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Googles Gier opfert die Netzneutralität

Bei Techcrunch gibt es einen sehr lesenswerten Artikel über Googles Netzneutralität. Der Artikel bringt keine neuen Informationen – ist aber ein Meisterwerk der emotionalen Schreibweise. „Das Internet“ ist sich einig, dass Google es mit seinem Verizon-Vorschlag verkaufen möchte. There’s no clear consensus as to why Google is selling us out, but the consensus is that…

  • Andreas Pohl

Bei Techcrunch gibt es einen sehr lesenswerten Artikel über Googles Netzneutralität. Der Artikel bringt keine neuen Informationen – ist aber ein Meisterwerk der emotionalen Schreibweise.

„Das Internet“ ist sich einig, dass Google es mit seinem Verizon-Vorschlag verkaufen möchte.

There’s no clear consensus as to why Google is selling us out, but the consensus is that they are.

Gestern hat Google in seinem Blog seine Position erklärt mit PR zerwaschen und „das Internet“ noch mehr verärgert.

The problem is that Google themselves are unwilling to admit that greed is what’s at play here. They’re still trying to put on this charade that this is all about what’s best for us. That’s insulting. … Google basically keeps restating that a compromise of some sort is needed. They even use the phrase “political realities” … Google is suggesting that without a compromised solution, the system could fully swing in favor of tiered packages from carriers and providers.

Google will Angst machen und die Öffentlichkeit dazu bringen, ihren Vorschlag als geringeres Übel zu akzeptieren.

Google’s argument that a compromised solution beats no solution, benefits them a hell of a lot more than it benefits us. And yet, that’s exactly how they’re trying to spin it. They’re doing this for us. Gee. Thanks.

Google sollte sich jetzt mal entscheiden, ob Sie für die Netzbetreiber oder für das Internet kämpfen.

We’ve crowned them as the King of the Internet. And now it’s time for them to go to war for us.

Abspann – Gordon Gekko:

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Über die Autor:innen

  • Andreas Pohl

    Andreas Pohl ist Software-Entwickler und technical opinionist.


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7 Kommentare zu „Googles Gier opfert die Netzneutralität“


  1. AapostropheNazi

    ,

    Es gibt nur ein Google und nicht mehrere Googles.

    http://theoatmeal.com/comics/apostrophe


    1. @AapostropheNazi
      Das glaube ich auch ;). Deutsch und Englisch haben übrigens unterschiedliche Regeln.


  2. jorokide

    ,

    die krone der schöpfung..hust..hat doch in der historie eindrucksvoll bewiesen, wie man sich selbst (fast) ruiniert. zur zeit ist man an der finazkrise gerade so vorbeigeschrammt.

    aber die krone der schöpfung schafft es 100%ig, das internet etc. zu zerstören.…..die allbekannte gier macht den rest.

    also freut euch darüber, dass wir die erqickenden und labenden kommentare und die fleissigen bienchen von netzpolitik noch geniessen dürfen, irgendwann in naher zukunft gehen dann auch hier die lichter aus, weil ein gieriger googleyahoomicronese unbedingt seine prestige‑5.yacht kaufen wollte.

    aber, wie gesagt, ist ja nichts neues. früher hat ein irrer sogar rom angezündet, war vielleicht genauso schlimm…vermutlich.

    ein tier hört wenigstens auf zu saufen, wenn der durst gelöscht ist.…..


  3. […] Googles Gier opfert die Netzneutralität […]


  4. @AapostropheNazi (#1): Epic fail. Wenn schon klugscheißen, dann wenigstens richtig.

    @Andreas Pohl (#2): Genau.


  5. […] im besagten Mobile-Internet-Markt gemacht, der zu Recht auch als Bruch mit der Netzneutralität gewertet wurde. Auch hier ging es um Gewährleistung von Qualität. Man müsste ja in Netzen mit geringer […]


  6. […] dessen Service zu nutzen. Ein Verstoß gegen Netzneutralität. Sonnenklar! Spätestens seit dem Google-Deal hat sich Verizon ja eh auf der Seite des Bösen platziert, ist einer der Vorzeige-Schurken in der […]

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