Liebe Leser:innen,
278 Millionen Handy-Standortdaten. Mit denen sich hohe Angestellte in der EU und der NATO ausspähen lassen. Die neue Databroker-Files-Recherche meiner Kollegen Sebastian und Ingo mit internationalen Partnermedien zeigt deutlich, welch tiefgreifende Einblicke Standortdaten in das Leben von Menschen ermöglichen. Und wie groß dadurch die Spionagegefahr ist.
In Brüssel erlebte das Recherche-Team überraschte und nervöse Reaktionen auf die Enthüllungen. Selbst bei hochrangigen Angestellten, die sich mit digitalen Themen gut auskennen.
Immerhin: Die EU-Kommission zeigt sich besorgt. Und EU-Abgeordnete fordern, Tracking und Profilbildung zu Werbezwecken vollständig zu verbieten.
Dann mal frisch ans Werk!
Daniel

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