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Bundestrojaner kommt zu Fuß

Und zwar durch einen Zugriff auf die Hardware der Betroffenen:


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Zur Terrorabwehr will Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) der Polizei auch die Möglichkeit geben, heimlich in Wohnungen von Verdächtigen zu gehen. «Bei einer terroristischen Bedrohungslage muss es möglich sein, auch ohne das Wissen der Betroffenen Wohnungen zu durchsuchen», sagte er dem Magazin «Focus». Bedingung sei ein richterlicher Beschluss.

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19 Kommentare
  1. So langsam verlier ich den Überblick. Her gehts doch um den Einzelfall, oder?Gabs bisher bei Verdacht auf terroristische Aktivitäten etwa noch nicht die Möglichkeit, auf richterlichen Beschluss heimlich in eine Wohnung einzudringen und dort ab beliebigen Stellen Abhörmittel anzubringen? Oder besteht der Unterschied darin, dass das auch die Polizei soll und nicht der Staatsschutz? Aber was hat die Polizei eigentlich damit am Hut? Bin gespannt, wann diese Möglichkeit auch für den Hausmeister gefordert wird (natürlich mit richterlichem Beschluss).

  2. In Verbindung mit dem heimlichen Eindringen in Wohnungen ist das zumindest machbar. Aus Sicht der Leute, die das Problem Bundestrojaner technisch lösen wollen siehts dann aber ziemlich übel aus!

    Wenn jemand physikalischen Zugriff auf den Rechner hat kann er quasi alles machen. Am einfachsten wird es wohl sein einen Keylogger dranzustecken oder zu installieren.

    IMO ist das zwar eindeutig Hausfriedensbruch, aber was macht das schon %-/

  3. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass das Thema Terrorismus gerade nett für die Publicity des ein oder anderen nicht so wirklich bekannten Politikers ist. Ist denn gerade wieder Wahlkampf? Na irgendwie muss man ja bekannt werden – sei es drum.

  4. Geht’s noch?! Ich würde gerne so manchem Politiker, von dem ich mich terroristisch bedroht fühle, leise, still und heimlich einen Hausbesuch abstatten und anschließend das mitgedrehte Video bei youtube einstellen…

  5. Also ich mach mir (noch) keine Sorgen bezüglich diesen „Bundestrojaner. Wieso auch? Wenn die erst nach 8 Monaten herausgefunden haben, dass man eine Whois-Abfrage machen kann, um den Namen eines Seitenbetriebers herauszufinden. :D

    Quelle:

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