Andre Meister
-
: USA Freedom Act: Sogar das kleinstmögliche Geheimdienst-Reförmchen fällt durch
: USA Freedom Act: Sogar das kleinstmögliche Geheimdienst-Reförmchen fällt durch Der amerikanische Senat hat den Gesetzentwurf zur Reform der Massenüberwachung durch Geheimdienste abgelehnt und verschoben. Dabei hatten Internet-Firmen und Aktivisten den „USA Freedom Act“ allenfalls als ersten Schritt gesehen. Der demokratische Parteiführer des Senats versuchte sogar, eine Kriminalisierung von Online-Streams einzubauen.
-
: Knapp ein Jahr im Amt: Die Datenschutzbeauftragte ist ein Desaster
: Knapp ein Jahr im Amt: Die Datenschutzbeauftragte ist ein Desaster Constanze Kurz kritisiert in der FAZ unsere Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff:
Die fehlende Stimme der Mahnerin, die sich qua Amt für den Datenschutz einzusetzen hat, gehört einer Frau, die weithin unbekannt ist: Unionschristin Andrea Voßhoff, als Bundesbeauftragte für den Datenschutz zugleich Behördenchefin der Kontrollinstanz.
-
: USA Freedom Act: Kleiner Schritt zur Einschränkung der Überwachung oder zahnloser Tiger?
: USA Freedom Act: Kleiner Schritt zur Einschränkung der Überwachung oder zahnloser Tiger? Diese Woche entscheidet der US-Senat über die Zukunft des USA Freedom Act, ein Gesetzesvorschlag zur Beschränkung der Geheimdienst-Überwachung. Die EFF ruft Amerikaner dazu auf, ihre Abgeordneten zu kontaktieren, und den Freedom Act zu unterstützen. Andere kritisieren den Entwurf als zahnlos – oder Zementierung des Status Quo.
-
: Vorratsdatenspeicherung in Schweden: Provider bietet Kunden kostenloses VPN an
: Vorratsdatenspeicherung in Schweden: Provider bietet Kunden kostenloses VPN an Nach dem Ende der europaweiten Vorratsdatenspeicherung durch den EuGH schaffen viele Länder ihre nationalen VDS-Gesetze ab. In Schweden wollen Provider nicht mehr speichern, werden aber weiterhin dazu gezwungen. Jetzt wollen manche Internet-Anbieter das technisch umgehen,wie Andy auf TorrentFreak berichtet:
„One week remains before PTS requires a fine of five million krona ($676,500) from Bahnhof, as the company has not yet begun to store customer traffic data.
-
: Überwachung: Was der BND wirklich will
: Überwachung: Was der BND wirklich will Frank Rieger und Constanze Kurz beschreiben in der FAZ die neuen Überwachungswünsche des Bundesnachrichtendiensts und ordnen das ein: Was der BND wirklich will
Dass eine „strategische Fernmeldeüberwachung“ überhaupt im Rahmen des Grundgesetzes stattfinden kann, begründete das Bundesverfassungsgericht einst damit, dass die belauschten Menschen nicht namentlich registriert würden; dass nicht permanent festgehalten würde, wer da eigentlich mit wem kommuniziert.
-
: Am Mikrofon: Zu Gast im NSA-Untersuchungsausschuss
: Am Mikrofon: Zu Gast im NSA-Untersuchungsausschuss Der Podcaster Felix Betzin hat mich letzten Donnerstag in und um den Geheimdienst-Untersuchungsausschuss begleitet und eine Episode „Am Mikrofon“ daraus gemacht: Zu Gast im NSA-Untersuchungsausschuss
Im Deutschen Bundestag, genauer gesagt in den Gebäuden des „Band des Bundes“, treffe ich Andre. Dort tagte am 13.
-
: Geheimschutz mit Five-Eyes-Staaten: Abkommen mit Australien, Kanada und Großbritannien jetzt online
: Geheimschutz mit Five-Eyes-Staaten: Abkommen mit Australien, Kanada und Großbritannien jetzt online Drei der fünf Geheimschutzabkommen der Bundesrepublik mit den Five Eyes Staaten sind jetzt online zugänglich. Das ist das Ergebnis einer Informationsfreiheits-Anfrage. Mit Neuseeland besteht demnach aktuell kein Abkommen, das mit den USA ist geheim.
-
: Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Metadaten sind keine personenbezogenen Daten“
Vor dem Ausschuss-Saal. : Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Metadaten sind keine personenbezogenen Daten“ Heute tagt die 22. Sitzung des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses im Bundestag. Die Zeugen diesmal sind Unterabteilungsleiter Wilfried Karl (W. K.), Projektleiter L. und W. P., alle vom Bundesnachrichtendienst. Wir sitzen wie immer drin und bloggen live.
GliederungGliederung
Disclaimer
Einleitung: Vorsitzender
Zeuge 1: Herr Wilfried Karl (W. -
: Password Recovery: Die Liste an Software-Tools, mit denen die Polizeien des Bundes Passwörter cracken (Update)
Gibt's auch beim LKA und der Polizei in Sachsen: Die Software XRY von Micro Systemation. : Password Recovery: Die Liste an Software-Tools, mit denen die Polizeien des Bundes Passwörter cracken (Update) Die deutschen Polizeibehörden cracken Passwörter mit kommerzieller Software aus den USA, Russland, Japan und Schweden. Das geht aus der Liste an Tools hervor, die wir veröffentlichen. Würden Privatanwender diese Software einsetzen, könnten sie sich strafbar machen – und eine Hausdurchsuchung bekommen.
-
: Bedrohte Communities: Gezielte digitale Angriffe auf zivilgesellschaftliche Organisationen
: Bedrohte Communities: Gezielte digitale Angriffe auf zivilgesellschaftliche Organisationen Unsere Freunde beim CitizenLab haben einen neuen Bericht veröffentlicht: Communities @ Risk – Targeted Digital Threats Against Civil Society. Darin fassen sie zusammen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen digital angegriffen werden, vornehmlich mit Schadsoftware wie Staatstrojanern. Hier die zentralen Ergebnisse:
In der digitalen Welt stehen zivilgesellschaftliche Organisationen vor den gleichen Bedrohungen wie Privatsektor und Regierungen, haben aber viel weniger Ressourcen, sich selbst zu schützen.
-
: Informationsfreiheits-Ablehnung des Tages: Wie der BND Zero-Day-Exploits kaufen will ist natürlich geheim
: Informationsfreiheits-Ablehnung des Tages: Wie der BND Zero-Day-Exploits kaufen will ist natürlich geheim Vorgestern berichteten Spiegel, Tagesschau und Süddeutsche, dass der BND 4,5 Millionen Euro für Zero-Day-Exploits ausgeben will. Wir haben mal eine Informationsfreiheits-Anfrage nach Informationen zu diesem Projekt „Nitidezza“ gestellt. Jetzt haben wir unsere mit 18 Stunden bisher schnellste Ablehnung erhalten:
Für den Bundesnachrichtendienst gilt die Bereichsausnahme des § 3 Nr.
-
: IT-Sicherheit oder Unsicherheit? BSI kauft Erkenntnisse zu Sicherheitslücken von VUPEN
Sitz des BSI in Bonn. Bild: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Qualle">Qualle</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">BY-SA 3.0</a>. : IT-Sicherheit oder Unsicherheit? BSI kauft Erkenntnisse zu Sicherheitslücken von VUPEN Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte bis vor zwei Monaten einen Vertrag mit der umstrittenen Firma VUPEN. Die Behörde bestätigte uns einen Bericht im Spiegel. Weitere Nachfragen will man aber nicht beantworten.
-
: Warum staatliche Akteure keine Computer hacken und keine Zero-Day-Exploits kaufen sollten
: Warum staatliche Akteure keine Computer hacken und keine Zero-Day-Exploits kaufen sollten Der BND will 4,5 Millionen Euro für Zero-Day-Exploits ausgeben. Warum das eine schlechte Idee ist, hat heute der CCC per Pressemitteilung erläutert. Aber auch wir haben das schon oft erklärt, unter anderem auf dem holländischen Hacker-Camp letztes Jahr:
Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von www. -
: Geheime Unterlagen: BND will 4,5 Millionen Euro für Zero-Day-Exploits ausgeben (Update)
: Geheime Unterlagen: BND will 4,5 Millionen Euro für Zero-Day-Exploits ausgeben (Update) Der aktuelle Spiegel berichtet:
Geheimen Unterlagen zufolge hat der Bundesnachrichtendienst (BND) bis 2020 rund 4,5 Millionen Euro eingeplant, um auf dem grauen Markt Informationen über Software-Schwachstellen einzukaufen. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.
Staatliche Stellen sollten Sicherheitslücken schließen, nicht ausnutzen.
-
: Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Funktionsträger fallen nicht unter G‑10-Schutz“
Sitzungssaal vor Beginn der Anhörung. : Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Funktionsträger fallen nicht unter G‑10-Schutz“ Heute tagt wieder der Geheimdienst-Untersuchungsausschuss im Bundestag. Die Zeugen diesmal sind Herr T. B. und Frau G. L. vom Bundesnachrichtendienst. Wir sitzen wie immer drin und bloggen live.
GliederungGliederung
Disclaimer
Einleitung: Vorsitzender
Zeuge 1: Herr T. B., BundesnachrichtendienstFragerunde 1: Vorsitzender, Die Linke, SPD, Die Grünen, CDU/CSU
Fragerunde 2: Die Linke, CDU/CSU, Die Grünen, SPD
Fragerunde 3: Die Linke, CDU/CSU, Die Grünen, SPD
Fragerunde 4: Die Linke, CDU/CSU, Die Grünen, SPD
Fragerunde 5: Die Linke, CDU/CSU, Die Grünen, SPD
Fragerunde 6: Die Linke, CDU/CSU, Die Grünen, SPD
Fragerunde 7: Die Linke, CDU/CSU, Die GrünenFormalitäten: Vorsitzender
Zeugin 2: Frau G. -
: Störerhaftung: Linke und Grüne bringen Gesetzesentwurf der Digitalen Gesellschaft im Bundestag ein
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/gunes_t/252218894">gunes t</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">BY-NC-SA 2.0</a>. : Störerhaftung: Linke und Grüne bringen Gesetzesentwurf der Digitalen Gesellschaft im Bundestag ein Für Betreiber öffentlicher WLANs soll die Störerhaftung nicht gelten. Das fordern Linke und Grüne in einem Gesetzesentwurf, basierend auf einer Vorlage des Vereins Digitale Gesellschaft. Erst gestern kritisierte eine neue Studie den Mangel öffentlicher Funknetze in Deutschland.
-
: Hausdurchsuchungen bei Uploadern von boerse.bz: Einfache Downloader „haben nichts zu befürchten“
: Hausdurchsuchungen bei Uploadern von boerse.bz: Einfache Downloader „haben nichts zu befürchten“ Einfache Nutzer und Downloader des Portals boerse.bz werden wahrscheinlich weder strafrechtlich noch zivilrechtlich verfolgt. Das sagt Rechtsanwalt Wachs, der mehrere Betroffene der gestrigen Durchsuchungen vertritt. In den 121 Wohnungen sollen Internet-Anschlüsse angemeldet sein, denen dutzendfache Uploads vorgeworfen werden.
-
: Informationsfreiheits-Ablehnung des Tages: Wir bekommen ein Dokument nicht – und sollen es aus dem Netz nehmen
Recherchiert Streusand: Gebäude des Bundesrechnungshofs in Bonn. Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hasenl%C3%A4ufer">Eckhard Henkel</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de">BY-SA 3.0</a>. : Informationsfreiheits-Ablehnung des Tages: Wir bekommen ein Dokument nicht – und sollen es aus dem Netz nehmen Statt uns ein per Informationsfreiheits-Gesetz angefragtes Dokument zu geben, sollen wir es aus dem Netz nehmen. Das ist allen Ernstes die Antwort des Bundesrechnungshofs auf unsere Anfrage zu seinem Bericht zur IT-Konsolidierung des Bundes. Wir bedanken uns für die Bestätigung der Echtheit – und spiegeln das PDF an dieser Stelle.