Datenschutz
-
Stiftung Warentest: Nutzende von E‑Scootern zahlen hohe Gebühren und dazu mit ihren Daten
Welchem Anbieter überlassen wir unsere Daten? Am bestem keinem. (Symbolbild) Stiftung Warentest: Nutzende von E‑Scootern zahlen hohe Gebühren und dazu mit ihren Daten Wenig überraschend und trotzdem gut zu wissen: Neben nicht gerade niedrigen Gebühren zahlen die Nutzer*innen von gemieteten E‑Scootern mit ihren Daten. Das bemängelt nun auch Stiftung Warentest.
-
: No-Deal-Brexit könnte britischer Massenüberwachung ein Preisschild verpassen
Der britische Premier Boris Johnson steuert sein Land auf einen No-Deal-Brexit zu : No-Deal-Brexit könnte britischer Massenüberwachung ein Preisschild verpassen Großbritannien steht vor Neuwahlen, ein ungeregelter Austritt aus der EU droht. Der Brexit könnte die Datenflüsse in den Inselstaat empfindlich stören. Langfristig zwingt er der Regierung in London vielleicht sogar eine Entscheidung zwischen Geheimdienstspionage und Interessen der Wirtschaft auf.
-
: Geleakte Lobbystrategie: VG Media fühlt sich missverstanden und entschuldigt sich
Teil der instransparenten Lobbystrategie war ein "emotionales Finale" durch die Betonung von Kinder- und Jugendschutz : Geleakte Lobbystrategie: VG Media fühlt sich missverstanden und entschuldigt sich Am Wochenende haben wir eine geheime Kampagnenstrategie der Verwerterlobby veröffentlicht. Darin wird beschrieben, wie man Richter, Beamte und Politiker in der Urheberrechtsdebatte beeinflussen will. Die VG Media entschuldigt sich jetzt für das Papier – und fühlt sich missverstanden. Wir klären gerne auf, was gemeint war.
-
: Gesichtserkennung statt Klassenbuch: Schule in Schweden kassiert Strafe
Die Kleinstadt Skellefteå, hier der Busbahnhof, ist um knapp 20.000 Euro ärmer. : Gesichtserkennung statt Klassenbuch: Schule in Schweden kassiert Strafe Die schwedische Datenschutzbehörde hat erstmals eine Strafe auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung verhängt. Die Strafe richtet sich gegen eine Gemeinde, die die Anwesenheit von Gymnasiast:innen per Gesichtserkennung überprüfte.
-
: Kartellamt gegen Facebook: Das OLG Düsseldorf schaut mit dem Tunnelblick auf die Datenfrage
: Kartellamt gegen Facebook: Das OLG Düsseldorf schaut mit dem Tunnelblick auf die Datenfrage Rückschlag für das Bundeskartellamt: Das Oberlandesgericht Düsseldorf meldet „ernstliche Zweifel“ an der Rechtmäßigkeit des weltweit beachteten Vorgehens gegen Facebook an. Auf Antrag des Datenkonzerns setzt das Gericht das Verfahren nun vorerst aus und spart dabei nicht mit Kritik an den Kartellwächtern. Eine erste Einschätzung.
-
: Porno-Community Luscious: Daten von mehr als einer Millionen Mitglieder im Netz
Auf luscious.net können Nutzer:innen pornografisches Material tauschen und kommentieren. Aufgrund einer Sichterheitslücke konnten Forscher:innen auf die Daten von 1,2 Millionen Nutzer:innen zugreifen. : Porno-Community Luscious: Daten von mehr als einer Millionen Mitglieder im Netz Durch eine Sicherheitslücke konnten Forscher:innen auf die Daten von mehr als einer Millionen Nutzer:innen der Erotik-Community luscious.net zugreifen. Darunter: Eigene Uploads, Likes, Kommentare, Mailadressen und Logindaten. Viele Betroffene kommen aus Deutschland.
-
: Europäischer Datenschutzbeauftragter Giovanni Buttarelli verstorben
Giovanni Buttarelli im Jahr 2015 : Europäischer Datenschutzbeauftragter Giovanni Buttarelli verstorben Der italienische Jurist Giovanni Buttarelli hat als oberster Datenschützer der EU wichtige Schritte zur Stärkung der Privatsphärerechte in Europa gesetzt. Er starb nun im Alter von 62 Jahren.
-
: Widersprüche in der deutschen Kryptopolitik: Verschlüsselung stärken, Verschlüsselung brechen
Die einen wollen die Briefe zukleben, die anderen wollen sie öffnen. : Widersprüche in der deutschen Kryptopolitik: Verschlüsselung stärken, Verschlüsselung brechen Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstützt das Projekt Mailvelope. Es soll Verschlüsselung einfacher machen, bei Mails ebenso wie bei Online-Formularen. Die Förderung vertraulicher Kommunikation ist wichtig, sie zeigt aber einen der Widersprüche in der deutschen Kryptopolitik auf.
-
: Sicherheitslücke: Biometrische Daten von Millionen Menschen offen im Netz
Biometrische Identifizierung kann besonders einfach geknackt werden, wenn die biometrischen Vergleichsdaten offen einsehbar sind. (Symbolbild) : Sicherheitslücke: Biometrische Daten von Millionen Menschen offen im Netz Ein Sicherheitsunternehmen, dessen Plattform auch von Polizei und Behörden benutzt wird, speicherte die biometrischen Daten von Millionen von Menschen unverschlüsselt. Sicherheitsforscher konnten auf Fingerabdrücke, Fotos und persönliche Passwörter zugreifen und die Daten sogar ersetzen.
-
: Digitalhygiene nach dem Deliveroo-Aus: Einmal die komplette Datenlöschung, bitte
Die Fahrräder können angeschlossen bleiben: Deliveroo wird es in Deutschland bald nicht mehr geben. : Digitalhygiene nach dem Deliveroo-Aus: Einmal die komplette Datenlöschung, bitte Nach dem Essen: Zähneputzen. Nach dem Essen bestellen: Daten löschen lassen. Deliveroo macht in Deutschland zu, doch das heißt nicht, dass auch eure Datenprofile verschwinden. Was die Firma damit vorhat? Unklar. Wir zeigen deshalb, wie ihr euren Account deaktiviert und einen Antrag auf Löschung aller vorhandenen Daten stellt.
-
: Sicherheitslücke: Dating-App Lovoo gibt Standortdaten preis
Lovoo legt die Standortdaten bis auf 30 Meter offen, wenn die Radar-Funktion angeschaltet ist. (Symbolbild) : Sicherheitslücke: Dating-App Lovoo gibt Standortdaten preis Bei Lovoo, einer der größten Datingplattformen in Deutschland, gibt es schon wieder Ärger. Diesmal lassen sich die Standorte der Nutzer auslesen.
-
: Sprachassistenten: Google und Apple reagieren ein bisschen auf Abhörvorwürfe
Auch intime Momente und persönliche Gespräche wurden von Googles Mitarbeiter:innen abgehört. : Sprachassistenten: Google und Apple reagieren ein bisschen auf Abhörvorwürfe Gleich mehrere Recherchen haben in den letzten Wochen aufgedeckt, dass Google, Amazon und Apple die Audio-Mitschnitte ihrer Sprachassistenten von Menschen auswerten lassen. Nachdem sich Datenschützer eingeschaltet haben, wollen Google und Apple damit vorrübergehend aufhören. Ob die Technologie überhaupt EU-weit zulässig ist, wird derzeit in Dublin und Luxemburg geklärt.
-
: Datenschutz: Microsoft bessert auf Druck der Niederlande nach – zumindest ein bisschen
Ganz dicht sind die Office-Produkte nicht. : Datenschutz: Microsoft bessert auf Druck der Niederlande nach – zumindest ein bisschen Das niederländische Justizministeriums hat den Datenschutz von Microsoft-Produkten überprüfen lassen. Ergebnis: Zumindest im Fall von Office 365 ProPlus hat der Konzern nachgebessert. Vor anderen Anwendungen warnen Expert:innen weiterhin.
-
: Rechte Feindeslisten: „Die Verharmlosung des BKA ist völlig inakzeptabel“
Rechtsradikale bei einer Demonstration in Düsseldorf. (Archivbild) : Rechte Feindeslisten: „Die Verharmlosung des BKA ist völlig inakzeptabel“ Das Bundeskriminalamt versucht rechtsradikale Feindes- und Todeslisten als „Informationssammlungen“ darzustellen, von denen keine konkrete Gefährdung ausgehe. Wir haben mit vier Menschen, die auf solchen Listen stehen, gesprochen. Wie gehen sie damit um, was sind ihre Sorgen und was erwarten sie eigentlich von den Behörden?
-
: Dritte Runde NetzDG: Doppelt so viele Meldungen auf Twitter
Unübersichtlich: Die Transparenzberichte der Unternehmen zum NetzDG. : Dritte Runde NetzDG: Doppelt so viele Meldungen auf Twitter Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollten eigentlich illegale Inhalte schneller aus Sozialen Netzwerken verschwinden. Gebracht hat es eher ritualisierte Handlungen. Jetzt hat Twitter zum dritten Mal Zahlen vorgelegt und verkündet eine Verdoppelung der Meldungen. Daraus ableiten lässt sich: so gut wie nichts.
-
: Paypal back to handling payments for an app that violent partners use for stalking
Den Überwacher immer in der Hosentasche dabei. : Paypal back to handling payments for an app that violent partners use for stalking The booming industry around spy apps profits from the support of big tech companies. Paypal already blocked a manufacturer’s account, but he simply reappeared under a different name.
-
: Handyauslesung: Britische Polizei behandelt Opfer wie Verdächtige
Die Polizei in Großbritannien sammelt massenweise digitale Spuren. : Handyauslesung: Britische Polizei behandelt Opfer wie Verdächtige Was die britische Polizei zur Beweisfindung nutzt, bewertet die Organisation Big Brother Watch als rechtlich unzulässig: Fälle sexueller Belästigung werden oft nur weiterverfolgt, wenn das Opfer sein Handy auslesen lässt. Von einer freiwilligen Einverständniserklärung kann da keine Rede sein.
-
: Paypal wickelt erneut Zahlungen für eine App ab, die gewalttätige Partner für Stalking nutzen
Den Überwacher immer in der Hosentasche dabei. : Paypal wickelt erneut Zahlungen für eine App ab, die gewalttätige Partner für Stalking nutzen Ohne Paypal wäre sie nicht so lukrativ: Die boomende Branche rund um Spionageapps profitiert von der Zahlung mit wenigen Klicks. Der Zahlungsdienstleister sperrte bereits das Konto eines Herstellers, doch der tauchte einfach unter anderem Namen wieder auf.
-
: Weitere Studie belegt Lüge „anonymer“ Daten
Auch in der Masse ist man nicht anonym. : Weitere Studie belegt Lüge „anonymer“ Daten Anonyme Daten sind oft gar nicht wirklich anonym, in vielen Datensätzen können Einzelne auch ohne Namen eindeutig identifiziert werden. Mit welcher erstaunlicher Präzision das geht, verdeutlicht eine neue Studie. Viele Firmen und Datenbanken unterlaufen die Datenschutzgrundverordnung.