Dieser Artikel ist mehr als 1 Jahr alt.

Auf den PunktDie Parteiprogramme zur Bundestagswahl sind da.

  • Martin Schwarzbeck

Liebe Leser*innen,

es ist wieder Wahlkampf. Inzwischen haben fast alle Parteien ihre Wahlprogramm-Entwürfe vorgestellt. Darin stehen viele Überwachungsforderungen, aber auch ein paar Ideen zur Stärkung der Demokratie.

Angesichts einer reüssierenden AfD und deren Ausgrenzungsfantasien sind diese beiden Bereiche besonders interessant. Noch ist es vermutlich möglich, ohne die radikale Rechte zu regieren. Noch können wir einen Staat und eine Gesellschaft aufbauen, die gegen totalitäre Tendenzen bestmöglich abgehärtet sind.

Auf der einen Seite müssen wir dafür die Zivilgesellschaft stärken. Auf der anderen Seite aber könnten neue Überwachungstools später in die Hände der Antidemokraten fallen. Ich habe mir angeschaut, wie sich die Parteien in ihren Programmen diesbezüglich positionieren. Es war auf jeden Fall interessant.

Mit demokratischen Grüßen

Martin

Unsere Artikel des Tages

Wir brauchen jetzt eure HilfeUns fehlen noch 190.000 Euro!

Für das Jahr 2025 fehlen uns immer noch gut 190.000 Euro. Damit wir im nächsten Jahr nicht an unseren Inhalten sparen müssen, brauchen wir dringend eure Unterstützung!

Ehrung unserer Chefredaktion„Mit Sachlichkeit statt Krawall“

Bei der Wahl zur „Chefredaktion des Jahres national“ hat unsere Chefredaktion das Siegertreppchen erklommen. Wir freuen uns über die renommierte Auszeichnung des medium magazins!

Programme zur BundestagswahlSo wollen die Parteien die Demokratie stärken – oder gefährden

Eine robuste Zivilgesellschaft – oder doch lieber ein heftiger Überwachungsapparat? Wir haben uns angeschaut, wie die Parteien in ihren Wahlprogrammen die Demokratie gegen eine faschistische Machtübernahme abhärten wollen. Und welche Kontrollinstrumente sie einer autoritären Regierung hinterlassen würden.

Gegen den autoritären OrdnungsstaatDie volle Härte der Zivilgesellschaft

„Law and Order“-Politik bietet nicht mehr als Scheinlösungen. Und sie ist brandgefährlich, weil sie die Grund- und Freiheitsrechte aller schleift. Wir halten dagegen. Und wir geben der Zivilgesellschaft eine Stimme. Das aber geht nur mit deiner Unterstützung.

Tickermeldungen

Lesenswert, wichtig und spannend – hier fasst die Redaktion netzpolitische Meldungen von anderswo als Linktipps zusammen.

Über die Autor:innen

  • Martin Schwarzbeck
    Darja Preuss

    Martin ist seit 2024 Redakteur bei netzpolitik.org. Er hat Soziologie studiert, als Journalist für zahlreiche Medien gearbeitet, von ARD bis taz, und war lange Redakteur bei Berliner Stadtmagazinen, wo er oft Digitalthemen aufgegriffen hat. Martin interessiert sich für Machtstrukturen und die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten und Menschen und Konzernen. Ein Fokus dabei sind Techniken und Systeme der Überwachung. Für Recherchen zur Spionage-App mSpy hat er gemeinsam mit Chris Köver 2026 den Sonderpreis Print des Datenschutz Medienpreises DAME erhalten.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Signal: yoshi.42042


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter