Dieser Artikel ist mehr als 16 Jahre alt.

SPIEGEL-Redakteurin erklärt rechtsfreien Raum im ZDF

Heute Morgen war eine SPIEGEL-Redakteurin beim ZDF-Morgenmagazin zu Gast und hat dort u.a. das mit dem rechtsfreien Raum erklärt. Ich weiß nicht, was redaktionell rund um die Frage noch ihr Part war. Gut möglich, dass sie generell die Top-Themen des aktuellen Spiegels dem ZDF-Morgenmagazin vorgestellt hat und etwas unwissend an das Thema Netzpolitik und die…

  • Markus Beckedahl

Heute Morgen war eine SPIEGEL-Redakteurin beim ZDF-Morgenmagazin zu Gast und hat dort u.a. das mit dem rechtsfreien Raum erklärt. Ich weiß nicht, was redaktionell rund um die Frage noch ihr Part war. Gut möglich, dass sie generell die Top-Themen des aktuellen Spiegels dem ZDF-Morgenmagazin vorgestellt hat und etwas unwissend an das Thema Netzpolitik und die aktuelle Spiegel-Titelstory ran gegangen ist. Die Beschreibung ist aber etwas merkwürdig, wie man auf Youtube sehen kann:

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

(Das Video wiederholt den Part einmal. Nicht wundern)

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

81 Kommentare zu „SPIEGEL-Redakteurin erklärt rechtsfreien Raum im ZDF“


  1. „Kinderpronografie… und alles, was im echten Leben nicht möglich ist…“ (oder so ähnlich gesagt). Autsch – das tut weh!

    Keine Eigenwerbung, sondern Fremdverlinkung, aber sehr passend zum Thema:
    Auf der Suche nach dem rechtsfreien Raum – http://tafel.4haso.de/?p=1860


  2. Kernkompetenz: unschuldig schauen
    http://img43.yfrog.com/i/kullmannunschuldig.jpg/


  3. Das tut wirklich weh. Habe den Eindruck, die wurde nur wegen ihres Aussehens zum Fernsehen geschickt. Inhaltliche Kompetenz kanns ja nicht gewesehn sein.


  4. der spiegel auch?

    gibt es den kein intelligentes leben mehr auf diesen planeten? oder ist die analoge welt verrückt geworden? verrückter, als sie es die letzten tage schon war.


  5. Und wenn Herr Jobatay ein richtiger Journalist wäre oder wenigstens zugehört hätte, hätte er sich erklären lassen, was die blonde Praktikantin da überhaupt meint.


  6. DonnyK

    ,

    Haben die da eine Reaktionspraktikantin hin geschickt?


  7. Das Problem liegt nunmal leider nicht bei den Leuten die solchen Müll reden, sondern bei den Horden von Rentnern die die Sendung gesehen haben und das Internet nun (weiterhin) für die Quelle allen Übels halten. :-/


  8. Es gibt zwei Gründe so Bericht zu erstatten. Ersteres währe Korruption, anderes währe Dummheit.


  9. Macht lieber vor der Wiederholung aus, da bekommt man schnell ziemlich üble Kopfschmerzen von…

    Da kann man nur noch Dieter Nuhr zitieren…


  10. Fraggle

    ,

    Ein kurzer Blick auf SPON enthüllt, dass die Dame die SPD-Expertin des Spiegels ist und ich gehe mal davon aus das die Wahlaussichten und Koalitionsabsichten der SPD im nicht aufgezeichneten Teil besprochen wurden.
    Aber sie ist selber schuld an aller Schelte, warum geht sie auch auf eine dümmliche Frage eines Morgenmagazin-Moderators ein?


  11. Markus

    ,

    Geht’s ihr gut? Wie kann man so ein naives und scheinbar unaufgeklärtes Kindchen nur ins Fernsehen lassen?! Bis vor dem Video, hatte ich ein anderes Bild auf den Spiegel. Gut, dann wieder eine Medienschleuder mehr, die man nicht mehr ernstnehmend kann…*tzz*


  12. Jaja, „all das was im echten Leben nicht möglich ist“. Dabei verdrängen die „Rechtsfreier Raum“-Argumentler gerne, dass eben genau jene Taten im sogenannten „echten Leben“ entstehen!


  13. Das tut schon sehr weh! aber die abschätzigen kommentare zu frau kullmann sind auch nicht gerade ein paradebeispiel über die hohe diskussionskultur im netz…


  14. […] Wie war das noch mal mit dem »rechtsfreien Raum Internet«? Zitat: »Wie schafft man Regeln im Internet […] in einem Raum der weitgehend rechtsfrei ist. Da fühlen sich viele Menschen sehr wohl, aber wohl auch zunehmend unwohl, Kinderpornographie, Gewaltdarstellung, all das, was im echten Leben nicht möglich ist, scheint im Netz zu gehen und da fragt man sich natürlich, kann man dem irgendwie Einhalt gebieten und wenn ja, wie?« Nicht wundern, wenn alles zweimal vorkommt, Blondinen verstehen es beim ersten Mal nicht (und Kerstin Kullmann — ihres Zeichens (strohdummeblonde) Spiegel-Redakteurin — offensichtlich auch nicht beim zweiten Mal). [Netzpolitik.org] […]


  15. Quicks

    ,

    Man muss keine grammatikalisch sinnvollen Sätze sprechen, man muss nur Schlagworte wie „Kinderpornopgraphie“ und „Gewaltdarstellung“ in den Raum werfen und fertig.

    wie hart und traurig :(


  16. Lokomaniak

    ,

    Ich halt ja sonst nix von dem Vorurteil gegenüber blonden Frauen, aber hier mach ich mal ne Ausnahme.


  17. Piratenpartei!


  18. Hadron

    ,

    Naiver, unschuldiger Blick beim Sprechen böser Worte?

    Unfreiwillig wanderte mir da gerade der Begriff der „Scheinjugendlichkeit“ durch den Geist. Ist aber schon vorüber.


  19. markus

    ,

    @13: Das sehe ich genauso mit dem fehlenden Paradebeispiel einer komischen Diskussionskultur im Netz. Man hat manchmal das Gefühl, dass bei sowas ein Mob über Menschen her fällt.


  20. @ r0ssi:
    Was kann man denn bitte schön da noch positiv reden? Ich denke der kleine Ausschnitt zeigt doch alles was man nicht sehen wollte. Unvernunft und Unverständnis werden doch bestätigt. Oder wäre es besser zu sagen sie hat recht, was regt man sich so auf??? Selbstverständlich sollte man, wenn man redet( hey im Fernsehen, dass doch noch einige Menschen hier in Deutschland erreicht erst recht)wissen WAS man spricht oder? Und bitte: „rechtsfreier Raum“ kann ich mit meinem Jurastudium langsam nicht mehr aushalten :D
    Da gibt es keine Ausrede: Die Aussage ist wissentlich falsch und fertig! Und da ändert es nichts, dass es mal von einer jungen Frau ausgeführt wird. ;)


  21. stabilobox

    ,

    Schön, dass ich nicht der Einzige war, der da heute morgen nur noch mit dem Kopf geschüttelt hat. Mein erster Eindruck war leider auch, dass die Frau nur wegen ihres Aussehens dort saß. Denn auch bei den Kommentaren zu den Veröffentlichungen der anderen Zeitungen kam aus ihrem Mund nur unbeholfenes Gestammel. Recht erbärmlich, eigentlich.

    Und so mahlt sie weiter, die Mühle der Meinungsmache. Je öfter man die Mär vom „rechtsfreien Raum“ Internet wiederholt, umso mehr Leute werden es glauben. Ich erinnere mich da immer wieder gern an eine Folge von „Garfield“. Kernaussage: „Was im Fernsehen gesagt wird, MUSS wahr sein!“

    Anstatt statt wir uns immer wieder bestätigt sehen, dass wir von Meinungsmachern und Dilettanten beherrscht werden, sollten wir uns mal langsam wirksame Gegenmaßnahmen überlegen und den Spieß umdrehen. Öffentliche Mitteilungen der PIRATEN ist nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Hier ist Guerillataktik im öffentlichen Raum gefragt. Streetart bietet wunderbare Möglichkeiten, um kurze Inhalte, Links oder Fakten unter die Leute zu tragen. Da muss man nicht mal Sachen beschädigen.


  22. Internet und Kinderporno – diese Worte werden einfach nur oft genug in einem Satz miteinander verwendet, schon haben wir eine Kampagne, wie wir sie jetzt gerade erleben.

    Frau vdL. wird ja aktuellen Beliebtheitsstatistiken von ca. ~60%
    der Wähler als positiv bewertet. Das alleine zählt.

    So wird heutzutage Politik gemacht = effektiv das öffentliche Bewusstsein bestimmt. Im Grunde helfen gegen die Hirnwäsche auf die Dauer vermutlich nur noch Aktionen a la Greenpeace in den 80ern. Der Medienunderground muss LAUTER WERDEN!!!


  23. Spitzel

    ,

    1.
    Frau Kullmann taucht in keiner Impressum-Seite beim Spiegel bzw. bei Spiegelonline auf!
    2.
    Im Auftrag von Spiegel-Online führte sie im Frühjahr ein Interview durch. Mit wem? Genau mit VdL; allerdings nicht über Websperren.
    3.
    Jobaty und ZDF…

    daraus folgt: Verschwörungstheoretiker aller Länder…


  24. In Personalführungs-Seminaren habe ich u.a. gelernt, dass wenn eine Sache nur oft genug wiederholt wird, sie auch geglaubt wird.

    Das Beispiel dann war:

    „Nur in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“.

    Was ja tatsächlich absoluter Quatsch ist. Das Gegenbeispiel zu widerlegen war übrigens Steven Hawking.

    Also genau so machen, oft genug überall „unser“ anliegen auf einfache Worte reduziert wiederholen.

    Z.B. „CDU = NSD*P der Neuzeit“ oder so was ähnliches.


  25. markus

    ,

    @26: Nazi-Vergleiche sind echt dämlich und unnötig.


  26. BLÖD, ganz BLÖD

    Nicht, weil sie eine Frau ist
    Nicht, weil sie hübsch ist
    Nicht, weil sie blond ist
    Nicht, weil sie unschuldig dreinshauen kann

    Einfach nur blöd, weil sie etwas dummes sagt und (ist ja Qualitätsjournalismus) sie sich ganz offensichtlich nicht einmal darauf vorbereitet hat, dass „ihr“ Magazin auch Thema sein würde.

    PS: An Stelle der Augstein-Erben würde ich so langsam mal verlangen, den Namen aus der Verlagsbezeichnung zu streichen.….


  27. Alfred Mustermann

    ,

    Der Moderator fragt, was die Titelstory zu bedeuten hat und sie bekommt keine gescheite Zusammenfassung hin. Das ist im Fernsehen doch fast immer so. Schaut doch mal Fussballsendungen (=Kernkompetenz des Fernsehns) selbst da gibt es solche Szenen.

    Wirklich nicht der Rede wert!


  28. […] Erfüllungsgehilfen, die bei Bill Clinton noch wussten, wie sich die Hebel der Macht bewegen, sitzen wohl mittlerweile vor der Kamera und erzählen wichtige und richtige Sachen. Zum Beispiel, dass der Spiegel – […]


  29. *schmerz*


  30. Tja.. das Vorurteil: „Blond=hohl“ scheint hier gerade besonders bestätigt zu werden. Höchstwahrscheinlich ist das nur eine Praktikantin gewesen… ganz bestimmt!


  31. Was ist denn da los?
    Warum kriegen solche Leute eine Bühne? Und warum kriegen diejenigen, die wissen wovon sie reden keine?
    Das ist reine Desinformation.


  32. Muss mir den Namen merken, falls ich mal Personalchef bin, weiß ich wer auf gar keinen Fall auch nur einen Fuß auf das Firmengelände setzen darf :>


  33. (sexistischen schwachsinn von redaktion gelöscht)


  34. (pflicht)

    ,

    (sexistischen schwachsinn von redaktion gelöscht)


  35. Der OSZE-Besuch oder Der Höhepunkt des Niederganges demokratischer Kultur!…

    Nun kommt sie also, die OSZE. Sie schickt Wahlbeobachter nach Deutschland, wie sie es sonst nur in totalitären Regimen, in Bananenrepubliken praktiziert, in intellektuell unwegsamen Gegenden, in denen Demokratie, Meinungs‑, Presse- und Handlungsfreihe…


  36. […] gegenüber blonden Frauen, von wegen ein bisschen doof, auf jeden Fall äußerst naiv und so. Aber sind es wirklich nur Vorurteile? Nur mal so […]


  37. Frank Drebin

    ,

    neeeiiin!!!
    ich halt den scheiss nich mehr aus…wie kann man mit sowas davon kommen ohne geteert und gefedert zu werden???
    ich bin potentieller täter (d.h. informatiker) und spiele mit dem gedanken mich mal auf die ledercouch zu legen…


  38. Wenn man die Kommentare hier so liest, kriegt man einen guten Eindruck von der männerdominierten und sexistischen Netzpolitik-Szene. So als unvoreingenommener Leser jedenfalls. Wäre auch nur die Hälfte der Kommentare so ausgefallen, wenn ein Mann genau das selbe gesagt hätte?


    1. Update: Die CDU ist sich selber nicht zu schade für Sexismus. Was sagt uns das jetzt über die Kommentare hier oben?


  39. Torsten

    ,

    „… alles was im echten Leben nicht möglich ist, scheint da (im Internet) zu gehen.“

    Ist die besch.…? Wer sitzt denn „hinter“ dem Internet? Die Matrix? Das macht das Internet selber. Jaaa klaaar. Da sind keine Menschen an den Rechnern, die das online stellen und vor allem produzieren. Wie kann man nur so eine Hohlbirne zu so einem Thema etwas sagen lassen. Und Oma Krause sitzt vorm TV, versteht 2% (Internet und Böse), nickt und rennt CDU wählen. Ich hoffe die Enkel erklären da ausführlich, warum diesmal kein Kreuz bei den „großen Volksparteien“ gemacht werden soll.

    Wenn man sich so überlegt, wieviel Geld die da für diesem Schwachfug bekommen, da fragt man sich, ob Unwissen nicht besser ist, weil man da besser bezahlt wird im Job.

    *kopfschüttel*


  40. Es schockiert mich durchaus, dass die werte Dame in ihrer Funktion als Sprachrohr eines journalistischen Mediums bzw. Medienunternehmens glaubt, das Internet sei rechtsfrei, und dabei offensichtlich nur eine sehr geringe Ahnung über das Thema an den Tag legt, und dafür auch noch als eine Expertin gehandelt wird. Da gibt es doch bessere Netzexperten.

    Zwar gewann Kerstin Kullmann laut irgendwelchen Online-Berichten sogar als Redakteurin des Magazins Neon den Sonderpreis Nachwuchs in der Kategorie Print beim Journalistenwettbewerb „Forum Mittelstand“ in 2007, doch von ihr kann man bis auf das YouTube Video nahezu keine relevanten Beiträge zu den im Interview angedeuteten Themen finden. Nunja.


  41. @40: Ich seh auch eine absolut unerträgliche Fixierung auf ihre Eigenschaft als Frau. Greift sie doch einfach für ihre Inkompetenz an, da gibts ja genug, da muss man nicht auf ihre Frau-Eigenschaft eingehen.


  42. (pflicht)

    ,

    Blond kommt weiter. Wer’s wissenschaftlicher mag, kann’s auch Attraktivitaetsvorteil nennen. Fuer die Frauenversteher hier: Haette ’n Typ solchen unvorbereiteten Stuss verzapft, haette man ihn gleich „Olles A*schl*ch“ getauft. Und umsonst sass ja jene Dame auch nicht da. Sexismus? Allerdings!


  43. Talorifeyden

    ,

    das internet ist so rechtsfrei, wie jedes teilnehmende land auch.
    in der regel gilt das territorialprinzip, sprich ist die domain deutsch oder steht der server mit illegalem inhalt auf deutschem boden, ist deutsches recht anzuwenden.
    demzufolge tritt man dem betreiber oder seinem provider auf die füße.
    steht der server im ausland (analog: handelt es sich um eine fremde domain), wird das durchsetzen des eigenen rechtsverständnis durchaus schwieriger, aber dennoch nicht unmöglich.
    bei p2p wirds schon aussichtslos, aber das muss man einfach in kauf nehmen. heutige ermittlungsmethoden reichen aus, „täter“ auf frischer tat zu stellen bzw zu ermitteln.
    wir haben keinen bedarf an präventivmaßnahmen, die mehr schaden als nützen.
    wie war das mit ‚crime think’ und ‚mind control’?


  44. Heinrich Förster

    ,

    Sie ist blond und halbwegs TV-tauglich. Wie bei der SPD reicht das auch beim Spiegel zur Kompetenzdarstellerin.
    Sie verstehen nicht einmal, warum da irgendwas nicht stimmen soll an ihrer Rechnung.


  45. Keine neuen Ideen im Krieg gegen die Wahrheit…

    Geklaut von Fonzo

    Im Krieg gegen die Wahrheit gehen dem Wahrheitsminiserium die Ideen aus. Wie schon im letzten Jahr ficht die Propaganda-Zentrale der Transatlantiker in diesem August mit blonden Plattitüden einen heroischen Kampf gegen das…


  46. […] Nunja. Der Spiegel war auch schon mal besser, oder? Gefunden via netzpolitik.org. […]


  47. Bestätigt einen langgewachsenen Eindruck : In den Redaktionen gibt es immer mehr Praktikanten und Halbamateure.

    Wuwei


  48. Im Fernsehen kommen nicht so hässliche Sachen wie im Internet. Da kommt Tutti-Frutti und Spiegel-TV. Naja, und Krimis, wo schon mal jemand gemetzelt wird. Aber erst ab 23 Uhr! Und Frau Kollmann kommt da auch. Und die gute Werbung für tolle Produkte, die Kinder sich kaufen sollen. Das alles guck ich viel lieber als das doofe Internet! Juhu! Die Welt von gestern lebe hoch!


  49. Netz ohne Gesetz…

    Frueher, ja frueher war alles besser beim Spiegel. Da waren meiner Meinung nach nicht nur die Reportagen besser. Auch die Leute hinter den Artikeln waren echte Profis und wussten wovon Sie sprachen, bzw. schrieben. Heute ist das alles etwas anders. Vie…


  50. Ja, was Frau Kullmann sagt, ist Unsinn. Sie hat die Titelgeschichte ja aber auch nicht geschrieben, sie hat hingegen die von letzter Woche geschrieben – „Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit in der Erziehung“. Schockierender als die Unwissenheit von Frau Kullmann in einem Themenbereich, der nun offenbar einmal nicht ihrer ist, finde ich den ungebremsten Hass und Sexismus, der hier über sie hereinbricht, und der leider wieder einmal das Vorurteil bestätigt, dass im Internet ein ungebremster Mob seine niedersten Instinkte austobt und aus der Anonymität heraus Leute fertig macht.


  51. Alles was im realen leben nicht möglich ist geht im Netz :D KiPo, Kreditkartenbetrug, Demokratie, etc…

    o0


  52. Torsten

    ,

    @53: Ich kann nur beipflichten! Wirklich schlimm der Sexismus, der hier tobt! Sehr, sehr traurig!

    Unbarmherzig zerren die Teilnehmer des Internets Einzelne hervor und stellen sie an den selbstgezimmerten Pranger.

    Auch wenn das jetzt etwas übertrieben klingt: In Südkorea ist es schon soweit, dass Menschen nach solchen Internetaktionen Suizid begangen haben. Wehret den Hetz-Anfängen im Netz auch hier!


  53. Michael

    ,

    @sven

    das Sie sie nicht geschrieben hat ist keine Entschuldigung. Und wenn Sie dann etwas einfach nur nachplappert dann ist das naiv/dumm/unklug.

    nachplappern = nachsagen ohne nachdenken (nicht das man mir hier Hass, niedere Instinkte oder Sexismuss vorwirft)

    Und was Sie sonst noch geschrieben hat ist hier uninteressant. Oder sollen wir eventuell gelassener mit ihrer Aussage umgehen und ihr doch bitte vergeben und nachsichtig sein?

    Manch einer hat hier ohne zu überlegen geschrieben, aber ungebremsten Hass/Sexismus/Mob sehe ich hier auch nicht. Mal nicht übertreiben.


  54. Angestelltenversteher

    ,

    Bitte mal eine Runde Mitleid für die Dame, die coram publico plötzlich zu einem Thema sachverständig reden sollte, auf das sie nicht gefaßt war (merkt man am verbalen Schlingern) und ihr vermutlich auch schnurzpiepegal ist.
    Und vielleicht sollte auch mittelfristiger Personenschutz spendiert werden für den Moderator, der sie dazu gefragt, und den Redaktör, der sie dahin geschickt hat.

    Mal ganz abgesehen davon, daß ich ihre Äußerungen unadäquat und sachlich falsch finde, hätte ich an ihrer Stelle am liebsten geantwortet „Rutschen Sie mir den Buckel runter, das ist nicht mein Job, darauf zu antworten!“.


  55. Name (pflicht)

    ,

    Spätestens jetzt, nachdem sich zahlreiche Blogs aufgeregt und viele idiotische Kommentare eingegangen sind, würde ich das Internet auch als rechtsfreien Raum bezeichnen. Rechtsfrei weniger im Sinne der Justiz, sondern mehr frei von gesellschaftlichen Konventionen und einem Recht auf ein Minimum an persönlichem Respekt untereinander.

    Wenn man sich auf der XYZ-Mailingliste so behandelt, dann ist das imho in Ordnung, aber wenn man mit „Offlinern“ so umgeht und ständig einzelne Personen zur Zielscheibe macht (erinnert an das Vorgehen von BILD…), dann ist es doch kein Wunder, dass „wir“ für einen Haufen von Anarchos gehalten werden, die erzogen werden müssen.


  56. 5 Learnings, die wir Kerstin Kullmann verdanken…

    Der Spiegel schreibt eine stellenweise hanebüchene Titelstory über das Internet, die Spiegelredakteurin Kerstin Kullmann höchstwahrscheinlich nicht gelesen hat. Sie hat sich keine eigene Meinung gebildet. Sie weiß nicht, was wahr und richtig ist, i…


  57. ninjaturkey

    ,

    Frau Kullmann plappert zwei mühsam auswendig gelernte Schlagworte („Kinderpornografie und Gewaltdarstellung“) ins Mikro, beginnt zu stocken und der joviale Jobatay souffliert hilfreich mit „ja, und Verleumdungen und Beleidigungen“.
    Das hätte man auch einfacher mit Jobatay und einer Bauchrednerpuppe hinbekommen. Genau so blöde aber einfacher.


  58. […] blonde Frau vom „Spiegel“ um die ihr unterstellte fachliche Kompetenz zu widerlegen? Antwort: Gute 40 Sekunden. [via […]


  59. Manche Kommentatoren hier sind so dumm, die merken nicht einmal, dass die Haare nur blondiert sind. Wenn es das Wort Abschaum nicht schon gäbe, müsste man es erfinden.


  60. Der Kiekser in der Stimme des Moderatores – war das der Kiekser der Erkenntnis? der Kiekser der Peinlichkeit? der Kiekser zum Zeichen des Abbruchs des Interviews? Wer weiß… Aber es gibt ein intelligentes Leben nach der Blondierung. Habe ich schon mal gesehen… irgendwo… wo ist mir entfallen.

    Hier werden Stammtischparolen zusammen gemixt, sodass sich Leute, die das Medium Internet nicht kennen und verstehen,in ihren unbegründbaren Ängsten angesprochen fühlen. Gute Taktik! So funktionieren auch Wahlparolen ohne Inhalt.


  61. […] SPIEGEL-Redakteurin erklärt rechtsfreien Raum im ZDF (netzpolitik.org) […]


  62. Hmm, ich hatte das Gefühl, dass die beiden (Jobatay und Kullmann) ganz gut zusammenpassen – eine Interviewsequenz auf Augenhöhe. So sollte Fernsehen sein! :-)

    Dass Frau Kullmann hier ein wenig durch die Mangel gedreht wird, halte ich in einigen Fällen für vielleicht nicht besonders gentlemen-like – aber sie ist ja auch keine Passantin, die auf der Strasse in diese peinliche Situation gelockt wurde.

    Es ist vielmehr ihr Job, sie stellt sich und den Spiegel in der Öffentlichkeit dar – da muss sie auch mit solchen Reaktionen umgehen können. Und wird sie sicher auch, denn im wahren Leben ist sie bestimmt ein echter Profi. Wen sonst würde ein Jobatay als Gesprächspartner/in in dieser investigativen Sendung akzeptieren?

    -Frank


  63. J.Schiffmann

    ,

    … und warum macht das ZDF Werbung für den Spiegel?


  64. Rechtsfreier Raum Internet…

    Ob es um die Gesetze zu den Internetsperren geht oder um die mehr oder weniger kompetenten Ergüsse unserer Politiker vor den Bundestagswahlen zum Thema Online und Internet, immer wieder lese oder höre ich den Ausdruck „rechtsfreier Raum“.…


  65. Stefan W.

    ,

    Leute, Ihr kennt offenbar das Frühstücksfernsehen nicht. Das ist keine Nachrichtensendung, sondern ein meistens gutgelauntes lockeres Geplauder von Leuten, die schon mal beruflich mit News zu tun hatten über solche.

    Das ist alles nicht ernst gemeint, und da ist auch selten ein Gedanke dahinter, sondern man plaudert sich so wach, und geht dann nach hause schlafen.

    Wenn etwas ernst gemeint ist, dann wird das nicht thematisiert, sondern durch besorgte und betroffene Gesichtsausdrücke von gänzlich unbetroffenen ausgedrückt. Emotionales Ausdrucksfernsehen.

    Jobatay präsentiert Kerstin Kullmann vom Spiegel „vielen Dank“, und den Spiegel, und meist halten sie im Morgenmagazin die Bild hoch, um das Niveau zu markieren, vornehmlich, das eigene, natürlich, welches angestrebt wird, seit Jahren. Und Frau Kullmann präsentiert die Spiegelstory in 2 Sätzen – stimmt das denn nicht – ist das nicht die Story die der Spiegel erzählt? Das war doch die Frage: Was schreibt der Spiegel? nicht: Was ist die Realität des Netzes.

    Wer hier recherchieren will, der sollte sich das Druckwerk kaufen, und mal zusammenfassen für uns – wir wollen den ja nicht alle kaufen.

    Das hat sich der Spiegel so gedacht – ein Piratenthema lancieren, und schnell mal 120 000 neue Leser einsacken. Haha! :) Nice try.

    Aber zurück zum Mimikjournalismus: Jobatay sortiert den Beitrag so ein: Ja, muß man sich auch mal mit beschäftigen, Verleumdung im Netz, aber kein wahlentscheidendes Thema. Das Wetter.


  66. Mulder

    ,

    Sag mal spinn ich, oder hat die da gesagt, im echten Leben wäre Kinderpornographie oder Gewaltdarstellung nicht möglich?!

    Mal abgesehen davon, dass das Internet natürlich Teil des „echten Lebens“ ist, wie kann man nur so dumm sein?


  67. erinnert micht irgendwie an dieses wunderbare, neulich auf dem werbeblogger entdeckte fox news vs. net generation video, nice: http://bit.ly/HuKOs


  68. Turrican4D

    ,

    Also, ich finde sie total niedlich! Schon allein, wie sie ob der Überraschung, nach der Titelstory gefragt zu werden, so süß verunsichert hoch und runter guckt…

    Ich würde sie direkt daten! :)

    Sooo und jetzt steinigt mich.


    1. Ava Gardner

      ,

      Wieso Steinigen? Geb ihnen vollkommen recht die ist total süß, und intelligent sieht sie auch aus, worum gings eigentlich in dem Beitrag.


  69. J.Schiffmann: „… und warum macht das ZDF Werbung für den Spiegel?“

    „Na… Dann blas mir doch einen.“


  70. Was kann man eigentlich noch anschauen?

    Studieren die Leute beim Fernsehen eigentlich noch Journalismus oder ist man da umgestiegen auf das Studienfach Stell-dich-einfach-vor-die-Kamera-und-erzähl-irgendeinen-mist?

    Kalkofes Mattscheibe kommt jetzt wahrscheinlich täglich zwei Stunden bei dieser Menge an Steilvorlagen.


    1. Andreas schrieb: \Kalkofes Mattscheibe kommt jetzt wahrscheinlich täglich zwei Stunden bei dieser Menge an Steilvorlagen.\

      Hä? War das nicht Kalkofes Mattscheibe? Dann habe ich etwas übersehen … ;-)

      -Frank


  71. Hadron

    ,

    Es gibt mehr von der Frau, die hier vielleicht wirklich nur als eine etwas unglückliche Stellvertreterin des neuen Qualitätsjournalismus in Erscheinung tritt:

    Der „Spiegel“ und das Netz als rechtsfreier Raum

    Ein Netz ohne Recht? Zwar wunderhübsch frei, aaaber…? Eine Partei, gegründet als „vielleicht hilfloser Versuch“ gegen von der Leyens „Kinderporno-Gesetz“? Aha. Nun ja.


  72. […] (via) swfobject.embedSWF(„http://www.youtube.com/v/6AmmFN0joPI&rel=1&fs=1&showsearch=0&showinfo=1“, „vvq-3424-youtube‑1“, „550“, „400“, „9“, vvqexpressinstall, vvqflashvars, vvqparams, vvqattributes); […]


  73. TV ohne Nutz – Warum niemand das Fernsehen braucht…

    Der aktuelle Spiegel trägt den Titel “Netz ohne Gesetz – Warum das Internet neue Regeln braucht”. Ich habe die gleichnamige Titelgeschichte nicht bis zuende gelesen, weil ich mir nach ein paar Seiten nur noch die Haare raufen konnte …


  74. […] Kommentare. Und leider trifft das auch schon mal den falschen Ton. Was die jeweiligen Autoren von Netzpolitik, Lawblog und Niggemeier in ihren Artikeln schrieben, das ist durchaus richtig. Die dort kritisierte […]

Dieser Artikel ist älter als 16 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.