Netzpolitik

SPIEGEL-Redakteurin erklärt rechtsfreien Raum im ZDF

Heute Morgen war eine SPIEGEL-Redakteurin beim ZDF-Morgenmagazin zu Gast und hat dort u.a. das mit dem rechtsfreien Raum erklärt. Ich weiß nicht, was redaktionell rund um die Frage noch ihr Part war. Gut möglich, dass sie generell die Top-Themen des aktuellen Spiegels dem ZDF-Morgenmagazin vorgestellt hat und etwas unwissend an das Thema Netzpolitik und die aktuelle Spiegel-Titelstory ran gegangen ist. Die Beschreibung ist aber etwas merkwürdig, wie man auf Youtube sehen kann:

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(Das Video wiederholt den Part einmal. Nicht wundern)

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81 Kommentare
  1. der spiegel auch?

    gibt es den kein intelligentes leben mehr auf diesen planeten? oder ist die analoge welt verrückt geworden? verrückter, als sie es die letzten tage schon war.

  2. Das Problem liegt nunmal leider nicht bei den Leuten die solchen Müll reden, sondern bei den Horden von Rentnern die die Sendung gesehen haben und das Internet nun (weiterhin) für die Quelle allen Übels halten. :-/

  3. Ein kurzer Blick auf SPON enthüllt, dass die Dame die SPD-Expertin des Spiegels ist und ich gehe mal davon aus das die Wahlaussichten und Koalitionsabsichten der SPD im nicht aufgezeichneten Teil besprochen wurden.
    Aber sie ist selber schuld an aller Schelte, warum geht sie auch auf eine dümmliche Frage eines Morgenmagazin-Moderators ein?

  4. Geht’s ihr gut? Wie kann man so ein naives und scheinbar unaufgeklärtes Kindchen nur ins Fernsehen lassen?! Bis vor dem Video, hatte ich ein anderes Bild auf den Spiegel. Gut, dann wieder eine Medienschleuder mehr, die man nicht mehr ernstnehmend kann…*tzz*

  5. Jaja, „all das was im echten Leben nicht möglich ist“. Dabei verdrängen die „Rechtsfreier Raum“-Argumentler gerne, dass eben genau jene Taten im sogenannten „echten Leben“ entstehen!

  6. Man muss keine grammatikalisch sinnvollen Sätze sprechen, man muss nur Schlagworte wie „Kinderpornopgraphie“ und „Gewaltdarstellung“ in den Raum werfen und fertig.

    wie hart und traurig :(

  7. Naiver, unschuldiger Blick beim Sprechen böser Worte?

    Unfreiwillig wanderte mir da gerade der Begriff der „Scheinjugendlichkeit“ durch den Geist. Ist aber schon vorüber.

  8. @13: Das sehe ich genauso mit dem fehlenden Paradebeispiel einer komischen Diskussionskultur im Netz. Man hat manchmal das Gefühl, dass bei sowas ein Mob über Menschen her fällt.

  9. @ r0ssi:
    Was kann man denn bitte schön da noch positiv reden? Ich denke der kleine Ausschnitt zeigt doch alles was man nicht sehen wollte. Unvernunft und Unverständnis werden doch bestätigt. Oder wäre es besser zu sagen sie hat recht, was regt man sich so auf??? Selbstverständlich sollte man, wenn man redet( hey im Fernsehen, dass doch noch einige Menschen hier in Deutschland erreicht erst recht)wissen WAS man spricht oder? Und bitte: „rechtsfreier Raum“ kann ich mit meinem Jurastudium langsam nicht mehr aushalten :D
    Da gibt es keine Ausrede: Die Aussage ist wissentlich falsch und fertig! Und da ändert es nichts, dass es mal von einer jungen Frau ausgeführt wird. ;)

  10. Schön, dass ich nicht der Einzige war, der da heute morgen nur noch mit dem Kopf geschüttelt hat. Mein erster Eindruck war leider auch, dass die Frau nur wegen ihres Aussehens dort saß. Denn auch bei den Kommentaren zu den Veröffentlichungen der anderen Zeitungen kam aus ihrem Mund nur unbeholfenes Gestammel. Recht erbärmlich, eigentlich.

    Und so mahlt sie weiter, die Mühle der Meinungsmache. Je öfter man die Mär vom „rechtsfreien Raum“ Internet wiederholt, umso mehr Leute werden es glauben. Ich erinnere mich da immer wieder gern an eine Folge von „Garfield“. Kernaussage: „Was im Fernsehen gesagt wird, MUSS wahr sein!“

    Anstatt statt wir uns immer wieder bestätigt sehen, dass wir von Meinungsmachern und Dilettanten beherrscht werden, sollten wir uns mal langsam wirksame Gegenmaßnahmen überlegen und den Spieß umdrehen. Öffentliche Mitteilungen der PIRATEN ist nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Hier ist Guerillataktik im öffentlichen Raum gefragt. Streetart bietet wunderbare Möglichkeiten, um kurze Inhalte, Links oder Fakten unter die Leute zu tragen. Da muss man nicht mal Sachen beschädigen.

  11. Internet und Kinderporno – diese Worte werden einfach nur oft genug in einem Satz miteinander verwendet, schon haben wir eine Kampagne, wie wir sie jetzt gerade erleben.

    Frau vdL. wird ja aktuellen Beliebtheitsstatistiken von ca. ~60%
    der Wähler als positiv bewertet. Das alleine zählt.

    So wird heutzutage Politik gemacht = effektiv das öffentliche Bewusstsein bestimmt. Im Grunde helfen gegen die Hirnwäsche auf die Dauer vermutlich nur noch Aktionen a la Greenpeace in den 80ern. Der Medienunderground muss LAUTER WERDEN!!!

  12. 1.
    Frau Kullmann taucht in keiner Impressum-Seite beim Spiegel bzw. bei Spiegelonline auf!
    2.
    Im Auftrag von Spiegel-Online führte sie im Frühjahr ein Interview durch. Mit wem? Genau mit VdL; allerdings nicht über Websperren.
    3.
    Jobaty und ZDF…

    daraus folgt: Verschwörungstheoretiker aller Länder…

  13. In Personalführungs-Seminaren habe ich u.a. gelernt, dass wenn eine Sache nur oft genug wiederholt wird, sie auch geglaubt wird.

    Das Beispiel dann war:

    „Nur in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“.

    Was ja tatsächlich absoluter Quatsch ist. Das Gegenbeispiel zu widerlegen war übrigens Steven Hawking.

    Also genau so machen, oft genug überall „unser“ anliegen auf einfache Worte reduziert wiederholen.

    Z.B. „CDU = NSD*P der Neuzeit“ oder so was ähnliches.

  14. BLÖD, ganz BLÖD

    Nicht, weil sie eine Frau ist
    Nicht, weil sie hübsch ist
    Nicht, weil sie blond ist
    Nicht, weil sie unschuldig dreinshauen kann

    Einfach nur blöd, weil sie etwas dummes sagt und (ist ja Qualitätsjournalismus) sie sich ganz offensichtlich nicht einmal darauf vorbereitet hat, dass „ihr“ Magazin auch Thema sein würde.

    PS: An Stelle der Augstein-Erben würde ich so langsam mal verlangen, den Namen aus der Verlagsbezeichnung zu streichen…..

  15. Der Moderator fragt, was die Titelstory zu bedeuten hat und sie bekommt keine gescheite Zusammenfassung hin. Das ist im Fernsehen doch fast immer so. Schaut doch mal Fussballsendungen (=Kernkompetenz des Fernsehns) selbst da gibt es solche Szenen.

    Wirklich nicht der Rede wert!

  16. Was ist denn da los?
    Warum kriegen solche Leute eine Bühne? Und warum kriegen diejenigen, die wissen wovon sie reden keine?
    Das ist reine Desinformation.

  17. neeeiiin!!!
    ich halt den scheiss nich mehr aus…wie kann man mit sowas davon kommen ohne geteert und gefedert zu werden???
    ich bin potentieller täter (d.h. informatiker) und spiele mit dem gedanken mich mal auf die ledercouch zu legen…

  18. Wenn man die Kommentare hier so liest, kriegt man einen guten Eindruck von der männerdominierten und sexistischen Netzpolitik-Szene. So als unvoreingenommener Leser jedenfalls. Wäre auch nur die Hälfte der Kommentare so ausgefallen, wenn ein Mann genau das selbe gesagt hätte?

  19. „… alles was im echten Leben nicht möglich ist, scheint da (im Internet) zu gehen.“

    Ist die besch….? Wer sitzt denn „hinter“ dem Internet? Die Matrix? Das macht das Internet selber. Jaaa klaaar. Da sind keine Menschen an den Rechnern, die das online stellen und vor allem produzieren. Wie kann man nur so eine Hohlbirne zu so einem Thema etwas sagen lassen. Und Oma Krause sitzt vorm TV, versteht 2% (Internet und Böse), nickt und rennt CDU wählen. Ich hoffe die Enkel erklären da ausführlich, warum diesmal kein Kreuz bei den „großen Volksparteien“ gemacht werden soll.

    Wenn man sich so überlegt, wieviel Geld die da für diesem Schwachfug bekommen, da fragt man sich, ob Unwissen nicht besser ist, weil man da besser bezahlt wird im Job.

    *kopfschüttel*

  20. Es schockiert mich durchaus, dass die werte Dame in ihrer Funktion als Sprachrohr eines journalistischen Mediums bzw. Medienunternehmens glaubt, das Internet sei rechtsfrei, und dabei offensichtlich nur eine sehr geringe Ahnung über das Thema an den Tag legt, und dafür auch noch als eine Expertin gehandelt wird. Da gibt es doch bessere Netzexperten.

    Zwar gewann Kerstin Kullmann laut irgendwelchen Online-Berichten sogar als Redakteurin des Magazins Neon den Sonderpreis Nachwuchs in der Kategorie Print beim Journalistenwettbewerb „Forum Mittelstand“ in 2007, doch von ihr kann man bis auf das YouTube Video nahezu keine relevanten Beiträge zu den im Interview angedeuteten Themen finden. Nunja.

  21. @40: Ich seh auch eine absolut unerträgliche Fixierung auf ihre Eigenschaft als Frau. Greift sie doch einfach für ihre Inkompetenz an, da gibts ja genug, da muss man nicht auf ihre Frau-Eigenschaft eingehen.

  22. Blond kommt weiter. Wer’s wissenschaftlicher mag, kann’s auch Attraktivitaetsvorteil nennen. Fuer die Frauenversteher hier: Haette ’n Typ solchen unvorbereiteten Stuss verzapft, haette man ihn gleich „Olles A*schl*ch“ getauft. Und umsonst sass ja jene Dame auch nicht da. Sexismus? Allerdings!

  23. das internet ist so rechtsfrei, wie jedes teilnehmende land auch.
    in der regel gilt das territorialprinzip, sprich ist die domain deutsch oder steht der server mit illegalem inhalt auf deutschem boden, ist deutsches recht anzuwenden.
    demzufolge tritt man dem betreiber oder seinem provider auf die füße.
    steht der server im ausland (analog: handelt es sich um eine fremde domain), wird das durchsetzen des eigenen rechtsverständnis durchaus schwieriger, aber dennoch nicht unmöglich.
    bei p2p wirds schon aussichtslos, aber das muss man einfach in kauf nehmen. heutige ermittlungsmethoden reichen aus, „täter“ auf frischer tat zu stellen bzw zu ermitteln.
    wir haben keinen bedarf an präventivmaßnahmen, die mehr schaden als nützen.
    wie war das mit ‚crime think‘ und ‚mind control‘?

  24. Sie ist blond und halbwegs TV-tauglich. Wie bei der SPD reicht das auch beim Spiegel zur Kompetenzdarstellerin.
    Sie verstehen nicht einmal, warum da irgendwas nicht stimmen soll an ihrer Rechnung.

  25. Im Fernsehen kommen nicht so hässliche Sachen wie im Internet. Da kommt Tutti-Frutti und Spiegel-TV. Naja, und Krimis, wo schon mal jemand gemetzelt wird. Aber erst ab 23 Uhr! Und Frau Kollmann kommt da auch. Und die gute Werbung für tolle Produkte, die Kinder sich kaufen sollen. Das alles guck ich viel lieber als das doofe Internet! Juhu! Die Welt von gestern lebe hoch!

  26. Ja, was Frau Kullmann sagt, ist Unsinn. Sie hat die Titelgeschichte ja aber auch nicht geschrieben, sie hat hingegen die von letzter Woche geschrieben – „Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit in der Erziehung“. Schockierender als die Unwissenheit von Frau Kullmann in einem Themenbereich, der nun offenbar einmal nicht ihrer ist, finde ich den ungebremsten Hass und Sexismus, der hier über sie hereinbricht, und der leider wieder einmal das Vorurteil bestätigt, dass im Internet ein ungebremster Mob seine niedersten Instinkte austobt und aus der Anonymität heraus Leute fertig macht.

  27. @53: Ich kann nur beipflichten! Wirklich schlimm der Sexismus, der hier tobt! Sehr, sehr traurig!

    Unbarmherzig zerren die Teilnehmer des Internets Einzelne hervor und stellen sie an den selbstgezimmerten Pranger.

    Auch wenn das jetzt etwas übertrieben klingt: In Südkorea ist es schon soweit, dass Menschen nach solchen Internetaktionen Suizid begangen haben. Wehret den Hetz-Anfängen im Netz auch hier!

  28. @sven

    das Sie sie nicht geschrieben hat ist keine Entschuldigung. Und wenn Sie dann etwas einfach nur nachplappert dann ist das naiv/dumm/unklug.

    nachplappern = nachsagen ohne nachdenken (nicht das man mir hier Hass, niedere Instinkte oder Sexismuss vorwirft)

    Und was Sie sonst noch geschrieben hat ist hier uninteressant. Oder sollen wir eventuell gelassener mit ihrer Aussage umgehen und ihr doch bitte vergeben und nachsichtig sein?

    Manch einer hat hier ohne zu überlegen geschrieben, aber ungebremsten Hass/Sexismus/Mob sehe ich hier auch nicht. Mal nicht übertreiben.

  29. Bitte mal eine Runde Mitleid für die Dame, die coram publico plötzlich zu einem Thema sachverständig reden sollte, auf das sie nicht gefaßt war (merkt man am verbalen Schlingern) und ihr vermutlich auch schnurzpiepegal ist.
    Und vielleicht sollte auch mittelfristiger Personenschutz spendiert werden für den Moderator, der sie dazu gefragt, und den Redaktör, der sie dahin geschickt hat.

    Mal ganz abgesehen davon, daß ich ihre Äußerungen unadäquat und sachlich falsch finde, hätte ich an ihrer Stelle am liebsten geantwortet „Rutschen Sie mir den Buckel runter, das ist nicht mein Job, darauf zu antworten!“.

  30. Spätestens jetzt, nachdem sich zahlreiche Blogs aufgeregt und viele idiotische Kommentare eingegangen sind, würde ich das Internet auch als rechtsfreien Raum bezeichnen. Rechtsfrei weniger im Sinne der Justiz, sondern mehr frei von gesellschaftlichen Konventionen und einem Recht auf ein Minimum an persönlichem Respekt untereinander.

    Wenn man sich auf der XYZ-Mailingliste so behandelt, dann ist das imho in Ordnung, aber wenn man mit „Offlinern“ so umgeht und ständig einzelne Personen zur Zielscheibe macht (erinnert an das Vorgehen von BILD…), dann ist es doch kein Wunder, dass „wir“ für einen Haufen von Anarchos gehalten werden, die erzogen werden müssen.

  31. Frau Kullmann plappert zwei mühsam auswendig gelernte Schlagworte („Kinderpornografie und Gewaltdarstellung“) ins Mikro, beginnt zu stocken und der joviale Jobatay souffliert hilfreich mit „ja, und Verleumdungen und Beleidigungen“.
    Das hätte man auch einfacher mit Jobatay und einer Bauchrednerpuppe hinbekommen. Genau so blöde aber einfacher.

  32. Manche Kommentatoren hier sind so dumm, die merken nicht einmal, dass die Haare nur blondiert sind. Wenn es das Wort Abschaum nicht schon gäbe, müsste man es erfinden.

  33. Der Kiekser in der Stimme des Moderatores – war das der Kiekser der Erkenntnis? der Kiekser der Peinlichkeit? der Kiekser zum Zeichen des Abbruchs des Interviews? Wer weiß… Aber es gibt ein intelligentes Leben nach der Blondierung. Habe ich schon mal gesehen… irgendwo… wo ist mir entfallen.

    Hier werden Stammtischparolen zusammen gemixt, sodass sich Leute, die das Medium Internet nicht kennen und verstehen,in ihren unbegründbaren Ängsten angesprochen fühlen. Gute Taktik! So funktionieren auch Wahlparolen ohne Inhalt.

  34. Hmm, ich hatte das Gefühl, dass die beiden (Jobatay und Kullmann) ganz gut zusammenpassen — eine Interviewsequenz auf Augenhöhe. So sollte Fernsehen sein! :-)

    Dass Frau Kullmann hier ein wenig durch die Mangel gedreht wird, halte ich in einigen Fällen für vielleicht nicht besonders gentlemen-like — aber sie ist ja auch keine Passantin, die auf der Strasse in diese peinliche Situation gelockt wurde.

    Es ist vielmehr ihr Job, sie stellt sich und den Spiegel in der Öffentlichkeit dar — da muss sie auch mit solchen Reaktionen umgehen können. Und wird sie sicher auch, denn im wahren Leben ist sie bestimmt ein echter Profi. Wen sonst würde ein Jobatay als Gesprächspartner/in in dieser investigativen Sendung akzeptieren?

    -Frank

  35. Leute, Ihr kennt offenbar das Frühstücksfernsehen nicht. Das ist keine Nachrichtensendung, sondern ein meistens gutgelauntes lockeres Geplauder von Leuten, die schon mal beruflich mit News zu tun hatten über solche.

    Das ist alles nicht ernst gemeint, und da ist auch selten ein Gedanke dahinter, sondern man plaudert sich so wach, und geht dann nach hause schlafen.

    Wenn etwas ernst gemeint ist, dann wird das nicht thematisiert, sondern durch besorgte und betroffene Gesichtsausdrücke von gänzlich unbetroffenen ausgedrückt. Emotionales Ausdrucksfernsehen.

    Jobatay präsentiert Kerstin Kullmann vom Spiegel „vielen Dank“, und den Spiegel, und meist halten sie im Morgenmagazin die Bild hoch, um das Niveau zu markieren, vornehmlich, das eigene, natürlich, welches angestrebt wird, seit Jahren. Und Frau Kullmann präsentiert die Spiegelstory in 2 Sätzen – stimmt das denn nicht – ist das nicht die Story die der Spiegel erzählt? Das war doch die Frage: Was schreibt der Spiegel? nicht: Was ist die Realität des Netzes.

    Wer hier recherchieren will, der sollte sich das Druckwerk kaufen, und mal zusammenfassen für uns – wir wollen den ja nicht alle kaufen.

    Das hat sich der Spiegel so gedacht – ein Piratenthema lancieren, und schnell mal 120 000 neue Leser einsacken. Haha! :) Nice try.

    Aber zurück zum Mimikjournalismus: Jobatay sortiert den Beitrag so ein: Ja, muß man sich auch mal mit beschäftigen, Verleumdung im Netz, aber kein wahlentscheidendes Thema. Das Wetter.

  36. Sag mal spinn ich, oder hat die da gesagt, im echten Leben wäre Kinderpornographie oder Gewaltdarstellung nicht möglich?!

    Mal abgesehen davon, dass das Internet natürlich Teil des „echten Lebens“ ist, wie kann man nur so dumm sein?

  37. Also, ich finde sie total niedlich! Schon allein, wie sie ob der Überraschung, nach der Titelstory gefragt zu werden, so süß verunsichert hoch und runter guckt…

    Ich würde sie direkt daten! :)

    Sooo und jetzt steinigt mich.

  38. Was kann man eigentlich noch anschauen?

    Studieren die Leute beim Fernsehen eigentlich noch Journalismus oder ist man da umgestiegen auf das Studienfach Stell-dich-einfach-vor-die-Kamera-und-erzähl-irgendeinen-mist?

    Kalkofes Mattscheibe kommt jetzt wahrscheinlich täglich zwei Stunden bei dieser Menge an Steilvorlagen.

    1. Andreas schrieb: \Kalkofes Mattscheibe kommt jetzt wahrscheinlich täglich zwei Stunden bei dieser Menge an Steilvorlagen.\

      Hä? War das nicht Kalkofes Mattscheibe? Dann habe ich etwas übersehen … ;-)

      -Frank

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