Liebe Leser*innen,
KI nervt. Und dennoch bekommen wir solche Systeme in immer mehr Bereichen vor die Nase gesetzt. Eine Google-KI beispielsweise fasst seit März Google-Suchergebnisse zusammen. Das ist supernervig. Denn die Zusammenfassungen enthalten zum Teil Falschinformationen oder megabelanglose Tipps à la: „Wenn du nach Restaurants in Berlin suchst, gib Restaurants in Berlin in die Suchzeile ein“ – nachdem man genau das getan hat. Außerdem gefährden sie werbefinanzierte Webangebote, weil die Zusammenfassungen die Zahl der Klicks auf die Suchergebnisse halbieren wird, wie mein Kollege Markus kürzlich schrieb.
Zum Glück gibt es Möglichkeiten, sich zumindest diese KI aus den Augen zu schaffen. So hilft es beispielsweise, wenn man in der Suchzeile Schimpfwörter, Flüche oder Beleidigungen benutzt. Das geht allerdings zulasten der Ergebnisqualität. Einen Trick, mit dem man sich nicht die Ergebnisliste ruiniert, hat meine Kollegin Karoline heute aufgeschrieben. Er ist nicht kompliziert und man befreit sich damit bis auf Weiteres von den Zusammenfassungen. Immerhin. Die Sache mit den Schimpfwörtern kann man ja trotzdem mal ausprobieren.
Viel Spaß beim Google-Beleidigen!
Martin

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