Überwachung

Bedrohte Communities: Gezielte digitale Angriffe auf zivilgesellschaftliche Organisationen

Unsere Freunde beim CitizenLab haben einen neuen Bericht veröffentlicht: Communities @ Risk – Targeted Digital Threats Against Civil Society. Darin fassen sie zusammen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen digital angegriffen werden, vornehmlich mit Schadsoftware wie Staatstrojanern. Hier die zentralen Ergebnisse:


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In der digitalen Welt stehen zivilgesellschaftliche Organisationen vor den gleichen Bedrohungen wie Privatsektor und Regierungen, haben aber viel weniger Ressourcen, sich selbst zu schützen.

Gegen jede Intuition ist die technische Raffinesse der Malware in diesen Angriffen niedrig, aber das Niveau der sozialen Manipulation hoch.

Digitale Angriffe gegen zivilgesellschaftliche Organisationen sind persistent und passen sich an Ziele an, um Zugang über Zeit und Plattformen hinweg zu erhalten.

Gezielte digitale Angriffe untergraben die Kommunikation und Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen signifikant, manchmal als Ressourcenverschwendung, manchmal als großes Risiko für individuelle Sicherheit.

Gezielte digitale Angriffe erweitern die „Reichweite“ eines Staates (oder anderer drohenden Akteure) über die Grenzen hinaus und in „sichere Häfen“.

Auf targetedthreats.net gibt es den kompletten Bericht, die Executive Summary auch als PDF.

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5 Kommentare
  1. Sorry, aber solche Beiträge nerven! Legt bitte eine Kategorie „Interessante Links“ o.Ä. dafür an. Ich erwarte von einer Redaktion, die mehrere Vollzeitkräfte hat und sich täglich mit nutzlosen Artikeln wie „IFG-Ablehnung des Tages“ beschäftigt, in Artikeln wenigstens eine echte Zusammenfassung des Inhalts und nicht nur eine „unsere Freunde“ und dann ein Zitat. Wenn ihr wenigstens überlesen habt, was ihr per Artikel verlinkt, sollte es mit euren Ressourcen doch wohl kein Problem sein, eine echte Kurzzusammenfassung zu geben.

    Wer jetzt das bekannte „Lies doch selbst“ schreiben mag, soll das tun. Nein, ich wollte hier lesen.

    1. Da Du hier immer nur rummeckerst: Warum liest Du uns eigentlich, wenn Dir nichts gefällt? Und was trägst Du eigentlich dazu bei, dass wir hier eine Redaktion „unterhalten“ und Dir mit einem Kommentarfeld die Möglichkeit geben, mehrfach täglich Frust abzulassen?

      1. Das sagst du jetzt aus dem Bauch heraus oder weil es bei Netzpolitik ein Datenschutzproblem gibt? Mein sichtbaren Nick verwende ich jedenfalls nur einmal und ggf. für weitere Antworten im selben Thread wie hier.

        Ihr betreibt eine gut finanzierte, vollzeitbezahlte Redaktion, da erwarte ich mehr als einen Link, der zu einer Seiten mit mehreren anderen Links führt, die umfangreiche PDFs enthalten. Mehr als „Redaktion hat nicht gelesen“ kommt bei mir da nicht an. Wegen meines eigenen gesellschaftlichen Engagements in meiner Freizeit fehlt mir leider die Zeit, mich dort erst durchzuwühlen. Ihr hättet die Zeit und werdet dafür auch gut bezahlt. Aber ihr schreibt lieber nutzlose IFG-Anfragen und ausführliche Artikel dazu.

        1. Warum sollten wir ein Datenschutzproblem haben, wenn hier jemand mit derselben Mailadresse aber wechselnden Namen mehrfach kommentiert?

          Und weder sind wir Dein Dienstleister für alles, noch fühlt sich hier jemand gut bezahlt. Und Zeit haben wir deutlich zu wenig mit 2,5 Personen, die auch mal Privatleben haben und Dinge wie Urlaub und Wochenende. Aber wir hätten mehr Zeit, wenn es weniger Kommentare wie Deine geben würde, mit denen wir uns auch noch rumschlagen müssen. Denk mal drüber nach.

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