Demokratie

Vorratsdatenspeicherung: Wir speichern das!

Als Weiterentwicklung dieser Grafik hat @wortfeld ein wunderbares Mobilisierungsvideo für die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung gemacht.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Hier ist das Video mit weiteren Motiven als MP4 und auf Youtube:

Und hier kann man gegen die Vorratsdatenspeicherung unterschreiben: zeichnemit.de.

13 Kommentare
  1. Klasse Video, echt gut gemacht!

    Stellt euch mal vor, man hätte genug Geld und könnten das als Fernseh-Werbespot ausstrahlen! Leider bleibt sowas den großen Industrie-Lobbies verbehalten…

    1. Wenn ihr genug sammelt, könnt ihr das. Ein paar Piraten hatten vor der BTW auch für ihre Aktion „Werbespot im privaten TV“ geworben und genug Spenden für ein paar brauchbare Sendeplätze gesammelt. Ob man das gut findet oder nicht, ist an der Stelle ja egal, geklappt hat es auf jeden Fall (glaub mehrere 10k€ sind zusammengekommen).

    2. Man kann ja auch seine kleinen Programmkinos vor Ort fragen, ob sie sowas kostenlos/günstig in ihre Werbung aufnehmen (oder man bietet als Gegenleistung anderweitige Hilfe an) un da der Sommer noch nicht ganz durch ist: Unis, Vereine, Cafes machen manchmal Open-Air-Kino. Da kann man auch (frühzeitig genug) antanzen…
      Es muss ja nicht immer RTL sein.

      Oder man brennt ein paar Mini-CDs voll, bekelbt sie hübsch und verteilt sie in Briefkästen oder vor nem Club oder legt sie in nem Cafe aus…

    1. Alvar Freude hat noch einen langen Weg vor sich, wenn er an anlassloser VDS festhält z.B. hat er sich noch keine Gedanken über Bot-Netze, Trojaner, VNC, Backorifice, Backdoors, Router, etc. gemacht.

      Seine jetzige Vorstellung von VDS ist verfassungswidrig, weil eine schwerstkriminelle Attacke eines Bot-Netzes dazu führen wird, dass sämtliche Verbindungsdaten der letzten 80 Tage von sehr vielen unschuldigen Bürgern abgerufen werden.

      Seine revisionssichere Protokollierung soll nur bei den Telekommunikationsanbietern also serverseitig stattfinden, was laut Vorgaben des BVerfG wieder verfassungswidrig wäre.
      Bürgern darf bei Vorwürfen schwerster Straftaten der Beweis der Unschuld (siehe Strafgesetzbuch) nicht unmöglich gemacht werden, so dass also auch eine revisionssichere Protokollierung in jeder Wohnung mit Internetanschluss stattfinden müsste.
      Das Logfile einer Firewall auf dem Home-PC ist dazu jedoch nicht ausreichend.

      Nur durch eine revisionssichere Protokollierung des hausinternen Router-Verkehrs könnte jemand beweisen, dass der brandneue internetfähige Fernseher schon ab Werk trojanerverseucht ausgeliefert wurde.

      1. Alvar argumentiert parteibezogen, d. h. dass man in eine Diskussion nicht mit einer „nix, unter keinen Umständen“-Haltung reingehen kann. Dann bekommt man im Zweifel etwas noch Schlimmeres. Zumindest habe ich ihn so verstanden.

        Ist mir aber auch nicht recht. Grundrechte sind nicht verhandelbar.

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