Markus Beckedahl

Markus Beckedahl

Foto: Darja Preuss

Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.

  • : NetzpolitikTV: Lawrence Lessig – Interview Teil1
    NetzpolitikTV: Lawrence Lessig – Interview Teil1

    Hier ist mal ein kleiner Ausschnitt aus einem längeren Interview mit Lawrence Lessig, was wir am vergangenen Montag aufgenommen haben. In diesem Ausschnitt geht es darum, was er deutschen Politikern mit auf dem Weg geben würde, die sich momentan mal wieder mehr oder wenig mit dem Urheberrecht beschäftigen.

    3. November 2006 4
  • : Berlusconis will ProSiebenSat.1?
    Berlusconis will ProSiebenSat.1?

    Der Medienkonzern von Berlusconi, Mediaset, prüft eine Mehrheitsbeteiligung von ProSiebenSat.1. Ich sehe es schon kommen: Am Ende biegt der Springer-Konzern als der grosse Retter um die Ecke, um Deutschlands Medienlandschaft vor Berlusconi zu schützen.

    3. November 2006 1
  • : AN.ON nun auch in Tunesien
    AN.ON nun auch in Tunesien

    Christiane Schulzki-Haddouti schreibt auf sueddeutsche.de über Anonymisierung mit AN.ON: Undercover surfen.
    Diese Woche weitete der Anonymisierungsdienst AN.ON sein internationales Angebot deutlich aus. Anwender können nun ihre Datenströme über neue Anonymisierungsserver in Tunesien und Dänemark verschlüsseln.

    3. November 2006 1
  • : Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt
    Neue Transparenz: Atombomben-Baupläne von US-Regierung ins Netz gestellt

    Wenn das der Beckstein mitbekommt: US- Regierung veröffentlichte versehentlich Atombomben- Baupläne.
    Tatsächlich fanden sich in den veröffentlichten Dokumenten einige Dutzend über das irakische Atomprogramm, berichtet heute die „New York Times“. Und die haben es in ihrer Eindeutigkeit in sich: Was dort zu sehen war, grenze an eine Bauanleitung.

    3. November 2006 2
  • : Spanischer Richter erklärt Filesharing für gesellschaftlich akzeptiert
    Spanischer Richter erklärt Filesharing für gesellschaftlich akzeptiert

    In Spanien ist ein Tauschbörsennutzer vor Gericht freigesprochen worden, wie die Futurezone berichtet: Kein Gefängnis für Tauschbörsennutzer.
    Der Beklagte habe sich keines Vergehens schuldig gemacht, das eine Strafe rechtfertige, stellte Richter Paz Aldecoa in der nordspanischen Stadt Santander fest.

    3. November 2006 2
  • : Urheberrechts-Anhörung im Bundestag filmen?
    Urheberrechts-Anhörung im Bundestag filmen?

    Gestern hatte ich schonmal über unsere Idee geschrieben, einfach mal die kommenden Urheberrechtsanhörungen im Bundestag zu filmen und die einzelnen Beiträge der Sachverständigen im Internet zur Verfügung zu stellen. Gründe dafür gibt es einige. Immerhin ist es eine öffentliche Sitzung, Plätze sind limitiert und man muss in Berlin vor Ort sein, technisch ist es problemlos möglich und es würde die Transparenz enorm fördern.

    3. November 2006 19
  • : 2. Korb: Die ersten Anhörungen zum Urheberrecht im Bundestag
    2. Korb: Die ersten Anhörungen zum Urheberrecht im Bundestag

    „Heute im Bundestag“ hat die ersten beiden Anhörungen im Rechtsausschuss zum Urheberrecht angekündigt. Am 8. November gibt es erstmal zwei getrennte Sessions zu den Themen Geräteabgaben und Kabelweitersendung. Wie das so bei Bundestagsanhörungen ist, werden dort eine Menge Menschen innerhalb kurzer Zeit sprechen und vor dem Ausschusssaal werden Papierberge mit Stellungnahmen der unterschiedlichen Lobbys liegen.

    2. November 2006 6
  • : UK-Studie: Wissen sollte zuerst öffentliches Gut sein
    UK-Studie: Wissen sollte zuerst öffentliches Gut sein

    Eine Studie des britischen „Institute for Public Policy Research“ geht der Frage nach, welche zukünftigen Wissensmodelle für Grossbritanien am Besten geeignet sind. Ars Technica berichtet darüber und liefert vier vorgeschlagene Modelle aus der Studie: UK report: knowledge should be public good first, private right second.

    2. November 2006
  • : US-Zeitungen fürchten sich vorm Netz
    US-Zeitungen fürchten sich vorm Netz

    Lustige Sache: Die US-Verlage auf der verzweifelten Suche nach der Zeitung von morgen
    „Künftig erhalten die Menschen ihr Weltbild von irgendwelchen irren Bloggern, die aus ihrer Unterwäsche schöpfen“, malte der US-Publizist Michael Kinsley im Time-Magazin die düstere Zukunft in den USA an die Wand. In der Washington Post sorgte sich der Kommentator, dass bald „die vorderste Front“ im Kampf gegen die Korruption im Staat zusammenzubrechen drohe.

    2. November 2006 3
  • : Harald Welte über GPL-Enforcement
    Harald Welte über GPL-Enforcement

    Harald Welte hat in seinem Blog mal einige Gedanken zu seinem Projekt GPL-Violations.org gemacht: Some more thoughts on the results of GPL enforcement. Das Projekt geht auf vielen Wegen gegen Verletzungen der GPL-Lizenz (der wichtigsten Lizenz der Freien Software) vor.
    Heise berichtet darüber: Open-Source-Aktivist kritisiert Gerätehersteller.

    2. November 2006
  • : Internet Bill of Rights
    Internet Bill of Rights

    Eine interessante Sache ist die „Internet Bill of Rights“, die als Idee auf dem Internet Governance Forum in Athen vorgeschlagen wurde. Interessant ist die Sache, weil sie der globalen Netzpolitik-Debatte die Chance zur Entwicklung einer positiven Vision bieten könnte. Wenngleich es positive Visionen genug gibt, besteht die politische Debatte auf nationaler und trannationaler Ebene aus zivilgesellschaftlicher Sicht eher aus Abwehrkämpfen – sei es beim Datenschutz, bei Meinungsfreiheit, Softwarepatenten oder dem Urheberrecht.

    2. November 2006 2
  • : Mal wieder: Pfeiffer warnt vor Computerspielen
    Mal wieder: Pfeiffer warnt vor Computerspielen

    Der Kriminologe Christian Pfeiffer dürfte mal wieder eine Studie zum Thema Jugendschutz und Computerspiele erstellen. Wenig überraschend ist das Ergebnis des mit fast missionarischem Eifer gegen Computerspiele agitierende Wissenschaftlers, worüber die Zeit relativ unkritisch berichtet: „Spiele ohne Grenzen“
    Je öfter ein Kind am Computer ballert, desto schlechter die Schulnoten, zeigt eine neue Studie.

    2. November 2006 5
  • : Zensur von Blogs in Griechenland
    Zensur von Blogs in Griechenland

    Telepolis berichtet ausführlicher über die Schliessung eines griechischen Blogs während des IGF: Neuer Volkssport für Diktatoren: Jagt den Blog!
    Dass Blogger teilweise gefährlich leben, ist bekannt. Wenn irgendwo in der Welt ein Blogger verhört, verklagt oder verhaftet wird, fällt es kaum mehr auf; selbst bei hauptberuflichen Journalisten führt derartiges ja außerhalb der eigenen Kreise nicht mehr zur Empörung, sondern wird achselzuckend als „Berufsrisiko“ angesehen („selbst Schuld“).

    2. November 2006
  • : SAP würde republikanisch wählen
    SAP würde republikanisch wählen

    de.internet.com: SAP unterstützt Wahlkampf der Partei von George W. Bush.
    Die Politspenden von US-Tochtergesellschaften großer deutscher Unternehmen gehen im aktuellen Kongresswahlkampf zu mehr als zwei Dritteln an republikanische Kandidaten und Parteiorganisationen. Nach den jüngsten verfügbaren offiziellen Zahlen haben zwölf Tochtergesellschaften zusammen gut 2,5 Millionen Dollar gespendet.

    2. November 2006 1
  • : Bayer zensiert Greenpeace
    Bayer zensiert Greenpeace

    Bayer unterstützt Greenpeace gerade bei einer Kampagne gegen sich selbst. Konkret geht es um eine Gen-Reis Kampagne. Greenpeace wirft Bayer vor, nicht zugelassenen Gen-Reis zu vertreiben. Dazu nutzt Greenpeace die eigene Verbraucherschutz-Plattform „Einkaufsnetz“ zur Aufklärung und bietet Verbrauchern die Möglichkeit, „Marktaktivisten“ zu werden – durch das Verschicken von Beschwerde-Mails.

    2. November 2006
  • : Alltag Überwachung bei Public Domain am Sonntag
    Alltag Überwachung bei Public Domain am Sonntag

    Am kommenden Sonntag, den 5.11.2006, gibt es wieder in Bielefeld die PUBLIC DOMAIN V143.0. Von 15 bis ca. 19 Uhr werden Roman Mischel und Fiete Stegers eine Film-Preview ihres Werkes „Alltag Überwachung“ vorstellen und anschliessend soll es eine Diskussion geben.
    Von geschätzten 400.000 Überwachungskameras in Deutschland über Funkchips in biometrischen Pässen bis zur von der EU verordneten Speicherung der Telefon‑, Handy- und Internetdaten aller 450 Mio.

    2. November 2006 1
  • : Wissen und Eigentum als Buch bei BpB erschienen
    Wissen und Eigentum als Buch bei BpB erschienen

    Heimlich steill und leise ist das Buch „Wissen und Eigentum“ von Jeanette Hofmann bei der Bundeszentrale für politsiche Bildung erschienen. Ich wusste, dass das Buch im Herbst erscheinen soll, aber letztendlich hab ich gerade den Hinweis bei Meike gefunden. Das Buch kostet nur zwei Euro (plus Porto) und es ist unter einer CC-Lizenz veröffentlicht worden.

    2. November 2006 10
  • : USA wollen Passdaten von Einreisenden 50 Jahre speichern
    USA wollen Passdaten von Einreisenden 50 Jahre speichern

    Jetzt, wo das EU-USA Passagierdatenabkommen vermutlich irgendwie rechtens ist, kann man ja mal weitermachen mit der Datensammelei: USA wollen Passdaten von Einreisenden bis zu 50 Jahre lang speichern. Zumal die Passdaten ja bei der Einreise in die USA eh ausgelesen werden.
    Die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde kann mit dem Segen des Datenschutzbeauftragten des Department of Homeland Security (DHS) automatisch aus Pässen ausgelesene Daten ein halbes Jahrhundert vorhalten.

    2. November 2006 2
  • : Ubuntu und Community-Management
    Ubuntu und Community-Management

    Bei iCommons gibt es ein kurzes Interview mit Mark Shuttleworth zu Ubuntu und Community-Management: Governance, Ubunt-style.
    Tell us about the Ubuntu community and how that is structured:
    From the very beginning it was clear that anyone who was willing to make a significant contribution would be able to assume any role within the project and that there would always be room for outside participants in all of the structures that we created.

    2. November 2006
  • : Multi-Touch Interaction Research
    Multi-Touch Interaction Research

    Thomas verweist auf die spacige „Multi-Touch Interaction Research“. Hat was von Science Fiction.
    While touch sensing is commonplace for single points of contact, multi-touch sensing enables a user to interact with a system with more than one finger at a time, as in chording and bi-manual operations. Such sensing devices are inherently also able to accommodate multiple users simultaneously, which is especially useful for larger interaction scenarios such as interactive walls and tabletops.

    2. November 2006