Liebe Leser*innen,
offenbar kommt derzeit kaum einer unserer Newsletter ohne Alexander Dobrindt aus. Das Haus des CSU-Bundesinnenministers hat vergangene Woche Pläne für ein neues „Sicherheitspaket“ vorgestellt. Polizeibehörden sollen unter anderem biometrische Gesichtserkennung und Datenanalysesoftware einsetzen dürfen. Bei Fachleuten für IT und Menschenrechte stößt das auf wenig Gegenliebe, denn die Pläne würden die Tür öffnen für den umstrittenen US-Konzern Palantir. Meine Kollegin Constanze hat zusammengetragen, wie sie den Einsatz bewerten – aus rechtlicher Sicht, aber auch, was die Auswirkungen auf die demokratische Gesellschaft angeht.
Passend dazu findet ihr in den Ticker-Meldungen die jüngste Nachricht zum Unternehmen von Peter Thiel. Palantir hat den Zuschlag für einen Monsterauftrag der US-Armee erhalten. Für 10 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 8,65 Milliarden Euro) liefert der Konzern in den kommenden 10 Jahren Software und Datenanalysen ans Militär.
Euch einen guten Start in die Woche
Chris

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