Unsere Freunde beim CitizenLab haben einen neuen Bericht veröffentlicht: Communities @ Risk – Targeted Digital Threats Against Civil Society. Darin fassen sie zusammen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen digital angegriffen werden, vornehmlich mit Schadsoftware wie Staatstrojanern. Hier die zentralen Ergebnisse:
In der digitalen Welt stehen zivilgesellschaftliche Organisationen vor den gleichen Bedrohungen wie Privatsektor und Regierungen, haben aber viel weniger Ressourcen, sich selbst zu schützen.
Gegen jede Intuition ist die technische Raffinesse der Malware in diesen Angriffen niedrig, aber das Niveau der sozialen Manipulation hoch.
Digitale Angriffe gegen zivilgesellschaftliche Organisationen sind persistent und passen sich an Ziele an, um Zugang über Zeit und Plattformen hinweg zu erhalten.
Gezielte digitale Angriffe untergraben die Kommunikation und Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen signifikant, manchmal als Ressourcenverschwendung, manchmal als großes Risiko für individuelle Sicherheit.
Gezielte digitale Angriffe erweitern die „Reichweite“ eines Staates (oder anderer drohenden Akteure) über die Grenzen hinaus und in „sichere Häfen“.
Auf targetedthreats.net gibt es den kompletten Bericht, die Executive Summary auch als PDF.
