DSGVO
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Gesichtserkennung: Großbritannien droht Clearview mit Millionenstrafe – Deutschland drückt sich
Clearview AI wirbt auf der eigenen Website mit dem Vertrauen von Ermittlungsbehörden. Gesichtserkennung: Großbritannien droht Clearview mit Millionenstrafe – Deutschland drückt sich In mehreren Ländern formiert sich Widerstand gegen die Gesichtersuchmaschine Clearview, mit möglichen Geldstrafen und Klagen vor Gericht. In Deutschland wiegeln Datenschutzbehörden ab.
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Mehr Unabhängigkeit: EU schafft neutrale Marktplätze für Daten
Marktplätze gibt es nicht nur für Gemüse, sondern auch für Daten (Symbolbild) Mehr Unabhängigkeit: EU schafft neutrale Marktplätze für Daten Forschung und Industrie sind zum Teilen von Daten auf Zwischenhändler angewiesen. Ein neues Gesetz schwächt die Abhängigkeit von großen Plattformen wie Amazon.
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Online-Tracking: Warum nicht das Unmögliche wagen?
Wer Nachrichten im Netz liest, wird meist getrackt. Dabei gibt es längst Alternativen. Online-Tracking: Warum nicht das Unmögliche wagen? Die Debatte um die Finanzierung von Online-Journalismus sollte dringend von der Legende befreit werden, dass es nicht ohne das massenhafte Datensammeln für Werbe-Tracking geht. Denn es gibt längst saubere Alternativen.
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Datenschutzverstöße in Europa: Vodafone kassiert Strafen am laufenden Band
Unerlaubte Werbeanrufe, untergeschobene Verträge, nicht gelöschte Daten: Vodafone hat in mehreren Ländern Probleme mit den Datenschutzbehörden Datenschutzverstöße in Europa: Vodafone kassiert Strafen am laufenden Band So langsam wird die Sache teuer: Wegen anhaltender Datenschutzbeschwerden hagelt es in mehreren Ländern Bußgelder für Vodafone. Mehr als 9,5 Millionen Euro verlangen europäische Aufsichtsbehörden von dem Mobilfunkanbieter allein in diesem Jahr, auch der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte prüft gravierende Vorwürfe.
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Vorratsdatenspeicherung von Passagierdaten: Polizei geht immer häufiger gegen Flugreisende vor
Vom BKA an die Bundespolizei übermittelte Fluggastdaten sollen 2020 zu 813 Verhaftungen und 547 „Personentreffern“ geführt haben. Vorratsdatenspeicherung von Passagierdaten: Polizei geht immer häufiger gegen Flugreisende vor Die PNR-Richtlinie der EU führt zu immer mehr Eingriffen durch deutsche Behörden. Eine Erweiterung auf Bahn‑, Bus- und Schiffsreisen ist noch nicht vom Tisch, vorher urteilt aber der Gerichtshof in Luxemburg zur Rechtmäßigkeit des Gesetzes. Ähnliche Abkommen mit Kanada und Japan kommen offenbar nicht mehr zustande.
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Datenschutzkritik: Jens Spahn versucht, sein eigenes Versagen zu verschleiern
Der Bundespräsident händigte Jens Spahn kürzlich seine Entlassungsurkunde aus. Man muss ihm dankbar sein. Datenschutzkritik: Jens Spahn versucht, sein eigenes Versagen zu verschleiern Jens Spahn zieht im einen Interview Bilanz zu seinem Wirken als Gesundheitsminister und stellt sich selbst ein gutes Zeugnis aus. Die Schuld an der Misere bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen gibt er anderen – allen voran dem Datenschutz. Diese Unverschämtheit ist schwer zu ertragen. Ein Kommentar.
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Berghain: Berliner Bezirksamt outet Sexparty-Besucher
Logo des Lab.oratory Berghain: Berliner Bezirksamt outet Sexparty-Besucher Ein Berliner Gesundheitsamt hat bis zu 150 Teilnehmende einer schwulen Sexparty aus Versehen geoutet. Dem Amt passierte der Klassiker unter den Datenschutzpannen: Es sendete bei der Warnung vor einem Corona-Fall die Mailadressen in Kopie an alle.
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Versteckte Einwilligung: Facebook kriegt irischen Freifahrtschein
Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einem Besuch in Dublin Versteckte Einwilligung: Facebook kriegt irischen Freifahrtschein Vor drei Jahren änderte Facebook über Nacht seine Vertragsbestimmungen, um die DSGVO zu umgehen. Die zuständige Behörde in Irland verteilt deswegen eine Millionenstrafe, aber lässt den Konzern dennoch gewähren. Nun geht der Fall nach Brüssel.
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Druck vom Bundesdatenschutzbeauftragten: Facebook-Seiten der Bundesbehörden sollen in die Tonne
Ulrich Kelber will Facebook-Fanpages offenbar so schnell wie möglich in der Tonne sehen. (Symbolbild) Druck vom Bundesdatenschutzbeauftragten: Facebook-Seiten der Bundesbehörden sollen in die Tonne Nach den aktuellen Facebook-Skandalen weist der Datenschutzbeauftragte Ulrich Kelber erneut auf seine Bedenken hin. Er fordert Bundesbehörden dazu auf, ihre Facebook-Fanpages endgültig zu löschen. Damit würde die Bundesregierung digitale Reichweite einbüßen.
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Datenschutz und Biometrie: Von internationalen Hilfsorganisationen durchleuchtet
Das Welternährungsprogramm der UN leistet Hungerhilfe in Afghanistan. Immer öfter sammeln Hilfsorganisationen dabei biometrische Daten. Datenschutz und Biometrie: Von internationalen Hilfsorganisationen durchleuchtet NGOs und UN-Organisationen sammeln millionenfach sensible persönliche Daten von Menschen im globalen Süden. Dabei ist Vorsicht geboten.
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Verletzung des Datenschutzes: Strafen erreichen bisherigen Höchststand
Amazon liegt nicht nur beim Onlinehandel unangefochten an der Spitze, sondern auch bei Verstößen gegen den Datenschutz. (Symbolbild) Verletzung des Datenschutzes: Strafen erreichen bisherigen Höchststand Europäische Datenschützer bitten Unternehmen, die gegen den Datenschutz verstoßen, zunehmend zur Kasse. Im dritten Quartal verhängten sie Geldbußen von fast einer Milliarde Euro, alleine der Online-Händler Amazon soll knapp 750 Millionen Euro zahlen.
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Irland bremst: Das Durchsetzungsproblem der DSGVO
Große Tech-Konzerne wie Facebook haben ihren EU-Sitz in Dublin Irland bremst: Das Durchsetzungsproblem der DSGVO Bei Datenschutzbeschwerden gegen die großen Internetkonzerne hat fast immer die irische Behörde DCP das letzte Wort. Doch ihr Zaudern mache sie zum Flaschenhals für die Umsetzung der DSGVO, kritisiert ein neuer Bericht.
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Datenschutz verletzt: WhatsApp soll 225 Millionen Euro Strafe zahlen
WhatsApp hat unerlaubt Daten gesammelt und ausgetauscht und muss nun eine Rekordstrafe zahlen. (Symbolbild) Datenschutz verletzt: WhatsApp soll 225 Millionen Euro Strafe zahlen WhatsApp soll laut der irischen Datenschutzbehörde eine Rekordstrafe zahlen, weil das Unternehmen gegen die Datenschutz-Grundverordnung verstoßen habe. Die Summe ist nur deshalb so hoch, weil andere europäische Datenschutzbehörden gegen die laxe irische Aufsicht rebelliert haben.
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Vorschriften für TikTok und Co.: Britische Behörde stärkt Datenschutz für Minderjährige
Vorschriften für TikTok und Co.: Britische Behörde stärkt Datenschutz für Minderjährige Mit einem neuen Regelwerk stärkt die Datenschutzbehörde ICO die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen unter 18. Einige soziale Netzwerke haben darauf bereits mit Änderungen reagiert.
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Nach unserer Berichterstattung: o2 ergreift neue Datenschutzmaßnahmen
Der Mobilfunkkonzern o2 belohnt die Betreiber:innen von Shops, wenn sie besonders viele Datenschutz-Einwilligungen einholen. Nach unserer Berichterstattung: o2 ergreift neue Datenschutzmaßnahmen Nachdem wir über Datenschutzverstöße berichtet haben, will o2 mit einer neuen Online-Schulung und Unterschriften auf Papier bei Vertragsabschlüssen nachbessern. Doch Expert:innen warnen: Solange der Konzern finanzielle Anreize zum Einholen möglichst vieler Einwilligungen setzt, bleibt das eigentliche Problem ungelöst.
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Ungewollte Einwilligungen: So änderst du deine Datenschutzeinstellungen bei Telekom, Vodafone und o2
Handyverträge abzuschließen ist manchmal leichter, als danach die Datenschutzeinstellungen wiederzufinden. Ungewollte Einwilligungen: So änderst du deine Datenschutzeinstellungen bei Telekom, Vodafone und o2 Über Datenschutzeinwilligungen lassen sich Mobilfunk-Provider häufig weitreichende Nutzungsmöglichkeiten deiner Daten einräumen, von der Erstellung eines Profils bis zur Kontaktaufnahme für Werbung. Wer die Dateneinstellungen ändern möchte, muss oft ganz schön lange suchen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie du vorgehen musst.
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Datensouveränität: Die Einwilligung ist das Problem
Als das Verfassungsgericht das Volkszählungsurteil sprach, war nicht absehbar, dass bald jeder Mensch über Smartphones dauerhaft vernetzt sein würde. Datensouveränität: Die Einwilligung ist das Problem Immer wieder machen Unternehmen Schlagzeilen, weil sie sich Datenschutzeinwilligungen erschleichen. Wer hier nur gegen einzelne Verantwortliche vorgeht, wird das Problem nicht lösen, meint der Jurist Malte Engeler in seinem Kommentar zu unseren o2-Enthüllungen. Stattdessen brauche es ein grundsätzliches Umdenken im Datenschutzrecht.
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Online-Targeting: Amazon soll DSGVO-Rekordstrafe zahlen
Rekord-Bußgeld für Amazon Online-Targeting: Amazon soll DSGVO-Rekordstrafe zahlen Es wäre das höchste Bußgeld in der Geschichte der Datenschutzgrundverordnung: Amazon soll wegen missbräuchlichem Online-Targeting fast 750 Millionen Euro Strafe zahlen. Doch ob es wirklich dazu kommt, ist offen.
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Weitere o2-Händler packen aus: Häkchen setzen ohne Datenschutz-Aufklärung
Shop-Betreiber und Kund:innen berichten von einem fragwürdigen Umgang mit dem Datenschutz bei o2. (Symbolbild) Weitere o2-Händler packen aus: Häkchen setzen ohne Datenschutz-Aufklärung Wer einen Mobilfunkvertrag in einem o2-Shop abschließt, dem werden offenbar viele Einwilligungen untergejubelt, die dem Unternehmen weitreichende Eingriffe in den Datenschutz erlauben. Weitere Verkäufer und Shop-Inhaber bestätigen jetzt die Vorwürfe, die durch Recherchen von netzpolitik.org ans Licht kamen.