Der neue Überwachungsweltmeister China rüstet derzeit Polizisten mit Brillen aus, die zur mobilen Videoüberwachung und Gesichtserkennung genutzt werden können.
Unter Berufung auf einen Artikel des Wall Street Journals berichtet Standard.at:
Pünktlich zum chinesischen Neujahrsfest [Anm.: am 16. Februar] hat die chinesische Polizei begonnen, Brillen zu nutzen, die kleine Kameras mit Gesichtserkennungsfunktion besitzen. Wie Wall Street Journal berichtet, sollen sie einerseits genutzt werden, um Ausweiskontrollen auf diese Weise effizienter und schneller durchzuführen, andererseits soll es so aber auch möglich sein, Orte zu überwachen, die eine stehende Kamera nicht aufnehmen kann.
China rüstet derzeit seine Überwachungssysteme in rasender Geschwindigkeit aus: die DNA- und Biometriedaten ganzer Bevölkerungsgruppen werden erfasst, ein Social-Scoring-System ausgebaut, die Kommunikation über den Messenger WeChat kontrolliert sowie eine allgegenwärtige Videoüberwachung mit Gesichtserkennung bis zum Jahr 2020 aufgebaut.
