Dieser Artikel ist mehr als 9 Jahre alt.

TTIP-Protest: Werbetafeln in Brüssel gehackt

Mit kreativen Protestformen machen Aktivisten derzeit in Brüssel gegen die TTIP-Verhandlungen mobil.

  • Markus Reuter
Gehackte Werbetafel mit Anti-TTIP-Botschaft in Brüssel. Foto: Global Nuit Debout

Anlässlich der 14. TTIP-Verhandlungsrunde in Brüssel haben Aktivisten mehrere elektronische Werbetafeln in der Stadt gehackt und dort Botschaften gegen das geheim verhandelte Abkommen hinterlassen.

Schon in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde eine große Werbetafel von Coca Cola manipuliert, wie die belgische Zeitung La Capitale berichtet.

Am Verhandlungsort selbst bewarfen Aktivisten einige TTIP-Unterhändler mit Konfetti und Glitter. Am Verhandlungsgebäude hatte sich zudem ein Aktivist abgeseilt, er wurde unter Einsatz eines Feuerwehrfahrzeugs entfernt. Die Aktionen gehen auf die Kampagne #TTIPGameOver zurück. Weitere Proteste sind noch bis zum 16. Juli angekündigt.

Update:
Auch Ampeln wurden mit Anti-CETA-Messages versehen:

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

7 Kommentare zu „TTIP-Protest: Werbetafeln in Brüssel gehackt“


  1. mike301243

    ,

    Das wird dem (bestochenen?) Wirtschaftverbrecher Juncker aber nicht recht sein!


  2. Teeren und federn

    ,

    Am Verhandlungsort selbst bewarfen Aktivisten einige TTIP-Unterhändler mit Konfetti und Glitter.

    Hoffentlich war das Streugut auch übelriechend und selbstklebend.


    1. Krabbler

      ,

      Glitter ist schlimmer als was übelriechend Selbstklebendes. Viel Schlimmer.


  3. das video braucht flash…


    1. Keta Brudi

      ,

      Die Krätze, warum schaltet das keiner ab. Tötet es mit einer Schrotflinte zur not.


  4. […] TTIP-Protest: Werbetafeln in Brüssel gehackt. Mit kreativen Protestformen machen Aktivisten derzeit in Brüssel gegen die TTIP-Verhandlungen mobil. “Anlässlich der 14. TTIP-Verhandlungsrunde in Brüssel haben Aktivisten mehrere elektronische Werbetafeln in der Stadt gehackt und dort Botschaften gegen das geheim verhandelte Abkommen hinterlassen. Schon in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde eine große Werbetafel von Coca Cola manipuliert. Am Verhandlungsort selbst bewarfen Aktivisten einige TTIP-Unterhändler mit Konfetti und Glitter. Am Verhandlungsgebäude hatte sich zudem ein Aktivist abgeseilt, er wurde unter Einsatz eines Feuerwehrfahrzeugs entfernt. Die Aktionen gehen auf die Kampagne #TTIPGameOver zurück. Weitere Proteste sind noch bis zum 16. Juli angekündigt…” Beitrag von Markus Reuter vom 14. Juli 2016 bei Netzpolitik […]


  5. […] TTIP-Protest: Werbetafeln in Brüssel gehackt 14.07.2016, 11:20 Uhr. netzpolitik.org – https: – Mit kreativen Protestformen machen […]

Dieser Artikel ist älter als 9 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.