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Auf den Punkt: Zuckerberg und Bezos biedern sich Trump an.
Auf den Punkt: Zuckerberg und Bezos biedern sich Trump an. Liebe Leser*innen,
der werdende Autokrat Donald Trump umgibt sich mit immer mehr Männern, Macht und Milliarden. Nach dem intensiven Herumgekumpel mit Elon Musk haben sich nun auch noch Meta-Chef Mark Zuckerberg und Amazon-Gründer Jeff Bezos mit Lob und Hilfsangeboten an den neu gewählten US-Präsidenten herangeschmissen, wie mein Kollege Martin aufgeschrieben hat. -
Auf den Punkt: Zum drölfzigsten Mal: Chatkontrolle.
Auf den Punkt: Zum drölfzigsten Mal: Chatkontrolle. Liebe Leser:innen,
hat euer Smartphone heute schon Bilder und Videos von den Behörden durchsuchen lassen, bevor ihr sie per Signal oder WhatsApp in den Familien-Chat geschickt habt? Nein? Vermutlich wollt Ihr das auch gar nicht. Weil es nämlich einen ziemlich tiefen Einblick in euer Privatleben erlauben würde – und das ohne jeden Anlass. -
Auf den Punkt: Das Netz braucht mehr Barrierefreiheit.
Auf den Punkt: Das Netz braucht mehr Barrierefreiheit. Liebe Leser*innen,
was das Internet braucht, um für alle da zu sein, hat unsere Kollegin Lilly aufgeschrieben. Es ist ein richtig starker Text geworden. Weil er ganz nah rangeht an die Menschen, für die Barrierefreiheit wichtig ist. Und weil er in einer schön klaren Sprache verfasst ist, so dass auch Menschen mit Lernschwierigkeiten ihn hoffentlich gut verstehen. -
Auf den Punkt: Sex heißt jetzt Rambazamba.
Auf den Punkt: Sex heißt jetzt Rambazamba. Liebe Leser*innen,
pünktlich zum „Black Friday“ hat sich Australien einen Social-Media-Bann für alle unter 16 Jahren in den Warenkorb gelegt. Ich halte das für einen schrecklichen Fehlkauf, wie man meinem durchaus ungehaltenen Kommentar entnehmen kann. Auch mein Kollege Markus ist ungehalten, weil nicht etwa die zuständige Datenschutzbehörde der ausufernden Videoüberwachung in Köln einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sondern sich engagierte Bürger*innen dafür abrackern mussten. -
Auf den Punkt: Sexualisierte Deepfakes als Geschäftsmodell.
Auf den Punkt: Sexualisierte Deepfakes als Geschäftsmodell. Liebe Leser:innen.
was passiert eigentlich, wenn eine neue Technologie auf eine alte patriarchale Gesellschaftsordnung trifft, in der die Körper von Mädchen und Frauen immer noch als eine Art Gemeingut gelten und sexualisierte Gewalt zum Alltag zählt? Zumindest eine Antwort auf diese Frage hat sich schon gefunden: „Nudifier Apps“ sind Webseiten, mit deren Hilfe man aus dem Bild einer bekleideten Person ein vermeintliches Nacktbild generieren kann – kostet im Zweifel nur ein paar Cent. -
Auf den Punkt: Unser Netz und unsere Körper.
Auf den Punkt: Unser Netz und unsere Körper. Liebe Leser:innen,
heute vor fünf Jahren und ein paar Tagen hat das feministische Kollektiv LASTESIS aus Chile das erste Mal die Performance „El violador en tu camino“ aufgeführt, vor einer Polizeistation im chilenischen Valparaíso. Der Song und die dazugehörige Choreografie verbreiteten sich in den darauffolgenden Tagen wie ein Lauffeuer auf Plattformen wie Twitter und YouTube. -
Auf den Punkt: Vor dem Start verstolpert.
Auf den Punkt: Vor dem Start verstolpert. Liebe Leser:innen,
die elektronische Patientenakte gerät ins Straucheln, noch bevor sie richtig an den Start geht. Vor zwei Tagen berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass sich der bundesweite Roll-out verzögert. Sie bezogen sich auf das Schreiben einer Abteilungsleiterin an den Bundesverband Gesundheits-IT. -
Auf den Punkt: Gegen die autoritäre Wende.
Auf den Punkt: Gegen die autoritäre Wende. Liebe Leser:innen,
in der aktuellen „Zeit“ findet sich ein bemerkenswertes Interview mit Holger Münch, dem Präsidenten des Bundeskriminalamts. Es ist viel die Rede von „Problemstaaten“, „Intensivtätern“, die abgeschoben gehören, und Messerverboten, die „Anlass schaffen, kontrollieren zu dürfen“.
Bemerkenswert ist dieses Gespräch, weil es die Debatte rund um das Sicherheitspaket widerspiegelt. -
Auf den Punkt: Teilen kann gefährlich sein.
Auf den Punkt: Teilen kann gefährlich sein. Liebe Leser:innen,
warum bekommen Menschen eine Strafe, wenn sie eindeutig antifaschistische Karikaturen teilen, auf denen Hakenkreuze abgebildet sind – aber wer in einer Chatgruppe rumhitlert und Nazi-Symbole postet, geht straffrei aus?
Diese Frage hat der Karikaturist Guido Kühn aufgeworfen. Um ihn, beziehungsweise seine Karikaturen, geht es in einem Text meines Kollegen Markus. -
Auf den Punkt: Der Bundestag gibt Daumen hoch für Staatstrojaner.
Auf den Punkt: Der Bundestag gibt Daumen hoch für Staatstrojaner. Liebe Leser*innen,
wenige Monate vor den vorgezogenen Neuwahlen ist die rot-grüne Minderheitsregierung auf Stimmen der Opposition angewiesen. Was sie dabei von der Union erwarten kann? Na klar: Daumen hoch für den Einsatz von Staatstrojanern gegen Einbrecher*innen, wie meine Kollegin Chris berichtet hat. -
Auf den Punkt: Trump hat Musk zum Kostenkürzer ernannt.
Auf den Punkt: Trump hat Musk zum Kostenkürzer ernannt. Liebe Leser*innen,
also ich möchte nicht vier Jahre lang täglich die neuste Provokation analysieren, dem neusten Arschloch-Move hinterherberichten, für den Donald Trump und/oder Elon Musk verantwortlich sind. Immerhin sind ihre Handlungen auch der gezielte Versuch, die Aufmerksamkeitsökonomie zu hacken – und damit unsere eigene Gefühlswelt. -
Auf den Punkt: Es geht weiter.
Auf den Punkt: Es geht weiter. Liebe Leser:innen,
ich weiß nicht, wie es euch ging, aber ich habe am Wochenende öfters in die Schlagzeilen geschaut und mich fast gewundert, dass nicht wieder irgendwas in Deutschland geplatzt ist. Nach einer Woche mit so einem Neuigkeiten-Tempo fühlt es sich seltsam an, wenn die Schlagzahl der Eilmeldungen wieder zurückgeht. -
Auf den Punkt: Die Ampel ist kaputt.
Auf den Punkt: Die Ampel ist kaputt. Liebe Leser*innen,
was waren das denn bitte für aufwühlende Tage? Während die meisten von uns noch das Ergebnis der US-Wahl verkraften, ist die Ampel-Regierung zerbrochen. Die FDP wurde abserviert, ihre Minister:innen sind raus. Alle außer Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing, der nunmehr als Parteiloser auch noch das Justizressort weiterführt – siehe Ticker. -
Auf den Punkt: Heute ist alles scheiße.
Auf den Punkt: Heute ist alles scheiße. Liebe Leser:innen,
heute ist einer jener Tage, an denen ich wenig Positives zu erkennen vermag. Mit einigen Kolleg:innen hatten wir die Wahlnacht verfolgt und digital-relevante Nachrichten ausgesucht und getickert. Während uns die ganze Zeit klar war, dass es um so sehr viel mehr geht als um das Digitale. -
Auf den Punkt: Ungewisser gehts kaum.
Auf den Punkt: Ungewisser gehts kaum. Liebe Leser:innen,
in der Ära von gedruckten Zeitungen muss sich die schreibende Zunft ja immer so gefühlt haben: Welche Nachrichten kommen wohl nach dem Druck? Ist mein Artikel morgen noch aktuell? Wie schreibe ich so, dass da morgen nicht überholter Quatsch steht?
Wenn der nächste Auf den Punkt erscheint, dann könnte die US-Wahl entschieden und die Ampel-Koalition geplatzt sein. -
Auf den Punkt: An Halloween als Facebook verkleidet.
Auf den Punkt: An Halloween als Facebook verkleidet. Liebe Leser:innen,
unser Kollege Ben hat gestern über Big-Tech-Vertreter:innen berichtet, die sich in Workshops der EU-Kommission als Nicht-Big-Tech geschmuggelt haben. Dabei hätten sie auch einfach mit ihren wirklichen Hüten teilnehmen dürfen. Passend zum gestrigen Kürbis-Grusel-Fest dachte ich, dass man sich ja Spuk-technisch auch ganz gut als Facebook, TikTok oder gar X‑Twitter verkleiden könnte. -
Auf den Punkt: Die ePA naht mit Schwachstellen.
Auf den Punkt: Die ePA naht mit Schwachstellen. Liebe Leser*innen,
jetzt ist es aber richtig Herbst geworden. Die Heizung steht auf „2“, zum Feierabend ist es schon stockfinster, und ringsum holen sich Menschen ihre erste Spätjahres-Erkältung ab. Die Wartezimmer füllen sich. Und ich finde, das ist eine gute Gelegenheit, um darüber nachzudenken, was mit den eigenen Gesundheitsdaten passieren soll. -
Auf den Punkt: Internet auf dem Abstellgleis.
Auf den Punkt: Internet auf dem Abstellgleis. Liebe Leser:innen,
schreiben wir das Jahr 2014? Damals lobbyierte die Telekom-Industrie massiv gegen die geplanten EU-Regeln zur Netzneutralität. Statt einem offenen Netz wollte sie ihre Produkte lieber scheibchenweise vermarkten: überteuerte Telefonie statt freiem VoIP, exklusive Datenoasen statt offenem Zugang zu allen Diensten und obendrauf am besten noch Klingeltöne aus dem firmeneigenen Online-Shop. -
Auf den Punkt: Hacker haben Hacker-Tools.
Auf den Punkt: Hacker haben Hacker-Tools. Liebe Leser:innen,
endlich mal wieder etwas Positives, habe ich gedacht, als es um den Gesetzentwurf zum Computer-Strafrecht ging. Damit soll ethisches Hacken künftig endlich nicht mehr strafbar sein. Dem Referentenentwurf, den wir veröffentlicht haben, fehlt noch ein bisschen was zu Hacker-Tools. Auch die sollten unmissverständlich entkriminalisiert werden, damit man im Zweifel nicht doch vor Gericht debattieren muss, ob das Aufspüren einer Lücke jetzt okay war. -
Auf den Punkt: Die digitale Brieftasche hat ein Problem.
Auf den Punkt: Die digitale Brieftasche hat ein Problem. Liebe Leser:innen,
ab 2026 sollen alle EU-Bürger:innen eine digitale Brieftasche bekommen können. Dass es mit dem Zeitplan ganz schön knapp wird, ist die eine Sache. Die sogenannte EUDI-Wallet hat aber noch ein anderes Problem: Sie ist eines dieser netzpolitischen Themen, das irgendwie alle betrifft, aber kaum eine:n zu interessieren scheint.