IT-Sicherheit
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IT-Sicherheitsgesetz 2.0: Wir veröffentlichen den Entwurf, der das BSI zur Hackerbehörde machen soll
Innenminister Horst Seehofer. IT-Sicherheitsgesetz 2.0: Wir veröffentlichen den Entwurf, der das BSI zur Hackerbehörde machen soll Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll neue Befugnisse bekommen und immer mehr zur Hackerbehörde werden. Das steht in einem Gesetzentwurf des Innenministeriums, den wir veröffentlichen. Die Behörde soll unsichere Systeme hacken und Daten per Fernzugriff löschen lassen.
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: Digitale Agenda des Innenministeriums bleibt bei IT-Sicherheit vage
Horst Seehofer. Montage: netzpolitik.org : Digitale Agenda des Innenministeriums bleibt bei IT-Sicherheit vage Das Innenministerium betont erneut die Priorität der IT-Sicherheit. Für das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 soll es bereits einen Entwurf geben, in der neuen Digitalen Agenda bleibt die Behörde jedoch dazu unkonkret. Erste Hinweise gibt diese aber.
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: Wie die Linkspartei beim Staatstrojaner einknickt
Sprung in den Abgrund? Die Linkspartei hat noch nie für den Staatstrojaner gestimmt, Brandenburg wäre das erste Mal. : Wie die Linkspartei beim Staatstrojaner einknickt Die Linke ist die letzte Partei in Deutschland, die konsequent gegen Überwachungssoftware in den Händen von Polizist:innen stimmt. Doch ausgerechnet im rot-rot regierten Brandenburg schlägt die dortige Linksfraktion nun eine Kehrtwende ein und schreibt Staatstrojaner in das geplante Polizeigesetz.
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: Polizeigesetz: Union und FDP wollen den Staatstrojaner für NRW trotz Kritik von Sachverständigen
Der Landtag in Düsseldorf von Außen : Polizeigesetz: Union und FDP wollen den Staatstrojaner für NRW trotz Kritik von Sachverständigen Expertinnen und Experten haben den Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtags im Detail skizziert, welche negativen Folgen der Einsatz von Schadsoftware für die allgemeine IT-Sicherheit hat. Trotzdem entscheiden sich die Regierungsparteien nach drei Wochen Bedenkzeit für den Einsatz von Staatstrojanern. Der entsprechende Polizeigesetzentwurf passierte heute den Innenausschuss.
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: Prestigeprojekt mit Macken: Forscher fanden schwere Sicherheitslücken in Gesundheits-App Vivy
Sensible Daten: Zu den medizinischen Dokumenten, die auf der Plattform ausgetauscht werden sollen, gehören etwa Röntgenaufnahmen. : Prestigeprojekt mit Macken: Forscher fanden schwere Sicherheitslücken in Gesundheits-App Vivy 100.000 Versicherte haben eine neue Gesundheits-App heruntergeladen, um mit ihren Ärzten digital und sicher Dokumente auszutauschen. IT-Sicherheitsforscher sahen sich das Prestigeprojekt einiger Krankenkassen und der Allianz-Versicherung genauer an. Sie fanden eine große Anzahl an Lücken und Lecks, die teils auch Laien ausnutzen könnten. Auch die Verschlüsselung konnten sie umgehen.
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Lagebericht IT-Sicherheit: „Ob Bayern oder Dortmund – entscheidend ist, dass wir die Bälle halten.“
BSI: IT-Sicherheit ist wie Fußball. Lagebericht IT-Sicherheit: „Ob Bayern oder Dortmund – entscheidend ist, dass wir die Bälle halten.“ Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche nehmen auch sicherheitsrelevante Vorfälle weiter zu. Das geht aus dem Lagebericht der IT-Sicherheit in Deutschland hervor, den das zuständige Bundesamt heute veröffentlicht hat. Zum Schutz sei nicht relevant, woher Angriffe kommen, nur dass sie abgewehrt werden.
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: Der Fall Google+: Ende einer Illusion
Augen auf: Es gibt den Datenkapitalismus nicht ohne Risiko. : Der Fall Google+: Ende einer Illusion Lange Zeit konnten Techkonzerne den Eindruck erwecken, die Sicherheit der von ihnen gehorteten Daten zu gewährleisten. Auch wenn Google betont, die Probleme bei G+ seien nicht gravierend, ist es mit dieser Illusion spätestens jetzt vorbei. Seien wir ehrlich: Den Datenkapitalismus gibt es nicht ohne Risiko. Ein Kommentar
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: Internet der Dinge: Kalifornien verbietet Standardpasswörter – ein Modell für Deutschland?
Ein moderner Haushalt steckt voller vernetzter Geräte. Besser, wenn die meisten von ihnen mit einem stärkeren Passwort als "123456" gesichert sind. : Internet der Dinge: Kalifornien verbietet Standardpasswörter – ein Modell für Deutschland? Geräte, die am Internet hängen, müssen in Kalifornien bald ein sicheres Passwort bekommen. Expert*innen halten das aber bestenfalls für einen ersten Schritt in Richtung größerer IT-Sicherheit.
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: Datenleck bei Big-Data-Firma: Mehr als 100 Millionen Profile offen im Netz
: Datenleck bei Big-Data-Firma: Mehr als 100 Millionen Profile offen im Netz Neuer Fall von Datenfahrlässigkeit: Nach einem Systemupdate waren die durch den Vertriebsdienstleister Apollo gesammelten Daten von mehr 125 Millionen Menschen offen im Netz. Es geht unter anderem um Kontaktdetails und Informationen aus LinkedIn-Profilen. Höchste Zeit, die Schattenindustrie der Datenhändler zur Verantwortung zu ziehen.
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: Koalitionsvertrag versus Wahlkampf: Was von den Versprechen übrig bleibt
Wahlversprechen: Wer muss sie öfter brechen? : Koalitionsvertrag versus Wahlkampf: Was von den Versprechen übrig bleibt Die SPD wollte ein Transparenzgesetz, im Koalitionsvertrag ist davon ein „zweites Open-Data-Gesetz“ übriggeblieben. Die CDU wollte ein „Bürgerkonto“ und soll es bekommen. Welche Forderungen und Versprechen aus dem Wahlkampf haben es in den Koalitionsvertrag geschafft?
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: Koalitionsvertrag setzt widersprüchlichen Kurs bei der IT-Sicherheit fort
Verschiede Richtungen in der IT-Sicherheitspolitik führen zu keinem guten Ergebnis. : Koalitionsvertrag setzt widersprüchlichen Kurs bei der IT-Sicherheit fort Immer mehr IT-Sicherheitslücken erhöhen den Handlungsdruck auf die Politik, Strategien für mehr IT-Sicherheit zu finden. Das wollen die Koalitionäre in spe angehen, doch die Vorschläge sind unkonkret. Und es geht weiter wie in den letzten Jahren: Die Wirtschaft soll Sicherheitslücken schließen, staatliche Stellen wollen sie weiter ausnutzen.
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: Vom E‑Führerschein bis zum digitalen Volksbegehren: Österreich führt elektronische Identität für alle ein
Durch die E-Identität werfen ÖsterreicherInnen im Internet künftig einen längeren digitalen Schatten : Vom E‑Führerschein bis zum digitalen Volksbegehren: Österreich führt elektronische Identität für alle ein Die neue Regierung in Wien schafft die Möglichkeit zur umfassenden Identifizierung im Internet. Dadurch ersparen sich die ÖsterreicherInnen viele Behördengänge und können leichter politisch mitbestimmen. Ein Datenschützer sieht allerdings offene Sicherheitsfragen und warnt vor dem „Teufel im Detail“.
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: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder
: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder Schwere Sicherheitsmängel bei der Dating-Plattform Tinder erlauben es nach Angaben einer israelischen Sicherheitsfirma, alle von Nutzern im gleichen WLAN-Netzwerk angesehenen Fotos auszuspionieren. Bei den über die App geteilten Bildern fehle es selbst an grundlegender Verschlüsselung durch den HTTPS-Standard, schreibt das Technologiemagazin Wired: Am Dienstag zeigten Experten der auf Apps spezialisierten Sicherheitsfirma Checkmarx aus Tel Aviv […]
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: Sparkassen, Volksbanken, DKB und Co.: Interview über Sicherheitsprobleme beim mobilen Banking
Bequem und sicher? Auf dem 34. Chaos Communication Congress zeigte Vincent Haupert, wie er Transaktionen diverser Banking-Apps manipulieren konnte. : Sparkassen, Volksbanken, DKB und Co.: Interview über Sicherheitsprobleme beim mobilen Banking Wie kann es dazu kommen, dass man mit einem Schlag mehr als 30 Finanz-Apps manipulieren kann? Anlässlich seines auf dem 34C3 vorgestellten Banking-Hacks sprachen wir mit Vincent Haupert über Sicherheitsprobleme bei mobilen Transaktionen, die Kurzsichtigkeit der Banken, Regulierungsbedarf und Tipps für Nutzer:innen.
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EU-Parlament: Grundrechte in Freihandelsabkommen einbauen
Internationaler Handel ist eng mit dem Aufstieg der Container-Logistik verbunden. Neben dem "Warenstrom" soll nun ein "Datenfluss" entstehen. EU-Parlament: Grundrechte in Freihandelsabkommen einbauen Das Europäische Parlament fordert die Kommission auf, Netzneutralität, Verschlüsselung und Datenschutz in internationalen Handelsabkommen zu verankern. Das sei mit dem Prinzip des „freien Datenflusses“ vereinbar. Jetzt liegt es an der Europäischen Kommission, auf diese Forderungen zu antworten.
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: Richtungswechsel: NATO beabsichtigt, Cyberwaffen offensiv einzusetzen
Digitale Waffen stehen aufgrund ihrer möglichen Auswirkungen physischen Waffen in wenig nach. (Symbolbild, Collage durch uns) : Richtungswechsel: NATO beabsichtigt, Cyberwaffen offensiv einzusetzen Generalsekretär Jens Stoltenberg verkündet, dass die NATO Cyberwaffen nicht mehr nur defensiv verwenden möchte, sondern auch offensiv. Die Entscheidung geschieht mit Blick auf Russland und wirft grundlegende ethische sowie strategische Fragen bei der Benutzung dieser neuen Waffen auf.
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: Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar
Ein Fahrrad des Anbieters in Rotterdam : Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar Laut einer Recherche des Bayrischen Rundfunks gab es ein massives Datenleck beim Leihfahrradanbieter oBike. Das Unternehmen aus Singapur fiel schon in ersten Tests dadurch negativ auf, dass es komplette Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnet und diese offenbar Gemeinden anbietet – obwohl das Unternehmen beteuert, kein datengetriebenes Geschäftsmodell zu unterhalten. Wie nun Reporter von BR Data und […]
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: IT in den Rathäusern: Sicherheitslücken, wohin man schaut
Es leckt gewaltig in der kommunalen IT. (Symbolbild) : IT in den Rathäusern: Sicherheitslücken, wohin man schaut Wir haben zur IT-Sicherheit in Kommunen recherchiert – und es sieht schlecht aus. Vertrauliche Informationen stehen frei zugänglich im Internet, Passwörter lassen sich leicht erraten und es klaffen Sicherheitslücken, die auch Laien ausnutzen könnten.
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: IT-Sicherheit: BSI-Lagebericht sieht Gefährdungslage „auf hohem Niveau angespannt“
Viele IT-Systeme in Deutschland sind unzureichend abgesichert, von Telekom-Routern bis hin zu Smartphones. : IT-Sicherheit: BSI-Lagebericht sieht Gefährdungslage „auf hohem Niveau angespannt“ Um die IT-Sicherheit in Deutschland bleibt es weiterhin nur mäßig bestellt. Die Gefährdungslage sei nach wie vor „auf hohem Niveau angespannt“, bilanziert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem heute vorgestellten Lagebericht (PDF), der den Zeitraum zwischen Juli 2016 bis Juni 2017 umfasst. Der Bericht untersucht das Bedrohungspotenzial in der Bundesverwaltung, Wirtschaft […]