Kultur

Offline-Plakatflächen für Schäuble-Remixe mieten?

Nach einigen Tagen unterwegs sein, gehe ich die zahlreichen Einreichungen beim Schäuble-Wahlplakat-Remix-Wettbewerb durch. Und ich verliere fast den Überblick. Vermutlich gibt es mittlerweile mehr als 1000 Einreichungen. Diese alle auf den Flickr-Account cduremix09 zu packen, überfordert auch bei weitem unsere Ressourcen (Alleine beim Original-Beitrag gibt es schon rund 850 Kommentare!). Wir versuchen es trotzdem wenigstens mit den Einreichungen, die uns gut gefallen.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Von vielen kam auch der Vorschlag, man müsste die Plakate nun auch in die Offline-Welt bringen. Warum nicht? Die Möglichkeit gibt es zumindest. (Fast?) Alle Parteien nutzen aktuell Dienstleister, die Wahlwerbung auf Großplakate-Flächen platzieren. Teilweise wird das durch Sympathisanten und Partei-Mitglieder finanziert. Das könnte man theoretisch auch machen.

Einige Fragen ergeben sich aber daraus:

1. Für welches Plakat entscheidet man sich? Im Optimalfall hätte man ein soziales Voting-Tool, wo man alle Bilder bewerten könnte. Hab ich aber nicht. Alternativ fällt mir nur ein, dass ich eine „best of“-Auswahl raussuche und man in den Kommentaren mit den Füssen, bzw. Kommentaren abstimmt. Oder gibts eine Alternative?

2. Worüber sammelt man das Geld und mietet die Plakat-Flächen? Ich würde das ungern über mein eigenes Konto machen. Gibt es da Ideen?

3. Wer übernimmt die Produktion der grafischen Vorlagen? Ein kleines Web-Bild einschicken wird für die großen Plakat-Flächen wenig bringen. Müsste also jemand übernehmen.

4. Wo klebt man das Remix-Motiv auf? Irgendwas zentrales in Berlin würde sich zumindest anbieten, damit ich Beweisfotos rumschicken kann.

5. Irgendwas hab ich sicher noch vergessen. Bitte hier die fehlende Frage einbauen.

66 Kommentare
  1. Danke, den Plakatkostenplaner kannte ich noch nicht. Einer der Favoriten für „Offliner“ ist sicherlich „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“. Die Message versteht fast jeder, wie man auch im ZDF-Morgenmagazin sehen konnte.

  2. Geld könnte man wohl über nen eigens eingerichteten PayPal Account recht einfach einsammeln.
    Ein Disclaimer, dass überschüssiges Geld an Greenpeace o.ä. geht wäre dann noch gut :-)

  3. Die Finanzierung würde ich einfach über die Blogleser machen lassen. Paypal-Konto einrichten, hier publizieren, der Rest passiert meiner Meinung nach von allein. Ich wäre auf jeden Fall dabei!

    Zu den zu vielen Einsendungen. Ich hätte ja eine Flickr-Gruppe von Anfang an als sinnvoller erachtet als denn einen eigenen Account, auf den man selbst die Bilder laden muss.

    Könnte man dann ein Voting z.B. nahezu aufwandslos über die Anzahl der Bildkommentare realiseren?

  4. Ich hätte da noch was zu den Punkten anzumerken:

    6. Rechtslage klären. Darf man denn einfach so im bürgerrechtsfreien Real Life Satirische Plakate aufhängen? (ich denke zwar schon, aber bevors da stress gibt…)

  5. Fragt sich, ob die Produktion für ein Plakat wirtschaftlich klug ist.
    Zur Orientierung: Eine Druckerei, die einen Kostenkalkulator online hat, ist http://www.print24.de (allerdings erst ab 50 Stück). Allerdings müsste bei es so extrem niedriger Auflage noch günstiger gehen – trotzdem wird der Stückpreis exorbitant hoch sein. Die Druckerei Ellerhold ist sonst einer der großen Anbieter für solche Aufträge. Zu den Druckkosten und den Anmietungsgebühren der Fläche kommen übrigens noch die Klebekosten…

    Um mal ne andere Idee einzuwerfen: Wie wäre es mit einem Banner, der 18/1 groß ist – also so groß wie ein Großflächenplakat? Vielleicht bekäme man einen der Flächenvermieter überredet, für eine PR-Aktion dort ein Banner rüberzuwerfen und hängt sie dann an eine gut sichtbare Stelle, bzw lässt das Banner rumreisen…

  6. Es wird sicher bis zur Wahl keine verfügbaren Großflächen mehr geben. Die sind garantiert durch die etablierten Parteien ausgebucht. Und wenn noch verfügbar, dann steht sie sicher in irgendeinem Hinterhof.

  7. Es würde Aufwand und Kosten sparen, wenn man echte Remix-Mix-Plakate produzieren könnte, also mehrere Entwürfe auf ein Plakat. Dann muss auch die Auflösung nicht so hoch sein.
    Und die Aktion ist eher als Satire erkennbar.

  8. 6.) Wer bezahlt die Fotografin.

    Eine solche Plakataktion wäre imho von der redaktionellen und satirischen Nutzung, die die CDU einräumt nicht mehr gedeckt.

    Die Fotografin müsste also ein Honorar erhalten.

    7. Honorar Wolfgang Schäuble :)

  9. @11
    war vor einem monat in berlin und hab mit einem mdb geredet. nach den meinungsumfragen der parteien entscheiden sich ein großteil der wähler erst 3tage vor der wahl, welche partei sie wirklich wählen wollen.
    also 3wochen davor fänd ich optimal, der wahlkapmf wird immer kürzer aber immer härter

  10. Hohe Auflösung

    Also mein Beitrag zum Wettbewerb (WIR WOLLEN DIE MACHT: http://www.flickr.com/photos/irgendeinfreak/sets/72157621903896421/detail/), den ich im Original-Artikel bereits eingereicht habe, ist bei Bedarf vollständig auch in Großplakat-Auflösung verfügbar.

    Ich denke es ist mittlerweile durchgedrungen, dass man bei der CDU so freundlich war und alle Plakate in maximaler Auflösung und noch dazu mit getrennten Ebenen für Foto, Text und CDU-Logo verfügbar gemacht hat…

    Ich würde Remixe mit guten Texten auch noch einmal mit größerer Sorgfalt und in Posterauflösung umsetzen (also was Schriftart, Zeilenabstände, Verteilung der Schriftzüge im Bild angeht).

    Es gibt aber viele rechtliche Fallstricke:

    – die Urheberrechte der Fotografen
    – die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Politiker
    – die Rechte der CDU als Herausgeber
    – Nutzung von lizenzpflichtigen Schriftarten (Helvetica… Arial ist aber ein akzeptabler Ersatz)
    – Kenntlichmachung als Satire
    – etc. pp.

  11. Ich find das ne geniale Idee, hab ich mir eigentlich schon gewünscht aber nicht für umsetzbar gehalten. Ich fänds genial, wenn das klappt! Man kann ja auch noch andere Städte (z.B. München) in Betracht ziehen – erreicht man ne höhere Quote (weil weniger Einwohner) für den gleichen Preis.

    @Franz und @Fieser Admin
    Wenn nur (z.B. mit Tesa aufgeklebt) auch noch nicht mal Sachbeschädigung, da es einfach entfernt werden kann – siehe die Leute, welche vor einiger Zeit die Bild Schlagzeilen ausgetauscht haben. War auch keine Sachbeschädigung, weil die Zettel nur (über die echten Zettel) eingelegt waren.

    @Torsten, @ring2, @Grübler
    Korrekt, wie das mit der Rechtslage bez. der Fotografin ist, würde ich auf jeden Fall klären!

    Bezüglich PayPal:
    Aufpasen! Sobald bei nem Account viel Geld eingeht, wird das Konto vorsorglich gesperrt, und ob du wieder an das Geld kommst, hängt vom Zufall ab.

  12. Gute idee, ich würde auch was spenden.

    Aber:
    Rechtlich muss das vorher geklärt sein, mit Urheberrecht der Fotografin und der CDU. Sonst hängen wir plakate auf und die werden am nächsten Tag von der Polizei abgehängt und wir kriegen die rechnung…

  13. Ein Vorschlag zu Frage
    „4. Wo klebt man das Remix-Motiv auf? Irgendwas zentrales in Berlin würde sich zumindest anbieten, damit ich Beweisfotos rumschicken kann“

    Statt Plakate kleben, Umhängen und mit einem Diskussionskommando direkt bei den Wahlkampfveranstaltungen der CDU aufkreuzen. Wir kommen in Frieden!

    Auf dem Heimweg hat mich Schäuble vom Strassenrand erschrocken, Wahlplakat kündigt Besuch des Bundesinnenministers beim heimischen Ortsverband im (Partei-)Hotel um die Ecke an.
    Informationen darüber im Internet habe ich noch nicht gefunden, und frage mich ob der Aufruf zu Beteiligung von friedlebenden kritischen Zeitgenossen strafbar wäre.
    (hab‘ Foto vom Plakat, aber der gute Mann darauf hat mich schon so sehr terrorisiert, dass ich Angst habe, das Foto mit dem Plakat oder die Daten des Besuchs zu veröffentlichen.)

  14. Ich finde es interessant, dass viele hier mit dem Urheberrecht argumentieren.
    Wir wissen doch, dass offline-Gesetze auch online gelten. Das ist auch anders rum zu sehen.

    Wenn wir durch die Remix-Plakate online keine Urheberrechte verletzen, dann verletzen wir unter den gleichen Umständen offline auch kein Gesetz.

  15. ich würde eher den zivilen ungehorsam vorziehen und offline-Werbung modifizieren, scheint mir einfacher und wirksamer, ich will natürlich keinesfalls zu illegalen Handlungen aufrufen.

  16. @24 Matthias
    Doch ! Markus konnte sich für die Veröffentlichung der Plakate in diesem Blog auf die „redaktionelle Verwendung“ und die „Satirefreiheit“ berufen. Die Plakate drucken und im öffentlichen Raum aufhängen ist was ganz anderes, und nicht durch diese beiden Punkte gedeckt.

  17. Macht ein Plakat, notfals mit dem 08/15 Drucker.
    Zuviel Aufwand lohnt nicht aber eine ofline Dokumentation der ganzen RemixAktion wäre schon cool.
    Nicht zuviel Aufwand weil es im Grunde keine „Gegenwerbung“ gibt, auch mit diesem Remix wird die CDU beworben, die satiere wirkt hier nicht abschreckend es könnte sogar sympatie Punkte für die CDU geben (deswegen scheint man dort auch wenig gegen solche Remixe zu haben).

    Eines bis Zehn RemixPlakate irgendwo in Berlin und andere DeutscheGroßStädte wäre cool, mehr aber Geldverschwendung.

    Durch das Medialecho dieser Aktion könnte man beim plakatieren vorher auch TV Stationen benachrichtigen,… als TV Werbeaktion wäre die ganze Sache dann auch wieder etwas mehr Geld wert ;)

  18. @Freak

    „Ich denke es ist mittlerweile durchgedrungen, dass man bei der CDU so freundlich war und alle Plakate in maximaler Auflösung und noch dazu mit getrennten Ebenen für Foto, Text und CDU-Logo verfügbar gemacht hat…“

    Maximale Auflösung? Die absolute Auflösung beträgt 4757px × 3388px. Bei 72dpi (was, glaub’ ich, eine realistische relative Auflösung von Großplakaten ist) wäre das Plakat etwa 168cm × 120cm groß, das ist etwa viermal kleiner als ein Großplakat. Das Foto ist als JPEG in das PDF eingebettet, und zwar in geringer Qualität (JPEG-Artefakte). Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie der Druckerei nichts besseres gegeben haben.

    Aber ich halte eh nicht viel von der Idee. Ich befürchte, dass die Leute, den Unterschied zum Original nicht wahrnehmen. Wenn sie zehnmal das Original gesehen haben, registrieren sie den Remix möglicherweise nur als etwas, dass sie bereits gesehen haben. Das könnte sogar kontraproduktiv sein. Ich fände es besser, wenn sich jeder sein Plakat auf ein T-shirt drucken lassen würde, eventuell mit einer in das „Plakat“ eingearbeiteten Einladung zum Gespräch mit dem Träger des T-shirts.

    Abgesehen davon habe ich rechtliche Bedenken wegen des CDU-Logos bei einer Offline-Plakataktion. Jedenfalls würde ich mich da vorher nochmal juristisch beraten lassen.

  19. na, plakatflächen sind schon recht teuer. Aber Druckvorlagen für z.B. Flyer wären super ;)
    Nen Hunni selber investieren und 5k Flyer drucken ;)
    Die sind auch schnell verteilt ;)

  20. Für eine Spende würde ich mich auch hinreißen lassen :).
    Finde die Idee von theObserver, ein Banner drucken zu lassen, ganz gut. Entsprechendes Format und Slogen vorausgesetzt könnte der auch Gleich auf der Demo „Freiheit statt Angst“ eingesetzt werden. Im Zweifel könnte man das ganze, wenn es den groß genug ist, auch an anderen Orten aufhängen.

  21. Die T-Shirt-Idee gefällt mir gut, da würde ich auch ein bissl Geld investieren, um so ein Shirt zu bekommen, wenn das Plakat cool ist.

    Vielleicht das „Wir haben die Kraft für Freiheit statt Angst“-Plakat auf Shirts für die entsprechende Demo packen =)

  22. Obwohl ich die Idee ganz gut finde, befürchte ich, dass die Geschichte eher nach hinten losgeht.

    Man erkennt im Vorbeifahren zuerst das Gesicht, dann das Logo – denkt sich „Ihgitt, schon wieder CDU-Werbung“ – Den Spruch darunter liest man aber nur, wenn die Ampel in der Nähe zufällig grad mal rot ist.

    Ich denke, dass man das Geld besser für Medien verwenden sollte, die bewusster wahrgenommen werden als irgendein Plakat am Ortseingang oder zwischen dreizehneinhalb anderen Reklametafeln.

  23. Wie witzig: Die Onliner wollen Offliner werden. Sie träumen vom wirklichen Leben – vorerst nur an Plakatwänden. Immerhin kann man die anfassen und anspucken und übermalen.
    Geheimauftrag für die Junge Union: Abgewandelte CDU-Plakate wieder mit dem Originaltext versehen.

  24. Abstimmen: Da hatte doch im Juni jemand im Zusammenhang mit der Portable Privacy-Studie von Kai Uhlemeyer eine cross reference-Liste gemacht, die man anschliessend noch ausfüllen konnte (ging irgendwie um das Alter der Teilnehmer ?). Vielleicht weiss wer, wer das gemacht hatte und kann da nachfragen.

    Anderkonto bei einer/Markus‘ Bank einrichten, Kto.nummer hier veröffentlichen, optional PayPal.

    Die Aktion mit dem Original finde ich zu viel Aufwand, auch rechtlich.
    In der Aktion gab es ein Foto von einem Plakat in einer Fussgängerzone, das war doch SEHR schön!
    Die Ideen mit der Zusammenfassung mehrerer Vorschläge auf einem (kleineren) Plakat gefällt mir sehr gut, würde mit Sicherheit ein Hingucker. Überkleben der ‚Aussagen‘ ist auch gut und läßt sich schnell und mit relativ wenigen Leuten machen. Fotos machen nicht vergessen ;)

  25. Mal von den rechtlichen Fragen abgesehen, dürfte es praktisch keine Plakatflächen vor der Wahl geben – schon gar nicht an prominenter (=tuerer) Stelle, aber vielleicht erreicht man auch etwas mit der Schwarm-Methode. Viele kleine Dinge in großer Zahl und da kann jeder bzw. kleine Gruppen mitmachen. Ich denke an Postkarten und Poster. Man kann schon jetzt mit einem USB-Stick in die Drogerie gehen und ein paar Remixe als Postkarte ausdrucken lassen (eigene Farbdrucke dürften deutlich teurer sein). Kleinere Guppen können sich zusamenfinden und in der Druckerei Kleinauflagen bestellen. Das löst auch die Rechteproblematik, da gegen einen Verbreiter vorgegangen werden kann (und mit Sicherheit auch wird), aber gegen dezentralisierte „Cardmobs“ gibt es erstmal kein Mittel (naja außer vielleicht Stoppschilder vor Druckereiren und Drogerien). Mal so als Orientierungpunkt: 130.000 Leute haben die Petition unterschrieben. Wenn man davon rd. 50.000 dazu bringen könnte jeweils 50 Einheiten (Postkarten, Poster, Flyer etc. pp.) zu verbreiten (Urlaubsgrüße, Schwarze Bretter etc.), sind dies bereits 2,5 Mio. Das sollte in der Offline-Welt bereits sichtbar sein!

  26. Wieso einen Plakate?

    Startet einen Aufruf dass man remix plalate ins Auto hängen möge oder gut sichtbar an Ladenlokale oder ans Fenster der eigenen Wohnung.

    das wäre Kostengünstiger und man provoziert Gespräche ;]

  27. Warum entwirft man nicht einfach eine Art Schablone in der passende Größe mit einem Remix-Slogan, die dann einfach und schnell ausgedruckt und über den CDU-Slogan geklebt werden kann?

    Das Ganze wäre ja nichtmal strafbar wenn ich das richtig verstanden habe?

    Man würde das ganze zum Download zur Verfügung stellen und jeder hätte damit die Möglichkeit es zu drucken und sich in seiner Stadt „politisch zu engagieren“…

  28. bilder.cdu.de meint:

    Die Bilder dürfen ausschließlich zur redaktionellen Berichterstattung
    über die CDU-Bundestagswahlkampagne 2009 genutzt
    werden. Die Nutzung ist bis zum 31.12.2009 honorarfrei. Danach
    tritt die Honorarpflicht zugunsten der jeweiligen Agentur/des
    jeweiligen Fotografen gemäß deren AGBs in Kraft.
    Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt. Die Weitergabe an und
    Nutzung durch weiterverbreitende Agenturen und Pressedienste
    ist nicht gestattet.
    Abdruck bis max. A 5.
    Verbreitungsgebiet: Deutschland

    Mein Tipp: Finger davon lassen. Wird teuer.

  29. Andere Idee: Wenn man das ganze als Teil von Wahlwerbung für eine andere Partei, dessen Logo und Name man unten drunter setzt, organisiert, dann wären viele rechliche Fragen und auch das Thema Plakatfläche erledigt. Dazu kommt, dass „Netzwerker“ die Plakate bundesweit freiwillig aufhängen könnten, wenn sie es denn wollen…

  30. Die Idee klingt zunächst ganz spaßig, scheitert aber an der Realität:

    1) Rechtliche Bedenken
    2) Unfaire Bevorteilung der CDU
    3) Vergleichsweise teurer Spaß

    @Globenaut: Prima Idee, auch wenn vielleicht nur 5000 oder weniger mitmachen werden ,)

  31. „Sie werte sich gegen die von ihr wahrgenommene “Diffamierung”, sah ihre Kunst verletzt und bestand auf einer Löschung all der Einreichungen und der Aufforderung zum Mitmachen.“

    Hat sie tatsächlich behauptet, bei ihrem Foto handele es sich um Kunst? Mit Kunst hat das nämlich gar nichts zu tun. Das Foto ist solides Fotografen-Handwerk, nicht mehr und nicht weniger.

  32. Ach, ich hätte auch noch eine Alternative:

    Fahrende Werbung.

    Diese hässlichen kleinen Bullis mit Plakatfläche zu beiden Seiten hinten druff.

    Stelle ich mir nicht schlecht vor. Das Teil dann vor’s Brandburger Tor und pressewirksam inszeniert, Fotos, Touristen. Und man bezahlt nicht etliche Plakate, sondern nur Zwei, Fahrer und Wagen.

    Ansonsten würde ich auf keinen Fall den geübten Streetartists unter uns – ich wiederhole – auf keinen Fall empfehlen besagte Sprüche im Copyshop auszudrucken und auf eigene Faust nachts die Plakate zu überkleben.

    Und zum Copyright-Thema. Da kann man sich drüber streiten. Satire ist Kunst.

  33. fragt doch andere parteien, ob sie bereit dazu sind fuer den druck der plakate etwas geld zu spenden. man muss beispielsweise die spd, die linken oder die gruenen nicht grossartig davon ueberzeugen, dass sie die hauptprofiteure dieser plakate sind.

  34. Also mir wäre es wichtig, dass es ein Plakat wird, dass den Überwachungswahn von einem Wolfgang S. karikiert. Dass die großen Parteien nur Politik für sich machen ist vielen bewusst.

    Am besten wäre natürlich was anregendes, sodass sich die Gruppe Ü40 Gedanken macht, dass die drohende Stasi 2.0 nicht nur irrealer Unsinn ist.

  35. Zum Thema Geld sammeln gibt es chipin.com, das basiert aber auch auf PayPal. Bezüglich Plakatflächen, Verfügbarkeit etc. kann man sich mal die entsprechende Seite der Grünen anschauen (https://meinplakat.gruene.de/), wenn alles, was dort als mögliche Plakatflächen angezeigt wird, tatsächlich noch verfügbar ist, gibt es allein in Berlin Stadt 3938 verfügbare Plakatflächen.

  36. Okay, jetzt habe ich mal die anderen Kommentare gelesen^^ Also gibt es vielleicht ein freies Bild von Wolfgang S.?

    Weil ich nicht glaube, dass sie da ein Patent aufs Geschmacksmuster gemacht haben kann man mit einem anderen Bild ja die gleiche Schrift inklusive die Deutschlandflagge unter dem Wir nutzen.

  37. … drucken’s einfach jeder selber und kleben’s z. B. an ein paar Bushaltestellen und/oder Bahnhöfe, jeweils bei sich selbst in der näheren Umgebung =)

  38. Beim selberkleben wär ich auch dabei (Auch wenns vielleicht rechtliche Probs geben würde, aber das ist doch bei Guerilla-Marketing egal -> „Demokratie Vermisst“ der Piraten ist das kleben an Laternen usw. rechtlich auch problematisch).

    Und: Wer zur freiheit statt angst geht, kann sich ja das „Wir haben die Kraft für freiheit statt Angst“ privat im Copyshop auf ein Shirt drucken lassen. Kostet ca 15 €, hält nicht allzu lange, aber man braucht es ja nur für die Demo =)

  39. Ich würde eine Art Mosaik mit den besten Motiven vorschlagen. Von der Menge her würde ich ca. 10×10 = 100 Motive auf einer Plakatgröße von ca. 4qm nehmen. Ich bin aber Laie, was Plakate angeht, daher weiß ich nicht, ob sowas überhaupt möglich ist.

  40. @38 globenaut: ja! aber 50.000 -?
    @39 nick nollemeier: nachdenken musst du schon selbst. vielleicht hilft es ein bisschen auf dem weg, andere vom vorhandensein von richtigen, lebendigen MENSCHEN im internet zu überzeugen, die sich für ihre anliegen einsetzen.
    @43 gmab: aber wir meinen damit _keinesfalls_ guerilla-aktionen!
    @44 christian s.: ja, leider –
    @50 AlphaOmega: jau!
    @ der weg zum sein: noch _einen_ ton über Ü40, dann kipp‘ ich dir sand ins zimmer! viel. und hoch.
    @57, 58 Oder wir … und max: ja. aber wir meinen damit _keinesfalls_ guerilla-aktionen!
    @59 rené: ja, war auch meine idee wegen hingucker, wird aber nach dem vorher gesagten wohl schwierig.

    was ich damit sagen wollte: auf diese art abzustimmen ist doch sehr mühsam.
    markus überlegt seit geraumer zeit, ob-überhaupt-wenn-ja-wann-und-wenn-ja-wie er die seite ein wenig ändern soll, da ist doch eine on-the-fly-abstimmöglichkeit ein guter vorschlag (gebraucht wirds doch). kann doch bestimmt wer programmieren?!

  41. „… drucken’s einfach jeder selber und kleben’s z. B. an ein paar Bushaltestellen und/oder Bahnhöfe, jeweils bei sich selbst in der näheren Umgebung =)“

    Das kann teuer werden! Bei unserem kruden Rechtssystem möglicherweise sogar für netzpolitik.org.

  42. [@uote]Maximale Auflösung? Die absolute Auflösung beträgt 4757px × 3388px. […] Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie der Druckerei nichts besseres gegeben haben.[/quote]

    Spontan würde ich sagen, dass das Foto aus einer 16 MPixel-Kamera stammt und die Druckerei das wohl auch so akzeptiert hat.

    Sieh dir ein Plakat in der Größe mal näher an. Da is nix mit 72 dpi, da kannst du einen Druckpunkt einzeln mit dem Finger abdecken.

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