Björn Böhning
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: Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen
Wir brauchen mehr und bessere Messlöffel für die Breitbandmessung, sagt ein Impulspapier. : Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen Wir brauchen eine „Breitbandmessungspolitik“, fordert die Stiftung Neue Verantwortung. Nirgendwo sonst weichen die Versprechen aus der Werbung und die tatsächlich gelieferte Leistung derart stark voneinander ab wie beim Internetzugang: Im Schnitt erhält nur jeder achte Nutzer die vom Netzbetreiber versprochene Bandbreite, ergab zuletzt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur.
Zwar stellen die Regulierer seit zwei Jahren ein offizielles Messtool bereit, mit dem sich die Internetgeschwindigkeit des eigenen Anschlusses überprüfen lässt. Dieses Angebot wird auch rege genutzt – über drei Millionen Tests wurden im vergangenen Jahr durchgeführt, eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr. Doch das allein sei zu wenig, schreibt Björn Boening, der den europäischen Ableger des Measurement Lab bei der Stiftung leitet:
Kein Messinstrument wird die komplexen Aufgaben der Breitbandmessung alleine bewältigen können. Die über Zeit gewonnene Expertise aus transparenter Datenerhebung und ‑analyse bildet den echten Mehrwert einer systematischen Breitbandmessung. Die globale und unabhängige Plattform zur Breitbandmessung, M‑Lab, ist ein Beispiel dafür, wie die Expertise der Wissenschaft in Verbindung mit größtmöglicher Transparenz über Jahre zu einer wertvollen Ressource für die Breitbandpolitik in vielen Ländern geworden ist. Die nächste Legislaturperiode ist eine gute Gelegenheit, um den Werkzeugkoffer der deutschen Breitbandpolitik zu vervollständigen.
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: Berlin: Chef der Senatskanzlei bleibt Björn Böhning.
: Berlin: Chef der Senatskanzlei bleibt Björn Böhning. In Berlin bleibt Björn Böhning (SPD) Chef der Senatskanzlei. Das berichtet der Tagespiegel. Es war etwas unklar, ob der neue Berliner Bürgermeister Michael Müller diesen Posten auswechseln wird. Der Posten ist insofern netzpolitsich relevant weil die Medien- und Netzpolitik des Landes Berlin darüber läuft.
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: Dienstag in Berlin: Alles ist Zahl – Wie sozial und demokratisch ist Netz- und Technologiepolitik?
: Dienstag in Berlin: Alles ist Zahl – Wie sozial und demokratisch ist Netz- und Technologiepolitik?
Am Dienstag den 9. April 2013 wird in Berlin-Oberschöneweide das Forschungs- und Weiterbildungszentrum Kultur und Informatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin eröffnet. Wissenschaftliche Projektleiterin ist Constanze Kurz, Informatikerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des Chaos Computer Club.Ab 13 Uhr ist feierliche Eröffnung mit Grußwort, Besichtigung und Get Together, und ab 16 Uhr findet das zweite „Spreeforum Informationsgesellschaft“ statt, diesmal unter obigen Titel mit
- Björn Böhning, Staatssekretär, Chef der Senatskanzlei Berlin (SPD)
- Anna Sauerbrey, Redakteurin beim „Tagesspiegel“
- Constanze Kurz, Projektleiterin am FKI, HTW Berlin
zu den Themen
- Wie wichtig werden in Zukunft Informationsfreiheit, Beteiligungswerkzeuge und Transparenz sein, und wo sind Grenzen?
- Welche präventiven Datensammlungen sind akzeptabel, welche sollten künftig unterbunden werden?
- Welche Auswirkungen wird das Leistungsschutzrecht für Presseverleger haben?
Sicherlich eine gute Gelegenheit, den Netzpolitiker Björn Böhning mal auf die „soziale und demokratische“ Netz- und Technologiepolitik der SPD in letzter Zeit anzusprechen.
Um Anmeldung wird gebeten, weil’s auch Schnittchen gibt.
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: 9 vor 12: Zukunftsvisionen, JMStV‑E, Urheberrecht …
: 9 vor 12: Zukunftsvisionen, JMStV‑E, Urheberrecht … Im ersten Link des Tages, der eigentlich ein Link des Vortages ist, geht es um amerikanische Jugendliche, die „nein“ sagen. In diesem Fall mal nicht zu Sex vor der Ehe, sondern zu Facebook. Naja, so ungefähr zumindest. Ein paar Tipps zum „Nein-Sagen“ gibt es aus Schweiz. In der Baseler Zeitung erklärt Roger Zedi, wie man sein Profil bei Facebook etwas datenschutzfreundlicher einstellt. Das scheint ziemlich kompliziert zu sein. Meinen zumindest Jürgen Stüber und Manuel Bewarder bei Welt Online:
# Tell-All Generation Learns to Keep Things Offline (Laura M. Holson, New York Times)
# Tipps für mehr Privatsphäre in Facebook (Roger Zedi, Basler Zeitung)
# Facebook vergrault Nutzer mit Datenchaos (J. Stüber/M. Bewarder, Welt Online)Bei Zeit Online interviewt Kai Biermann den niederländischen Medienwissenschaftler Geert Lovink. Lovink würde gerne das Internet verbessern. Im Prinzip genau wie ich, allerdings hat Lovink vermutlich
die besseren Ideenmehr Geduld und Kai Biermann leider nicht meine Telefonnummer.# Geert Lovink: Fortschritt durch Kritik (Zeit Online)
Oh, und natürlich gibt es auch Neuigkeiten vom JMStV‑E („E“ für Entwurf). In einem Beschluss des Gesprächskreises Netzpolitik der SPD von gestern findet sich ein bemerkenswerter Satz:
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: Notizen: GK Netzpolitik der SPD
: Notizen: GK Netzpolitik der SPD Liebe Blogleser,
diesen Beitrag könnt ihr überspringen. Nein, ernsthaft, es ist nur eine kurze Notiz mit ein paar Schnippseln, die seit ein paar Tagen meine Zwischenablage blockieren. Lest besser Markus’ Kommentar zum VDS-Urteil. Oder fragt freundlich bei der nächsten Staatskanzlei an, wie die Politik sich das nun konkret vorstellt, mit dem Jugendschutz und dem Internet und so.