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Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn

Die Affäre um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn geht weiter. Aus anonymer Quelle wurde uns nun das passende Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zugeschickt, aus dem im Moment viele Medien berichten. Wir stellen es mal zur allgemeinen Begutachtung online (PDF): Passend dazu auch: Zeit-Online: Mehdorns Jagd nach Maulwürfen. Ein interner Bericht zeigt,…

  • Markus Beckedahl

Die Affäre um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn geht weiter. Aus anonymer Quelle wurde uns nun das passende Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zugeschickt, aus dem im Moment viele Medien berichten. Wir stellen es mal zur allgemeinen Begutachtung online (PDF):

Passend dazu auch:

Zeit-Online: Mehdorns Jagd nach Maulwürfen.

Ein interner Bericht zeigt, mit welcher Vehemenz die Bahn schnüffelte. Und er legt die Vermutung nahe, dass es dabei nicht nur um Korruption ging.

Futurezone: Politiker: DB wollte Kritiker einschüchtern.

Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Horst Friedrich, sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, es deute „sehr vieles darauf hin, dass die Korruptionsbekämpfung nicht das einzige Ziel der Bahn war“. Auch Winfried Hermann von den Grünen vermutet, dass es „bei der Aktion auch darum ging, herauszufinden, wer Informationen aus der Bahn weitergegeben hat, beispielsweise an Kritiker des Konzerns“.

Und hier ist der Volltext des Dokumentes:

Gespräch mit der Deutschen Bahn AG über die Geschäftsbeziehungen des 
Unternehmens mit der Network Deutschland GmbH am 28. Oktober 2008

1. Hinweis nach § 38 Abs. 3 Satz 2 und 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Die Vertreter der Deutschen Bahn AG wurden nach § 38 Abs. 3 Satz 3 BDSG über das Auskunftsverweigerungsrecht gegenüber der Aufsichtsbehörde nach § 38 BDSG informiert. Danach kann der Auskunftspflichtige die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihn selbst oder einen der in § 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 Zivilprozessordnung (ZPO) bezeichneten Angehörigen der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung oder eines Verfahrens nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten aussetzen würde.

2. Verhältnis Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption zum Datenschutz
In ihrer Eingangserklärung stellte die Aufsichtsbehörde nicht in Zweifel, dass die Deutsche Bahn AG wie alle anderen verantwortlichen Stellen auch ein berechtigtes Interesse daran hat, Wirtschaftskriminalität und Korruption zu bekämpfen. Dies ändert aber nichts daran, dass die Maßnahmen zur Verhinderung und Aufdeckung von Kriminalität datenschutzkonform sein, also die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen in ausreichender Form berücksichtigen müssen.

3. Arbeitsweise der Network Deutschland GmbH (allgemein)
Die Network Deutschland GmbH ist nach Aussage der Vertreter der Deutschen Bahn AG ein kleines Unternehmen mit vier bis sechs Mitarbeitern, die von der Ausbildung her Mathematiker oder Informatiker seien. Das Unternehmen sei für die Deutsche Bahn AG insbesondere aufgrund ihrer internationalen Kontakte interessant gewesen, so habe die Muttergesellschaft der Network Deutschland GmbH ihren Sitz in Großbritannien, hierdurch sei das verhältnismäßig kleine Unternehmen auch in der Lage gewesen, internationale Ermittlungen durchzuführen. Die Network Deutschland GmbH habe je nach Auftrag weitere Stellen für Unterstützungsdienste eingeschaltet. Hierbei könne es sich um Arbeiten von Detektiven, aber auch von Spezialisten wie Sprachwissenschaftler usw. gehandelt haben.

Die Network Deutschland GmbH wurde von der Deutschen Bahn AG für die verschiedensten Fälle eingeschaltet, ihr Leistungsspektrum war sehr groß.

4. Wie kam der Geschäftskontakt zur Network Deutschland GmbH 1998 zustande?
Der Kontakt zur Network Deutschland GmbH kam im Rahmen eines Seminars zustande, in welchem Herr G., der Vorgänger von Herrn Dr. B., Herrn K. von der Network Deutschland GmbH kennen lernte. Hauptgrund für den Beginn der Zusammenarbeit waren die internationalen Kontakte und Möglichkeiten der Network Deutschland GmbH (s. o.). Bei dem ersten Auftrag ging es um die Prüfung des Verfahrens bei der Vergabe eines Neuauftrags für den Bau eines Schiffes. Hier bestand der Verdacht auf Manipulationen.

5. Auftragserteilung
Die Aufträge wurden ausschließlich mündlich erteilt, entsprechend der Praxis bei der Deutschen Bahn AG gibt es auch kein kaufmännisches Bestätigungsschreiben. Nach Auffassung der Vertreter der DB AG seien auch keine schriftlichen Aufträge erforderlich gewesen, da die Aufträge nicht ausgeschrieben wurden. Die Vertreter der Aufsichtsbehörde waren überrascht darüber, dass die Deutsche Bahn AG Aufträge im Wert von über 800.000 Euro nur mündlich erteilt. Die Vertreter der Deutschen Bahn AG haben auch dann keine schriftlichen Aufzeichnungen gefertigt, wenn vor einem Großprojekt ein Workshop stattgefunden hatte. Aufzeichnungen wurden dann nur von den Vertretern der Network Deutschland GmbH gemacht. Bei den Großprojekten und bei kleineren Projekten, die zu Verdachtsfällen führten, wurden von der Network Deutschland GmbH Gutachten erstellt. Diese enthielten eine Aufgabenbeschreibung und die Zielsetzung des Auftrages. Bei kleineren Projekten, die ergebnislos blieben oder zu einer Entlastung des Betroffenen führten, wurde kein schriftlicher Bericht erstellt. Dies sei nach Aussage der Vertreter der Deutschen Bahn AG aus Fürsorgegesichtspunkten gegenüber den Betroffenen erfolgt, eine Aussage, die von der Aufsichtsbehörde in Zweifel gezogen wird. Für einen Betroffenen kann es auch hilfreich sein, wenn bei einem unbegründeten Verdacht seine Unschuld schriftlich dokumentiert wird.

6. Datenübermittlung an die Network Deutschland GmbH bei Auftragserteilung
Bei der Auftragserteilung oder auch im Laufe der Auftragsbearbeitung wurden personenbezogene Daten von der Deutschen Bahn AG an die Network Deutschland GmbH übermittelt. Der Umfang der übermittelten Datensätze richtete sich nach den jeweiligen Aufträgen. Hierzu führte Herr Dr. B. aus, die Datenübermittlung sei je nach Verdachtsmomenten und in angemessener Menge erfolgt, bei der Revision sei eine ausreichende Sensibilität im Umgang mit Daten vorhanden. Von der Möglichkeit, in geeigneten Fällen Daten zu anonymisieren, hat die Revision allerdings keinen Gebrauch gemacht.

7. Wie viele und welche Personen waren von den jeweiligen Ermittlungen betroffen?
Bei den Großprojekten waren teilweise mehr als Tausend Personen, insbesondere Mitarbeiter betroffen, bei den Kleinprojekten insgesamt ca. 500. Genauere Zahlen gebe es nach Mitteilung der Vertreter der DB AG nicht. Es wurden Mitarbeiter, Ehepartner von Mitarbeitern, Lieferanten und sonstige Vertragspartner überprüft, nicht jedoch Fahrgäste.

8. Konkrete Verdachtsmomente
Die Network Deutschland GmbH wurde eingeschaltet, wenn ein konkreter Verdacht für eine Tat vorlag. Die Überprüfung betraf dann aber auch Personen, gegen die kein konkreter Verdacht vorlag. Verdachtsmomente waren somit tat- und nicht täterbezogene.

9. Einzelne Berichte
a) Projekt Rubens/TOPRO
Verdacht: Vorteilsannahme
Überprüft wurden vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu wurden die Festplatten der PCs und deren im Netz gespeicherten Dateien kopiert. Die Maßnahme erfolgte ohne Kenntnis der Betroffenen. Zusätzlich wurden deren Büros nach entsprechendem Beweismaterial durchsucht (Seite 2).

Rechercheergebnis waren u. a.
– kein auffallender Lebensstil,
– Vielzahl von Konten sowie
– Ermittlungen innerhalb des dienstlichen Bereichs der Betroffenen (Zitat von Äußerungen wie z. B.: „Setzt sich für Projekt X ein“ – Seite 40). Untersucht wurden ferner private Geld- und Kontenbewegungen (Seite 38) sowie Reisetätigkeiten und Familienverhältnisse (ebenso Seite 38) und Analyse der im Internet besuchten Seiten der Überprüften (Seite 34).

b) Projekt Babylon
Verdacht auf Lieferantenaffinität
Zu diesem Zweck wurden Adressvergleiche durchgeführt. Mitarbeiterdaten (Anschriften, Name und Personalnummer, Kontonummer und Kreditinstitut) wurden auf Übereinstimmungen überprüft. Die Mitarbeiterdaten wurden nach sogenannten Bewertungsgraden aufgeführt (Anlage 1 zu dem Projekt).

Bewertungsgrad 1 – 220 Mitarbeiter
Bewertungsgrad 2 – 96
Bewertungsgrad 3 – 94
Bewertungsgrad 4 – 249
Bewertungsgrad 5 – 83

Mit Kontonummer und Kreditinstitut wurden 125 Mitarbeiterdaten überprüft. Im Berichtsauftrag findet sich der Passus: „Nach Abschluss dieses Teils wurde der Auftrag dahingehend erweitert, neben Adressen auch die Bank- und Telefonverbindungen in die Untersuchungen einzubeziehen“ (Seite 1)

Nach Mitteilung von Herrn Dr. B. wurden jedoch keine Telefonverbindungen überprüft.

c) Projekt Theodor Heuss / Fährschiff
Verdacht: Unregelmäßigkeiten bei Vergabe und Ausschreibung
Es wurden Vertragsdaten wie Datum und Tageszeit dokumentiert.

d) Projekt Thymian
Verdacht auf Vorteilsannahme
Übermittlung der Deutschen Bahn AG an die Network Deutschland GmbH von folgenden Daten: Name, Funktion und Anschrift sowie bei zwei Mitarbeitern die Gehaltsgruppe. Insgesamt wurden vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüft.

Die Berichte von Network geben Auskunft zu:
– Familienstand,
– finanzielle Verhältnisse, insbesondere zu Immobilien, Fahrzeugen
– beruflichen Werdegang sowie
– über Ermittlungen zum Ehegatten (Seite 2, 3 und 5).

e) Projekt Twister
Hier wurden offensichtlich keine personenbezogenen Daten bzw. Mitarbeiterdaten verwendet.

f) Projekt Uhu
Verdacht: Urkundsdelikt, falsche Verdächtigung, üble Nachrede
Ein Mitarbeiter hatte unter einem falschen Namen Herrn Mehdorn eines Steuerdelikts bezichtigt und sich in einem Schreiben an mehrere Finanzbehörden gewandt. Dabei offenbarte er Informationen, zu denen etwa 40 Mitarbeiter Zugang hatten. Es wurden der Name, der Vorname und die Personalnummer der Betroffenen übermittelt, außerdem wurden zahlreiche dienstliche E‑Mails der Betroffenen ohne ihr Wissen an die Network Deutschland GmbH 
übermittelt. Diese Schreiben enthielten auch personenbezogene Daten Dritter, die Revision hat auf eine Anonymisierung dieser Daten verzichtet.

Die Network Deutschland GmbH ließ ein Schriftstilgutachten durchführen, dieses führte zu dem Ergebnis, dass ein bestimmter Mitarbeiter mit großer Wahrscheinlichkeit die Strafanzeige verfasst hatte. Allerdings wurde das Prüfergebnis von den Arbeitsgerichten nicht anerkannt. Die Kündigung wurde von den Arbeitsgerichten als unwirksam angesehen. Alle überprüften Mitarbeiter wurden sprachlich bewertet, einem Mitarbeiter wurde ein niedriges Sprachniveau attestiert, er würde wohl nicht besonders gerne schreiben. Da die Revision wahllos E‑Mails der Betroffenen an die Network Deutschland GmbH übermittelt hat, enthielten die Schreiben auch Informationen wie die Kontonummer der Ehefrau, Schreiben an den Betriebsrat, Besprechung beim Betriebsrat etc..

g) Projekt Altmühl
Hier wurden ehemalige Mitarbeiter kontrolliert, die zu einem ehemaligen Tochterunternehmen wechselten, nachdem sie vorher für den Verkauf dieses Unternehmens zuständig waren.

h) Projekt Eichhörnchen
Zielgruppe waren die Top-Tausend-Führungskräfte der Deutschen Bahn AG und ihre Ehepartner. Geprüft wurden 774 Mitarbeiter und 500 Ehepartner. Ziel der Überprüfung war es, dass wirtschaftliche Engagement dieses Personenkreises außerhalb der Deutschen Bahn Gruppe zu untersuchen. Für die Überprüfung wurden der Network Deutschland GmbH folgende personenbezogene Daten übergeben: Name, Personalnummer, Anschrift, Telefonnummer, Name des Ehepartners (die Daten über die Partner stammen aus einer Datei für verbilligte Fahrkarten). Die Network Deutschland GmbH recherchierte in Handelsregistern, Firmendatenbanken etc.. Im Ergebnis erhielt die Deutsche Bahn AG eine tabellarische Zusammenstellung folgender Daten: Name, Vorname, Art der Zuordnung, Funktion, Personalnummer. Außerdem erhielt die Deutsche Bahn AG detaillierte Angaben zu den erzielten Treffern, also Position, Firmensitz, Gründungsdatum, Stammkapital, Jahresumsatz, Bonität, Mitarbeiterzahl, bei Gesellschaften auch Name und Vorname der Gesellschafter sowie Zweck und Ausrichtung des Unternehmens.

i) Projekt Traviata
Ziel war die Feststellung des Verbleibs aller Triebfahrzeuge aus dem Fehlbestand. Untersucht wurden 26 Excel- und Word-Dateien, u. a. Listen von Recyclingfirmen mit Adressen und Ansprechpartnerdaten, Schreiben an Recyclingunternehmen, Schreiben mit der Liste gültiger Lieferanschriften von Zerlegfirmen, Liste eines Mitarbeiters, der u. a. mit dem Verkauf von Fahrzeugen beschäftigt war. Als Ergebnis erhielt die Deutsche Bahn AG einen Bericht über die Orte, in denen die meisten Triebfahrzeuge verschwunden sind.

10. Telefonverbindung, Bank- und Steuerdaten
Die Deutsche Bahn AG legte Wert auf die Feststellung, dass Telefon‑, Bank- und Steuerdaten anders als im Telekom-Fall nicht ausgewertet worden seien. Allerdings räumten die Vertreter der Deutschen Bahn AG auf Nachfrage ein, dass sie bezüglich der Umsetzung der Aufträge keine Vorgaben gemacht haben, entscheidend war nur das Ergebnis. Insofern kann die Deutsche Bahn AG zumindest nicht ausschließen, dass die Network Deutschland GmbH auch Telefonverbindungen, Bank- und Steuerdaten ausgewertet hat. So ist ihr auch nicht bekannt, ob und wenn ja in welchen Fällen Unteraufträge verteilt wurden, hierzu war die Network Deutschland GmbH jedenfalls unbeschränkt berechtigt.

11. Verfahrensverzeichnis
Die Zusammenarbeit mit der Network Deutschland GmbH findet keinen Niederschlag in dem Verfahrensverzeichnis nach § 4 g i. V. m. § 4 e BDSG.

12. Informationen an den betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte wurde über die Zusammenarbeit mit der Network Deutschland GmbH und die Datenflüsse zwischen der Deutschen Bahn AG und der Network Deutschland GmbH nicht informiert. Es wurde auch nicht überprüft, ob eine Vorabkontrolle nach § 4 d Abs. 5 BDSG erforderlich ist.

13. Beteiligung des Betriebsrats
Der Betriebsrat wurde in keinem der Fälle der Zusammenarbeit mit der Network Deutschland GmbH beteiligt. Zur Begründung wurde vorgetragen, man habe Zweifel an der Zuverlässigkeit bzw. Diskretion des (zu geschwätzigen) Betriebsrats.

14. Rechtsgrundlagen
Die Aufsichtsbehörde geht davon aus, dass die Network Deutschland GmbH teils Datenerhebung, ‑verarbeitung und ‑nutzung für eigene Zwecke betrieb, teils eine geschäftsmäßige Datenerhebung und ‑speicherung zum Zwecke der Übermittlung (Detekteitätigkeit). Die Datenübermittlung an die Network Deutschland GmbH erfolgte nach Aussage von Herrn Dr. Sack nach § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BDSG. Die Aufsichtsbehörde räumt ein, dass dies die einzige in Frage kommende Norm sei. Allerdings sei etwa kein berechtigtes Interesse der verantwortlichen Stelle an Datenübermittlungen anzunehmen, wenn die Daten auch anonym hätten übermittelt werden können. Bei den schutzwürdigen Interessen der Betroffenen sei auch zu berücksichtigen, dass das arbeitsrechtliche Schutzrecht die Einschaltung des Betriebsrats oder datenschutzrechtliche Schutzrechte wie die Vorabkontrolle des betrieblichen Datenschutzbeauftragten nicht umgesetzt wurden, auch habe die Deutsche Bahn AG personenbezogene Daten an eine Stelle übermittelt, deren Arbeitsweise ihr unbekannt war.

15. Umsetzung des § 33 BDSG bei der Network Deutschland GmbH und/oder der Deutschen Bahn AG
Weder die Network Deutschland GmbH noch die Deutsche Bahn AG haben nach Abschluss des Verfahrens die Betroffenen, deren Täterschaft sich nicht bestätigt hat, nach § 33 BDSG benachrichtigt. Dies habe man laut Mitteilung der Vertreter der DB AG für nicht erforderlich gehalten, da die zu Unrecht Verdächtigten anschließend nicht benachteiligt worden wären.

16. Zusammenarbeit mit Creditreform
Die Deutsche Bahn AG arbeitet im Bedarfsfall mit der Creditreform zusammen. Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass Datenflüsse zwischen der Deutschen Bahn AG und der Creditreform nur dann datenschutzrelevant sind, wenn die Crefo-Auskunft Informationen über natürliche Personen enthält. Die Übermittlung erfolgt im automatisierten Abrufverfahren, eine Aufzeichnung des berechtigten Interesses, wie es § 29 Abs. 2 letzter Satz BDSG fordert, wird nicht durchgeführt. Man könne allerdings anhand der Aktenlage feststellen, aus welchem Grunde die Abfrage bei Creditreform erfolgte. Zum berechtigten Interesse führte Herr Dr. B. aus, dass die Deutsche Bahn AG für die Auskunft bezahlen würde, also könne man davon ausgehen, dass ein berechtigtes Interesse vorhanden sei.

17. Bekämpfung der Korruption und Wirtschaftskriminalität heute
Die Compliance-Abteilung hat die Aufgabe der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität und der Korruption übernommen. Die Aufsichtsbehörde bat darum, ihr zu diesem Bereich das Verfahrensverzeichnis zuzuleiten.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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165 Kommentare zu „Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn“


  1. die punkte 12, 13 und 15 stimmen mich sehr nachdenklich. diese juristensprache ist ja furchtbar.


  2. […] der Bahn von 173000 Mitarbeitern ist ja die letzte Zeit so durch die Medien gegeistert. Netzpolitik.org hat das Memo des Berliner Landesdatenschutzbeaufragten zugespielt […]


  3. […] Die Bahn hat den Skandal und bei Netzpolitik gibt´s die (ehemals internen) Dokumente. […]


  4. Datenschutzskandal bei der Bahn…

    In den Medien wird lapidar von 173000 beschnüffelten Bahnangestellten geredet. Was aber genau passiert ist – das wird selten im Detail genannt.

    Bei netzpolitik.org gibt es jetzt die internen Papiere zum detaillierten Nachlesen. Sehr Informativ!


  5. […] Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn Die Affäre um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn geht weiter. Aus anonymer Quelle wurde uns nun das passende Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zugeschickt, aus dem im Moment viele Medien berichten. Netzpolitik.org stellt es zur allgemeinen Begutachtung online (PDF) (tags: Verschwörungspraxis Überwachung) […]


  6. „Untersucht wurden ferner private Geld- und Kontenbewegungen (Seite 38)…“

    Wie bitteschön kann diese ominöse Network Deutschland GmbH private Geld- und Kontenbewegungen untersuchen?? Und NEIN: die Antwort darauf ist _nicht_ Creditreform…

    Markus, gibt es irgendwo die erwähnten Folgeseiten und Anhänge?


  7. Das Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn AG…

    … im kompletten Wortlaut
    .…..


  8. markus

    ,

    kryz, im Moment hab ich nur das oben verlinkte Dokument.


    1. Irgendwas sagt mir, dass wir in naher Zukunft erfahren werden, dass auch die Deutsche Post AG seit ca. 1998 mit der Network Deutschland GmbH „zusammengearbeitet“ hat…

      btw: Toll ist ja auch die mündliche Auftragserteilung – da macht die Rechnungserstellung doch Spaß.

      »Vereinbarungsgemäß berechnen wir Ihnen für Projekt Eichhörnchen…«


  9. Und wieder wird er nicht darüber stolpern, der Herr Mehdorn.


  10. […] “Befremdlich”, könnte man sich denken, wenn man Bahnchef Mehdorn und seinen Gedanken zur Überwachung von Mitarbeitern dieser Tage seine Aufmerksamkeit schenkt. Jochen Hoff ist sich sicher, dass Mehdorn die Daten von 173.000 Leuten abgeglichen habe, um denjenigen zu erwischen, der ihn wegen Steuerhinterziehung angeklagt habe. Mafiosiesk, also. Oder er sei einfach ein irrer Überwachungsfreak. Udo Vetter fragt sich, was auf einmal mit den anderen Überwachungsfreaks in der Regierung los ist. Diese kritisieren Mehdorn und stimmten doch einst dafür, dass die Bürger immer stärker überwacht werden. Bei Netzpolitik gibts wie immer die Internas: Das Memo zur Rasterfahndung. […]


  11. Also mich würde interessieren, was die Bahn unter „auffallender Lebensstil“ versteht? Ich fahre Auto und nicht Bahn?

    „Vielzahl von Konten“? Ist hier das KO-Kriterium 2?

    „private Geld- und Kontenbewegungen…sowie Reisetätigkeiten und Familienverhältnisse und Analyse der im Internet besuchten
    Seiten der Überprüften…“
    Ganz ernsthaft, wo ist hier der Unterschied zu der Überwachung in der DDR? Reise- und Familienverhältnisse gehen doch bitte den Arbeitgeber nichts an.

    Interessanterweise sieht die Bahn das nicht als Verstoß gegen Datenbestimmungen an. Muß es auch nicht sein… allein moralisch ist das ein Tiefschlag.
    Aus meiner Sicht zeigt es nur, dass die Konzerne soviel Macht ansammeln und so undurchsichtig werden, dass es immer der eine auf den anderen schieben kann.
    Das Gesamtvolumen von 800.000 Euro wurde wahrscheinlich so geschickt in Tranchen zerteilt, dass eine öffentliche Vergabe nicht notwendig war… auch damit umgeht man Recht.

    Wie auch immer, der nächste Schritt wird ähnlich dem von Nokia sein… man erpresst den Staat und läßt sich Gesetze machen. Leider sind wir Deutschen an der Stelle nicht so offen wie die Finnen, aber Herr Mehdorn, das wäre doch mal eine Aufgabe für Sie:
    Allen Passagieren nehmen Sie einfach Fingerabdrücke ab, damit Sie die in Echtzeit mit den verkauften Fahrkarten abgleichen können. Damit gäbe es keine Schwarzfahrer mehr. Los geht’s..

    Tom


  12. […] Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert […]


  13. […] Beckedahl wurde abgemahnt, weil er eine interne Memo der Deutschen Bahn AG im Volltext publiziert hat. Darin geht es um die Datenaffäre bei der Bahn mit 173.000 […]


  14. […] hat Ärger mit der Deutschen Bahn wegen einer Veröffentlichung: netzpolitik.org hatte ein internes Memo des Berliner Datenschutzbeauftragten über eine Unterredung mit der deutschen Bahn über deren datenschutzrechtlich fraglich […]


  15. […] passiert? Markus Beckedahl, Betreiber des Informationsblogs netzpolitik.org hatte am Samstag ein Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht. Die Deutsche Bahn, diesmal ungewohnt und ohne […]


  16. […] so ein Thema an einem netzpolitischen Blog nicht vorbeigehen. Markus Beckedahl hat deswegen auf netzpolitik.org u.a. ein ihm anonym zugeschicktes Dokument veröffentlicht, in dem es um ein Gespräch des Berliner […]


  17. […] Streitobjekt: Ein auf netzpolitik.org veröffentlichtes internes Memo der Bahn zur Mitarbeiter-Rasterfahndungsaffäre, die in den letzten Tagen durch sämtliche Medien […]


  18. […] Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert […]


  19. […] so ein Thema an einem netzpolitischen Blog nicht vorbeigehen. Markus Beckedahl hat deswegen auf netzpolitik.org u.a. ein ihm anonym zugeschicktes Dokument veröffentlicht, in dem es um ein Gespräch des […]


  20. […] hatten sich schon darauf bezogen, entsprechend aber der Praxis auf netzpolitik.org stand und steht (noch) das Dokument hier ungefiltert online. Und so passiert, was passieren musste: netzpolitik.org bekam […]


  21. […] und Rauch. Auch Deutschlands Vorzeigeblogger begehen Fehler und so veröffentlichte netzpolitik.org ein internes Memo der deutschen Bahn und deren Rasterfahndung. Es kam wie es kommen musste – heute bekam Markus Beckedahl die Rechnung präsentiert, in Form […]


  22. […] für Netzpolitik.org Netzpolitik hat vor einigen Tagen das Memo des Berliner Landtagsdatenschutzbeauftragten zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffe…, aus dem mehrere Zeitungen und Online-Nachrichtendienste berichtet […]


  23. […] Comment! Nicht genug, dass die Unternehmensleitung offensichtlich 70% der eigenen Belegschaft verborgener und wohl sehr wahrscheinlich illegaler Weise bespitzelt, nein, man versucht auch die Aufklärung zu behindern, die Aufklärer zu diffamieren und die Berichterstattung zu behindern! […]


  24. […] wurdest von der Deutschen Bahn abgemahnt, weil du ein internes Memo veröffentlicht hast. Ist das nicht deren gutes […]


  25. […] veröffentlichte das Memo über die internen Schnüffeleien bei der Bahn, aus dem die Presse schon ausführlich zitierte und der Bahn ist soviel Transparenz von Daten, die […]


  26. Dennis Wolpert

    ,

    „Zum berechtigten Interesse führte Herr Dr. Bähr aus, dass die Deutsche Bahn AG für die Auskunft bezahlen würde, also könne man davon ausgehen, dass ein berechtigtes Interesse vorhanden sei.“

    Dieser Satz kennzeichnet das Selbstverständnis der Deutschen Bahn. Von dero Gnaden.

    Zum Ko…en. Bitte entschuldigt die Wortwahl, aber weniger direkt drückt es mein Empfinden dabei einfach nicht aus…:(


  27. […] Markus Beckedahl, der Macher von netzpoltik.org, wird unmissverständlich gebeten, ein von ihm veröffentlichtes Memo von seinen Seiten zu entfernen und eine Unterlassungserklärung zu […]


  28. […] Im Rahmen der aktuellen Affäre bei der Deutschen Bahn, hat die Webseite netzpolitik.org ein brisantes Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten veröffentlicht. […]


  29. […] die Stasi noch nicht tot ist sondern sich nur weiterentwickelt hat zeigt das Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn und wie man das ganze unter den teppich kehren will kann man Hier lesen.mich wundert gar nichts […]


  30. […] einen Kommentar » Markus Beckedahl hat für seine Berichterstattung zum “Ausspäh-Skandal” bei der Deutschen Bahn AG eine Abmahnung erhalten. Auch 2009 ist […]


  31. […] 3. Februar 2009 Aktionismus Tags: Bahn, Datenschutz Da Markus grad abgemahnt wird es offline zu stellen, stell ich es hier schon mal präventiv auch online […]


  32. […] Bahn abgemahnt und zu einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Ausschlaggebend hierfür soll ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn […]


  33. […] Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert […]


  34. esspunkt

    ,

    Es erscheint mir mehr als nur bedenklich, wenn die DB AG, namentlich Herr Mehdorn, keinen Grund sieht, sich an geltendes Recht (u.a. BDSG, BtrBG) gebunden zu fühlen.
    Genauso merkwürdig erscheint mir, dass sich die Bundesregierung, namentlich Herr Tiefensee, zwar immer mal wieder und mit viel Tamtam in der Presse zu Wort melden, dann aber auch nichts verändern, sprich konsequent das/ die Probleme angehen/ lösen.
    Und abschließend empfinde ich es, mehr als nur ärgerlich, wenn jemand ‑in diesem Falle Du- Öffentlichkeit herstellt und etwas Licht ins Dunkel bringt, Abmahnungen erhält. Dabei warten wir immer noch auf die Berichte zum Achsenbruch bei ICE, zum Rettungsdilemma nach Tunnelunfall, zum missgestalteten Börsengang etc.
    Es wird Zeit, dass Herr Mehdorn nicht immer nur (meiner Meinung nach in selbstgefälliger Art) Konsequenzen für Andere androht, sondern für sich selbst welche zieht!


  35. […] Artikel von Netzpolitik über den Fall: Artikel über das DB Memo Arikel über die […]


  36. […] und Geschäftsgeheimnissen von der Deutschen Bahn AG bekommen. Am Samstag hatte Markus ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragte zur Rasterfahndung bei der DB veröffentlicht, das ein Gespräch mit der DB vom 28. Oktober 2008 über deren […]


  37. […] Das Politik-Blog netzpolitik.org wurde heute von der deutschen Bahn abgemahnt, nachdem sie ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zur Rasterfahndung von über 173.000 MItarbeiterInnen veröffentlicht haben. […]


  38. Neues von der Bahn „Bahn gibt Überprüfung aller Beschäftigten zu“:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605331,00.html


  39. […] Das ist ein Armutszeugnis Herr Mehdorn! […]


  40. […] Die Schnüffeleien der Deutschen Bahn AG wurden ja in den letzten Tagen zur Genüge kritisiert. Netzpolitik.org wurde jetzt ein internes Memo zugespielt, welches die Mehoden der Bahn mal ein wenig detailierter beschreibt. Beim Lesen kräuseln einem echt die Nackenhaare. (Link zum Memo) […]


  41. Fettnäpfe in 1435er Spurweite…

    Immer wenn du denkst, noch peinlicher könne es jetzt nicht mehr werden, setzt Mehdorn-Airlines noch einen drauf … Grade erst hat die Bahn fürchterlich schlechte Presse für ihre Mitarbeiterbeschnüffelung im großen Stil bekommen, und schon wieder …


  42. […] hat die DB AG den bekannten Blogger Markus Beckedahl samt seinem Blog netzpolitik.org wegen der Veröffentlichung von Interna abgemahnt. Mehr dazu auch hier. ▶ Comment /* 0) { […]


  43. […] nun von der deutschen Bahn abgemahnt, weil er ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten veröffentlicht hat, das ihm ein anonymer Informant zugespielt […]


  44. […] Wochenende ist auf Netzpolitik.org ein internes Memo der Deutschen Bahn AG aufgetaucht, welches unzählige und umfangreich […]


  45. […] Respekt), Markus Beckedahl hat am 31. Januar 2009 das o.g. aktuelle Datenschutz-Thema der Bahn aufgegriffen und u.a. ein PDF-Dokument verlinkt. Dieses Dokument ist nichts geringeres als die Mitschrift des […]


  46. […] und wundern sich, dass die Sache ans Tageslicht kommt. Netzpolitik.org veröffentlicht ein internes Memo zu Ihrer Rasterfahndung, und Sie, bzw. die Deutsche Bahn, also gerade SIE schicken jetzt eine Abmahnung? Und zwar wegen: […]


  47. […] berichtete netzpolitik über die Rasterfahndung der Deutschen Bahn bei seinen Mitarbeitern und veröffentlichte dabei ein internes Memo des Berliner […]


  48. […] möchte nämlich Interna rund um die Vorgänge zur Rasterfahndung am liebsten ganz schnell wieder aus dem Internet getilgt sehen. Dabei liest sich das Dokument […]


  49. Die Bahn und ihre Praktiken…

    Wäre ich Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG hätte ich dieser Tage mehr als nur ein flaues Gefühl im Magen… Es ist einfach nur noch unglaublich was dort in den letzten Jahren abgelaufen ist…

    Ich war ja noch nie ein Freund von Herrn Mehdorn und …


  50. […] Netzpolitik ein angeblich internes Memo zum Datenschutz- und Überwachungsskandal der Bahn veröffentlicht hat, hat eben jene ihn jetzt abgemahnt. Das ist wirklich mal eine bescheuerte Öffentlichkeitsarbeit, […]


  51. […] Dokument, dass laut Beckedahls Aussage, in seinem Blog kaum Beachtung fand. Bis – ja bis die äußerst […]


  52. Die Bahn macht den Zwanziger.…..

    Foto von Don Solo.
    CC BY-NC-SA 2.0Schon Theo Zwanziger und der DFB haben im Streit mit Jens Weinreich den Online-Ruf-Selbstmord vollzogen, nun zieht die Deutsche Bahn nach und gibt sich ebenfalls der Lächerlichkeit preis. Nachdem das Vorzeigeunterneh…


  53. […] heute Abend auf seinem Blog netzpolitik.org und per twitter bekannt gab, dass er auf Grund seiner Veröffentlichung eines internen Memos zur Bahnmitarbeiter-Rasterfahndung eine Abmahnung durch die Deutsche Bahn […]


  54. […] 1: Man veranstalte eine Rasterfahndung über eine 6stellige Anzahl […]


  55. […] über Datenschutz, Politik 2.0 und weiteres bloggt, hatte am vergangenen Samstag einen Beitrag über ein internes Memo über die Mitarbeiterspionage bei der Deutschen Bahn v.… Zum Hintergrund der Veröffentlichung sagte er im Interview mit Julia Seeliger: Ich hab das […]


  56. Nach Bespitzelung übt sich die Deutsche Bahn jetzt in Netzpolitik a la Lutz Heilmann…

    Die Bahn räumte bisher eine Mitgliederüberprüfung von 173.000 Fällen ein. Das Verkehrsministerium jedoch, so zitiert die Nachrichtenargentur Reuters, spricht von rund 220.000 Beschäftigten und somit wohl von der kompletten damaligen Belegschaft. B…


  57. […] der Bahn von 173000 Mitarbeitern ist ja die letzte Zeit so durch die Medien gegeistert. Netzpolitik.org hat das Memo des Berliner Landesdatenschutzbeaufragten zugespielt […]


  58. […] der Veröffentlichung eines brisanten Memos zur Rasterfahndung bei der Bahn am Sonnabend (31.01.09) erhielt Markus Beckedahl heute (03.02.09) eine Abmahnung aufgrund von: […]


  59. […] noch nicht in meinem Feedreader, deshalb habe ich auch nichts von der am Samstag veröffentlichen internen Memo zum Datenschutzskandal bei der Bahn mitbekommen. Gott sei Dank hat aber dann die Bahn mit einer […]


  60. Jens Otto

    ,

    Hallo,

    lasst euch nciht von der DB einschüchtern, „Wir sind das Volk“, wir sind mit der Stasi fertiggeworden und wir werden auch mit den Schergen der DB fertig!!


  61. wie ernst kann man Korruptionsbekämpfung nehmen, bei denen nur über mündliche Aufträge und Geldübergabe in Koffern konspirativ Geschäfte gemacht werden. Disqualifiziert sich dies nicht von selbst? Ist der Hauptzweck vielleicht eher die Bekämpfung von Kritikern im Unternehmen, im Aufsichtsrat und in der Politik? Dies dient dann nicht mehr der Deutschen Bahn sondern dem Machterhalt von Herrn Mehdorn. Die Verfolgung privater Interessen mit Unternehmensgeldern, die über dunkle Kanäle abgezweigt werden, wäre Untreue wofür sich die Staatsanwaltschaft interessieren sollte.


  62. […] Bahn AG mahnte heute das wichtige Blog Netzpolitik.org ab wegen der Veröffentlichung eines für die Bahn peinlichen Memos des Datenschutzbeauftragten. Es geht darin um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern, […]


  63. Missratene PR-Strategie der Deutschen Bahn!…

    Die Deutsche Bahn hat heute mal wieder ein Glanzstück von missratener PR-Politik vollbracht. Dabei ist die DB sowieso gerade mehr als schlecht in den Medien dargestellt- aufgrund einer skandalösen Datenaffäre!
    Was hat die DB also heute gemacht? Nun,…


  64. […] Beckedahl von Netzpolitik hat ein Dokument online gestellt. Ein  internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn im Volltext, aus dem schon einige Journalisten zitiert […]


  65. Deutsche Bahn AG mahnt netzpolitik.org ab…

    Die Deutsche Bahn AG hat heute M. Beckedahl, Betreiber des Blogs netzpolitik.org abgemahnt. Hintergrund ist die Veröffentlichung eines internen Memos (hier derzeit noch als PDF) der Deutschen Bahn AG zur Rasterfahndung bei Mitarbeitern.
    Prinzipiell d.…


  66. […] Netzpolitik 1, Netzpolitik 2, Blogbeutel, Netzpolitik 3, Heise online, Focus, 50Hz, NDR, Zeitrafferin, Rivva […]


  67. […] etliche Medien über einen internen Bericht, in dem diese Datenschutzfragen behandelt wurden. Netzpolitik.org veröffentlichte diesen Bericht imVolltext. Verständlich, dass das der Bahn nicht passte. Was folgte war eine Abmahnung. Auch hier: Ein […]


  68. […] möchte ich ja einen Bloggbeitrag zur Solidarität mit Markus Beckedahl, der aufgrund eines Blogbeitrages von der DB abgemahnt worden ist, schreiben, aber ich hab leider eine Schreibblockade und scheitere […]


  69. […] Markus Beckedahl, Betreiber des Webseite netzpolitik.org am 31. Januar das “Memo zu der Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn” als Volltext-PDF zum in seinem Blog veröffentlicht hatte gab es heute prompt eine Abmahnung […]


  70. […] Zeitungsredaktionen vor, wurde aber nicht in Gänze veröffentlicht. Netzpolitik hatte das Dokument zugänglich gemacht und soll dies nun […]


  71. […] internes Memo der Deutschen Bahn AG vom 28. Oktober 2008 zu entfernen. Aktuell ist das Dokument noch online, die Teilnehmerliste wurde mittlerweile geschwärzt. Neben der Löschung des Dokuments […]


  72. […] Man hatte bei der Bahn lächerlicherweise angenommen, man könnte netzpolitik.org an der Aufklärung des Überwachungsskandals hindern, in dem man eine Abmahnung […]


  73. […] anstinken wollen: Markus Beckedahl von netzpolitk.org bekam eine Abmahnung, weil er in einem Blog-Eintrag ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten ins Netz stellte, das zu den Vorgängen […]


  74. […] das Orginal-Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zur Daten-Affäre der Deutschen Bahn veröffentlicht hat, erfolgte eine Abmahnung durch die Rechtsabteilung der Deutschen Bahn. Innerhalb kurzer Zeit […]


  75. […] zehntausendahner Angestellter der Deutschen Bahn AG hatte netzpolitik.org vergangenen Samstag ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfandung publiziert. Heute dann erreichte das Blog eine Abmahung des Konzerns. Um sich vor […]


  76. Udo Schamber

    ,

    Ich bin dafür, dass wir alle das PDF speichern und per E‑Mail oder Einschreiben Rückschein an die Bahn, bzw. deren Rechtsabteilung oder direkt zu Herrn Mehdorn schicken mit der Bitte um ein Autogramm. Mich würde es wirklich interessieren, wie die darauf reagieren würden, wenn Sie tausendfach mit den „eigenen Waffen“ geschlagen werden. Wer macht mit?


  77. […] Medien nicht anlegen. Das selbe Memo erhielt aber auch Markus Beckedahl von Netzpolitik.org und veröffentlichte es unzensiert im Netz. Kaum jemand interessierte sich dafür, zumindest solange bis die Bahn es für […]


  78. crying-earth

    ,

    Diese Schmierenkomödie ist kaum zu überbieten!!!
    Da kommt die Frage hoch, wer sind die Initiatoren der zunehmenden Überwachung in unserer/-n Gesellschaft/-en???
    Schily, Schäuble und Co. oder Lidl, Telekom, DB etc. … ?
    Wer ist wessen Handlanger??? Die Politik, unsere Regierung hat uns doch längst an die Wirtschaft verraten… gegen Bezahlung!!!
    Die Akteure disqualifizieren sich mit schlechter Inszenierung, schlechter Schauspielerei, als ob wir Bürger zu minderbemittelt wären etwas mit zubekommen… Die Masse unserer Bevölkerung vielleicht… doch scheint es noch Bürger zu geben, die wach, mutig und stark genug sind, zu opponieren, an die Öffentlichkeit zu gehen.
    !!! Fight for your Rights !!!
    Und wir werden siegen… ich jedenfalls habe Hoffnung, die niemals sterben wird, auch wenn das Desaster ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
    Nehmen wir uns ein Beispiel an der Gemeinde der St. Augustine Church, New Orleans – Treme, 2007 und Ihrem Father Pere Jerome LeDoux… http://www.shakethedeviloff.com
    Die Kirchengemeinde St. Augustine Church gilt als die Wiege des Jazz und ist wichtige Gedenkstätte der Sklaverei.
    Die traurige Wahrheit wird sein, dass die Verantwortlichen keine Scham und Moral haben … von Courage ganz zu schweigen. Ich betrachte unseren gewaltfreien Protest als Notwehr!!!
    Wir/unsere Gesellschaft, müssen/muss uns/sich von diesen Sittenstrolchen und –dieben distanzieren. Notwendigerweise dürfen wir deren Maßlosigkeit nicht billigen… Unseren Protest, unsere Empörung, unsere Opposition und Öffentlichkeitsarbeit betrachte ich als legitime Notwehr gegen diese selbstherrlichen Egoisten, welche Ihre Macht missbrauchen, Recht zu beugen und Gesetze schaffen, mit denen sie ihrem Frevel frönen…
    In diesem Sinn kehren wir mal in uns… wo wollen wir eigentlich hin, wo wollen wir mal landen???

    crying-earth


  79. […] Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert habe. […]


  80. Die Bahn und die Solidarität .…..

    Markus Beckedahl schreibt in seinem Blog netzpolitik.org (lohnt sich, da regelmässig mitzulesen) über das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn. Daraufhin hat die Bahn nichts besseres zu tun, als ihm eine Abmahnung zu senden. Das entwickel…


  81. […] war passiert? Markus Beckedahl veröffentlicht am 31. Januar 2009 unter netzpolitik.org[1] das – scheinbar in vielen Medien zitierte – Memo des Berliner Datenschutzbeauftragten vom 28. […]


  82. […] wird im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines internen Memos zur Späh-Affäre des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (!) an die Deutsche Bahn […]


  83. […] hatte nun das Dokument, von dem alle in der Presse reden, veröffentlicht und prompt und ohne lange Wartezeiten und Umleitungen eine Abmahnung der Deutschen […]


  84. […] bei den Kollegen von netzpolitik.org. Das Politik-Blog hatte am Samstag ein hochinteressantes internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht. Heute Nachmittag bekam Herausgeber Markus Beckedahl einen netten Brief – […]


  85. Andreas

    ,

    super, das du das veröffentlicht hast – umfang/tragweite der geschichte war mir bisher aus der berichterstattung der massenmedien nicht wirklich bewusst. das sind ja schon strafrechtlich relevante aktionen die die bahn da zusammen mit dieser ominösen detektei veranstaltet hat. wie können kontenbewegungen private reisen usw in dem umfang von nicht-staatlichen stelle wie z.b. der polizei ausgespäht werden? alles unglaublich; ich bin sonst eigentlich nicht so der datenschutzaktivist und belächle das ganze getue um rfid/vorratsdatenspecherung usw ein wenig, aber das gibtmir echt langsam zu denken! weitermachen :-)


  86. Datenschutz bei der Bahn – Recht mal anders…

    Datenschutz wird in deutschen Unternehmen ja bekanntlich groß geschrieben, also der Schutz der eigenen Daten, nicht etwa der Datenschutz, der das Recht auf informelle Selbstbestimmung beispielsweise der Mitarbeiter betrifft.
    Da werden zum Beispiel bei…


  87. […] “Zunft” mit diesem “Hammer” ruhig zu stellen. In diesem Fall geht es um ein internes Dokument der Bahn, welches Beckedahl auf seinem Blog veröffentlichte. Die Reaktionen waren sehr verhalten – bis die […]


  88. […] Netzpolitik veröffentlichte ein Memo der Bahn: Die Affäre um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn geht weiter. Aus anonymer Quelle wurde uns nun das passende Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zugeschickt, aus dem im Moment viele Medien berichten. Wir stellen es mal zur allgemeinen Begutachtung online (PDF) (zitat von netzpolitik) […]


  89. […] 173.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn eine Aktennotiz des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten bei “Netzpolitik” ver


  90. […] wegen nichts Neues: netzpolitik.org hatte vor ein paar Tagen ein internes Memo zur der Rasterfahndung online gestellt. Soweit so gut … kaum jemand hat das interessiert und auch ich habe aus Zeitgründen […]


  91. […] 38) und Analyse der im Internet besuchten Seiten der Überprüften (Seite 34). [aus dem memobericht, veröffentlicht bei […]


  92. Ich denke gerade durch die Abmahnung wird der Rummel noch viel größer.
    Nun sind Sie 2 Mal mit dem Ding in den Medien anstatt nur 1 mal.


  93. […] Presse lediglich zitiert worden waren. So war es auch mit dem am vergangenen Samstag publizierten Memo der Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn. Gestern hat Markus daraufhin eine Abmahnung von der Deutschen Bahn erhalten. Wenn auch das Memo […]


  94. Wahnsinn – das nenne ich mal Web 2.0 Journalismus! :)


  95. […] Beckedahl, der de.webweit bekannte Blogger von netzpolitik.org, hat auf seinem Blog ein internes Memo der Deutschen Bahn AG veröffentlicht. Die Zugriffzahlen dürften sich in einer Größenordnung […]


  96. […] die zwei passenden Links dazu: Netzpolitik: Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn Netzpolitik: Abmahnung der Deutschen Bahn wegen der veröffentlichten Memo zur Rasterfahndung bei […]


  97. bernie

    ,

    Was erlaube Mehdorn?! Ich („erfahrener“ Bahn-Pendler) frage mich seit langem, was dieser Elefant im Porzellanladen sich noch alles leisten kann, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen oder zur Rechenschaft gezogen zu werden. Aber irgendwann ist das Maß voll! Und vielleicht (hoffentlich!) war dies der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt!


  98. […] Ein Blog wird von der Bundesbahn verklagt, Aufschreie in der Blogosphäre und der Wunsch nach einem zentralen Verein für Blogger, der sich mit Rechtsstreitigkeiten und Verwaltungsdingen auseinandersetzt. Die Idee steckt allerdings noch sehr in den Kinderschuhen, der Alles2Null-Blog, Mitinitiator der Aktion weiß alles weitere. […]


  99. […] Ergebnis gäbe es für Markus Beckedahl demnach keine Verpflichtung, das betreffende Dokument von seiner Internetseite zu […]


  100. […] des Blogs netzpolitik.org, Markus Beckedahl, ist von der Deutschen Bahn abgemahnt worden, weil er am 31. Januar ein internes Memo zum Datenschutz ins Netz gestellt […]


  101. Wolffang Bäuschle

    ,

    Ach wie schön, dass ich mal Urlaub machen kann, vom Image des bösen Datensammlermann.

    Bis bald,
    euer Wolffang


  102. […] mit rechten Dingen gelaufen. Weitgehend unbeachtet wurde auf der Blog-Seite netzpolitik.org ein internes Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten veröffentlicht, in dem sehr detailliert aufgezeigt wird […]


  103. anonymouse

    ,

    hallo, gib’ nu ja keine unterlassungserklärung ab, wie manche vorgeschlagen haben, ohne daß dir anwälte ganz ausdrücklich dazu geraten haben, und nur, wenn du keine alternative hast!

    denn eine unterlassungserklärung bindet dir die hände (den mund) „für immer“, in der regel sogar dann, wenn sich die abmahnung selbst als unberechtigt erweisen sollte!

    ich, als juristischer laie, denke nicht, daß du probleme wegen der veröffentlichung des abmahnschreibens haben solltest, vor allem nicht dann, wenn irgendwo auf der homepage steht, daß du dir die veröffentlichung unverlangt eingesandter emails vorbehälst. nur hast du umgekehrt damit natürlich den zugang der abmahnung bestätigt. auf jeden fall viel erfolg, und mögest du ein paar gute anwälte finden, die dich pro-bono bzw. auf kosten der bahn vertreten.

    alles gute!


  104. […] zu besitzen und am Ende war es wieder keiner. Ach nein, stimmt ja nicht: Da gab es ja ein internes Memo, was die Bahn aus dem Weg haben wollte, und daher auch einmal renomierte Blogs wie netzpolitik.org […]


  105. […] Beckedahl von Netzpolitik.org hat eine Abmahnung der Bahn bekommen. Grund dafür ist dieser Artikel. Nun verbreitet sich die Abmahnung wie ein Lauffeuer in der Blogosphäre und im Twitterland. […]


  106. Neusprech im Radio…

    Dass man heute schnell mal abgemahnt wird, wenn man wichtige Quellen offen legt, ist ja fast schon zur Normalität geworden.
    Warum das nix (sondern eher das Gegenteil) bringt, kann man grade sehr schön bei BenBE nachlesen, da sag ich gar nichts weiter…


  107. Vielen Dank für Dein Engagement. Ich hoffe Du hälst Durch und lässt Dich nicht unterkriegen. Ein kleines bisschen habe ich auch zum Thema auf meinem Blog geschrieben

    http://nix.over-blog.de/article-27298470.html


  108. Bahn setzt auf Viral-Marketing…

    Die Bahn hat ein „neues“ und günstiges Marketing-Instrument entdeckt: Mundpropaganda oder Neu-Sprech Virales Marketing. Das klappt in der hoch vernetzten Internet-Welt natürlich hervorragend. Darktiger.org wurde ein streng geheimes …


  109. […] Menschen systematisch unter Missachtung gesetzlicher Mitteilungspflichten ausspioniert wurden. Die Veröffentlichung des Protokolls eines “Gespräch(es) mit der Deutschen Bahn AG über die Geschäftsbeziehungen […]


  110. […] mit hohem Luftfracht-Anteil und verspätete Züge mal beiseite. Es geht um einen riesigen Überwachungsskandal der Bahn (alle Mitarbeiter überwacht, erst hatte man “nur” 173.000 zugegeben) – und wie sie […]


  111. […] Betreiber der Domain und des gleichnamigen Blogs netzpolitik.org, hatte am vergangenen Samstag ein internes Memo der Deutschen Bahn AG publiziert, das die umfangreiche Überprüfung von Mitarbeitern und deren Angehörigen durch die […]


  112. […] nur sein angebliches Nichtwissen, sondern auch das plumpe Vorgehen gegen Kritik – wie zuerst auf netzpolitik.org erschienen – lässt ihn immer unhaltbarer […]


  113. […] ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten. Netzpolitik.org geht einen Schritt weiter und veröffentlicht das vollständige Memo als […]


  114. […] Beckedahl von netzpolitik.org hat ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht und von dieser eine Abmahnung erhalten. Ihm wird der Verrat von Betriebs- und […]


  115. […] Beckedahl ist Besitzer des Blogs netzpolitik.org. Am 31.Januar 2009 stellt er das Memo eines Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zur Rasterfahndung bei der deutschen Bahn online. Zwei Tage spaeter kommt die Abmahnung der deutschen Bahn, per E‑Mail. Den Inhalt dieser […]


  116. […] Er hat auf seinem Blog Netzpolitik.org ein internes Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht. Das gefiel der Bahn so wenig, dass sie von Beckedahl gefordert hat, das Memo zu entfernen und eine […]


  117. Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn : netzpolitik.org…

    Deutsche Bahn attackiert Blogger, aber die Blogosphäre wehrt sich.…..


  118. […] Kultur: Markus Beckedahl ist dieser Tage ein gefragter Gesprächspartner. Auf seinem Blog netzpolitik.org veröffentlichte der Netz-Aktivist das interne Protokoll einer Unterredung zwischen dem Berliner […]


  119. […] Samstag, 31. Januar 2009, veröffentliche Netzpolitik diesen kleinen Text: Die Affäre um die private Rasterfahndung von 173.000 Mitarbeitern der Deutschen Bahn geht […]


  120. […] Bundesinnenministerium, auf das ich in Fuß 4 schon eingegangen bin. Fehlt eigentlich nur noch der Mehdorn und ein paar Siemens-Manager, damit ich mich rundum gut versorgt fühlen […]


  121. […] der geschätzte Bloggerkollege Markus Beckedahl von netzpolitik von der Deutschen Bahn wegen der Veröffentlichung geheimer Papiere, von der Rechtsabteilung der Deutschen Bahn aufs Schafott gezerrt zu […]


  122. […] netzpolitik.org, retweets Auch wenn es schon überall herumgezwitschert wurde, das Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn von netzpolitik.org Betreiber Markus Beckedahl hat auch mich in den Bann gezogen. Das Memo wurde am […]


  123. […] die Gründung der “Mehdorn muss weg”-Gruppe ist der aktuelle Spitzel-Skandal und die geheime Überprüfung von rund 173.000 Mitarbeitern – ohne deren Wissen und […]


  124. Name Pflicht

    ,

    fuer solche faelle gibt es unter anderem auch das stealthnet netzwerk.

    die datei der bahn ist auch dort zu finden, einfach downloadbar durch den sha512 hash der datei.

    jeder kann mitmachen. jeder sollte mitmachen in einer welt voller ueberwachungswahn und groessenwahnsinn.

    stealthnet://?hash=52E5B25388EA6EF508BB9FF065CB6BBDD4A2523F5249C6C5880708EC3803F694CE635922B5CBAEE8F353A9C4771624E08F57ADE06D5C14560C5A4C62237CAC8B&name=datenschutz_bei_der_bahn_german_deutsch_deutsche_bahn_ag_railway_railways_privacy_2009_2008.pdf&size=56662

    http://www.stealthnet.de/en_index.php


  125. […] 31. Januar veröffentlichte Markus auf seinem Politik-Blog Netzpolitik.org ein betriebsinternes Memo der deutschen Bahn, das ihm anonym zugespielt wurde. Anders, als die Presseorgane vorher, zitierte […]


  126. […] netzpolitik.org: “Das Memo zur Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn” […]


  127. nicht unterkriegen lassen, sondern weiterkämpfen!


  128. […] Bild] auf den Bahnlink packe, aber wahrscheinlich guckt den Link keiner an, also erst hierher! Auf netzpolitik.org wurde derweilen das Memo veröffentlicht, auf welches sich viele der Diskussionen beziehen. Damit kann sich dann auch jeder […]


  129. […] Punkten hapert es derzeit. Da wird ein Blogbetreiber (Netzpolitik.org) abgemahnt, weil er aus einem Memo der deutschen Bahn ein Text veröffentlicht hat. Sowas hätte ich eigentlich als investigativen Journalismus […]


  130. […] Auslöser für die Gründung der “Mehdorn muss weg”-Gruppe ist der aktuelle Spitzel-Skandal und die geheime Überprüfung von rund 173.000 Mitarbeitern – ohne deren Wissen und Einwilligung. (Basic Thinking […]


  131. […] bei dem Staatsunternehmen ist offenbar beendet. Die Bahn hatte diesen per Abmahnung ja aufgedordert besagtes Dokument vom Blog netzpolitik.org zu entfernen. Der Fall hatte einige Entrüstung in der […]


  132. […] 31.01.09: Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn. Dienstag, 03.02.09: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung! Dienstag, 03.02.09: Die Welle nach der […]


  133. […] Die Bahn hat gegen Netzpolitik.org ein Verfahren angesetzt, weil diese ein nettes “Memo” veröffentlicht haben, wodurch sich die Deutsche Bahn natürlich in ihrem […]


  134. […] “DAS MEMO ZU DER RASTERFAHNUNG BEI DER DEUTSCHEN BAHN” (netzpolitik.org) Das von der Bahn monierte Dokument wurde vor der Abmahnung in den ersten zwei bis drei Tagen ca. 2000 bis 3000 mal abgerufen, nach der Abmahnung 60.000 mal. :O) […]


  135. […] Beckedahl, der Betreiber von netzpolitik.org, vom Mehdorn-Konzern abgemahnt wurde, weil er ein Memo zur Rasterfahnung online gestellt […]


  136. […] Der Überwachungsskandal der Deutschen Bahn sorgte für großes Medieninteresse. Ein deutscher Blogger, Markus Beckendahl, hat ein brisantes internes Memo der Deutschen Bahn auf seinem Blog veröffentlicht. […]


  137. […] Blogger Markus Beckedahl (viele Grüße Markus), hat sich in  seinem Blogbeiträgen mit dem Datenskandal der Deutschen Bahn beschäftigt. Nach der Veröffentlichung eines […]


  138. Einige Spitznamen der Operationen erinnern mich irgendwie an die alte Mielke-Truppe.
    Sind die Operationen/Vorgänge vielleicht unter Mitwirkung altgedienter MfS-Mitarbeiter durchgeführt worden?
    Merkwürdigerweise scheint sich noch niemand diese Frage gestellt zu haben.


  139. […] in einem Satz. Markus veröffentlichte auf seinem Blog netzpolitik.org ein (überhaupt nicht mehr) internes Memo zur Datenaffäre der Bahn, diese schickte ihm eine Abmahnung, er rief um Hilfe und Unterstützung […]


  140. […] 31.01.09: Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn. Dienstag, 03.02.09: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung! Dienstag, 03.02.09: Die Welle nach der […]


  141. […] internen Memos abgemahnt.Am 31. Januar stellte Markus Beckedahl, Betreiber von Netzpolitik.org, ein internes Memo, der Bahn online, in dem brisante Einzelheiten über die flächendeckende Bespitzelung von 173000 […]


  142. […] Markus Beckedahl das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn in seinem Blog netzpolitik.org veröffentlicht hat, bekam er zunächst eine Abmahnung der Bahn, die […]


  143. rudolf wolff

    ,

    Ich habe es gewusst, unser land hat immer nach
    anderen geschielt und uns kleinen Bürgern was
    vor zu LÜGEN jetzt die Bahn dann die TELEKOM
    usw.
    ALLES schon einmal dagewesen siehe DDR
    wer ist der Nächste der AUFFÄLLT

    rudolf.wolff


  144. rudolf wolff

    ,

    Nun ist es bekannt, daß sich die Bahn, telekom
    die Post und sonst noch wer uns bespitzelt
    was sollen wir davon nur halten
    mit braven ENTSCHULDIGUNGEN soll hier wohl
    alles wieder gerichtet sein

    rudolf wolff


  145. […] Markus Beckedahl veröffentlicht das komplette Dokument am 31.1. (erst nach der Abmahnung hat er die Namen der Beteiligten abgekürzt und […]


  146. […] haben sich die Schwaben wohl gedacht: “Was die Bahn kann, können wir auch” (außer hochdeutsch natürlich). Der SWR meldet: In […]


  147. […] 31. Januar veröffentlicht Marcus Bekedahl ein interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn auf dem Blog von […]


  148. […] von Netzpolitik.org eine Abmahnung erhalten, weil er eine interne Memo der Deutschen Bahn AG im Wortlaut und als PDF veröffentlicht […]


  149. Thomas Dyhr

    ,

    Was da bei der Bahn abging hatte mit Korruptionsbekämpfung nichts zu tun, sondern war schlicht ungesetzlich.
    Offensichtlich war und ist Mehdorn der Meinung, über dem Gesetz zu stehen. Diesen komfortablen Status müsse man halten – und koste es erneute Rechtsbrüche.
    Es wird höchste Zeit, daß dieser Selbstüberschätzung die rote Karte gezeigt wird. Mehdorn gehört schlicht in die Wüste geschickt, bevor er den Ruf des Unternehmens vollends ruiniert.


  150. […] ineinander krachen. Die Deutsche Bahn AG mahnt Markus Beckedahl von netzpolitik für die Veröffentlichung eines internen Memos zur scharf kritisierten Rasterfahndung ab – und fordert per E‑Mail zur […]


  151. […] die überwiegend ein positives Feedback für die Entscheidung von Markus Beckedahl, den Volltext zur Rasterfahndung der Deutschen Bahn zu veröffentlichen, widerspiegelten. Am Abend fasste Markus Beckedahl die “Welle nach […]


  152. […] Das Memo zur Spitzelaffäre der BAHN AG auf netzpolitik.org […]


  153. […] Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert […]


  154. […] Beckedahl, der Blogger hinter netzpolitik.org, veröffentlichte am 31. Januar 2009 ein internes Memo, das die Überwachungsaktionen gegen die DB-Mitarbeiter/-innen dokumentiert. Nun wurde er von der […]


  155. […] bekannt vom Blog netzpolitik.org, oder als Organisator der re:publica. Einige haben evtl die deutsche Bahn Geschichte vor einigen Monaten noch im Kopf… Das wird also sicher schwerstens […]


  156. […] betrieben. Dass dazu einiger Mut gehört, bewies nicht nur der riskante, aber letztlich erfolgreiche Schlagabtausch mit einem Ex-Monopolisten aus dem Beförderungsgeschäft. Markus versteht es, […]


  157. […] betrieben. Dass dazu einiger Mut gehört, bewies nicht nur der riskante, aber letztlich erfolgreiche Schlagabtausch mit einem Ex-Monopolisten aus dem Beförderungsgeschäft. Markus versteht es, […]


  158. […] Grundlage gegen “Cybermobbing” Unternehmenkritischen Äußerungen, wie es bei der deutschen Bahn der Fall […]


  159. […] nicht und hält für Verstöße eigene Bußgelder bereit. Es sei an die Rasterfahndung der Bahn zur Korruptionsbekämpfung erinnert. Auch dort wurden massenhaft Mitarbeiterdaten verarbeitet um Straftaten festzustellen. […]


  160. […] Bahn. Ihm wurde „Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen“ vorgeworfen, weil er ein betriebsinternes Memo der Bahn, das ihm anonym zugespielt wurde, veröffentlicht hatte. Er sollte eine […]


  161. […] Wir veröffentlichen das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn. […]


  162. […] gut, aber es sollte noch weiter gehen: Auch Blogger sollten diesen Schutz genießen können. Sei es ein Leak eines Bahndokumentes, bei dem man mit einer Abmahnung rechnen muss, oder beim Aufdecken von […]

Dieser Artikel ist älter als 17 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.