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Vodafone meets 1984

Jemand hat den aktuellen Vodafone-Werbeclip mit Szenen aus 1984 gemixt, um ein Statement gegen die freiwillige Unterstützung der Zensursula-Pläne durch Vodafone zu machen. Das kann man hier sehen: Inhalt von Vimeo anzeigen In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss…

  • Markus Beckedahl

Jemand hat den aktuellen Vodafone-Werbeclip mit Szenen aus 1984 gemixt, um ein Statement gegen die freiwillige Unterstützung der Zensursula-Pläne durch Vodafone zu machen. Das kann man hier sehen:

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Vodafone-Werbung „Heroes“ Satire from Generation Upload on Vimeo.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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24 Kommentare zu „Vodafone meets 1984“


  1. V'kar

    ,

    Sehr gut.
    Und den Film hab ich noch nie gesehen. Sollte ich nachholen.


  2. Denny

    ,

    Die Schlussszene, in der der Claim eingeblendet wird, hat was Bedrückendes, erst recht, wenn man den Film kennt. Gut gemacht.


  3. martin

    ,

    ich versteh nur nicht wieso lobo da mitmischt..
    der müsste sowas doch eigentlich wissen..


  4. Danke lieber Schatzgräber! Ein toller Film und so rund im Bilderschnitt im Einklang mit der Message und der Musik ! Das macht einem richtig Schwung. Gut so ! :-)


  5. promoter4web

    ,

    Super Idee. Mit dieser Umsetzung perfekt auf den Punkt gebracht.


  6. Sehr schön, fast zu schön und professionell.
    Ich will’s ja nicht hoffen, aber wenn man bedenkt, dass „das Orchester Scholz & Friends“ in Hamburg die Spezialabteilungen „Viral“- und „Blog“-Marketing betreibt und sich daran erinnert, dass einige angebliche Satiren zum „Land der Ideen“ zumindest gerüchteweise auch von denen selbst kamen


  7. Übel.

    Mir ist ganz anders geworden.

    Brillant gemacht, nichts hinzuzufügen.

    Den Hinweis mit der Google-Suche besser allgemein durch

    „Suchwörter: Zensur Provider freiwillig“ ersetzen, nicht nur wegen Google.

    Mir ist immer noch ganz anders.


  8. Philipp

    ,

    Echt abgefahren. Danke dafür.


  9. Kakadu

    ,

    wieso wird Vodafone eigentlich so angegriffen?
    ich will mir ein neues Handy holen: Vodafone, EPlus, TMobile, O2 sind doch alles Zensur-Provider zumal sie es auch schon so gut wie Gesetz ist?
    hab ich eine Alternative?


    1. #10: Weil sich keiner der anderen dermaßen kackendreist als neuer Förderer genau der Leute darstellt, die sich gegen diese Zensurschrmblkrxpft am meisten engagiert hat.

      So frech muß man einfach mal sein. Empfehle dazu mal den Handelsblatt-blog und dort verlinkte Beiträge.

      Alternative? Wohl eher „kleinstes Übel“ – zugegeben: Schwer. Ich könnte mir vorstellen, daß Eplus schon mangels Geldmitteln nur das aller„nötigste“ an Schweinereien umsetzt, und (gefühlt, ohne Quellen) auch beiweitem nicht bei jeder Gelegenheit so auf die Kacke haut wie die roten. Weder mit Werbeblabla noch mit „hier, Angie, wir sind schon da!“. Für echte Alternativen bin ich jederzeit offen und lernwillig!


  10. NoName

    ,

    Ist das schlimm wenn ich das jetzt absolut nicht kapiert habe?


  11. […] Satire zur aktuellen Tagespolitik und Überwachung in Deutschland, welche wir soeben bei netzpolitik.org gefunden […]


  12. Johannes

    ,

    Hallo miteinander,

    klar ist die Zensur des Webs nicht hinnehmbar, aber mal abgesehen von Vodafone sind die anderen
    Serviceprovider doch auch freiwillig dabei.
    http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/stoppsymbol-statt-kinderporno/
    Wir können nur auf unseren Bundespräsidenten hoffen oder auf jene vernünftigen Menschen in Karlsruhe.

    Grüße


  13. […] spielt der Blogger Sascha Lobo eben im Vodafone Werbespot “Es ist Deine Zeit” mit und diverse Blogger halten sich mit ihrer Kritik nicht gerade […]


  14. hm… den film 1984 fand ich zwar eher schlecht, im vergleich zum buch, aber den mit dem vodafone clip zu mixen ist ne coole idee


  15. […] Vodafone meets 1984 (Netzpolitik.org) […]


  16. Super! Explizit mal auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für dieses Video :-)


  17. egon l

    ,

    Kann das mal jemand so aufbereiten, damit ich es auf meinem HTC magic abspielen kann?


  18. […] Vodafone meets 1984 […]


  19. […] Juli 23, 2009 um 14:44 · Gespeichert unter social media ·Verschlagwortet mit bloggerszene, fail, kommentare, schnutinger, Vodafone, web2.0 Ich habe ja schon einmal über Vodafone gebloggt, aber aus Wut und weil ich mich abgezockt gefühlt habe. Jetzt darf ich im Internet lesen, wie über Vodafone hergezogen wird. Allerdings muss ich Sichelputzer zustimmen, denn die Art und Weise wie man sich über einen eigentlich belanglosen Blogeintrag echauffiert, finde ich etwas übertrieben. 22 Seiten pures Rumgekotze. Meine Güte so schlimm war das jetzt auch wieder nicht. Ok, Elisabeth Seegers Beitrag war etwas offensichtlich auch für meinen Geschmack. Ich hätte mich in all den Jahren mal über einen Blogeintrag über die Abzocke-Mechanismen von Vodafone gefreut, aber nix da. Das was Schnutinger geschrieben hat, ist nun wirklich nicht der Rede wert. Im Gegenteil. Es hat sich eigentlich ganz authentisch für mich angehört. Ich persönlich könnte nicht für Vodafone schreiben. Dass sie ihre Konsequenzen aus der Web2.0 Hetze zieht, finde ich richtig, würde ich auch nicht anders machen. Interessanterweise karikiert sie ihren (vorerst letzten) Blogeintrag mit der Aussage: “Schöne neue, alte Medienwelt” in Anlehnung an Aldous Huxleys Buch “Schöne neue Welt”. Ich vermute, dass sie damit die Kritik an der Web2.0/Bloggerszene andeuten will, meiner Meinung nach berechtigterweise. Die Kommentare (mit Ausnahmen) lesen sich, als hätte man einer Herde gesagt “Zeigt da ja alle mit dem Finger drauf, die ist schlecht!”. Für meinen Geschmack zu viel Gruppendynamik. Es ist einfach nicht zielführend, wenn man auf der einen Seite fordert, dass Unternehmen das Gespräch zu ihren Kunden suchen sollen und dann bei den ersten Schritten ins Web draufhaut. Ich bin gespannt wie Vodafone reagierten wird. #Nachtrag: Habe eben folgenden Beitrag auf netzpolitik.org gefunden “Vodafone meets 1984″. […]


  20. Die Vodafone-Kampagne mit 1984 zu mixen war wirklich eine geniale Idee. Und da die Umsetzung ja auch ziemlich gut gemacht ist, würde es mich gar nichtmal unbedingt überraschen, wenn da die gleichen Profis dahinterstecken, die so nochmal ordentlich Aufmerksamkeit auf Vodafone ziehen. nötig haben die das ja, nach der nciht sonderlich positiv aufgenommenen Ausgangskampagne.


  21. […] Jemand hat den aktuellen Vodafone-Werbeclip mit Szenen aus 1984 gemixt, um ein Statement gegen die freiwillige Unterstützung der Zensursula-Pläne durch Vodafone zu machen. […]

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