Datenschutz
-
Covid-19: Why is contact tracing useful?
Covid-19: Why is contact tracing useful? Covid-19 contact tracing and data protection can go together. Johannes Abeler, Matthias Bäcker and Ulf Buermeyer lay out the details of how such a technology might work.
-
Datenschutzbehörde: Coronavirus-Listen der niedersächsischen Polizei sind illegal
„Die Anschriften der unter häuslicher Quarantäne stehenden Personen nach einem positiven Test auf Corona sind seitens der Gesundheitsämter an die Polizei zu übermitteln“, lautete die Anordnung in Niedersachsen. Datenschutzbehörde: Coronavirus-Listen der niedersächsischen Polizei sind illegal Die Landesdatenschutzbeauftragte hat Gesundheitsämtern in Niedersachen verboten, Listen Corona-Infizierter an die Polizei zu übermitteln. In Bremen wurden bereits weitergegebene Gesundheitsdaten nach unserer Berichterstattung offenbar wieder gelöscht. Auch die deutsche Datenschutzkonferenz hat sich jetzt zu den Vorgängen positioniert.
-
Digitalisierung in der Corona-Falle: Warum freiwilliges Handy-Tracking nicht funktioniert
Wer trotz der Bemühungen, zu Hause zu bleiben, einem Corona-Infizierten nahe kam, soll per App benachrichtigt werden. Digitalisierung in der Corona-Falle: Warum freiwilliges Handy-Tracking nicht funktioniert Im Kampf gegen die Coronakrise sollen nun freiwilige Apps helfen, die ihre Nutzer vermeintlich anonym bei Kontakt mit Infizierten warnen. So sollen Ausgangsbeschränkungen gelockert werden können. Dieser Ansatz wird scheitern, kommentieren der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink und Clarissa Henning.
-
Coronavirus: Was die EU-Kommission mit Handy-Standortdaten machen will
Handyortung erlaubt umfassende Bewegungsprofile. (Symbolbild) Coronavirus: Was die EU-Kommission mit Handy-Standortdaten machen will Die EU möchte aus ganz Europa anonymisierte Daten von Handynutzer*innen sammeln, um die Wirksamkeit der Pandemie-Maßnahmen zu überprüfen. Die Kommission betont, es gehe nicht darum, einzelne Menschen zu tracken.
-
Digitale Grundrechte nach Corona: Warum wir gerade jetzt eine Debatte über Datenschutz brauchen
Massendaten gegen massenhafte Coronaviren, doch was sind die Nebenwirkungen? Digitale Grundrechte nach Corona: Warum wir gerade jetzt eine Debatte über Datenschutz brauchen Corona provoziert eine Reihe politischer Tabubrüche, auch beim Datenschutz. Das alles geschieht unglaublich schnell, die gesellschaftliche Diskussion kann kaum mithalten. Deshalb müssen digitale Grundrechte jetzt auf der Tagesordnung stehen, kommentiert Rainer Mühlhoff.
-
Coronavirus: Corona-Tracking & Datenschutz: kein notwendiger Widerspruch
Coronavirus: Corona-Tracking & Datenschutz: kein notwendiger Widerspruch Eine Kontaktnachverfolgung von möglichen Covid-19-Infizierten mit Handydaten muss nicht zu mehr Überwachung führen, sondern kann auch datenschutzfreundlich ausgestaltet werden. Johannes Abeler, Matthias Bäcker und Ulf Buermeyer skizzieren in einem Gastbeitrag einen grundrechtsfreundlichen Regelungsvorschlag zur aktuellen Debatte.
-
Standortdaten gegen Corona: Jens Spahn lässt Testballon steigen
Am Wochenende ließ Jens Spahn einen Testballon steigen, der nicht der letzte bleiben dürfte. Standortdaten gegen Corona: Jens Spahn lässt Testballon steigen Am Wochenende sickerte ein Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium durch. Demnach hätten Handy-Standortdaten im Kampf gegen Corona eingesetzt werden sollen. Obwohl der Vorschlag umgehend zurückgezogen wurde, will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht lockerlassen.
-
Standortdaten und Corona: Unverhofftes Datengeschenk
Datenschützer befürchten einen Dammbruch, sollte unkritisch der Datenschutz aufgeweicht werden. Standortdaten und Corona: Unverhofftes Datengeschenk Staatliche Einrichtungen versprechen sich viel von der Auswertung von Standortdaten, die ihnen Mobilfunkbetreiber zuliefern. Nach der Telekom Deutschland zeigt sich nun auch Telefónica offen für Gespräche, um gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu helfen. Doch weiterhin ist völlig unklar, was mit diesen Daten genau geschehen soll – und ob sie wirklich anonymisiert sind.
-
Corona: Zeig mir deinen Standort und ich sage dir, ob du vielleicht krank bist
Aus Netzwerk- und Bewegungsprofilen lässt sich viel herauslesen – vielleicht. (Symbolbild) Corona: Zeig mir deinen Standort und ich sage dir, ob du vielleicht krank bist Die Auswertung von Handy-Standortdaten soll dabei helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. In Kürze will das Robert-Koch-Institut einen Plan vorlegen, der mit geltenden Gesetzen vereinbar ist. Andere Länder wie Österreich oder Israel setzen hingegen auf die Holzhammermethode.
-
Portnummern im NetzDG: Sinnlose Datenflut statt gezielte Ermittlungen
Das Protokollieren von flüchtigen Portnummern ist technisch möglich – aber nur mit beträchtlichem Aufwand. (Symbolbild) Portnummern im NetzDG: Sinnlose Datenflut statt gezielte Ermittlungen Die Bundesregierung möchte künftig auch Portnummern speichern, um Hassposter identifizieren zu können. Doch große wie kleine Netzanbieter protokollieren diese Informationen gar nicht. Das Bundesinnenministerium erhofft sich davon trotzdem Hilfe bei Ermittlungen und hält den Ansatz für „grundrechtsschonender“.
-
Artikel 17: Upload-Filter auf Kollisionskurs mit EU-Datenschutzregeln
Ob Roboter sich wohl für Datenschutz interessieren? (Symbolbild) Artikel 17: Upload-Filter auf Kollisionskurs mit EU-Datenschutzregeln Es gab viel Streit um die EU-Urheberrechtsreform. Besonders Uploadfilter haben für viel Aufruhr gesorgt. Christoph Schmon von der Electronic Frontier Foundation hat die Reform darauf hin untersucht, ob sie mit dem Datenschutzrecht vereinbar ist. Seine Antwort ist eindeutig.
-
Grindr, Tinder & Co.: Kampagne fordert Ende illegaler Online-Werbemethoden durch Handy-Apps
So sieht Schutz aus. Grindr, Tinder & Co.: Kampagne fordert Ende illegaler Online-Werbemethoden durch Handy-Apps Einige scheinbar harmlose und praktische Apps wie Zyklus-Kalender setzen auf ein fragwürdiges Modell: Sie geben sensible Nutzer:innendaten an Dritte weiter. Das ist illegal, darum gehen norwegische Verbraucherschützer:innen dagegen vor. Die Digitale Gesellschaft und andere NGOs fordern deutsche Behörden jetzt auf, die Norweger:innen zu unterstützen.
-
Lärmmesser: Airbnb setzt auf Überwachung gegen Party-Wohnungen
Ob hier schon der Lärmpegel gemessen wird? Lärmmesser: Airbnb setzt auf Überwachung gegen Party-Wohnungen Airbnb vermarktet in Deutschland Geräte, die den Geräuschpegel in vermieteten Wohnungen messen. Das soll ungewollte Partys und Lärmbelästigungen verhindern. Datenschützer:innen sind wenig begeistert.
-
Data protection: Facebook pauses election day reminders in the EU
Analogue reminders: German posters from the EU elections in May 2019 Data protection: Facebook pauses election day reminders in the EU The social network likes to nudge its users to go to the polls. But after concerns from European data protection authorities, Facebook announces it will stop the feature.
-
Studie zu personalisierter Werbung: Menschen in Deutschland möchten ihre Daten schützen – aber sie wissen nicht, wie
Datenschutz ist heute oft so kompliziert herzustellen, dass es viele Nutzer:innen gar nicht erst versuchen. (Symbolbild) Studie zu personalisierter Werbung: Menschen in Deutschland möchten ihre Daten schützen – aber sie wissen nicht, wie Der Schutz ihrer persönlichen Daten ist den meisten wichtig, aber nur wenige Deutsche treffen selbst entsprechende Vorkehrungen. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Umfrage. Den Grund für diesen scheinbaren Widerspruch sieht ein Studienautor in der intransparenten Gestaltung von Plattformen und Websites.
-
Behörden auf Social Media: Stefan Brink meint es ernst mit dem Datenschutz
Stefan Brink, Landesdatenschutzbeauftragter von Baden-Württemberg. Behörden auf Social Media: Stefan Brink meint es ernst mit dem Datenschutz An Silvester kündigte der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg an, seinen Twitter-Account zu löschen. Das hat er gemacht. Jetzt geht er den nächsten Schritt und stellt Anforderungen an alle Behörden für ihre Social Media-Nutzung. Wir haben ihn dazu interviewt.
-
Regulierung sozialer Medien: Ein NetzDG für Großbritannien?
Liest die britische Medienaufsichtsbehörde bald auch private online Kommunikation mit? Regulierung sozialer Medien: Ein NetzDG für Großbritannien? Die neue Regierung Großbritanniens hält an einem Gesetzentwurf fest, der Inhalte auf Internetplattformen regulieren soll. Es geht jedoch nicht nur um illegale Inhalte, sondern auch um solche, die „schädlich“ für Nutzer:innen sein könnten.
-
Konsultation des BfDI: „Anonym“ ist höchstens eine Momentaufnahme
Konsultation des BfDI: „Anonym“ ist höchstens eine Momentaufnahme Ulrich Kelber sucht den Dialog. Erstmalig bitte der Bundesdatenschutzbeauftragte die Öffentlichkeit mit einer Konsultation um Stellungnahmen zum Thema Anonymisierung. Wir haben ihn gefragt, worum es bei dieser Dauerbaustelle des Datenschutzes geht und was er mit den Einsendungen anfängt.