Datenschutz

Grüne Kampagne: Datenschutz ist Bürgerrecht

Die Grünen haben die Kampagne „Datenschutz ist Bürgerrecht gestartet„. Die Webseite richtet sich eher an Menschen, die die aktuelle Datenschutz-Debatte nicht so stark verfolgen und will über Datenschutz und Datensparsamkeit aufklären. Es gibt ein paar Kampagnenelemente, wie Mailingaktionen gegen das BKA-Gesetz an die SPD, einen Datenschutz-Test, ein Blog und ein Schäuble-Widget, was man sich in die eigene Webseite einbauen kann.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Disclosure: Die Umsetzung der Netz-Kampagne hat newthinking auf Basis von Drupal gemacht.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
11 Kommentare
  1. Unter Unterwegs im Netz[1] finde ich den Vorschlag „lasse keine automatischen Updates zu“ sehr problematisch. „Automatische Updates (zu) deaktivieren“ verringert vielleicht die Datenspuren (wobei ich mir da auch nicht so sicher bin), öffnet aber ein viel größeres Datenleck über (größere) Sicherheitslöcher.

    [1] https://www.datenschutz-ist-buergerrecht.de/was-geschieht-mit-deinen-daten/unterwegs-im-netz/betriebssysteme-updates

    P.S.: Dieses Textfeld wird zum Teil durch die „Links“-Spalte überdeckt. Musste deshalb auf einen externen Editor ausweichen.

    1. Wir raten auf datenschutz-ist-bürgerrecht nur dazu, die AUTOMATISCHEN updates zu deaktivieren und keinesfalls dazu, das Betriebssystem nicht upzudaten. „Dennoch solltest Du auf jeden Fall regelmäßig das Betriebssystem aktualisieren, um entdeckte Sicherheitslücken zu schließen.“ Damit keine Mißverständnisse entstehen, habe ich Deinen Kritikpunkt aufgenommen. „Bedenke, dass Sicherheitslücken für den Schutz Deiner Daten gefährlicher sein können, als die hinterlassenen Datenspuren.“

  2. Die Gruenen, war das nicht die Partei die geholfen hat die
    Bürgerrechte auf ganzer Linie auszuhebeln ?
    Ich hoffe diese Kampagne wird letztendlich nicht von meinen
    Steuergeldern finanziert.

  3. Das schreibt die Süddeutsche:
    „Dass die Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen das Thema Datenschutz mit einer eigenen Website aufgreift, ist nett. Praktische Hinweise, was jeder einzelne technisch gegen die Schnüffelei tun kann, bleibt die Seite aber leider weitgehend schuldig.

    1. Der Artikel auf sueddeutsche.de ist ein klassischer Fall von Seite mangelhaft gesichtet und dennoch darüber berichtet. Die grüne Datenschutz- Seite bietet sowohl Datenschutzneulingen als auch Fortgeschrittenen zahlreiche Tipps und Aktionsmöglichkeiten. Der gesamte Bereich „Daten Schützen“ besteht aus praktischen Tipps, die zum großen Teil auch für Computerneulinge verständlich und anwendbar sind. Zwar findet sich im Artikel „Betriebssysteme und Updates“ auch der Hinweis, dass man auf Linux umsteigen könnte (mit Links zu Informationen für Einsteiger), anschließend folgen jedoch noch fünf konkrete Tipps für Windows Nutzer.

      Apropos Datenschutztest: Auch sueddeutsche.de hat längst erkannt, dass auch ernste Themen unterhaltsam und mit Humor behandelt werden können. So bietet das Internet-Sicherheits-Quiz auf sueddeutsche.de auf die Frage „Was sind Trojaner“ die Antwortmöglichkeiten „Eine Pferderasse. Ihr entstammt auch das berühmte Trojanische Pferd.“ und „Alle Bürger Trojas“ zur Auswahl. 

  4. Ich bekomme folgendes präsentiert:
    „Error 403
    We’re sorry, but we could not fulfill your request for /datenschutztest on this server.
    You do not have permission to access this server. This may be caused by a malfunctioning proxy server or browser privacy software.
    Your technical support key is: 5089-2de4-f9f2-b8b9(…)“

    Eine Seite, die sich mit dem Datenschutz befaßt, sollte nicht verlangen, daß der User die Hosen runterläßt und Browser und Betriebssystem offenbart, nicht wahr?

  5. markus:
    Ich greife mit Konqueror 3.5.9 unter openSUSE10.3 zu.

    Ich habe den Browser so konfiguriert, daß er weder das Betriebssystem noch sich selbst zu erkennen gibt, Javascript ist abgeschaltet, Cookies werden abgelehnt und das Senden des Referers wird unterdrückt. Vermutlich führt das dazu, daß ich fälschlicherweise als Spambot eingeordnet werde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.