Veranstaltungen
-
: Letzte Chance zum Call for Papers für die Datenspuren in Dresden
: Letzte Chance zum Call for Papers für die Datenspuren in Dresden Am 16. August endet die Einreichungsfrist für die Datenspuren, die am 24. und 25. Oktober zum 12. Mal in Dresden stattfinden werden. Die Datenspuren bieten einen Ort, an dem es um den Austausch zu Privatsphäre und Technikfolgenabschätzung geht.
Es werden Vorschläge für technische, wissenschaftliche oder künstlerische Beiträge zu den folgenden Themenfeldern gesucht:
- Cryptowars damals und heute
- Crypto-Usability
- Formen Digitaler Selbstverteidigung
- Computer Safety + Security
- Chancen und Risiken von Smart Devices
- Making you own devices (Maker + Breaker Scene)
- Freie Software + Hardware
- Hacking als Sub- und Gegenkultur
- Informationsethik und Datenschutz
- Datenkunst, Kunst und Elektronik
Der Eintritt zu den Datenspuren ist kostenfrei. Außerdem besteht in diesem Jahr gleichzeitig auch die Möglichkeit, die Ausstellungen der Technischen Sammlungen Dresden, wo die Datenspuren stattfinden werden, kostenfrei zu besuchen.
-
: 37. Netzpolitischer Abend: NSA-Untersuchungsausschuss, straffreie Geheimdienste & Internet für Flüchtlinge
: 37. Netzpolitischer Abend: NSA-Untersuchungsausschuss, straffreie Geheimdienste & Internet für Flüchtlinge Wie immer am ersten Dienstag im Monat findet am 2. Juni wieder der mittlerweile 37. Netzpolitische Abend in der c‑base Berlin statt. Alles wie gewohnt: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Eintritt frei, Streams für Daheimbleibende under c‑base.org.
Das Programm besteht aus einer Übersicht über das letzte Jahr Geheimdienst-Untersuchungsausschuss von Anne Roth. Anne arbeitet als Referentin der Bundestagsfraktion Die Linke im Ausschuss mit und kann sicher einige interessante Einblicke in das Geschehen im Ausschuss geben. Thematisch passend wird Thorsten Peters von der Humanistischen Union etwas zu „#TäterVomDienst – keine Straffreiheit für Geheimdienste“ erzählen.
Lars Windauer stellt ein etwas anderes Thema vor: Internet für Flüchtlinge. Er wird von selbstorganisierten Flüchtlingsinitiativen berichten, die Asylsuchenden die Möglichkeit eines Internetzugangs geben und sie somit aus sich heraus bestärken, sich zu informieren und zu emanzipieren.
-
: Dieses Wochenende: Linux-Tage Chemnitz
: Dieses Wochenende: Linux-Tage Chemnitz Wer an diesem Wochenende, dem 21. und 22. März noch nichts vorhat: Die Linux-Tage finden an der Universität Chemnitz statt.
Es wird mehr als 90 Vorträge geben, sowohl für Anfänger als auch für eingefleischte Linux-Nutzer und Programmierer. Themen werden sein: Einsteigerforum, Kernel, Netzwerk, Publishing, Desktop, Programmierung, Wirtschaft, Storage, Cluster, Web, Sicherheit, Identitätsverwaltung und Gesellschaft.
-
: 30 Jahre FIfF: Konferenz „Der Fall des Geheimen. Ein Blick unter den eigenen Teppich“
: 30 Jahre FIfF: Konferenz „Der Fall des Geheimen. Ein Blick unter den eigenen Teppich“ Unsere Freunde vom „Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung“ (FIfF) veranstalten am 7. und 8. November 2014 die FifFKon in Berlin:
Wir werfen den längst überfälligen Blick unter Deutschlands eigenen Geheimdienst-Teppich, denn spätestens nach den jüngsten Enthüllungen zur Rolle Deutschlands im globalen Geheimdienstroulette ist es absurd, nur mit dem Finger über den Atlantik oder auf die Britischen Inseln zu zeigen. Insbesondere Deutschland agiert willentlich als Dreh- und Angelpunkt globaler geheimdienstlicher Aktivitäten und treibt die flächendeckende Überwachung voran.
Der CCC unterstützt das und ruft auch mit auf: Unter den eigenen Geheimdienst-Teppich blicken
Das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) beschäftigt sich seit vielen Jahren auf kritische Weise mit der Rolle von Technikern und Informatikern in der Gesellschaft. Die diesjährige Konferenz FifFKon wird sich der Rolle der deutschen Geheimdienste im nicht enden wollenden Skandal aus metastasierender Überwachung, Ausreden und Vertuschungen widmen. Der CCC unterstützt die Veranstaltung mit einer Spende und Experten aus seinen Reihen. Kommt zahlreich!
-
: Samstag & Sonntag: Vintage Computing Festival in Berlin
: Samstag & Sonntag: Vintage Computing Festival in Berlin
Dieses Wochenende findet am Samstag und Sonntag das Vintage Computing Festival Berlin (VCFB) statt. Ob C64, Bildschirmtext, 8‑Bit-Musik oder Programmiersprachen – das VCFB bietet Ausstellungen, Vorträge & Workshops und am Samstag eine Chiptune-Party – wo es sich um historische Computer dreht.Die ganze Veranstaltung findet am Samstag von 9 bis 3h und am Sonntag von 9 bis 17h statt. Der Eintritt ist frei, die Vorträge werden gestreamt. Ausrichter sind der Berliner Hackerspace Abteilung-für-Redundanz-Abteilung
gentur(AFRA) und der Lehrstuhl für Medientheorien der HU-Berlin.Ort ist das Pergamon-Palais in der Georgenstraße 47 in 10117 Berlin, nahe S+U Bhf. Friedrichstraße.
-
: Teh Internet is Serious Business: Eine Diskussion mit LulzSec – zwei Jahre nach dem Crackdown
: Teh Internet is Serious Business: Eine Diskussion mit LulzSec – zwei Jahre nach dem Crackdown Vor drei Jahren beging die Anonyous-Untergruppe LulzSec eine Hacking-Serie unter dem Namen „50 days of lulz“. Wenig später wurden viele der Aktivisten von den Strafverfolgungsbehörden verhaftet und verurteilt. Teil der Strafe war ein zweijähriges Verbot von Internet-Nutzung und Kommunikation mit anderen Anonymous-Mitgliedern. Jetzt haben vier prominente Mitglieder von LulzSec das erste mal seit den Gerichtsverhandlungen wieder miteinander gesprochen – live auf der Bühne des Royal Court Theatre in London:
- Jake Davis a.k.a. Topiary
- Darren Martyn a.k.a. Pwnsauce
- Mustafa Al-Bassam a.k.a. Tflow
- Ryan Ackroyd a.k.a. Kayla
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Anthropologin, Anonymous-Forscherin und Freundin des Hauses Gabriella Coleman. Und davon gibt es einen Video-Mitschnitt:
Gabriella hat das „ultimative Buch“ über Anonymous geschrieben: Hacker, Hoaxer, Whistleblower, Spy: The Many Faces of Anonymous. Das laut Julian Assange „mit Abstand beste Buch über Anonymous“ erscheint nächsten Monat, wir dürfen derzeit eine Vorab-Version lesen.
-
: Veranstaltungshinweis: D wie Datenberg im Wikimedia-Salon
: Veranstaltungshinweis: D wie Datenberg im Wikimedia-Salon
Anfang 2014 startete Wikimedia Deutschland ein Veranstaltungsformat namens „Wikimedia-Salon“. In den nächsten Jahren will man sich dort entlang des Alphabets des Freien Wissens hangeln und aktuelle oder dauerbrennende Begriffe aus der aktuellen kultur- und netzpolitischen Debatte durchdeklinieren. Nach Allmende, Buchmarkt, Crowdrock steht mit Datenberg am 2. Oktober die vierte Auflage dieser Reihe an, zu der der Verein herzlich einlädt. Regelmäßig Lesende dieses Blogs werden auf dem Podium eine Reihe bekannter Menschen entdecken, die sich einem Begriff nähern werden, der inzwischen für jedes Bullshit-Bingospiel überqualifiziert ist: Big Data.Donnerstag, 02. Oktober, Einlass 18:30
Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23–24, 10963 Berlin (1 Min. vom U‑Bhf. Möckernbrücke)
Einführung:
Fukami (@fukami), IT-Sicherheitsexperte und ‑Sachverständiger, Lobbyist – Blog
Mit:
Anke Domscheit-Berg (@anked), Open Government-Aktivistin – Website
Bastian Greshake (@gedankenstuecke), Mitgründer openSNP, Open Science-Aktivist – Blog
Lukas F. Hartmann (@mntmn), Programmierer, Musiker
Moderation: Jens Ohlig (@johl), Wikimedia Deutschland
Offenlegung: Der Autor ist Angestellter beim Veranstalter Wikimedia Deutschland e.V.
-
: Weltweite Lesung für Edward Snowden am 8. September
: Weltweite Lesung für Edward Snowden am 8. September Am 8. September ruft das internationale literaturfestival berlin dazu auf, an einer weltweiten Lesung für Edward Snowden teilzunehmen. Gelesen werden sollen Texte, die sich mit Überwachung beschäftigen und alle Einrichtungen wie Schulen und Theater sind zum Mitmachen aufgefordert.
Mit dieser weltweiten Lesung fordern wir die US-amerikanische Regierung auf, anzuerkennen, dass Edward Snowdens Enthüllungen für die Bewahrung der Demokratie im digitalen Zeitalter von essenzieller Bedeutung sind und dass sein Handeln vom Universal Unwritten Rule of the Ethical Right gedeckt ist. Washington muss alle Beschuldigungen und rechtlichen Schritte gegen Snowden zurücknehmen, damit er als freier Mann und in Sicherheit nach Hause zurückkehren kann. Wir fordern, dass die Mitgliedstaaten der EU, in Anerkennung der Bedeutung seiner Enthüllungen, Edward Snowden Asyl gewähren – mindestens so lange, bis die amerikanische Regierung die Klagen gegen ihn zurückgezogen hat. Und schließlich bitten wir das Nobelkomitee, Edward Snowden für den Friedensnobelpreis in Betracht zu ziehen – in Anerkennung seines einzigartig selbstlosen Einsatzes im Dienste der Demokratie, der Freiheit und des Friedens für uns alle.
Wer teilnehmen will, kann sich an worldwidereading@literaturfestival.com wenden, die Texte werden auf der Website der Initiative veröffentlicht.
Die Teilnahme bestätigt hat das Hans Otto Theater Postdam, dort werden am 8.9. zwischen 19 und 21 Uhr die bereitgestellten Texte gelesen.
-
: Remixed! Evangelische Akademie Tutzing tagt zu Remixkultur
: Remixed! Evangelische Akademie Tutzing tagt zu Remixkultur
Nachdem sich die Evangelische Akademie Tutzing bereits Ende vergangenen Jahres dem Thema Netzpolitik gewidmet hatte, geht es von 28.–30. März 2014 wieder um ein Thema von großer netzpolitischer Relevanz. Unter dem Titel „Remixed!“ steht Remixkunst und ‑kultur sowie dessen rechtliche Regelung im digitalen Zeitalter im Zentrum der Tagung (PDF des Programms):Das Internet und anverwandte Technologien machen es kinderleicht, selbst zu produzieren und ein weltweites Publikum für das eigene Werk zu finden. Ein Werk, das oft genug von Reproduktion und Verschmelzung lebt, das „kreativ kopiert“ ist, dies auch zeigt und dennoch etwas ganz Neues darstellt.
Wird der Produzent damit automatisch zum Künstler? Das Konzept des Remix zu einer allgemein anerkannten Ausdrucksform der digitalen Gesellschaft? Wie verändert das Remixen die bekannten Formen von Produktion und Verwertung künstlerischer Werke? Und welche Anforderungen stellen sie an ein zeitgemäßes Urheberrecht und die Politik?
Gemeinsam mit Dirk von Gehlen durfte ich für die Initiative „Recht auf Remix“ bei der Programmgestaltung mitwirken und freue mich, dass trotz teilweise sehr kurzer Frist eine Reihe von hochkarätigen Gästen zugesagt haben. Mit dabei sind unter anderem Ipek Ipekçioglu, die wir auch schon in unserer Gesprächsreihe mit RemixerInnen interviewt haben, HIIG-Direktorin Jeanette Hofmann und Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht.
Hier geht es zur Online-Anmeldung, die noch bis 20. März möglich ist.
Das ist ein Crosspost vom Blog der Initiative Recht auf Remix, die in einer Petition um Unterstützung samt Link zum persönlichen Lieblingsremix bittet.
-
: Evangelische Akademie Tutzing tagt zu „Herausforderungen der Netzpolitik“
: Evangelische Akademie Tutzing tagt zu „Herausforderungen der Netzpolitik“
Auch wenn der Titel „Politik 2.0“ inzwischen arg veraltet klingt, kann sich das Line-up der ReferentInnen bei der Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing zum Thema „Herausforderungen der Netzpolitik“ von 29.11. bis 01.12 durchaus sehen lassen. Neben unserem Markus Beckedahl nehmen an der von Dirk von Gehlen (Autor von „Mashup“) mitkuratierten Runde u.a. Constance Kurz vom CCC, Peter Lindner (Süddeutsche.de), Christoph Bieber (Politikwissenschaftler) und Anke Domscheit-Berg teil. In der Ankündigung heißt es:Die Enthüllungen Edward Snowdens haben nicht nur einen Stein ins Rollen gebracht, sondern eine Lawine ausgelöst: Themen, die vor kurzer Zeit nur in einer kleinen Gemeinde von Spezialisten ausführlich diskutiert wurden, gewinnen Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlich- keit. Es wird immer deutlicher, dass Netzpolitik nicht einfach ein weiteres politisches Betätigungsfeld ist, sondern ein Querschnittsthema mit Aus- wirkungen auf nahezu alle anderen politischen Bereiche.
Hier geht es zum PDF des Veranstaltungsprogramms.
-
: Podiumsdiskussion „Netzpolitik – Nur mit Freier Software?“
: Podiumsdiskussion „Netzpolitik – Nur mit Freier Software?“ (Gastbeitrag von Erik Albers von der Free Software Foundation Europe.)
Kurz vor der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag üben sich alle beteiligten Parteien mit Hochdruck im Wahlkampf und Stimmungsfang. Wie die Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013 der Free Software Foundation Europe (FSFE) zeigen, wird dabei auch dem Thema Freier Software, Datenschutz und Autonomie der Verwaltung mehr und mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Doch wie sieht es eigentlich bei den Jungparteien, den Politikern von morgen, aus? Denkt die Junge Union eigentlich auch noch dass das Internet für uns alle Neuland ist?
Um das herauszufinden veranstaltet die FSFE an diesem Donnerstag, 12. September, von 19:00 bis 21:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Netzpolitik – Nur mit Freier Software?“ mit namhaften Vertretern der Jugendorganisationen aller aktuell im Bundestag vertretenen Parteien sowie der Piratenpartei. Moderiert wird die Veranstaltung von der FSFE. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenlos. Nach einer einführenden Vorstellung und anschließender Debatte wird die Diskussionrunde geöffnet und das Publikum hat die Möglichkeit eigene Fragen zu stellen.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Stehempfang und damit Raum für weitere, persönlichere Gespräche.
Gäste des Podiums sind:
- Anton Eplinus (Grüne Jugend) aus Hamburg, stellvertretender Koordinator Fachforum Netzpolitik und Kultur
- Florian Häber (’solid), Mitglied im Bundessprecher_innenrat
- Kateryna Kremkova (Jungsozialisten), Arbeitsbereich Netzpolitik im Landesvorstand Berlin
- Thomas Möhle (Junge Liberale) – Bundesarbeitskreis Netzpolitik und Medien, Stv. Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Niedersachsen e.V.
- Christian Wohlrabe (Junge Union), Referent für Netzpolitik und Digitalisierung bei der JU Deutschland
- Florian Zumkeller-Quast (Junge Piraten), Vorsitzender der Jungen Piraten
Moderation: Free Software Foundation Europe Veranstaltungsort: Büro 2.0, Weigandufer 45, 12059 Berlin
-
: SPD-Veranstaltung #reclaimyourdata: Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und Impulse für eine gute Netzpolitik
: SPD-Veranstaltung #reclaimyourdata: Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und Impulse für eine gute Netzpolitik
Letzte Woche veranstaltete die SPD Neukölln eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „#reclaimyourdata: Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und Impulse für eine gute Netzpolitik“. Davon gibt es einen Video-Mitschnitt von Tilo Jung sowie Berichte von Fritz Felgentreu (SPD) und Tobias Schwarz (Grüne). Hier ein Bericht vom (parteilosen) Gastblogger Heiko Stamer, Bürgerrechtsaktivist im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Der kurze Bericht erhebt keinen Anspruch auf absolute Korrektheit, Neutralität oder Vollständigkeit. Die Meinung ist die des Autors.Wahlkampf-Veranstaltung in Berlin-Neukölln
Die Veranstaltung fand in den Räumen des Agora Collective in Berlin-Neukölln statt und war mit ca. 70 Personen sehr gut besucht. Dies ist sicherlich auch der großen Aktualität des Themas und den neuerlichen Enthüllungen von Edward Snowden/Glenn Greenwald zum Analysesystem XKeyscore geschuldet. Schließlich hatte vermutlich auch die SPD in ihren Reihen kräftig mobilisiert, denn der Bundestagswahlkampf ist bekanntlich in vollem Gange. Ausrichter der Veranstaltung war der lokale SPD-Bundestagskandidat Fritz Felgentreu, welcher in seinen eröffnenden Worten Edward Snowden Respekt zollte und das Motto #ReclaimYourData sinngemäß mit der Frage verband, ob wir unsere Daten eigentlich auf DVD bei der NSA abholen können.
Auf dem Podium saßen neben dem Moderator folgende Personen: Gesche Joost (Professorin an der Universität der Künste (UdK) Berlin; in Steinbrücks Kompetenzteam für Netzpolitik zuständig; beschäftigt sich u.a. auch mit Genderfragen), Tilo Jung (freier Chef-Redakteur und Journalist, u.a. durch (YouTube-)Formate bekannt wie „Jung & Naiv“) und Yannick Haan (im Forum Netzpolitik SPD-Berlin aktiv). Bereits die Vorstellungsrunde bot einige interessante Einblicke zu den Protagonist*innen (ich verwende im folgenden die Vornamen, wie es auch in der Veranstaltung selbst praktiziert worden ist): Gesche beschäftigt sich in ihrer Forschung an der UdK u.a. mit sog. „wearable computing“, d.h. in Kleidung eingenähte Microchips, die den Alltag verbessern sollen. Außerdem gibt es wohl eine Zusammenarbeit bzw. Unterstützung des SeniorInnen Computer Club (Fischerinsel Berlin), ein Zusammenschluss älterer Menschen, die sich dort mit Computertechnik beschäftigen und voneinander lernen. Tilo ist 27 Jahre alt und in vielen bekannten sozialen Netzwerken aktiv/angemeldet.
Von PRISM zur Vorratsdatenspeicherung
-
: Datenspuren 2013 – Privacy by Design
: Datenspuren 2013 – Privacy by Design
Unter dem Motto „Privacy by Design“ findet am 7. und 8. September in Dresden die 2013er Ausgabe des Symposiums „Datenspuren“ statt. Bei der vom Chaos Computer Club Dresden organsisierten Veranstaltung geht es in diesem Jahr darum, wie man das Preisgeben von persönlichen Daten von vorne herein vermeiden kann. -
: Dienstag in Berlin: Drittes Spreeforum Informationsgesellschaft
: Dienstag in Berlin: Drittes Spreeforum Informationsgesellschaft Am Dienstag den 14. Mai findet das dritte „Spreeforum Informationsgesellschaft“ unter dem Motto „Eine neue Version ist verfügbar – Mit Crowdfunding zum neuen Buch“ statt. Veranstalter ist das Forschungszentrum „Kultur und Informatik“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
, Wilhelminenhofstr. 75a, mit Unterstützung der Alcatel-Lucent-Stiftung für Kommunikationsforschung.Ab 16 Uhr wird Dirk von Gehlen über sein Crowdfunding-Projekt für sein neues Buch sprechen und mit dem Publikum diskutieren. Durch die Finanzierung seines Buches durch sein Publikum versucht von Gehlen neue Wege bei der Entstehung seiner Buches zu gehen. Darüber hinaus ermöglicht von Gehlen eine transparente Begleitung seines Schreibens, indem er über seinen Fortschritt berichtet und die während des Schreibvorgangs von ihm gelesene Literatur offenlegt. Ausführliche Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier.
Um Anmeldung wird gebeten, um einen Imbiss samt Kaffee im Anschluss an den Vortrag bereitstellen zu können.
-
: Medienkulturgespräch zum Thema Musikflatrate in der Schweiz
: Medienkulturgespräch zum Thema Musikflatrate in der Schweiz Am 28. November präsentieren in Zürich das Konzeptbüro Rote Fabrik und Dock18 – Institut für Medienkulturen der Welt, unterstützt vom Verein Digitale Allmend, ein Modell für eine öffentliche digitale Musiklizenz und laden Musiker, Vertreter von Labels und der Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA zur Stellungnahme. Titel der Veranstaltung: „Die Musikflatrate – Wie könnten Musikschaffende und Produzenten bezahlt werden, und wie würden Konsumenten bezahlen?“
Quasi als Teaser formulieren die Veranstalter eine These:
Musik fliesst heute überall, jederzeit und auf allen Geräten, egal ob wir einen Download oder einen sog. Stream wollen. Der Unterschied zwischen Anhören und Besitzen ist bereits fast vollkommen verschwunden – und genau das ist die Herausforderung für die gesamte Musikwirtschaft. Wir brauchen dringend neue Geschäfts- und Kulturmodelle die diesem unwiderlegbaren Trend Rechnung tragen.
Zur Einstimmung gibt es vorab eine Begründung dieser These von Gerd Leonard sowie Repliken von Tim Renner (Motormusic), Poto Wegener (Swissperform) und Hartwig Thomas (Digitale Allmend) in dem Einseiter „Musik wie Wasser“.
-
: AktivenKongress für Bürgerrechtler und Netzaktivistinnen
: AktivenKongress für Bürgerrechtler und Netzaktivistinnen Vom 17. – 19. August findet der AKtiVCongrEZ statt, den der FoeBuD organisiert.
Beim AKtiVCongrEZ treffen sich Leute, die was tun wollen: Bürgerrechtler und Netzaktivistinnen, Chaos Computer Club und FoeBuD, AK Vorrat und AK Zensur, Stoppt-die-e-Card und AK elektronische Verwaltung, parlamentarische und außerparlamentarische Politikerinnen.
Und es gibt wahrlich viel zu tun: ACTA, RFID, elektronische Gesundheitskarte, Vorratsdatenspeicherung, Bea (das aktuelle Nachfolgeprojekt des elektronischen Entgeltnachweises ELENA), INDECT, Datenschutzreform in Europa, der Aktionstag „Freedom not Fear“ in Brüssel – und und und … Ein Schwerpunkt wird dieses Mal z.B. bei der Frage liegen, ob und wie wir eine Europäische Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung europaweit gestalten, durchführen und finanzieren wollen.
Weitere Informationen:
https://www.foebud.org/aktivenkongress-fuer-buergerrechtler-und-netzaktivistinnen-17–201319‑8.2012 -
: Österreichische Netzpolitik Konferenz: Daten, Netz & Politik 2012
: Österreichische Netzpolitik Konferenz: Daten, Netz & Politik 2012 Der erste Netzpolitik-Kongress in Österreich wird am 8. und 9. September 2012 unter dem Titel Daten, Netz & Politik (#dnp12) von dem Datenschutzportal unwatched veranstaltet. Zwei Tage lang sollen dort österreichische und europäische Initiativen, Aktivisten und Experten aus allen Bereichen der Netzpolitik zusammen kommen. Das Motto der Veranstaltung ist: „Das Jahr des Aufbruchs“.
Eine Konferenz zur Festigung der im Aufbruch befindlichen Österreichischen Netzpolitik Szene ist an der Zeit. Wenn es die Veranstaltung schafft, die verschiedenen Gruppen aus den einzelnen Bundesländern im September nach Wien zu holen, leistet sie damit einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung und Professionalisierung.
Auch internationale Beiträge sind willkommen, Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Der Call for Contributions ist eröffnet und läuft noch bis zum 22. Juli 2012.
-
: 3.4.: Netzpolitischer DigiGes-Abend
: 3.4.: Netzpolitischer DigiGes-Abend Kommende Woche Dienstag, den 3.4.2012, findet ab 20 Uhr in der c‑base in Berlin der dritte netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. statt.
Ein Auszug aus dem geplanten Programm:
Philipp Otto von iRights.info erklärt das drohende Leistungsschutzrecht und seine möglichen Auswirkungen.
Mathias Schindler berichtet über Bemühungen, über das Informatonsfreiheitsgesetz von der Bundesregierung mehr Informationen zu den ACTA-Verhandlungen zu erhalten. Bisher erhielt er nur Ablehnungen, jetzt klagt er dagegen. Wir haben mehr als 7000 Euro Spenden gesammelt, um ihn zu unterstützen.
Ich berichte über die aktuellen Entwicklungen bei ACTA und die nächsten Schritte. Darüber hinaus gibt es einen Überblick rund um den gefährlichen Trend, durch eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung Grundrechte zu gefährden.
Wer Lust hat, mit uns aktuelle netzpolitische Themen zu diskutieren, kommt um 20:00 Uhr in die Raumstation c‑base in der Rungestraße 20 in Berlin (S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke). Einlaß ist bereits ab 19:30 Uhr, der Eintritt ist selbstverständlich frei und eine Anmeldung nicht nötig.
Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir den Abend ins Netz streamen und anschließend auch die Vorträge als Videodokumentation online stellen.
-
: Kongress zu 50 Jahren Deutschlandfunk: „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“
: Kongress zu 50 Jahren Deutschlandfunk: „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“ Anlässlich des 50. Jahrestages des Deutschlandfunk-Sendestarts am 1. Januar 1962 findet Freitag und Samstag im Funkhaus Köln der Kongress Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt statt. Dazu wird es am Freitag einige Panels und Vorträge geben, die sich z.B. mit der Rolle des Internets in beim Umsturz in Ägypten, mit der Macht und Ohnmacht des politischen Journalismus oder mit der multimediale Publizistik der BBC beschäftigen.
Am zweiten Tag finden vier Workshops im Speedlab-Format statt, bei dem, analog zum Speeddating, die Workshopteilnehmer innerhalb von zwei Stunden an allen Workshops unter dem Überschrift „Neue Formen des Politischen, neue Formate der Medien“ teilnehmen können. Grob umrissen geht es hierbei z.B. Aktivismus, politische Evolution, Open Data und Partizipation.
Karten zu der kostenlosen Veranstaltung gibt es leider keine mehr, aber es wird ein Stream angeboten. Mehr Infos dazu unter gibt es auf den Seiten zum Kongress.
Von dieser Seite jedenfalls herzliche Glückwunsche an den Deutschlandfunk zu den 50 Jahren.
