachungskameras von Ring: Amazon gibt Aufnahmen ohne richterlichen Beschluss an deutsche Polizei
Ring wirbt mit dem Slogan "Get tough on crime" für seine Überwachungssysteme, könnte aber selbst gegen Datenschutzrecht verstoßen Überwachungskameras von Ring: Amazon gibt Aufnahmen ohne richterlichen Beschluss an deutsche Polizei Mit seinem weit verbreiteten Heim-Überwachungssystem sammelt Amazon auf seinen Servern umfangreiches Videomaterial. Ohne Rechtsgrundlage gibt das Unternehmen die Daten an die Polizei weiter, wenn diese danach fragt.
-
PimEyes-CEO: „Der Mensch ist der Stalker, nicht die Suchmaschine“
PimEyes-CEO: „Der Mensch ist der Stalker, nicht die Suchmaschine“ Zwei Milliarden Gesichter umfasst PimEyes, eine der umstrittensten Gesichter-Suchmaschinen der Welt. Ihr neuer CEO Giorgi Gobronidze erklärt in seinem ersten ausführlichen Interview, wie er Stalker:innen aufspüren will und warum er die Technologie nicht für gefährlich hält.
-
Gesichter-Suchmaschine: Dutzende Männer wollen mit PimEyes fremde Frauen finden
Ausschau nach Frauen (Symbolbild) Gesichter-Suchmaschine: Dutzende Männer wollen mit PimEyes fremde Frauen finden Mit PimEyes sollen Menschen herausfinden, wer ihre Fotos im Netz verbreitet – so weit die Theorie. Unsere Recherche zeigt, wie Männer mit PimEyes fremden Frauen nachstellen wollen. Das Unternehmen verurteilt das und nennt Maßnahmen gegen Missbrauch.
-
Abgang von Stefan Brink: Konsequent bis zum Schluss
Bye bye, Brink: Der LfDI Baden-Württemberg hört auf Abgang von Stefan Brink: Konsequent bis zum Schluss Mit Stefan Brink hat einer der profiliertesten Datenschützer seinen Rückzug angekündigt. Offenbar wurde er sich mit der Grün-Schwarzen Landesregierung nicht über die Weiterentwicklung seiner Behörde einig. Ein Verlust für Baden-Württemberg und für die Bürgerrechtslandschaft in ganz Deutschland.
-
Neuer Chef: Gesichter-Suchmaschine PimEyes bricht das Schweigen
Datenbank mit Hunderten Millionen Gesichtern (Symbolbild) Neuer Chef: Gesichter-Suchmaschine PimEyes bricht das Schweigen PimEyes untergräbt die Anonymität von Menschen, deren Gesicht im Internet zu finden ist. Nach breiter Kritik hatte sich die polnische Suchmaschine auf die Seychellen abgesetzt. Jetzt hat PimEyes einen neuen Chef – und geht an die Öfffentlichkeit.
-
Gesichtserkennung: PimEyes-Gründer mit neuer Gesichtersuche zurück in der EU
Unternehmen schlagen aus biometrischen Daten Profit (Symbolbild). Gesichtserkennung: PimEyes-Gründer mit neuer Gesichtersuche zurück in der EU Die biometrische Gesichtersuchmaschine PimEyes ist nach einer Kritikwelle aus der EU geflohen. Jetzt ist mit Public Mirror ein erstaunlich ähnlicher Service in der EU aufgetaucht – mit bekannten Hintermännern.
-
Twitter-Alternative: Immer mehr Behörden nutzen soziales Netzwerk Mastodon
Das soziale Netzwerk Mastodon wird mit freier Software betrieben und dezentral aufgebaut. (Symbolbild) Twitter-Alternative: Immer mehr Behörden nutzen soziales Netzwerk Mastodon Mastodon ist die wohl größte freie Alternative unter den sozialen Netzwerken. In Deutschland kommunizieren dort mittlerweile einige staatliche Institutionen. Wir haben geschaut, wer im Fediverse aktiv ist.
-
Freiheit und Digitalisierung: Keine Demokratie ohne Privatheit
Wer oder was ist hier die Ware? Freiheit und Digitalisierung: Keine Demokratie ohne Privatheit „Wir haben keinerlei Vorstellung davon, was alles gewusst wird“, sagt Harald Welzer über die kommerziellen Datenkonzerne. In einem Gespräch mit Datenschützer Stefan Brink redet der Soziologe und Sachbuchautor über unsere schöne neue Datenwelt, Gesichtserkennung, Beschäftigten-Datenschutz und die Veränderung der Arbeitsverhältnisse, auch unter pandemischen Bedingungen.
-
Corona-Warn-App: Baden-Württemberg erlaubt datensparsames Einchecken
Die eigene Privatsphäre schützen und Veranstaltungskontakte warnen: Die Corona-Warn-App kann inzwischen beides. (Symbolbild) Corona-Warn-App: Baden-Württemberg erlaubt datensparsames Einchecken Wer in Baden-Württemberg ausgehen möchte, muss jetzt nicht mehr Name und Adresse offenlegen. Möglich ist das durch die Corona-Warn-App – und durch eine wichtige Änderung in der Corona-Verordnung.
-
Datenschützer: Unis dürfen bei Online-Prüfungen weniger überwachen
Mit Proctoring reicht die Überwachung bei Prüfungen bis in die Studentenbude. (Symbolbild) Datenschützer: Unis dürfen bei Online-Prüfungen weniger überwachen In der Pandemie setzen Hochschulen auf Überwachung bei Online-Prüfungen. Doch die eingesetzten Techniken gehen deutlich zu weit. Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte setzt den Unis deswegen jetzt strenge Regeln.
-
Neue Datenschutzbestimmungen: Lidl lohnt sich: Für Google und Facebook
Bei Lidl lohnt sich auch ein Blick in die Datenschutzbestimmungen. Neue Datenschutzbestimmungen: Lidl lohnt sich: Für Google und Facebook Im Onlineshop von Lidl gelten neue Regeln. Das Unternehmen gibt nun auch Namen und E‑Mailadressen an Werbeplattformen wie Facebook weiter, sofern man nicht widerspricht. Die zuständige Datenschutzbehörde sieht die Rechtslage etwas anders.
-
Liste der Auffälligen: Tübingen muss Datensammlung über Geflüchtete beenden
"Datenschutz, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5xBSrqpiiCk">warum bist du so hügelig?"</a>, mag sich vielleicht Boris Palmer jetzt fragen. Liste der Auffälligen: Tübingen muss Datensammlung über Geflüchtete beenden Die Stadt Tübingen sammelte auf einer Liste Asylsuchende, die vermeintlich auffällig geworden sein sollen. Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte hat das nun verboten. Oberbürgermeister Palmer zeigt sich uneinsichtig.