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Irgendwas mit Internet: Satire-Serie „Parlament“ nimmt Brüsseler Politikbetrieb aufs Korn
Symbolbild Irgendwas mit Internet: Satire-Serie „Parlament“ nimmt Brüsseler Politikbetrieb aufs Korn Die französisch-deutsche Fernsehserie Parlament beschreibt unterhaltsam und anschaulich die europäischen Gesetzgebungsprozesse aus Sicht des EU-Parlaments. In der ARD-Mediathek gibt es nun die ersten beiden Staffeln zu sehen.
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bits: ARD und ZDF öffnen sich mehr für Creative Commons
bits: ARD und ZDF öffnen sich mehr für Creative Commons Öffentlich-Rechtliche Anstalten experimentieren mehr mit Creative-Commons-Lizenzen herum. Mit „Parlament“ in der ARD-Mediathek gibt es endlich eine gute und witzige Politik-Serie über das EU-Parlament. Und im Auslieferungsverfahren von Julian Assange wurde jetzt der Termin der Urteilsverkündung bekannt.
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: Neues aus dem Fernsehrat (3): Öffentlich-Rechtlich in der Cloud?
Selfie mit Mainzelmännchen am Lerchenberg : Neues aus dem Fernsehrat (3): Öffentlich-Rechtlich in der Cloud? Die dritte Folge der Serie berichtet über die 2. Sitzung des Fernsehrats und eine dort präsentierte Studie zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Cloud.
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: Neues aus dem Fernsehrat (1): Erste Eindrücke und das Dilemma der (fehlenden) Transparenz
Panorama der 1. Sitzung des XV. Fernsehrats am 8. Juli 2016 (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">CC-BY</a>) : Neues aus dem Fernsehrat (1): Erste Eindrücke und das Dilemma der (fehlenden) Transparenz In der Pilotfolge der Serie ‚Neues aus dem ZDF Fernsehrat’ werden die wichtigsten Protagonisten („Freundeskreise“) vorgestellt und erklärt, warum es gar nicht so einfach ist, über die Tätigkeit im Fernsehrat zu bloggen.
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: Noch in ARTE-Mediathek: Alle drei Staffeln von dänischer Politik-TV-Serie Borgen
: Noch in ARTE-Mediathek: Alle drei Staffeln von dänischer Politik-TV-Serie Borgen
In der ARTE-Mediathek finden sich die kommenden Tage bis zur Depublizierung alle drei Staffeln der dändischen TV-Serie „Borgen – Gefährliche Seilschaften“. Die Politik-Serie ist mit das Beste, was bisher fürs Fernsehen produziert wurde und die europäische Antwort auf West Wing. Besonders die ersten beiden Staffeln sind empfehlenswert. Hier ist S01e01.Also schnell anschauen oder mit Mediathekview herunterladen und später anschauen.
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: Mini-Serie 2020: Wie sich Europol und Antiviren-Hersteller die digitale Zukunft vorstellen – und für sich werben
: Mini-Serie 2020: Wie sich Europol und Antiviren-Hersteller die digitale Zukunft vorstellen – und für sich werben Wer noch auf den Start der neuen Staffel seiner Lieblingsserie wartet, kann sich die Zeit mit einer Mini-Serie in unserem Themenbereich überbrücken: 2020. Die Web-Serie vom Antiviren-Hersteller Trend Micro und der europäischen Polizeibehörde Europol zeichnet ein düsteres Bild einer vernetzten Zukunft, die von einem Cyber-Angriff lahmgelegt wird:
„2020“ ist eine Geschichte über die nahe Zukunft und basiert auf einem Bericht der International Cyber Security Protection Alliance (ICSPA), der von Europol und Trend Micro erstellt wurde. Dieses Videoprojekt stellt in einer fiktionalen Internetserie die Entwicklung von Gesellschaft und Technologie nach, wie sie im Rahmen des Berichts beschrieben wird. Wir zeigen Ihnen, wie die Fortschritte im Bereich mobiler und cloudbasierter Technologien die Art und Weise beeinflusst haben, auf die wir miteinander und mit unserer Umwelt umgehen, wie wir arbeiten und wie wir die Realität wahrnehmen.
Die Serie umfasst 9 Folgen mit einer Spieldauer von etwa 4 Minuten pro Folge. Jede Folge beginnt mit einer kurzen Einführung im Stil von Dokumentationen bzw. Artikeln aus dem Archiv über Ereignisse, die – aus einer Zukunftsperspektive von 6 Monaten – bereits stattgefunden haben. Der Hauptteil der Folgen besteht aus einer modernen Filmgeschichte, die den Ablauf der Ereignisse erzählt.
Und da wird jedes Klischee bedient: Cyber Cyber, kritische Infrastrukturen, Online-Wahlen, Hacktivismus als Terrorismus, ein Präsident der „for the lulz“ sagt und böse Hintermänner ferner Länder, die einen Cyberwar anfangen. Vorsicht, Propaganda! Aber allemal unterhaltsam.
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: Inside the Dark Web: BBC Horizon über Überwachung im Netz
: Inside the Dark Web: BBC Horizon über Überwachung im Netz Die britische Doku-TV-Serie Horizon widmet ihre aktuelle Ausgabe der Überwachung im Netz. Aus der Ankündigung:
Twenty-five years after the world wide web was created, it is now caught in the greatest controversy of its existence: surveillance.
With many concerned that governments and corporations can monitor our every move, Horizon meets the hackers and scientists whose technology is fighting back. It is a controversial technology, and some law enforcement officers believe it is leading to ‚risk-free crime’ on the ‚dark web’ – a place where almost anything can be bought, from guns and drugs to credit card details.
Featuring interviews with the inventor of the world wide web, Sir Tim Berners-Lee, and the co-founder of WikiLeaks, Julian Assange, Horizon delves inside the ‚dark web’.
Featuring interviews with inventor of the world wide web Sir Tim Berners-Lee, WikiLeaks‘ Julian Assange, computer security researcher and Tor Project developer Jacob Appelbaum, co-developer of Onion Routing Paul Syverson, inventor, cryptographer and Internet anonymity pioneer David Chaum, cryptographer and computer security expert Bruce Schneier, journalist and technology researcher Julia Angwin.
Und das Video auf YouTube:
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: Der Kampf ums Netz: Herausforderungen für das offene Internet
: Der Kampf ums Netz: Herausforderungen für das offene Internet Der britische Guardian betrachtet in einer Serie verschiedene Aspekte der Auseinandersetzungen um ein freies und offenes Internet. Eine Woche lang berichtet er von mehreren Kampf-Schauplätzen, darunter die Militarisierung des Cyberspace, der Kampf um geistiges Eigentum und die Gefahr geschlossener Systeme.
Sonntag ging’s los mit dem „neuen kalten Krieg“. Auf der einen Seite will die chinesische Regierung das Internet zensieren, auf der anderen Seite sponsorn die USA das offene Internet mit Millionenbeträgen:
Einerseits finanziert die US-Regierung Commotion Wireless, das jeder Person erlaubt, ein Smartphone mit anderen zu verbinden und so ein vermaschtes Netz zu bilden – ein improvisiertes Internet – zur heimlichen Kommunikation, unabhängig von staatlicher Überwachung oder Internet-Abschaltung.
Andererseits warnte das FBI kürzlich auf Flugblättern, dass die verwendung von Anonymisierern, Verschlüsselung und mehreren Mobiltelefonen „Indikatoren für terroristische Aktivitäten“ sein könnten.
Gestern ging es um die Gefahr des Cyberwars, der auch hierzulande gerne heraufbeschworen wird. Auch amerikanische Behörden haben Angst, aber auch die Lösung: Mehr Waffen!
Wir brauchen offensive Fähigkeiten, um die Bösen abzuschrecken.
Der heutige Tag thematisierte geschlossene Systeme wie Apple und Facebook. Dass das Netz auf Offenheit basiert und diese verteidigt werden muss, ist nicht neu. Dass aber Google-Gründer Sergey Brin das nun als bisher größte Gefahr bezeichnete, brachte ihm die zu erwartende Reaktion: Selber!
Morgen geht’s weiter mit Copyright. Eine wichtige Beobachtung hat Clay Shirky schon gemacht:
Die wirkliche Bedrohung für die Freiheit des Internets ist nicht, dass der Iran sagt Wir trennen uns ab und bauen ein eigenes Internet – das ist ein verzweifelter Akt. Die wirkliche Bedrohung kommt von der MPAA [Motion Picture Association of America] und ihren Verbündeten. Wir sollten uns viel mehr Sorgen darüber machen, was in Südkorea los ist als in Nordkorea.
Am fünften Tag zivilisierte Nicholas Sarkozy das Internet. Übermorgen gibt’s ein Profil digitaler Freiheitskämpfer und zum Schluss das Ende der Privatspähre.