Instagram

  • : Die Influencer-Influenza
    Im Internet ist Werbung nicht immer so einfach zu erkennen
    Die Influencer-Influenza

    Wie eine Grippewelle breitet sich Influencer-Marketing in den sozialen Medien aus. Dass es sich um Werbung handelt, ist dabei häufig nicht zu erkennen. Eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle könnte das nun ändern.

    29. August 2017
  • : Umfrage: Aussehen ist häufigster Inhalt von Online-Mobbing
    Wenn gemobbt wird, dann geht es in der Hälfte aller Fälle um das Aussehen.
    Umfrage: Aussehen ist häufigster Inhalt von Online-Mobbing

    Die überwältigende Mehrheit britischer Jugendlicher ist damit einverstanden, wenn man sich auf Selfies per Fotobearbeitung verschönert. Das ergab eine Umfrage zum Thema Mobbing im Netz, die gerade veröffentlicht wurde.

    20. Juli 2017
  • : Zalando lässt sich mit Schummelbots erwischen
    Zalando lässt sich mit Schummelbots erwischen

    Die Zalando-Marke mint & berry hat auf Instagram Bots eingesetzt, die andere Fotos liken, berichtet der Spiegel:

    Dahinter steckte offenbar die Hoffnung, die Kontakte würden erwidert und große Resonanz auf dem eigenen Profil simulieren. Unter den gelikten Fotos befanden sich auch fragwürdige Motive wie etwa Zigarettenwerbung, wodurch die Manipulation aufflog.

    Der ertappte Versandhändler schaltete daraufhin die Bots ab und gelobte Besserung.

    22. Juni 2017
  • : Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz
    Image provided by flickr via CC https://www.flickr.com/photos/outsourcetechndu/8244547406/
    Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz

    5.000 Wörter und Schachtelsätze, die nur ein
    Hochschulabsolvent verstehen kann: In Großbritannien setzt sich die Arbeitsgruppe „Growing Up Digital“ für verständlichere Nutzungsbedingungen und bessere Kinderrechte im Netz ein.

    6. Februar 2017
  • : Nippel-Protest auf Instagram
    Screenshot: instagram.com/genderless_nipples
    Nippel-Protest auf Instagram

    Spaß mit den „Gemeinschaftsrichtlinien“ auf Instagram: Weil das soziale Netzwerk das Posten männlicher Nippel erlaubt, aber die Abbildung weiblicher Brustwarzen verbietet, haben Menschen den Account „Genderless Nipples“ eingerichtet. Er postet Brustwarzen von Männern und Frauen vollkommen kontextlos.

    Die Aktion zeigt nicht nur, wie unterschiedlich Nippel sein können, sondern vor allem auch, dass die Brustwarzen von Männern und Frauen in der Nahaufnahme relativ schwer voneinander zu unterscheiden sind. Laut Slate.com soll Instagram auch gleich in die gestellte Falle getappt sein – und hat einen männlichen Nippel gelöscht.

    Instagram war in der Vergangenheit schon aufgefallen, weil es Bilder von korpulenten Frauen gelöscht hatte.

    8. Dezember 2016
  • : Überwachungsfirma nutzte Daten von sozialen Medien, um Proteste zu dokumentieren
    Die #blacklivesmatter - Bewegung steht in den USA unter besonderer Beobachtung. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/telekon/15266168093/">Chris Wieland</a>
    Überwachungsfirma nutzte Daten von sozialen Medien, um Proteste zu dokumentieren

    Eine US-Überwachungsfirma hatte privilegierten Zugang zu Facebook, Instagram und Twitter. Und der wurde genutzt, um Dienstleistungen für Ermittlungsbehörden anzubieten, die über soziale Medien und in Echtzeit lokale Proteste überwacht haben.

    12. Oktober 2016
  • : Zeig mir deine Instagram-Bilder und ich sage Dir, ob du depressiv bist
    Anhand der Farbwerte von geposteten Bildern können die Wissenschaftler feststellen, ob jemand unter Depressionen leidet.
    Zeig mir deine Instagram-Bilder und ich sage Dir, ob du depressiv bist

    Menschen mit einer Depression posten auf Instagram Bilder die blauer, grauer und dunkler sind. Und sie nutzen bestimmte Filter, die Fotos in diese Richtung verändern. Anhand einer automatischen Analyse von Instagram-Fotos auf deren Farbwerte und Gesichtsausdrücke der abgebildeten Personen lassen sich so Menschen mit Depressionen identifizieren.

    Andrew Reece von der Harvard University in Cambridge, Massachusetts und Chris Danforth von der University of Vermont in Burlington haben dies nun in einer Studie (PDF) belegt. Für die Studie nutzten sie 166 Instagram Accounts und mehr als 40.000 Fotos. Die beteiligten Personen mussten einen psychologischen Standard-Fragebogen zur Erkennung von Depressionen ausfüllen.

    Aufgrund der Daten ließ sich sogar die häufigere Nutzung von bestimmten Instagram-Filtern durch die „Gesunden“ und die „Depressiven“ feststellen:

    instagram-filter-depression

    Die Ergebnisse der Studie werfen selbstverständlich Privatsphären-Probleme auf. Während die Wissenschaftler sich eine Nutzung zur Früherkennung von Depressionen erhoffen, sind auch andere Szenarien des automatischen Screenings denkbar: Beispielsweise von Werbefirmen, aber auch von Arbeitgebern, die Bewerbern möglicherweise keine Jobs geben, wenn sie durch den „Instagram-Test“ fallen.

    13. September 2016
  • : Forderungen gegen Zensur: Social-Media-Beweise „unverzichtbar“
    revolution televised
    Wir sollten sicherstellen, dass die Revolution übertragen wird.
    Forderungen gegen Zensur: Social-Media-Beweise „unverzichtbar“

    Hochgeladene Videos bei Social-Media-Unternehmen sind für die Bürgerrechtsbewegung „Black Lives Matter“ nicht nur Beweise für polizeiliches Verhalten, sondern zugleich Zeitdokumente. Bürgerrechtler fordern, einer Unterbindung der Berichterstattung durch das Löschen von Videos oder von ganzen Accounts durch Mindeststandards entgegenzuwirken und so das Vertrauen in die Plattformen zu verbessern.

    29. August 2016
  • : „Körper in unerwünschter Weise dargestellt“ – wie soziale Netzwerke Plus-Size-Frauen zensieren
    Dieses Bild wollte Facebook nicht zulassen, weil es einen "Körper in unerwünschter Weise darstellt". Foto: Tess Holliday / Cherchez La Femme
    „Körper in unerwünschter Weise dargestellt“ – wie soziale Netzwerke Plus-Size-Frauen zensieren

    Reproduzieren soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram mit Hinweis auf ihre Geschäftsbedingungen gängige Schönheitsideale und diskriminieren gleichzeitig davon abweichende Körper? Die Löschpraxis der Unternehmen zeigt, dass es durchaus ein Problem gibt.

    14. Juni 2016
  • : Instagram: Studie über Motive und Stile veröffentlicht
    Instagram: Studie über Motive und Stile veröffentlicht

    Der New Yorker Professor Lev Manovich hat seit 2012 etwa 15 Millionen Instagram-Bilder aus 16 Großstädten weltweit heruntergeladen und analysiert. Er fand heraus, dass 80 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer die Bilder nicht bearbeiten. Im Interview mit Complex sagt er:

    We have about 10 percent of photographs where people try to be very professional – they photograph a lot of details, a lot of landscapes. And then there’s about 10 percent of what I call design photography, or style photography, which is something more urban, more contemporary, more minimal, with lots of negative space.

    Die 80 Prozent der nicht bearbeiteten Fotos nennt die Studie „Casual Photography“. Sie hätten ähnliche Motive und Stile wie die Amateurfotografie des 20. Jahrhunderts, die restlichen 20 Prozent der bearbeiteten, designten und professionellen Instagram-Bilder ordnet Manovich als „Competitive Photography“ ein. Auf diese Accounts fallen dann auch die meisten Follower und Likes.

    Manovich hat Teile seiner Studie unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Der erste Teil befasst sich mit der Casual-Typen, der zweite Teil mit dem Competitive-Typen.

    15. März 2016
  • : i‑am-cc.org: Creative Commons für Instagram
    i‑am-cc.org: Creative Commons für Instagram

    Obwohl via Instagram täglich über 5 Millionen Bilder hochgeladen werden, gibt es bei dem von Facebook gekauften Dienst – im Unterschied zum Fotodienst Flickr – keine Möglichkeit, diese einfach unter eine Creative-Commons-Lizenz zu stellen. Wie Martin Weigert auf netzwertig.com beschreibt, gibt es mit i‑am-cc.org nun einen Workaround. Allerdings nutzen bislang gerade einmal knapp 2.500 von 80 Millionen Instagram-Usern diese Möglichkeit. Gerade bei den im Web veröffentlichten Instagram-Bildern ist das aber ein Problem, wie Weigert erläutert:

    Wer ein fremdes Instagram-Foto ohne das vorherige Einholen einer Erlaubnis an anderer Stelle im Netz oder in Printmedien publiziert, bewegt sich in juristisch unsicheren Gewässern. Zumindest theoretisch könnte der Urheber rechtlich gegen diese erneute Veröffentlichung vorgehen. Selbst wenn viele Instagram-Anwender kein Problem mit einer Weiterverwertung ihrer Kreationen haben dürften, fehlt schlicht eine Rechtssicherheit, damit sich Instagram ähnlich wie Flickr zu einem Dreh- und Angelpunkt der Anhänger freier Inhalte entwickelt.

    Bislang ist die Creative-Commons-Lizenzierung auf diese Weise allerdings nicht für Einzelbilder, sondern nur für sämtliche in einem bestimmten Zeitraum veröffentlichte Fotos möglich. Das könnte insbesondere dann für Probleme sorgen, wenn es um Persönlichkeitsrechte von abgebildeten Personen geht, die einer Verbreitung ihres Bildes widersprechen könnten.

    Ganz allgemein bleibt zu hoffen, dass nicht nur Facebook/Instagram sondern ganz allgemein Plattformbetreiber für nutzergenerierte Inhalte bereits von sich aus komfortable Tools zur alternativen Lizenzierung von Inhalten in ihre Dienste einbauen.

    27. August 2012
  • : Datenschutz auf dem iPhone: Auch foursquare verschickt ungefragt das gesamte Adressbuch
    Datenschutz auf dem iPhone: Auch foursquare verschickt ungefragt das gesamte Adressbuch

    Das Ausspähen von E‑Mail-Adressen und Telefonnummern ist auf dem iPhone scheinbar Mode. Nach Facebook und Path kommt nun raus, dass auch foursquare ungefragt das gesamte Adressbuch an seine Server schickt.

    Nach einem Hinweis von Paul Haddad hat Henning Tillmann mal recherchiert und den Nachweis veröffentlicht:

    Nach der Anmeldung werden weitere Daten an den Server geschickt, ohne, dass der Nutzer gefragt wird oder ein Hinweis erscheint. Die Daten enthalten die Telefonnummern und E‑Mail-Adressen (URL-kodiert).

    15. Februar 2012