Liebe Leser:innen,
lange Zeit fristeten sogenannte Smart Glasses ein Nischendasein. Das ändert sich gerade rasant. Ließen sich vor gut einem Jahrzehnt noch Träger:innen der ersten Prototypen als „Glassholes“ sozial ächten, drängen nun Unternehmen wie Meta auf den erneuerten Markt.
Zwar bestehen weiterhin Zweifel an der tatsächlichen Praktikabilität im Alltag. Entsprechend bleibt offen, ob solche Überwachungsbrillen den Sprung in den breiten Massenmarkt schaffen werden. Aber Meta verkauft jährlich mehrere Millionen davon – und das reicht schon aus, um eine völlig neue Bedrohung für die Privatsphäre zu schaffen.
Chris Köver und Markus Reuter haben sich angesehen, wo die Gefahren dieser Brillen liegen, wer bedroht ist und wie Politik und Behörden versuchen, das mal potenzielle, mal drängende Problem in den Griff zu bekommen.
Tomas

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