Alice-Kunde bekam sensible Kundendaten zugeschickt

Ein Kunde der Hansenet-Marke Alice hat sich die eMail-Adresse „alice@alice.de“ registriert. Das Problem: An diese Adresse werden sämtliche Daten von Neukunden des Anbieters geschickt, die über Vertriebspartner Verträge abschließen und dabei keine eMail-Adresse angeben. „alice@alice.com“ wurde in diesem Fall als Platzhalter für das Anmeldeformular verwendet. Trotzdem ließ sich die Adresse ohne Hindernisse registrieren.

„Ich hatte auf einmal 172 Mails im Ordner und wusste gar nicht, wo die auf einmal hergekommen sein könnten – bis ich dann feststellte, dass das Daten für Alice sind“, erklärte der Betroffene gegenüber dem NDR. Die eMails hätten unter anderem jeweils die komplette Bankverbindung mit Kontonummer und die genaue Adresse der Neukunden enthalten.

Hansenet hat eigenen Angaben zufolge mittlerweile reagiert und die eMail-Adresse gesperrt. Derweil will der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar den Fall prüfen.

(via)

15 Kommentare
  1. rätselrater 10. Nov 2009 @ 16:33
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