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Apple und Lenovo weisen Kritik an Greenpeace-Ranking zurück

Lenovo und Apple haben beleidigt auf das Greenpeace Konzern-Ranking reagiert, worüber wir gestern berichtet hatten. In dem Ranking ging es darum, welche grossen Elektro-Konzerne am besten ihre Nachhaltigkeits-Hausaufgaben gemacht haben, mittlerweile auf Schadstoffe verzichten und ein Recycling ihrer Produkte anbieten. Lenono verwendet laut Greenpeace immer noch die Gefahrstoffe PVC (Plastik) und BFR (bromierte Flammschutzmittel) und…

  • Markus Beckedahl

Lenovo und Apple haben beleidigt auf das Greenpeace Konzern-Ranking reagiert, worüber wir gestern berichtet hatten. In dem Ranking ging es darum, welche grossen Elektro-Konzerne am besten ihre Nachhaltigkeits-Hausaufgaben gemacht haben, mittlerweile auf Schadstoffe verzichten und ein Recycling ihrer Produkte anbieten.

Lenono verwendet laut Greenpeace immer noch die Gefahrstoffe PVC (Plastik) und BFR (bromierte Flammschutzmittel) und nehme nicht in allen Ländern Geräte zurück. Ein Lenovo-Sprecher erklärte gestern laut de.internet.com, dass sein Unternehmen sich weltweit an die notwendigen Umweltschutznormen halte oder sie sogar übertreffe. Das Greenpeace-Ranking zeige nicht, was Lenovo tatsächlich für die Natur tut. Geschäftsleute könnten z.B. ihre Geräte recyclen lassen, aber das würde man nicht auf die Homepage schreiben. Soso.

Apple wurde kritisiert, weil das Unternehmen keine Lite mit verwendeten gefährlichen Substanzen transparent publizieren würde. Es gäbe auch kein klares Bekenntnis, auf BFR- und PVC-Substanzen zu verzichten. Pluspunkt machte Apple dadurch, dass sie wenigstens keinen Elektromüll exportieren würden. Apple wiederum ist der Meinung, dass die Kritierien falsch angelegt seien. Noch würde eine kleine Menge Quecksibler in den Flachbildschirmen verwendet werden, aber man schaue sich nach Alternativen um. Röhrenmonitore mit Kadmium seien aus dem Programm genommen worden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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6 Kommentare zu „Apple und Lenovo weisen Kritik an Greenpeace-Ranking zurück“


  1. Markus, dir ist klar, dass deine Überschrift aussagt, dass Apple und Lenovo sich mit der Kritik von Greenpeace einverstanden erklären, indem sie Kritik an dem Ranking zurückweisen?


  2. markus

    ,

    Oh, war nicht aufgefallen. hast Du einen Verbesserungsvorschlag?


  3. […] 10 März: Nachhaltig Hacken. 29. August: Greenpeace veröffentlicht Hitparade der ökologischsten Konzerne. 30. August: Apple und Lenovo weisen Kritik an Greenpeace-Ranking zurück. von markus um 14:47 | abgelegt in General, Digitalkultur, Informationstechnologie, Campaigning Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links […]


  4. […] Mehr dazu auch hier: Greenpeace veröffentlicht Hitparade der ökologischsten Konzerne Apple und Lenovo weisen Kritik an Greenpeace-Ranking zurück Greenpeace-Kampagne: Green my Apple! von markus um 15:26 | abgelegt in General, Freie Software, Campaigning Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links […]


  5. Jacobsen

    ,

    Die Greenpeace-Kritik an Apple war gerade der Grund, einen Mac zu kaufen. Immer daran denken: Wenn Greenpeace, BUND, Nabu und wie sie alle heissen, gegen etwas sind, dann kann das nicht ganz und gar schlecht sein. Und natürlich ist die Überschrift in der Tat sinnentstellend!


  6. markus

    ,

    So cool will ich auch mal sein. Freuen wir uns auf Palmen nach dem Klimawandel und der giftige Elektroschrott geht eh nach Afrika oder China…

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