Wir finanzieren uns ja vor allem über freiwillige Abos in Form von Spenden unserer Leserinnen und Leser, die uns auch unabhängig von Werbekunden machen. Vor allem macht es Euch aber auch frei von externem datenschutzfeindlichem Werbetracking, was man sonst braucht, um alles voller Werbung zu knallen. Ein Nachteil, wenn eine wichtige Finanzierungssäule aus freiwilligen Abos besteht: Man muss öfters drauf hinweisen. Das mag nicht jeder und um diese Meinungen abzubilden, haben wir mal acht Leserbeiträge aus unseren Kommentaren gesammelt.
Wem unsere Arbeit wichtig ist und wer möchte, dass wir noch besser kommendes Jahr berichten und Politik und Wirtschaft auf die Finger schauen können, kann bis Mittwoch Abend noch Steuervorteile für dieses Jahr sichern! Ansonsten empfehlen wir gerne die Möglichkeit eines kontinuierlichen Dauerauftrages. Kann man auch von der Steuer absetzen.
Eure Bettelei ist widerlich. Ich stelle die – wenn auch kleineren – Spenden an Euch ein und bediene mal andere, und bessere Journalisten, die mich obendrein nicht staendig mit der narzistischen Gewissenskeule nerven. Danke, bin raus!
Mir geht dieser Kommerz doch etwas zu weit, so dass ich zukünftig auf “Fefe” ausweiche, wenn ich denn wissen möchte, was ich nicht schon wüsste. Eure Überwachungspanik nervt mich eh schon seit längerer Zeit. Damit dann noch Kohle zu scheffeln erst recht. Wie wäre es mal mit einer derartigen Webseite für Jedermann, wo Jedermann frei seine Sicht und Stimme niederschreiben kann als Beitrag? Hier werden einem fast nur “Studierte” als erfahrene Schreiber vekauft. Der Querschnitt der Bürger folglich volkommen verfehlt. Kommerz nimmt die Objektivität. Ein reiner Blogger braucht die Scheinchen nicht und spricht “frei Schauze”. Hier wirds mir zu finanziell und “glatt”. Keinen Cent.
Sorry netzpolitik-Team: Wenn ich an Euch spende, verliere ich mit hoher Wahrscheinlichkeit meinen Job und damit meine wirtschaftliche Existenz. Traurig, aber wahr, das ist Deutschland 2014. Trotzdem danke für Eure wertvolle Arbeit.
Ich werde nicht spenden, da in der Vergangenheit mehrere radikal-feministische Artikel hier zu lesen waren. Ansonsten macht ihr super Arbeit. Ich spende mein Geld trotzdem lieber Anti-Feministen.
Wieso solltet ihr für eure Propaganda Geld bekommen, während Rechteinhaber (Musiker, Komponisten, Autoren, Journalisten, Fotografen etc. etc.) dank solcher Propaganda pleite gehen, wiel ja im Netz alles umsonst sein soll? Ihr macht euch gerade gepflegt lächerlich! Da im Netz alles frei ist solltet ihr auch frei von Spenden arbeiten….. Und am Besten auch frei von Werbeeinnahmen. Viel Spass dabei!
Spenden? Kreativ aber daneben. Wenn das Geschäftsmodell von netzpolitik.org keinen Gewinn vorsieht, dann ist es kein Geschäftsmodell und damit ein Hobby. Dann muss man eben zurück zu einem “normalen” Job. Ich habe meine Idee zwei Jahre lang vom ersparten aufgebaut. Und nun? Nun trägt es sich. Spenden,Paywall und Blog im Hauptberuf? Das passt schlicht nicht.
Andere haben es schon gesagt, wenn jemand einen Blog betreiben möchte kann er das gerne machen. Aber Spenden sollten einem produktivem Zweck dienen (z.B. Anfragen) und NICHT den vollen Lebensunterhalt von Bloggern unterhalten. Wäre der Personalposten nicht, wäre ich bereit zu spenden. So nicht.
Und ich dachte ihr macht das hier aus Idealismus. Damit muss man ja komplett wieder eure Neutralität in Frage stellen. Ich denke ich gehe mich wieder bei Leuten informieren, die Meinung und Geldverdienen sauber trennen können. Und wollt ihr nicht mal ein paar Alternativen erwägen? Also betteln oder Nutzer verkaufen kann nicht die Auswahl sein. Besser ganz normal Geld verdienen und den Blog einfach als Blog betreiben. Dieser ganze Web 2.0 Hype “Ich muss nicht mehr arbeiten, ich blogge ja” sollte eigentlich nicht auf Blogs wie Netzpolitik abfärben, dachte ich. Schade.
Das ist natürlich nur der repräsentative Eisberg an Meinungen zum Thema, in unserem Kommentararchiv hätten wir noch mehr. Es gibt natürlich auch andere Meinungen.
Allen, die uns unterstützen, sagen wir Danke! Ohne Euch könnten wir hier nicht so gut unsere Arbeit machen.
