RelaunchAlles so schön neu hier

Wir haben der Website ein neues Outfit verpasst. Aber auch unter der Haube hat sich jede Menge getan. Hier erfahrt ihr, was wir alles gemacht haben. Wir freuen uns über das neue Design und sind gespannt auf euer Feedback.

  • netzpolitik.org
Eine Baustelle im Morgenrot, an einem Kran hängt ein blauer Punkt
Wir haben für euch gebaut! CC-BY-SA 4.0: netzpolitik.org

Neun Jahre lang hat sich die Website von netzpolitik.org optisch kaum verändert. Doch seit dem 25. April 2026 haben wir ein neues Design. Wir freuen uns sehr auf die Möglichkeiten, die unsere neue Website bereithält.

Aus vergangenen Relaunches kennen wir dieses Gefühl: Oh, das ist jetzt aber ungewohnt. Denn immerhin ist so eine Seite ein täglicher Begleiter und auf einmal sieht das ganz anders aus. Es braucht ein bisschen neue Orientierung, aber dann findet sich der Blick schneller zurecht als wir zuerst denken.

Der Relaunch bringt nicht nur optisch Neues, sondern bietet auch viele neue Möglichkeiten für unsere Inhalte.

Veränderung auf der Startseite

Der Aufbau der Startseite wird dynamischer als bisher. Seit vielen Jahren hat sich der Grundaufbau der Seite aus festen Kategorien wie „Überwachung“, „Datenschutz“ und „Nutzer:innenrechte“ ergeben – ergänzt durch einzelne Themencontainer zu aktuellen Highlights. Das hat dazu geführt, dass in einigen Kategorien ältere Texte lange auf der Seite blieben, während in anderen Kategorien schon nach wenigen Tagen die Texte verschwanden. Wir wollen ab jetzt stärker kuratieren, welche Themenblöcke aktuell wichtig sind und wo sich viel bewegt. Es wird in Zukunft also weniger in großen Kategorien gedacht, sondern in Themen, Debatten und Schwerpunkten.

Im netzpolitischen Themenfeld hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Das soll nun auch bei uns sichtbarer werden. Dazu gibt es auch die aktuellen “Themen” oben in der Navigation. Sie zeigen, was gerade wichtig ist – und geben Zugang zur gesamten Berichterstattung zu einem  Schlagwort.

Eine Computer, über dem die Jahreszahl 2005 steht, dessen Bildschirm das damalige Design der Homepage von netzpolitik.org zeigt.
Eine Computer, über dem die Jahreszahl 2011 steht, dessen Bildschirm das damalige Design der Homepage von netzpolitik.org zeigt.
Eine Computer, über dem die Jahreszahl 2014 steht, dessen Bildschirm das damalige Design der Homepage von netzpolitik.org zeigt.
2017 Computer, über dem die Jahreszahl 2014 steht, dessen Bildschirm das damalige Design der Homepage von netzpolitik.org zeigt.
Eine Computer, über dem die Jahreszahl 2026 steht, dessen Bildschirm das damalige Design der Homepage von netzpolitik.org zeigt.

Aber keine Sorge: Natürlich gibt es weiterhin eine chronologische Ansicht, wenn ihr lieber alle Texte in der Reihenfolge der Veröffentlichung lesen wollt. Wir möchten verschiedene Gewohnheiten und Zugänge zur Seite berücksichtigen.

Wir haben mit dem neuen Design nun deutlich mehr Optionen, wenn ein Artikel neben Buchstaben auch andere Elemente enthalten soll. Bisher fehlten uns Möglichkeiten, schöne Bilderstrecken oder opulente Fotos einzubinden oder auf einfache Art Audio- und Videoinhalte darzustellen. Das und vieles andere bei der Seitengestaltung haben sich deutlich vereinfacht. Dabei ist die Seite auch responsiver geworden, ist also besser auf verschiedene Ansichten vom Laptop über das Tablet bis zum Smartphone optimiert. Was sich alles geändert hat, werdet ihr nach und nach merken, wenn wir Artikel und Podcasts mit den neuen Features veröffentlichen.

Mehr Abwechslung und mehr Kontrast

Uns war es wichtig, auf besser lesbare und kontrastreichere Farbkombinationen umzusteigen. Das heißt zum Beispiel: „Unser“ Blau ist ein wenig dunkler geworden. Die Schrift ist im hellen Modus nun nicht mehr dunkelgrau, sondern schwarz. Das und vieles weitere soll das Lesen angenehmer gestalten.

Vor allem in der mobilen Ansicht gibt es jetzt mehr Abwechslung und wir haben die Möglichkeit, euch auch dort Anreißertexte anzuzeigen. Da uns viele Menschen vor allem über ihr Smartphone lesen, war das lange überfällig. Es gibt auf der Mobilseite jetzt mehr zu sehen als jede Menge Überschriften mit klitzekleinen Bildern. Wir hoffen, dass euch das bei der Orientierung hilft und mobil mehr Spaß macht!

Für die Rechercheur:innen unter euch ist unsere Suchfunktion ordentlich aufgemöbelt worden. Ihr könnt nach Jahren filtern, die Sortierung wählen und die Relevanz der Suchergebnisse hat sich deutlich verbessert. Das soll dafür sorgen, dass ihr schneller das findet, was ihr sucht – ohne auf eine große externe Suchmaschine zurückgreifen zu müssen.

Technisch haben wir uns mit dem Relaunch wieder mehr an den Kern des von uns genutzten CMS WordPress angenähert. Früher haben wir die Seite und die Inhalte mit einem selbst entwickelten Plugin unserer Agentur „gefahren“. Damals hatte WordPress noch nicht so viele Optionen, um eine Nachrichtenseite sinnvoll zu bedienen. Da hat sich viel getan: Mit dem Relaunch nutzen wir jetzt Funktionalitäten, die WordPress selbst an Bord hat.

Und: Wir haben nun endlich auch einen Darkmode, den sich viele von euch immer wieder gewünscht haben.

Was sich nicht ändern wird

Egal wie netzpolitik.org aussieht, es gibt Dinge, die sich auf keinen Fall ändern werden: In unserem Fokus steht gemeinwohlorientierter Journalismus. Wir arbeiten und kämpfen für digitale und analoge Freiheitsrechte. Wir berichten aus der Perspektive der digitalen Zivilgesellschaft. Und wir wünschen uns, dass unsere Recherchen, Kommentare, Analysen, Berichte und vieles mehr für alle frei zugänglich sind. Und hoffentlich in Zukunft noch mehr Menschen erreichen. Dafür soll auch der Relaunch ein Schritt von vielen sein.

Unterstützt dabei hat uns insbesondere die Agentur Palasthotel. Das Palasthotel-Team hat den Relaunch geleitet, das Design erarbeitet und technisch umgesetzt. Mit großer Geduld hat Palasthotel unsere Wünsche umgesetzt und uns an einigen Stellen geholfen herauszufinden, was eigentlich diese Wünsche sind. Vielen Dank!

Nun ist die Seite raus aus der Werkstatt und für euch alle im Netz. Schaut euch gerne um und schreibt uns in den Ergänzungen oder über relaunch@netzpolitik.org, wenn euch etwas auffällt. Es finden sich sicher noch hier und da Fehler und wir freuen uns, wenn ihr uns meldet, wenn euch einer auffällt.

Wir haben uns angeschnallt und sind auf ein paar Turbulenzen eingestellt. Vor allem aber wünschen wir euch jetzt: Viel Spaß!

Über die Autor:innen

  • netzpolitik.org

    An diesem Beitrag haben mehrere Redakteur:innen von netzpolitik.org maßgeblich mitgeschrieben. Ihr erreicht uns unter kontakt (at) netzpolitik.org.


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4 Kommentare zu „Alles so schön neu hier“


  1. Tron400ß

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    Ganz schön ungewohnt hier.


  2. Pranee

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    Ich bin noch sehr zurückhaltend, was die Neuerung betrifft. Zum Beispiel frage ich mich, ob weiterhin auf Javascript verzichtet wird, weil das für manche Benutzer ein Rotes Tuch ist. Oder der Einsatz von KI, der ebenfalls boykottiert gehört.


  3. Martin Brieger

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    Mir fehlt die Anzeige der Zahl der Ergänzungen/Kommentare. Als regelmäßiger Leser, der über rss und dem dabei fast vollständig sichtbaren Text das meiste schon gesehen hat, will ich beim Nachsehen auf der Seite schnell wahrnehmen, welches Echo es gab. Bildchen sind mir nicht so wichtig.
    Jetzt sehe ich, ob es Ergänzungen/Kommentare/Entgegnungen/Verbesserungen gab, erst nach dem Aufruf des Artikels und auch erst dann, wenn ich mich bis an das Ende des Artikels bewege. Das ist für mich ein schweres Manko. Oft genug sehe ich schon an der Zahl, dass es nur einen weiteren Eintrag gab oder fünf.
    Bitte macht es für gründliche Leser nicht schwerer!


  4. Anonym

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    Erster Eindruck: gefällt mir prima. Sauber, modern, übersichtlich. Und gerade eben seh ich sogar, dass man eine Email-Adresse angeben kann, aber eben nicht mehr muss. Ich vermute mal, dass die meisten da eh nur Unsinn eingetippt haben, aber es war halt nervig.

    Der obigen Kritik mit Javascript schließe ich mich an, ich fände es positiver, wenn es auch eine reine html-Seite gäbe. Allerdings kann ich den Mehraufwand nicht einschätzen.

    Eine Sache fehlt mir noch immer: Eine Möglichkeit, euch eine kurze Info (zB ein Hinweis mit einem Link) zukommen zu lassen, und zwar unabhängig von einem Artikel bzw dessen Kommentarbereiches UND ohne dass ich eine Emailadresse verwenden muss.
    Eine einfache Lösung wäre ein Kontaktformular oder Kommentarbereich unter einem Leerartikel, wobei die „Kommentare“ prinzipiell nicht angezeigt würden. Wenn es denn sein müsste, dann könnte man auf diese Weise sogar mit dem Tor-Browser euch Infos zukommen lassen. Und das bitte ohne Javascript (falls das geht).

    Ansonsten lasse ich alles mal auf mich wirken. In jedem Fall Glückwunsch für euren Mut zur Veränderung/Modernisierung. Ich denke, es ist gelungen.
    Und natürlich nochmals ein gigantisches Dankeschön für eure Arbeit.

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