censorship

  • Stop complaining about us! : TikTok’s Criticism and Competition Guidelines
    Woman with smartphone
    Those who showed the logo of their direct competitors and named them in the text were slowed down.
    Stop complaining about us! TikTok’s Criticism and Competition Guidelines

    Exaggerated corporate sensitivities? We publish excerpts from the moderation rules of TikTok which show that not only political content made the video platform nervous. The naming of competitors and criticism of the company were also punished.

    29. November 2019
  • TikTok: Cheerfulness and censorship
    screenshot tiktok
    TikTok stands for fun and creativity. But freedom of speech on the platform is in bad shape.
    TikTok Cheerfulness and censorship

    Never before has a platform grown as fast as TikTok. We have gained exclusive insight into its content moderation and are publishing excerpts from its moderation rules: TikTok operates a sophisticated system to identify, control, suppress and direct content. The platform can throttle videos of protests and demonstrations according to its rules.

    23. November 2019 1
  • : Voices Critical of Turkey mysteriously losing thousands of followers on Facebook
    Kerem Schamberger loses friends on Facebook, although they did not have unfriended him themselves.
    Voices Critical of Turkey mysteriously losing thousands of followers on Facebook

    On facebook, people and pages are suddenly losing thousands of friends and followers. Particularly affected were accounts criticizing Turkey. Facebook rejects accusations of censorship and claims to be taking measures against fake accounts among followers. However the accounts in question are genuine.

    15. November 2017 3
  • : re:publica 2017 – Die europäische Zensur-Maschine rollt an
    Die Befürchtung: Upload-Filter werden zu massenhafter Zensur führen.
    re:publica 2017 – Die europäische Zensur-Maschine rollt an

    Auf der re:publica 2017 sprachen Raegan MacDonald (Mozilla), Jake Beaumont-Nesbitt (International Music Managers Forum), Diego Naranjo (European Digital Rights) und Caroline De Cock (Copyright for Creativity) über von der EU-Kommission geplante Upload-Filter.

    Ihre Kritik an diesen Filtern in zwei Sätzen:

    Upload-Filter sind eine der größten Gefahren für ein offenes und freies Internet. Sie ersticken die freie Meinungsäußerung, schaden der Kreativität und untergraben unsere Privatsphäre. […] Und trotzdem werden in diesem Moment verpflichtende Upload-Filter durch die EU-Copyright-Reform vorgeschlagen.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Die Themen Copyright und EU-Gesetzgebung glänzen normalerweise nicht durch ein besonderes Maß an Verständlichkeit. Im Gegensatz dazu machen die vier Vortragenden in dreißig Minuten anschaulich klar, warum das komplexe Thema des Copyrights mit dem Leben von enorm vielen Menschen zu tun hat: Zunächst müssten Plattformbetreiber wie Youtube aufgrund von Artikel 13 des Vorschlages sämtliche von Nutzern hochgeladenen Inhalte auf Copyrightverstöße durchsuchen.

    Warum das zu massenhafter Zensur führen würde und warum diese Entwicklung für Konsumenten und Hersteller von Inhalten im Internet abzulehnen ist, zeigt der (englische) Vortrag „Stop the Censorship Machines! How can we prevent mandatory upload filters in the EU?“. Daran anschließend gibt es noch eine dreißigminütige Diskussion mit dem Publikum.

    Den Vortrag gibt es auch als Audio-Datei:

    13. Juni 2017 3
  • : 32C3 zum Nachschauen: Zensur & digitale Selbstverteidigung
    Quelle: <a href="http://www.thehungryandfoolish.com/2012/03/20/bizarre-censored-words-chinese-internet/">The Hungry and Foolish</a>
    32C3 zum Nachschauen: Zensur & digitale Selbstverteidigung

    In der Reihe unserer Vortragsempfehlungen des 32. Chaos Communication Congress geht es diesmal um Zensur und die Selbstverteidigung dagegen.

    Ende Dezember letzten Jahres fand in Hamburg der 32. Chaos Communication Congress statt, von dem wir mehrfach berichtet haben. Bei weit über einhundert gehaltenen Vorträgen zu Technik‑, Politik‑, Kunst- und Gesellschaftsthemen ist es äußerst schwer zu entscheiden, welche sehenswert sind. Daher werden wir in den nächsten Tagen einige Vorträge thematisch sortiert vorstellen.

    Die hier empfohlenen Vorträge sind alle auf Englisch gehalten worden, aber auch mit einer deutschen Simultan-Übersetzung zum Download in der CCC-Mediathek verfügbar.

    How the Great Firewall discovers hidden circumvention servers

    Im ersten Vortrag geht es um die legendäre Firewall in China und wie sie in der Lage ist, Umgehungsversuche und die dafür nötigen Server aufzuspüren. Empfehlenswert ist der Vortrag vor allem, da er eine gute Vorstellung von der Firewall ermöglicht, inklusive des Katz-und-Maus-Spiels, das sich die Betroffenen, die Forscher und die Gegner der Firewall liefern. Am Ende des Vortrags wird der aktuelle Stand des Spiels erläutert und welche Protokolle und Umgehungsversuche zur Zeit möglich sind.

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    Der Vortrag ist in der CCC-Mediathek als Stream und Download auf Englisch und Deutsch verfügbar.

    Mobile Censorship in Iran

    Der Iran gehört zu den Ländern mit der striktesten Internetzensur und ist damit ein interessanter Fall, technisch ebenso wie gesellschaftlich. Mit der Verbreitung von Smartphones haben sich auch die Zensurmaßnahmen der Regierung geändert. Viele Apps werden einfach von der Regierung blockiert, für manche andere gibt es kontrollierbare Nachbauten der Regierung. In dem Vortrag geht es aber nicht nur darum, wie die Zensurlandschaft im Iran aussieht, sondern auch darum, welche Apps sich durchsetzen konnten und aus welchen Gründen. Für die Bevölkerung ist Überwachung nicht immer das ausschlaggebende Argument für oder gegen eine bestimmte App.

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    Der Vortrag ist in der CCC-Mediathek als Stream und Download auf Englisch und Deutsch verfügbar.

    State of the Onion

    „State of the Onion“ ist der Jahresbericht des Tor-Projekts. Das Tor-Projekt konnte im letzten Jahr enormen Zuwachs verzeichnen. Die Nutzer haben sich vervielfacht ebenso wie die Mitglieder der Community und die Zahl der Relays. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Entwicklungen des letzten Jahres und gibt eine kleine Vorschau auf kommende Projekte und Veränderungen.

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    Der Vortrag ist in der CCC-Mediathek als Stream und Download auf Englisch und Deutsch verfügbar.

    Wir wollen an dieser Stelle zur Nutzung von Tor ermuntern und verweisen auf die Tipps zur richtigen Nutzung.

    Tor onion services: more useful than you think

    Im letzten Vortrag werden die sogenannten „Onion Services“ (ehemals „Hidden Services“) vorgestellt. Die Onion Services können unter anderem genutzt werden, wenn Internetseiten betrieben werden sollen, deren Existenz von anderen nicht gern gesehen ist. Dabei kann es sich zum Beispiel um das Hosten von geleakten Dokumenten handeln. Eingangs wird genau erklärt, worum es sich bei den Onion Services handelt und anschließend gibt es anschauliche Beispiele für bestehende und zukünftige Einsatzgebiete.

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    Der Vortrag ist in der CCC-Mediathek als Stream und Download auf Englisch und Deutsch verfügbar.

    11. Januar 2016 4
  • : Interview with BPjM-Leaker: Website Blacklists shouldn’t be done „in an intransparent way by a government“
    Screenshot of the website "BPJM-Leak" with a description of the hack and the extracted list of URLs.
    Interview with BPjM-Leaker: Website Blacklists shouldn’t be done „in an intransparent way by a government“

    An anonymous hacker has reverse-engineered and published the once-secret blacklist of URLs produced by a German federal agency. He or she did this mainly out of technical curiosity – and found that it was really easy to do. The hacker hopes not go get sued for this action – and offers a general critique on secret, state-sponsored internet censorship.

    10. Juli 2014 1
  • : Chinas Zensur: „System der tausend Augen“
    Chinas Zensur: „System der tausend Augen“

    Lesenswerter und ausführlicher Artikel heute im Berliner Tagesspiegel: der Schriftsteller Ha Jin (哈金, eigtl. 金雪飞/金雪飛) berichtet über Chinas Zensur, „Das System der tausend Augen“. Es funktioniert nach dem Prinzip 內緊外鬆 (nèi jǐn wài sōng): nach innen hart, nach außen weich. In der Außendarstellung der Zensur ist also kaum erkennbar, wie unnachgiebig sie nach innen wirkt. Der Artikel geht auf die Verleger- und Verlangssituation, auf Auslandschinesen, heikle Literatur ein und kommt auf den Schluß, dass nur eine (zensurfreie) Öffnung der Bildung und echte Demokratie Chinas Talenten zu Gute kommen kann:

    Bei seinem Besuch in den Vereinigten Staaten im Jahr 2006 sagte Präsident Hu Jintao: „Wir glauben seit jeher, dass es ohne Demokratie keine Modernisierung gibt.“ Dieses Eingeständnis nimmt den Aufruf des Dissidenten Wei Jingsheng nach einem fünften Modernisierungs- und Demokratisierungsschritt auf, nachdem Deng Xiaoping vier Modernisierungsschritte gefordert hatte. Wei wurde dafür 15 Jahre lang eingesperrt. Wenn die KP Demokratie ehrlich befürwortet, wie Hu beteuert, müsste sie Schritte einleiten, die Macht des Propagandaministeriums zu verringern und es schließlich aufzulösen. Sonst bleibt jedes Wort von Demokratie Gerede.

    … Es wird oft gefragt, wie viele große originelle Denker und Künstler das moderne China der Welt gegeben und wie viele Produkte es von sich aus hergestellt hat. Sehr wenige, wenn man bedenkt, dass dieses Land 1,3 Milliarden Bewohner hat. Es stimmt zwar, dass China reicher ist als je zuvor, aber sein Reichtum beruht darauf, ausländische Produkte nachzumachen. Solch ein Reichtum ist vergänglich. Ohne eigene kulturelle und materielle Güter kann kein Land reich und stark bleiben. Mit anderen Worten: Der wahre Reichtum eines Landes liegt im Talent seiner Menschen. Der beste Weg, es wachsen und gedeihen zu lassen, besteht darin, das Joch der Zensur abzuschütteln.

    (Auf echonyc.com kann man den fünften Modernisierungsschritt Wei Jingshengs auf Englisch nachlesen.)

    5. Mai 2008 6