2009
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: Alice-Kunde bekam sensible Kundendaten zugeschickt
: Alice-Kunde bekam sensible Kundendaten zugeschickt Ein Kunde der Hansenet-Marke Alice hat sich die eMail-Adresse âalice@alice.deâ registriert. Das Problem: An diese Adresse werden sĂ€mtliche Daten von Neukunden des Anbieters geschickt, die ĂŒber Vertriebspartner VertrĂ€ge abschlieĂen und dabei keine eMail-Adresse angeben. âalice@alice.comâ wurde in diesem Fall als Platzhalter fĂŒr das Anmeldeformular verwendet.
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: Datensammler in der Online-Stellenbörse der Agentur fĂŒr Arbeit
: Datensammler in der Online-Stellenbörse der Agentur fĂŒr Arbeit Eine Berliner Firma hat mehr als 2500 Stellenanzeigen in der Online-Börse der Bundesagentur fĂŒr Arbeit geschaltet und so Daten von Bewerbern gesammelt. Das berichtet die Frankfurter Rundschau.
Die Angebote deckten ein breites Feld unterschiedlicher Berufe ab und richteten sich laut der FR âauch an Akademikerâ â es geht um vermeintliche Stellen fĂŒr FachĂ€rzte, PĂ€dagogen, Ingenieure, sogar Managerposten. -
: Wie gut sind genetische Informationen bei 23andMe & Co geschĂŒtzt?
: Wie gut sind genetische Informationen bei 23andMe & Co geschĂŒtzt? Tobias Maier von WeiterGen hat sich in zwei Artikeln mit der Gen-Diagnose bei den US-Unternehmen 23andMe, Navigenics und deCODEme auseinandergesetzt. Im zweiten Teil der Serie widmet er sich dem Datenschutz bei diesen Anbietern:
Es werden Berge an Daten generiert und gespeichert. Was geschieht mit diesen Daten, wer hat zu welchem Zweck und in welchem AusmaĂ Zugang zu den As, Ts, Cs und Gs und wem nutzt dieses Wissen? Sind die Daten ausreichend geschĂŒtzt?
Tobias analysiert nicht allein die Datenschutzbestimmungen der drei Anbieter, sondern stellt auch die Frage, wer genetische Informationen (kommerziell) nutzen und wie ein solches GeschÀftsmodell aussehen könnte:
WĂ€re es denkbar, dass Versicherungen Produkte auflegen, speziell fĂŒr Kunden, die ihre genetischen Daten freiwillig zur VerfĂŒgung stellen? Wie gĂŒnstig mĂŒssten die Konditionen sein, wie viel individueller Service mĂŒsste geboten werden um mit maĂgeschneiderten, personalisierten Versicherungsprodukten [sic], basierend auf den SNPs, Kunden zu VertragsabschlĂŒssen zu bewegen?
Den ersten Teil dieser lesenswerten Serie (in dem auch erklĂ€rt wird, was âSNPsâ sind) gibt es hier, den zweiten hier. -
: US-Behörde wollte illegal an Nutzerdaten von indymedia.us gelangen
: US-Behörde wollte illegal an Nutzerdaten von indymedia.us gelangen Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen Versuch der amerikanischen Justizbehörden aufgedeckt, sich mit ungesetzlichen Mitteln Nutzerdaten der unabhÀngigen offenen Publikationsplattform Indymedia.us zu verschaffen.
Ein Staatsanwalt hatte mit einer so genannten âGrand Jury Subpoenaâ (PDF) eine Administratorin des Servers, auf dem Indymedia. -
: Dorothee BÀr: Netzsperren beschrÀnken, halt, nein, doch nicht.
: Dorothee BĂ€r: Netzsperren beschrĂ€nken, halt, nein, doch nicht. Gestern haben wir ĂŒber den Vorschlag von Dorothea BĂ€r (CSU/MdB) berichtet, die Netzzensur-Infrastruktur auch âim Kampf gegen Islamisten einzusetzen. Johannes Boie hat im Schaltzentrale-Blog eine interessante Zusatzinformation ausgegraben. Dorothea BĂ€r hatte in einem Interview mit ihm vor drei Monaten explizit die Netzsperren nur fĂŒr Kinderpornographie gewĂŒnscht:
âDaher sind der Konsum, die Produktion und der Vertrieb von kinderpornographischem Material im Internet die einzigen TatbestĂ€nde, bei denen eine Sperrung vorgenommen werden darf. -
: 20 Jahre Mauerfall â Die bewegenden Bilder
: 20 Jahre Mauerfall â Die bewegenden Bilder Den besten Beitrag zum Mauerfall gibt es bei spreeblick: 20 Jahre Mauerfall â Die bewegenden Bilder.
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei flieĂen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin âEmbed Privacyâ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. -
: Reboot_D: Digitale Demokratie â Alles auf Anfang
: Reboot_D: Digitale Demokratie â Alles auf Anfang Hendrik Heuermann und Ulrike Reinhard haben als Herausgeber das Buch âReboot_D: Digitale Demokratie â Alles auf Anfangâ gemacht. Ab dem 25.11.2009 kann es auch in gedruckter Form erworben werden. Das Buch steht schon zum download und zum einbinden auf scribd.com und kann zu den Bedingungen der CC-BY-NC-SA-Lizenz kopiert und weiterverteilt werden.
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: Bundestags-Petition fĂŒr Open Access
: Bundestags-Petition fĂŒr Open Access Eine neue ePetition setzt sich fĂŒr den âKostenlosen Erwerb wissenschaftlicher Publikationenâ ein:
Der Deutsche Bundestag möge beschlieĂen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen BĂŒrgern kostenfrei zugĂ€nglich sein mĂŒssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen. -
: FĂŒnf Jahre Firefox
: FĂŒnf Jahre Firefox Der freie Browser Firefox feiert den fĂŒnften Geburtstag. Herzlichen GlĂŒckwunsch dazu! Das Video âFive Years of Firefoxâ gratuliert ebenfalls:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei flieĂen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. -
: FSFE vergibt Fellowship-Stipendien
: FSFE vergibt Fellowship-Stipendien Die Free Software Foundation Europe wird ĂŒber das kommende Jahr jeden Monat drei StipendienfĂŒr ihr Fellowship an Personen vergeben, die sich fĂŒr Freie Software einsetzen, aber den Mitgliedsbeitrag nicht aufbringen können. Matthias Kirschner, der Fellowship-Koordinator der Foundation, sagt dazu:
Das Fellowship ist der einfachste Weg, um sich mit der Free Software Foundation Europe zu identifizieren und ihre Arbeit zu unterstĂŒtzen. -
: Spanien schickt drei Millionen anonyme Prepaid-Nutzer ins Mobilfunk-Nirvana
: Spanien schickt drei Millionen anonyme Prepaid-Nutzer ins Mobilfunk-Nirvana The Register berichtet ĂŒber das Vorgehen der spanischen Regierung gegen anonyme Nutzer von Prepaid-Handies. Drei bis vier Millionen Mobilfunkkunden, die ihr GerĂ€t nicht personalisiert gemeldet hatten, sollen davon betroffen sein:
As of this morning, anyone who didnât toe the line will, when they try to make a call, be met with a recorded message telling them their numberâs up. -
: Zehn Empfehlungen zum European Interoperability Framework
: Zehn Empfehlungen zum European Interoperability Framework Anfang des Monats hat der niederlĂ€ndische Journalist Brenno de Winter einen Draft der EuropĂ€ischen Kommission fĂŒr eine Version 2.0 des European Interoperability Framework (EIF) veröffentlicht.
Die Foundation for a Free Information Infrastructure (FFII) hat sich dem Entwurf gewidmet. In ihrer Analyse schreibt sie, dass das Papier in seiner derzeitigen Form âInteroperabilitĂ€t untergrabenâ wĂŒrde. -
: Junge Union schlÀgt Ausweitung der Netzzensur vor
: Junge Union schlĂ€gt Ausweitung der Netzzensur vor Die Junge Union hat ein Debatten-Heft zum Thema âHerausforderung politischer Extremismus: Unsere Demokratie festigen, Engagement stĂ€rken.â (PDF) veröffentlicht. In dem PDf findet sich auch ein Debattenbeitrag von Dorothee BĂ€r (CSU), Sprecherin der CDU/CSU im Deutschen Bundestag fĂŒr âNeue Medienâ, die eine Ausweitung der gerade auf Eis gelegten Netzzensur-Infrastruktur vorschlĂ€gt:
Ideologisch oder religiös motivierter Terrorismus kann von einem freiheitlichen und auf dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit beruhenden Staat nicht toleriert werden. -
: Creative Commons im Deutschlandradio
: Creative Commons im Deutschlandradio Gleich zweimal hat das Deutschlandradio in der vergangenen Woche ĂŒber Creative Commons berichtet. Hier sind die beiden BeitrĂ€ge:
Wie Creative Commons die Vermarktung von Musik verÀndert (MP3)
Der Jurist und Betreiber des netlabels id.eology, Volker Tripp, ist schon mehrfach in Breitband zu Gast gewesen â zuletzt bei der Sendung vom netaudiofestival in Berlin. -
: 10+ Faktoren fĂŒr den QualitĂ€tsjournalismus
: 10+ Faktoren fĂŒr den QualitĂ€tsjournalismus Christiane Schulzki-Haddouti hat auf Kooptech â10+ Faktoren fĂŒr den QualitĂ€tsjournalismusâ zur Diskussion gestellt. Als Hintergrundinformation gibt es die ausfĂŒhrliche und lesenswerte Mediendisput-Analyse als PDF.
Die zehn Faktoren, die guten Journalismus beeinflussen:
* Geld: Die knapper werdenden finanziellen Ressourcen fĂŒhren in den Redaktionen zu einem Abbau des Personals und bei freien Journalisten ĂŒber weniger AuftrĂ€ge und Honorardumping zu einem niedrigerem Einkommen. -
: Redesigning public media for the 21st Century
: Redesigning public media for the 21st Century Interessante Diskussion ĂŒber die Zukunft des Ăffentlich-Rechtlichen Rundfunks in den USA: Ellen Goodman and Jake Shapiro on Redesigning public media for the 21st Century.
Ellen Goodman of Rutgers University School of Law and Jake Shapiro, Executive Director of the Public Radio Exchange (PRX), discuss public mediaâs role in providing public discourses, advancing democratic capabilities, and empowering publics to communicate and organize. -
: Urheberrecht ist wie Prohibition
: Urheberrecht ist wie Prohibition In einem Interview mit GRITtv vergleicht der US-Professor und Autor von âHere Comes Everybodyâ Clay Shirky das Urheberrecht mit der Prohibition, die scheiterte, weil sich niemand daran hielt:
It doesnât matter what the law is, if enough people are not going to obey it, then the system is going to be changed. -
: Spiegel-Story ĂŒber SchĂŒlerVZ, vorab bei Heise [MiniUpdate]
: Spiegel-Story ĂŒber SchĂŒlerVZ, vorab bei Heise [MiniUpdate] Heise Online berichtet vorab ĂŒber einen Artikel im am Montag erscheinenden Spiegel, der die Ereignisse um die âDatenklau-AffĂ€reâ bei SchĂŒlerVZ und den tragischen Selbstmord von Matthias L. in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen:
â Matthias L. und VZnet hĂ€tten mehrere Tage ĂŒber die RĂŒckgabe der Daten verhandelt
â Via Chat sei seitens VZnet mehrfach Geld geboten worden
â Matthias L. -
: Fall Schweitzer: Abmahner in der Rechtfertigungsfalle?
: Fall Schweitzer: Abmahner in der Rechtfertigungsfalle? Erinnert sich noch jemand an die Abmahnung des Bloggers âPhilipâ durch die Journalistin Eva C. Schweitzer? Letzte Woche war das, also lange her. âPhilippâ hatte 2 1/2 AbsĂ€tze aus einer Zeit-Kolumne von Frau Schweitzer ĂŒbernommen und das Zitatrecht bei seiner Leseempfehlung damit wohl etwas arg optimistisch interpretiert.
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: Streit um die Vorratsdatenspeicherung in Ăsterreich
: Streit um die Vorratsdatenspeicherung in Ăsterreich Futuruzone berichtet ĂŒber die Auseinandersetzungen innerhalb der österreichischen Koalitionsregierung bei der EinfĂŒhrung der Vorratsdatenspeicherung. SPĂ und ĂVP mĂŒssen sich, um ein BuĂgeld der EuropĂ€ischen Union zu vermeiden, bis zum 24. November auf einen Gesetzesvorschlag einigen.
Bei der Dauer der Speicherung hat die SPĂ anscheinend die Oberhand behalten und durchgesetzt, dass es bei dem von der EU vorgegebenen Mindestzeitraum von sechs Monaten bleibt.