Linkschleuder

Kanzleramt bestellt US-Botschafter ein

Laut FAZ hat Kanzleramtschef Peter Altmaier den US-Botschafter John B. Emerson zum Gespräch ins Kanzleramt einbestellt, nachdem gestern Wikileaks in neuen Enthüllungen auf eine größere Überwachung der Bundesregierung durch US-Geheimdienste berichtete als bisher über das Kanzlerinnen-Handy hinaus bekannt war.

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Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hat, wie die F.A.Z. erfuhr, den amerikanischen Botschafter John B. Emerson am Donnerstag zu einem umgehenden Gespräch ins Kanzleramt gebeten. Er will dabei Aufklärung über die abgehörten Gespräche der Bundeskanzlerin und Mitarbeitern des Kanzleramts durch den amerikanischen Geheimdienst NSA erhalten, über die die Plattform Wikileaks berichtet hatte.

Update: Offensichtlich ist das nur ein nettes kurzfristiges Kaffeekränzchen und es handelt sich nicht um eine konkrete diplomatische „Einbestellung“.

Update: Kommentar von Extra3 dazu (inkl. Name falsch geschrieben).

extra3 on Twitter: "#Altmeier bestellt den US-Botschafter ein. Praktisch: Dafür muss man im Kanzleramt ja nicht mal zum Telefon greifen. #NSAUA" 2015-07-02 14-51-46

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9 Kommentare
  1. Och, die werden wahrscheinlich gemütlich Kaffee trinken und darüber nachsinnen, wie sie es diesmal erklären können, damit der Michel weiter seelig dösen kann.

  2. Der Altmeier wird dem Botschafter die Leviten lesen, warum die USA so blöd ist immer mehr Dokumente zu verlieren und sie sollen sich doch endlich an die Vereinbarungen halten, dass sie doch zukünftig alle Daten der Bevölkerung durch die VDS geliefert bekommen.
    Mehr Verrat geht nicht. Aber Müttis Handy und sonstige geht gar nicht unter Freunden.

    Wäre jetzt nur interessant was die NSA über Sigma alles weiß.
    So wie der bei TTIP aufs Tempo drückt muss es etwas unangenehmes sein.

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