Auf den PunktPsychisch kranke Menschen brauchen passende Behandlungsangebote.

  • Martin Schwarzbeck

Liebe Leser*innen,

psychisch erkrankte Menschen finden sich gerade vermehrt im Fokus der Sicherheitspolitik. Hessen überprüft 1.600 Personen daraufhin, ob sie eine Gefährdung darstellen, und die Innenministerkonferenz diskutiert über einen verstärkten Datenaustausch. Dabei sind psychisch Kranke viel öfter Opfer als Täter.

Meine Kollegin Anna hat mit Betroffenen und deren Angehörigen darüber gesprochen, dass gerade eine feindselige Stimmung gegenüber Menschen mit psychischen Problemen entsteht – und wie der Fokus auf psychisch kranke Gewalttäter*innen eine erfolgreiche Behandlung sogar verhindern kann. „Um Erkrankte bei einer Genesung und Stabilisierung zu unterstützen und das Risiko zu verringern, dass sie sich oder anderen Schaden zufügen, braucht es vor allem passende Behandlungsangebote und Prävention. Doch daran fehlt es überall“, schreibt Anna. Ich finde den Text äußerst lesenswert.

Viel Spaß dabei!

Martin

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Über die Autor:innen

  • Martin Schwarzbeck
    Darja Preuss

    Martin ist seit 2024 Redakteur bei netzpolitik.org. Er hat Soziologie studiert, als Journalist für zahlreiche Medien gearbeitet, von ARD bis taz, und war lange Redakteur bei Berliner Stadtmagazinen, wo er oft Digitalthemen aufgegriffen hat. Martin interessiert sich für Machtstrukturen und die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten und Menschen und Konzernen. Ein Fokus dabei sind Techniken und Systeme der Überwachung. Für Recherchen zur Spionage-App mSpy hat er gemeinsam mit Chris Köver 2026 den Sonderpreis Print des Datenschutz Medienpreises DAME erhalten.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Signal: yoshi.42042


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Ein Kommentar zu „Psychisch kranke Menschen brauchen passende Behandlungsangebote.“


  1. Freigeistiger

    ,

    Es muss genauso ein Abgleich mit einem Register von sozialauffälligen und verhaltensauffälligen Beschäftigten von Polizei und Verwaltungen erfolgen.
    Häme, Gehässigkeit, Beleidigung und Rechtsmissbrauch ist gang und gäbe. Es gibt keine Kontrollen. Sie haben das persönlich Recht- und Gewaltmonopol zur persönlichen Nutzung im persönlichen Interesse, Freude an der Schädigung anderer (das ist überall weit verbreitet)..
    Es ist typisch, wenn Menschen mit eigenen Defiziten Maßnahmen gegen andere fordern, oder Diesen Defizite unterstellen. Auch, um andere unglaubwürdig zu machen.

    „Psychisch auffällig“, „Messer in der Hand“ oder „Deeskalation“ ist die typische Behauptung bei dumpfem aggressivem Vorgehen. Es wir von niemandem kritisch hinterfragt. Im Gegenteil, Politik, Medien und Justiz nehmen das Narrativ als vermeintliche Tatsachen auf, von Leuten, die nicht einmal Fahrbahn und Straße, und Autoverkehr und Straßenverkehr auseinanderhalten können (§ 2 StVO). Einfache Menschen mit geringer Bildung und Bildungsdefiziten.

    Probleme sind die geringen Qualitäten der Bewerbungen (hohe Durchfallraten trotz Absenkung der Anforderungen), geringe Qualität der Ausbildenden (falsche Ausbildungen auf Mobniveau (das ist valide)), keine Kontrollen, keine Folgen für Fehlverhalten.

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