Jahr: 2020
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Corona-Kontaktlisten: Wenn die Polizei dich nach dem Restaurantbesuch anruft
Die Polizei Hamburg hat Corona-Kontaktdaten von Restaurant-Besucher:innen erhalten. Corona-Kontaktlisten: Wenn die Polizei dich nach dem Restaurantbesuch anruft Ermittler:innen aus Hamburg haben mindestens sieben Personen für Zeugenaussagen kontaktiert, die sich zuvor in eine Corona-Kontaktliste eingetragen hatten. Der Fall zeigt, wie schnell einmal erhobene Daten bei der Polizei landen können.
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Deutsche Ratspräsidentschaft: EU-Staaten diskutieren Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit Passagierdaten
Bei der Verwendung von PNR-Daten für „öffentliche Gesundheitszwecke“ könnten Mitreisende als Kontaktpersonen von Infizierten benachrichtigt werden. Deutsche Ratspräsidentschaft: EU-Staaten diskutieren Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit Passagierdaten Das deutsche Innenministerium prüft in einer EU-weiten Umfrage, wie Fluggastdaten bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verarbeitet werden könnten. Hierfür müsste die PNR-Richtlinie geändert werden. Das könnte auch Bus- und Bahnreisen betreffen.
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Soziale Medien: Warum Polizeibehörden nicht beliebig twittern dürfen
Polizei München twittert ein Foto von "Hasi", dem Kuscheltier-Hasen Soziale Medien: Warum Polizeibehörden nicht beliebig twittern dürfen Fotos von niedlichen Tierbabys zu posten, gehört nicht zu den Kernaufgaben der Polizei und hat grundsätzlich auch nichts auf deren Twitter-Accounts zu suchen. Der Jurist Friedrich Schmitt erklärt, wo die rechtlichen Grenzen für polizeiliche Social-Media-Arbeit verlaufen.
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Sicherheitsgesetz: Twitter und Facebook unterbrechen Datenweitergabe an Hongkonger Behörden
Seit einem Jahr protestieren die Hongkonger für Demokratie. China reagierte jetzt mit dem repressiven Sicherheitsgesetz. (Archivbild August 2019) Sicherheitsgesetz: Twitter und Facebook unterbrechen Datenweitergabe an Hongkonger Behörden Große soziale Netzwerke und Messenger haben erklärt, dass sie wegen der Einführung des umstrittenen Nationalen Sicherheitsgesetzes vorerst nicht mehr mit Behörden in Hongkong zusammenarbeiten wollen. Das letzte Woche eingeführte Gesetz beschneidet elementare Grundrechte in der Stadt.
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Was vom Tage übrig blieb: Teenage-Gurus, TikTok und Trivial Pursuit
Wie viele Generationen saßen schon hier, schauten den Fernsehturm an und sehnten sich nach unbeschwertem Sommer? Was vom Tage übrig blieb: Teenage-Gurus, TikTok und Trivial Pursuit Jugendliche Online-Coaches arbeiten vor allem am eigenen Reichtum. Die Corona-Warn-App und die Gesundheitsämter haben noch Probleme miteinander. Und TikTok will in Indien wirklich, wirklich gerne wieder in seinen bislang größten Markt rein. Die besten Reste des Tages.
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Biometrie: Spanische Supermarktkette setzt Gesichtserkennung gegen Kunden ein
Biometrie: Spanische Supermarktkette setzt Gesichtserkennung gegen Kunden ein In Spanien wird ein Gesichtserkennungssystem getestet, das in betroffenen Filialen alle Kunden der Mercadona-Supermarktkette erfasst und mit Personen abgleicht, die gerichtlich festgestellt ein Zutrittsverbot zu den Läden haben. Das israelische Unternehmen AnyVision liefert die Technik, die angeblich Diebstähle eindämmen soll. Kritiker halten solche anlasslose Überwachung für unverhältnismäßig.
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Interview zu Social-Media-Accounts von Amtsträgern und Behörden: Die Willkür muss ein Ende haben
Eine Sperre kommt manchmal nicht nur ungelegen, sondern kann gefährlich sein. Interview zu Social-Media-Accounts von Amtsträgern und Behörden: Die Willkür muss ein Ende haben Das Sperrverhalten bei amtlichen Accounts ist oft schwer vorhersagbar: Manche richten sich nach einer selbst erfundenen Behörden-Netiquette, manche haben keine Kriterien für Sperrungen. Darunter leidet die Meinungsfreiheit. Jacqueline Neumann erklärt, was sie für die amtliche Nutzung von Kommunikationskanälen auf Facebook und Twitter fordert. Sie kann sich auch eine Antwortpflicht vorstellen.
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China: Überwachungsapps gegen uigurische Minderheit entdeckt
Die Unterdrückung der Minderheit dauert schon länger an. Das Bild zeigt eine Auseinandersetzung zwischen chinesischen Polizisten und uigurischen Frauen in Ürümqi im Juli 2009. China: Überwachungsapps gegen uigurische Minderheit entdeckt Die uigurische Bevölkerung in China wird seit Jahren überwacht und verfolgt. Sicherheitsforscher:innen habe eine ganze Familie von Überwachungstools entdeckt, die auf die muslimische Minderheit zugeschnitten ist und über alternative App-Stores verbreitet wird.
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Kritischer Bericht: Spionierende Smart-TVs in jedem Wohnzimmer
Smart-TVs sammeln fleißig Daten – für Verbrauchende ist es kaum möglich, sich dagegen zu wehren, schreibt das Bundeskartellamt. Kritischer Bericht: Spionierende Smart-TVs in jedem Wohnzimmer Sie stehen in fast jedem Haushalt und sammeln personenbezogene Daten von Klickverhalten bis zu biometrischen Merkmalen wie der Stimme. Das Bundeskartellamt kritisiert in einer umfangreichen Untersuchung die Hersteller von Smart-TVs heftig – und fordert mehr gesetzliche Regelungen zum Schutz der Verbraucher:innen.
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Interview zu Corona-Warn-App: „Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt“
Interview zu Corona-Warn-App: „Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt“ Vieles ist gut gelaufen bei der Entwicklung der Corona-Warn-App, doch aus Sicht des Datenschutzes gibt es noch Luft nach oben, findet Kirsten Bock. Im Interview kritisiert sie die Datenschutz-Folgenabschätzung der Anwendung und fordert eine gesetzliche Grundlage, um möglichen Missbrauch zu verhindern.
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Wochenrückblick KW 27: Es rumort auf der ganzen Welt
Wie diese Meeresschildkröte tauchen wir tief ein in die Themen – was wir dort finden, ist aber selten so schön. Wochenrückblick KW 27: Es rumort auf der ganzen Welt Soziale Netzwerke werfen Trump und seine Fans raus, Indien sperrt chinesische Apps, Brasilien hat ein neues Überwachungsgesetz und das EU-Parlament wählt in der Corona-Zeit mit iVote. Die Themen der Woche im Überblick.
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Was vom Tage übrig bleibt: Maskenkontrolle, Marktmacht, Microsoft
Was vom Tage übrig bleibt: Maskenkontrolle, Marktmacht, Microsoft Die EU-Datenschutzwächter:innen warnen vor dem Kauf neuer Microsoft-Produkte, Privacy International klagt über Kooperationen zwischen Firmen und der Polizei und die britische Wettbewerbsbehörde kritisiert die große Marktmacht von Google, Facebook und Co. Die besten Reste des Tages.
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Video-App: Sicherheitslücke bei TikTok erlaubte Übernahme von Accounts
Lustig, Konfetti, gute Laune. In Sachen IT-Sicherheit sieht es bei TikTok nicht so gut aus. (Symbolbild) Video-App: Sicherheitslücke bei TikTok erlaubte Übernahme von Accounts Einem Freiburger gelang es im März, fremde Profile in der Video-App TikTok komplett zu übernehmen. Dafür musste er gar nicht einmal besonders versiert vorgehen, sondern nur Informationen auslesen, die TikTok selbst herausgab.
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Schrems gegen Facebook: 500 Euro und kein Ende in Sicht
Sechs Jahre zog sich der Prozess von Max Schrems gegeb Facebook, weil die Richterin sich nicht zuständig fühlte – im Urteil spielt die DSGVO jetzt kaum eine Rolle. Schrems gegen Facebook: 500 Euro und kein Ende in Sicht 500 Euro Schadensersatz soll Facebook dem Datenschutzaktivisten Max Schrems zahlen, weil es angeforderte Daten nicht herausgegeben hat. Sechs Jahre hat das Gericht für diese Entscheidung gebraucht. Schrems findet es grotesk, dass die Richterin die wirklich wichtigen Fragen der Klage nicht berücksichtigt – und geht in Berufung.
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Was vom Tage übrig blieb: Maximator, Maßnahmenüberblick und Marktbeherrschung
Wär ich ein Fernsehturm, stünd ich inmitten der Stadt. // Trüg Wolke und Vogel in den silbernen Haaren. // Wäre mit meinen sechzig Jahren // vom Treiben der Stadt noch immer nicht satt. - Sehr frei nach Erich Kästner. Was vom Tage übrig blieb: Maximator, Maßnahmenüberblick und Marktbeherrschung Eine alte BND-Kooperation wird bekannt und Bier spielte bei der Namensgebung eine Rolle. Außerdem sorgen sich Verbraucherschützer:innen um die geplante Fitbit-Übernahme durch Google und Kühe sind nicht für dämliche TikTok-Challenges da. Die besten Reste des Tages.
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Neues Polizeigesetz: Streit um Kontrollen bei der Bremer Polizei
Der Hauptbahnhof in Bremen ist ein sogenannter besonderer Kontrollort. Zukünftig soll der reine Aufenthalt dort nicht mehr als Begründung für eine Kontrolle reichen. Neues Polizeigesetz: Streit um Kontrollen bei der Bremer Polizei Die rot-rot-grüne Landesregierung will mit einem neuen Polizeigesetz rassistische Polizeikontrollen explizit verbieten und die Rechte von Betroffenen stärken. Oppositionsparteien und Gewerkschaft der Polizei echauffieren sich und nennen den Entwurf ein „Anti-Polizeigesetz“.
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Eilantrag zum Kohlegesetz vor Oberverwaltungsgericht: Transparenz nutzt nichts, wenn es zu spät ist
Demonstration für Kohleausstieg am Hambacher Wald Eilantrag zum Kohlegesetz vor Oberverwaltungsgericht: Transparenz nutzt nichts, wenn es zu spät ist Wann muss die Bundesregierung die Hintergründe ihrer Gesetzentwürfe offenlegen? Beim Streit um das milliardenschwere Kohlegesetz zeigt sich, dass Auskunftsgesetze oft zu schwerfällig sind – es sei denn, die Gerichte sorgen für Transparenz.
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Was vom Tage übrig blieb: Gesundheitsdaten, Gesichtserkennung und gelöschte Gruppen
Dicke, graue Wolken und viel Regen – Glück für alle, die heute nicht draußen sein müssen. Was vom Tage übrig blieb: Gesundheitsdaten, Gesichtserkennung und gelöschte Gruppen Die Gematik hat Spezifikationen für das E‑Rezept vorgestellt, die ACM spricht sich gegen Gesichtserkennung aus und Facebook löscht endlich rechte Accounts und Gruppen. Die besten Reste des Tages.
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Internetfreiheit: Brasilien stimmt für Fake-News-Gesetz, das mehr Überwachung bringt
Soziale Netzwerke und Messenger im Visier. (Symbolbild) Internetfreiheit: Brasilien stimmt für Fake-News-Gesetz, das mehr Überwachung bringt In Brasilien müssen sich in Zukunft alle Nutzer:innen von sozialen Netzwerken und Messengern mit dem Ausweis registrieren. Außerdem soll die Größe von Gruppen in Messengern verringert werden und oft weitergeleitete Nachrichten gespeichert werden. Digital- und Menschenrechtsorganisationen hatten sich gegen das Gesetz gewehrt.
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Medienpädagogik mit Freier Software: Nicht nur Technik fördern, sondern Wissen
Kreativ sein kann man auch mit freier Software, sagt Daniel Schlep. Medienpädagogik mit Freier Software: Nicht nur Technik fördern, sondern Wissen Medienkompetenz – ein strapazierter Begriff und einer, der immer wieder mit Tablet-Klassen oder pädagogischen Spielen assoziiert wird. Was Medienkompetenz aber mit Kreativität zu tun hat und warum das langfristig nur mit Freier Software funktionieren kann, hat uns Daniel Schlep erklärt.