E-Postbrief

  • : Du kriegst E‑Post
    Du kriegst E‑Post

    Du kriegst E‑Post:

    „heute-show“- Mitarbeiter Martin Sonneborn versucht, Bürger von der neuen E‑Post zu überzeugen…

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    13. November 2010 9
  • : Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz?
    Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz?

    Tina Guenther hat sich im Sozlog ausführlich mit De-Mail und dem ePostbrief auseinandergesetzt: Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz? Interessant sind ihre soziologischen Gedanken zu Verläßlichkeit und Vertrauen. Sie kommt zu dem Fazit:

    Auf ihrem gegenwärtigen Entwicklungsstand sind ePostbrief und De-Mail eine prima Sache für heitere Postkarten und liebevolle Grußkarten, doch sie stellen keine überzeugende Alternative zu E‑Mail dar. Im Gegenteil: Sie sind der Versuch, gut etablierte Möglichkeiten zur Schaffung von mehr Vertrauen und Kooperation im Netz wie z.B. Informalität und Netiquette, Pseudonymisierung, Anonymisierung, offener Quellcode, offener API-Schlüssel etc. durch eine Form der Kommunikation zu ersetzen, wie man sie aus formalen Organisationen kennt und von der sich die Internetkommunikation klar abgrenzt. Sie sind darauf ausgerichtet, das Internet im Grundsatz zu verändern, hin zu einem dezidiert kommerziellen Internet, in welchem die Interessen großer Unternehmen und staatlicher Behörden gegenüber denen einfacher Bürger bevorzugt behandelt werden. Den Nachweis ihrer eigenen Vertrauenswürdigkeit müssen die Anbieter von ePostbrief und De-Mail erst noch erbringen, auch ihren Nutzen im Gegensatz zu E‑Mail erst einmal überzeugend nachweisen – die bisherige öffentliche Resonanz lässt erahnen, dass die Anbieter davon noch weit entfernt sind.

    16. August 2010 9
  • : Liebe Murmeltierfreunde, …
    Liebe Murmeltierfreunde, …

    … ich bin ja ausgewiesener Fan dieser kleinen „Was macht eigentlich …“-Kästchen. Ihr wisst schon, diese Kästchen, wo man nachlesen kann, was Prominente machen, die vor Jahren mal im Fokus der Medien standen. Und jetzt nicht mehr so.

    Sowas ähnliches – zumindest aus netzpolitischer Sicht – habe ich gerade für Ursula von der Leyen in der „Frankfurter Rundschau“ gefunden. Und, was soll ich sagen, es geht ihr gut, sie argumentiert immer noch wie zu besten Stoppschild-Zeiten:

    Jetzt hat es ihr die Chipkarte angetan, mit der man im Norden Extra-Sozialleistungen abrechnet: die Musikstunden der Kinder oder Schwimmunterricht. Solche Ausgaben sollen auch den Hartz IV-Empfängern nicht in bar ausgezahlt werden, meint die Arbeitsministerin, sondern nach dem schwedischen Karten-Modell. Die Kinder dort fänden das cool, sagt sie.

    Dumm nur, dass das angebliche Modell in Schweden so gut wie unbekannt ist, obwohl es dieses seit zehn Jahren geben soll.

    Die komplette Geschichte gibt es online bei der Rundschau. Ich frage mich derweil, ob ein derart kreativer Umgang mit der Wirklichkeit evtl. gar als Schlüsselqualifikation durchgeht, wenn man CDU-Vize werden will.

    PS: Vom De-Mail und dem E‑Postbrief gibt es auch ein paar Neuigkeiten. Detlef Borchers verweist bei Heise auf den „Behörden Spiegel“ und Statements der Verantwortlichen, dass selbstverständlich kein Grund zur Sorge bestehe. Nirgends. Sowohl beim Deutschen Anwaltverein (PDF) wie auch beim Deutschen Notarverein (noch ein PDF) sieht man das anders.

    8. August 2010 3
  • : Liebe Murmeltierfreunde, …
    Liebe Murmeltierfreunde, …

    … ich bin mir zu 100% sicher, dass das, was ich gleich schreibe, ein Witz ist. Muss es einfach. Da sitzen einfach ein paar lustige Gesellen beim Focus und haben sich einen bösen kleinen Scherz mit unserer großartigen Post erlaubt! Kann gar nicht anders sein:

    Montags keine Zustellung: Die Post stellt nach FOCUS-Informationen ihren neuen E‑Postbrief nur von Dienstag bis Samstag zu. Ein am Freitagabend abgeschicktes Schreiben braucht deshalb vier Tag bis zum Empfänger. […]

    Mmh, vielleicht will die Post einfach eine einheitliche user experience bei ihren Produkten gewährleisten?

    Die Post erklärte FOCUS die verzögerte Zustellung damit, dass „die Post-Druckzentren vorläufig Samstag und Sonntag noch nicht arbeiten sondern lediglich von Montag bis Freitag“.

    Ah, verstehe. Das Problem scheint also nur die „Hybrid“-Version zu betreffen bei der elektronische Briefe (oder, wie wir sagen „Mails“) ausgedruckt und ausgedruckte, bzw. handgeschriebene (Oh, moment, geht das?), Briefe elektrifiziert werden? Alles andere wäre wirklich ein böser Scherz ‚)

    2. August 2010 16
  • : Always on dank E‑Postbrief!
    Always on dank E‑Postbrief!

    Sind Murmeltiere eigentlich gelb? Ich frage nur, weil hier eines täglich grüßt. Ok, Spaß bei Seite, so lustig ist es schließlich nicht, was Holger Koepke und die Stiftung Warentest alles im Kleingedruckten des „E‑Postbriefs“ gefunden haben. Meine ganz persönliche Lieblingspassage (Hervorhebung von mir):

    6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E‑POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen. Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am darauf folgenden Werktag.

    Und ich kleines Dummerchen habe gestern noch Scherze wg. der dreitätigen Zustellfiktion bei De-Mail gemacht. Gott, was war ich naiv. Tja, Kinners, Urlaub ist für Inhaber eines E‑Postfachs dann wohl gestrichen. Es sei denn, ihr nehmt brav euer mobiles Internet mit. Aber Vorsicht, nicht, dass es euch am Ende wie dem anonymen Roamingopfer Kai D. geht ‚)

    Weiter im Reizzentrum: E‑Post ist laut Kleingedrucktem unbenutzbar.

    (via Sebaso)

    15. Juli 2010 42
  • : E‑Post vs. De-Mail: Es lebe das Chaos! [Update]
    E‑Post vs. De-Mail: Es lebe das Chaos! [Update]

    Heute Nacht schrieb ich noch, dass wir noch viel Spaß mit „De-Mail“ und Konsorten haben werden. Here we go:

    E-Porto!

    Ja, richtig gelesen. Man kann nun tatsächlich elektronische Postbriefe („E‑Postbrief“, umgangssprachlich auch „E‑Mail“) verschicken.* Also, bald zumindest. Erst muss man sich nämlich noch via PostIdent für eine „E‑Postbrief Adresse“ registrieren!

    Verschicken kann man diese „E‑Postbriefe“ mit der guten alten Post. Die will sich mit diesem Angebot nicht weniger als erneuern. Und da so eine Erneuerung furchtbar viel Geld kostet, kostet ein E‑Postbrief 0,55 Euro Porto. Ein Schnäppchen, wie ihr sicher jubelnd bestätigen werdet, immerhin darf man für 0,55 Cent ganze 20MB verschicken! Einschreiben mit Einwurf und Einschreiben mit Empfangsbestästigung (online, wohlgemerkt!) kosten extra: Je 1,60 Euro.

    Allein, mit „De-Mail“ hat das alles – wie man nun vorschnell vermuten könnte – nicht viel zu tun. Laut Heise Online handelt es sich beim „E‑Postbrief“ um ein Konkurrenzangebot zur bundesverbindlichen „De-Mail“  (im letzten Jahr wollte die Post übrigens noch bei „De-Mail“ mitspielen):

    14. Juli 2010 77