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Dienstag, 23. September 2008

BpB: Neue Medien - Internet - Kommunikation

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in ihrer Reihe “Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39/2008)” die Publikation “Neue Medien - Internet - Kommunikation” veröffentlicht. Diese kann man bestellen oder als PDF (3 MB) herunterladen.

1,3 Milliarden Menschen – ein Fünftel der Weltbevölkerung – nutzen das World Wide Web; allein in Deutschland werden mehr als 42 Millionen Internetnutzer und -nutzerinnen gezählt. Das Internet, das es als Massenmedium erst seit 15 Jahren gibt, und andere “neue” Medien erleichtern und befördern die weltweite Ausdehnung von Kommunikationsbeziehungen: die transkulturelle Kommunikation. Wissenschaftler sprechen von einer “Globalisierung der Medienkommunikation”. Diese erfolgt im Verbund mit den traditionellen Medien; es handelt sich dabei weniger um “Weltkommunikation” als um Kommunikation in regionalen Großräumen, etwa im “Kommunikationsraum Europa”.

Tatsächlich kann sich jeder – unabhängig von Hierarchien, nationalen Begrenzungen oder institutionellen Anbindungen – an globalen Kommunikationsprozessen beteiligen: vorausgesetzt er hat Zugang zum Internet. Diese Einschränkung trübt die Hoffnung, das Internet werde die Demokratisierung im Sinne einer transnationalen Öffentlichkeit rasch vorantreiben. Beteiligungs- oder Sprachbarrieren versperren nach wie vor einem großen Teil der (Welt-)Bevölkerung den Zutritt zur “Netzwerkgesellschaft”.

Montag, 15. September 2008

BpB: Terrorabwehr und Datenschutz

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in der Reihe “Themenblätter im Unterricht (Nr. 74)” den Titel “Terrorabwehr und Datenschutz“. Davon gibt es auch ein PDF zum Download.

“Der internationale Terrorismus” bestimmt immer wieder die Schlagzeilen. Sich vor ihm zu schützen wird als eine wichtige Aufgabe für die westlichen Demokratien angesehen. Welchen Preis zahlen die Bürger heute und in Zukunft für ihre Sicherheit? Diese Themenblätter beleuchten das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit: Wieviel Freiheit ist möglich und wieviel Sicherheit nötig? Der Wert der eigenen Privatsphäre spielt dabei eine entscheidende Rolle. Exemplarisch wird unser “Online-Verhalten” und die “Online-Durchsuchung” zur Debatte gestellt.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Buch: Urheberrecht im Alltag als PDF

Das von der iRights-Redaktion im Auftrag für die BpB geschriebene Buch “Urheberrecht im Alltag” gibts jetzt auch als PDF. (14MB)

Nicht nur Musiker, Autoren und Künstler müssen sich heute mit dem Thema Urheberrecht beschäftigen, sondern auch Musikliebhaber und Internetnutzer. Fragen, die sich bei der Nutzung digitaler Medien stellen, sind für Laien nicht einfach zu beantworten. Und die Veränderungen im Urheberrecht geben sogar Juristen Rätsel auf. iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt? Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren und Nutzer?

Der Umfang des Buches mit 400 Seiten zeigt übrigens schön anschaulich, dass das derzeitige Urheberrecht mehr als komplex und kompliziert ist.

[via]

Mittwoch, 9. April 2008

Neues BpB-Buch: Urheberrecht im Alltag

Die Bundeszentrale für politiche Bildung hat ein neues “Must-Have”-Buch in Zusammenarbeit mit iRights.info herausgegeben: Urheberrecht im Alltag (Schriftenreihe Bd. 655).

Nicht nur Musiker, Autoren und Künstler müssen sich heute mit dem Thema Urheberrecht beschäftigen, sondern auch Musikliebhaber und Internetnutzer. Fragen, die sich bei der Nutzung digitaler Medien stellen, sind für Laien nicht einfach zu beantworten. Und die Veränderungen im Urheberrecht geben sogar Juristen Rätsel auf. iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt? Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren und Nutzer? iRights.info wurde 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2008 erhielt es den Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet.

Wie jedes BpB-Buch kostet es nur 2 Euro Schutzgebühr plus Porto.

Vor kurzem hatten wir auf das lesenswerte Online-Dossier zum Thema Urheberrecht bei der Bundeszentrale für politische Bildung hingewiesen.

Disclosure: Ich bin im Beirat von iRights.info und hab auch einige Projekte mit der BpB realisiert.

Dienstag, 28. August 2007

BpB-Debatte: Verbotene Spiele?

Die Bundeszentrale für politische Bildung startet morgen eine Online-Debatte rund um das Thema “Verbotene Spiele?“. Wie der Titel es schon sagt, geht es um Computerspiele. Hier ist der Teaser-Text:

Seit dem Amoklauf von Erfurt streiten Spieler und Eltern, Forscher und Lehrer, Politiker und Interessenverbände in Deutschland über gewalthaltige Computerspiele. Seit 2005 steht der Vorschlag im Raum, die Herstellung von “Killerspielen” gesetzlich zu verbieten. Mit jedem jugendlichen Amoklauf flammt der Verdacht gegen die Spiele neu auf, und mit ihm Verbotsrufe. Die Debatte selbst wird dabei zusehends komplexer. War die einzige Sorge anfangs, ob Spiele gewalttätig machen können, fragt man heute auch: Wie groß ist ihr Suchtpotenzial? Wie “normal” ist Gewalt in den Medien? Wie muss Jugendschutz bei Spielen aussehen, im Zeitalter des Internet? Und wie wichtig sind Computerspiele als Wirtschafts- und Kulturgüter?

Die Online-Debatte ordnet das Dickicht in sechs Hauptfragen. Chroniken und Einführungen erschließen Hintergründe, Experten, Politiker und Interessenvertreter schildern ihre Sicht der Dinge, die laufend um weitere Positionen ergänzt werden. In einer Reihe von Live-Chats diskutieren dazu stets zwei Experten anderthalb Stunden mit Nutzern über ihr Thema. Alle Chats werden online dokumentiert.

Der erste Live-Chat findet morgen statt. Erfreulich ist, dass alle Materialien auf der Unterseite unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden.

Donnerstag, 11. Januar 2007

BpB: Online-Dossier zu Open Source

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein umfangreiches Online-Dossier zum Thema “Open Source” heute veröffentlicht. Mit dabei sind einige Interviews, die auf der Wizards of OS 4 gemacht worden sind, darunter auch eines mit mir.

[...]Und mehr noch: Open Source ist zu einer weltweiten sozialen Bewegung geworden, die antritt, nach der Software nun auch Wissen und Kultur zu “befreien”. Von Open Access bis Creative Commons, von Wikipedia bis Edubuntu arbeiten zehntausende Menschen weltweit über das Internet an einem kollektiven Schatz freien Wissens, entdecken neue Formen der Kooperation und des Gemeinsinns, und stören dabei alle Regeln von Urheberrecht und Wirtschaft auf.

In Interviews und Texten beleuchtet das Dossier das Phänomen “Open Source” von vielen Seiten, lässt Protagonisten und Kritiker zu Wort kommen und hilft, seine technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Mechanismen zu verstehen.

Montag, 25. Dezember 2006

BpB: Planspiele in der politischen Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Datenbank zum Thema “Planspiele in der politischen Bildung” auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Planspiele sind eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die sich wie kaum eine andere zur Vermittlung politischer Zusammenhänge eignet. Hintergrund bildet ein Szenario, das fiktiv oder dem aktuellen politischen Geschehen entlehnt sein kann. Die Teilnehmenden übernehmen die Rollen von Akteuren und spielen die durch das Szenario vorgegebenen Verhandlungs- und Enscheidungsprozesse nach. Themen können z.B. die Mechanismen eines totalitären Zwangsstaats sein oder der Prozess der EU-Erweiterung. Die Datenbank enthält 147 Beschreibungen von Planspielen für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung, die derzeit im deutschsprachigen Raum angeboten werden (Stand: September 2006).

[via]

Donnerstag, 23. November 2006

BpB-Dossier zu Compuerspiele

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Dossier zum Thema “Computerspiele” erstellt.

Zwei Striche und ein Punkt, das ergab 1958 “Tennis für Zwei”, das erste Computerspiel. Heute führen Millionen Erdenbürger ein zweites Leben in Online-Rollenspielen. Digitale Spiele setzen jährlich 20 Milliarden Euro um, Wirtschaft und Militär verwenden Simulationsspiele zur Ausbildung, Hochschulen gründen Institute für “Spielstudien”, und Künstler drehen Filme mit Egoshootern. Leben wir also in einer Spielgesellschaft?

Das Dossier führt in die Formen und Geschichte der Computerspiele ein. Es fragt nach ihrer Faszination und Wirkung, beleuchtet mögliche Folgen für Gesellschaft und Bildung und lässt Experten über die Politik der Spiele sprechen.

 

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