Gastbeitrag
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: Indien: Umstrittener Gesetzentwurf zu Geodaten und Online-Karten vorgelegt
Google Maps wird in Indien ohne Grenzstreitigkeiten angezeigt (rechts). Karte: Google Maps : Indien: Umstrittener Gesetzentwurf zu Geodaten und Online-Karten vorgelegt Wegen einer Online-Karte für sieben Jahre ins Gefängnis? Die indische Regierung hat einen absurden Gesetzentwurf zur Regulierung der Verwendung geo-referenzierter Daten und Internet-Anwendungen vorgelegt.
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: EU-Konsultation „Next Generation Internet“: Wie soll das Internet 2025 aussehen und welche Forschung braucht es dafür?
: EU-Konsultation „Next Generation Internet“: Wie soll das Internet 2025 aussehen und welche Forschung braucht es dafür? „Europa ist Nachzügler im Digitalen.“ So beginnt die Problembeschreibung der Konsultation. Die Europäischer Kommission möchte daher ihre Vision von der Zukunft des Internet erneuern. Dazu führt die Direktion Netzzukunft unter Günther Oettingers Generaldirektion Connect eine Konsultation durch, die noch bis zum 10.
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: Facebook, Google & Co. fördern und kolonisieren den Journalismus
: Facebook, Google & Co. fördern und kolonisieren den Journalismus Paris, 24. Februar: An der Pariser Universität SciencePo, School of Journalism, tritt Sundar Pichai, CEO von Google, fast wie ein digital-medialer Messias auf, musikalisch begleitet von einem rockigen Tusch, und erläutert, warum Google ein hilfreicher Partner von Medien und Journalismus sei. Und der aus Indien stammende Amerikaner nennt erstmals europäische Medien, die im Rahmen der „Digital News Initiative“ des Suchmaschinengiganten gefördert werden.
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: Kommentar: Warum Freie Software kein Sicherheitsproblem darstellt
: Kommentar: Warum Freie Software kein Sicherheitsproblem darstellt Bei der Diskussion um das Thema IT-Sicherheit erlebt man immer wieder, dass Freie Software als ein gesonderter Fall betrachtet wird. Oft werden Sicherheitsfehler in Freier Software fälschlicherweise dem allgemeinen Konzept der Software-Freiheit angelastet. Leider verfällt auch der Artikel „Open Source wird ein ernstes Problem“ im Handelsblatt in ein ähnliches Denkmuster.
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: BKA: “Den Hacker gibt es nicht. Wir sollten ihn erfinden.”
So sinnvoll wie der Hackerparagraf: Symbolbild eines "Hackers". Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/brianklug/">Brian Klug</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en">BY-NC 2.0</a>. : BKA: “Den Hacker gibt es nicht. Wir sollten ihn erfinden.” Seit 2014 widmet sich das Bundeskriminalamt (BKA) mit einer Reihe von Studien der Erforschung von Hackern und Hacktivisten um, wie sie selbst schreiben, ihre Wissens- und Erkenntnisbasis über beide Phänomene zu erweitern. Die zweite Studie, die diesem Anliegen Folge leistet, postuliert das kühne Ziel, Täter des Bereichs Cybercrime zu typologisieren.
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: Baden-Württemberg hat jetzt etwas mehr Informationsfreiheit, Bayern immer noch nicht
Wechsel angekündigt, aber nicht eingehalten: <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Koalitionsvertrag-web.pdf">Koalitionsvertrag in BaWü</a>. : Baden-Württemberg hat jetzt etwas mehr Informationsfreiheit, Bayern immer noch nicht In Baden-Württemberg ist zum Ende des vergangenen Jahres ein Informationsfreiheitsgesetz (LIFG) in Kraft getreten. Damit hat die grün-rote Regierung weitgehend unbemerkt ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, das immer wieder öffentlich angemahnt, von ihr selbst aber lange hinausgezögert worden war.
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: Interview mit Klaus Mainzer: Technikgestaltung heißt auch Lebens- und Arbeitsgestaltung
: Interview mit Klaus Mainzer: Technikgestaltung heißt auch Lebens- und Arbeitsgestaltung Selbst in fremden Umgebungen orientierungsfähige Roboter laufen auf zwei Beinen über holprige Hindernisstrecken, andere verarbeiten, vermessen oder verpacken Gegenstände und kommunizieren dabei permanent mit anderen Maschinen. Die Roboter sind in den letzten Jahren flexibler einsetzbar geworden, und wir gewöhnen uns mehr und mehr an die leistungsfähigen Maschinen, nicht nur in der Arbeitswelt.
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: Das Internet ist kein egalitärer Raum: Ingrid Brodnig über Hate Speech und Wut im Internet
Ingrid Brodnig auf der re:publica 2015 : Das Internet ist kein egalitärer Raum: Ingrid Brodnig über Hate Speech und Wut im Internet Das Thema Hate Speech und Wut im Internet beschäftigt in Deutschland mittlerweile auch das Justizministerium. Montag diese Woche begrüßte Gerd Billen, Staatssekretär im Justizministerium, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung „die von Facebook in Berlin vorgestellte ‚Initiative für Zivilcourage Online’ “.
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: Neues Nachrichtendienstgesetz in der Schweiz: Sicherheitsesoterik statt Menschenrechte
<p class="wp-caption-text">Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/cimddwc/4318280843/">cimddwc</a>, CC <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">by-nc</a></p> : Neues Nachrichtendienstgesetz in der Schweiz: Sicherheitsesoterik statt Menschenrechte Die Schweiz gibt ihrem Nachrichtendienst weitgehend freie Hand – trotz Fichenskandal und Edward Snowden. Jeder ist verdächtig und wird überwacht.
Dieser Beitrag von Martin Steiger erschien in leicht veränderter Form ursprünglich in Digma, der schweizerischen Zeitschrift für Datenrecht und Informationssicherheit (Download als PDF). -
: Gerhart Baums Laudatio auf Laura Poitras: Gegen die „Datenausplünderung“
: Gerhart Baums Laudatio auf Laura Poitras: Gegen die „Datenausplünderung“ Wir ehren heute Laura Poitras, eine US-amerikanische Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen. Aber Laura Poitras ist mehr. Sie ist eine Kämpferin für Freiheit und Menschenwürde. Ihre Filme und ihre journalistischen Arbeiten thematisieren gesellschaftliche und politische Missstände, Gefährdungen für die Demokratie.
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: Digitale Arbeitsvermittlungsplattformen: Der Versuch einer strukturellen Bewertung
: Digitale Arbeitsvermittlungsplattformen: Der Versuch einer strukturellen Bewertung Online-Plattformen schießen in allen möglichen Feldern aus dem Boden – nicht zuletzt im Dienstleistungsbereich. Reinigung bei Helpling, Paketlieferungen bei CheckRobin, Online-Dienstleistungen bei Clickworker – dies sind nur einige Beispiele für Tätigkeiten, die online vermittelt werden. Die Europäische Kommission ordnet diese Plattformen in einer aktuellen Mitteilung euphemistisch unter dem Schlagwort Partizipative Wirtschaft ein.
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: Neue TiSA-Dokumente: Protokolle der Lobby-Treffen seit 2012
Demonstration gegen TiSA, Paradeplatz Zürich. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/photos/natiez/17188864721/">Christian Natiez</a> : Neue TiSA-Dokumente: Protokolle der Lobby-Treffen seit 2012 Dies ist ein Gastbeitrag von Katharina Nocun. Katharina Nocun ist Campaignerin bei Campact e.V.. Auf dem 31C3 hat sie in einen Vortrag über das Handelsabkommen TTIP und seine Auswirkungen für Datenschutz & Netzpolitik berichtet. An dieser Stelle veröffentlicht sie umfassende Dokumente von Meetings zwischen Lobbyisten und Vertretern der EU-Kommission rund um das derzeit verhandelte Dienstleistungsabkommen TiSA.
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: ENDitorial: Die Reform der EU-Datenschutzverordnung – eine vergebene Chance?
: ENDitorial: Die Reform der EU-Datenschutzverordnung – eine vergebene Chance? Verwässert und ausgehöhlt: Das Trilog-Verfahren hat aus der EU-Datenschutzgrundverodnung einen Schatten ihrer selbst gemacht. Bleibt noch Zeit, das Ruder herumzureißen? Schließlich hat die Richtlinie eine internationale Signalwirkung. Ein Gastkommentar von Diego Naranjo and Joe McNamee zum Stand der Verhandlungen.
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: 10 Jahre Sony Rootkit – ein fragwürdiges Jubiläum
Digitale Rechteminderung (DRM) stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Gerätehoheit jedes einzelnen dar. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a> von <a href="https://static.fsf.org/nosvn/dbd/2012/day-against-drm/image2.png">Brendan Mruk und Matt Lee</a> : 10 Jahre Sony Rootkit – ein fragwürdiges Jubiläum Wenn wir etwas kaufen, dann gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass wir es am Ende auch besitzen. Das heißt, wir können mit der erworbenen Ware machen, was wir wollen. Dazu gehören selbst Sachen, an die der ursprüngliche Hersteller nie gedacht hat. Richtig? Was sich im ersten Moment ganz banal anhört, ist, sobald wir uns von der analogen in die digitale Welt begeben, leider schon lange nicht mehr selbstverständlich.
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: Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit unter Beobachtung des Berliner Geheimdienstes
Egal wie friedlich eine Demo ist: Das LKA Berlin leitet fröhlich Daten an den Verfassungsschutz weiter - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/fotografiona/5499012025">fotografiona</a> : Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit unter Beobachtung des Berliner Geheimdienstes Netzpolitik.org zugespielte, vertrauliche Dokumente belegen: Das LKA Berlin versorgt den Verfassungsschutz in Form so genannter Verlaufsberichte und Gefährdungsbewertungen regelhaft mit personenbezogenen Daten von Menschen, die Demonstrationen oder Kundgebungen in Berlin anmelden oder daran teilnehmen.
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: 6 Thesen zur Vorratsdatenspeicherung aus politikwissenschaftlicher Sicht
: 6 Thesen zur Vorratsdatenspeicherung aus politikwissenschaftlicher Sicht Am morgigen Freitag (16. Oktober 2015) soll mit den Stimmen der Großen Koalition ein erneutes Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung beschlossen werden. Zwar ist die VDS in der deutschen Öffentlichkeit bereits ausgiebig diskutiert worden. In dem folgenden Gastbeitrag von Lars Bretthauer soll die politische Tragweite dieser Entscheidung aber noch einmal aus spezifisch politikwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet werden.
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: Rechenkraft und Zweifel: Die Resistenz der digitalen Fehlinformation
Kaum totzukriegen: Im Netz halten sich Fehlinformationen deutlich länger, als dies ehemals der Fall gewesen wäre. Bildmontage: ck, via <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lernaean_Hydra#/media/File:Singer_Sargent,_John_-_Hercules_-_1921.jpg">Wikipedia</a> : Rechenkraft und Zweifel: Die Resistenz der digitalen Fehlinformation Was haben das Masernvirus und rechtspopulistische Medienkritik gemeinsam? Die Antwort hierauf ist leider nicht in eine griffige Punchline zu pressen. Denn was die plötzliche Renaissance beider begünstigt, ist ein Vorgang der Informationsverbreitung und ist die damit einhergehende, gesellschaftliche Fragmentierung, die eng mit der Verbreitung digitaler Technologien und vernetzter Rechenkraft einhergeht.