Datenschutz
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Datensammelwut: 14-Millionen-Bußgeld gegen Deutsche Wohnen landet vor EU-Gericht
Der Ruf nach einer Enteignung von Deutsche Wohnen brachte im Sommer zahlreiche Demonstrant*innen auf die Straße. Datensammelwut: 14-Millionen-Bußgeld gegen Deutsche Wohnen landet vor EU-Gericht Deutsche Wohnen sammelt massenhaft Kopien von Personalausweisen, Kontoauszügen und anderen sensiblen Dokumenten von Mieter*innen. Eigentlich müsste der Immo-Konzern nicht mehr erforderliche Daten löschen – doch das tat er jahrelang nicht. Der Fall landet nun vor dem Europäischen Gerichtshof.
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Kindergeldaffäre: Niederlande zahlen Millionenstrafe wegen Datendiskriminierung
Der Kindergeld-Skandal erschüttert die Niederlande bis heute Kindergeldaffäre: Niederlande zahlen Millionenstrafe wegen Datendiskriminierung Ein Skandal um rassistische Diskriminierung bei der Überprüfung von Kindergeldansprüchen erschüttert die Niederlande bis heute. Nun akzeptiert die Regierung ein Bußgeld in Millionenhöhe. Es ist der wohl erste Fall, bei dem eine Regierung für die automatisierte datenbasierte Diskriminierung von Bürger:innen zahlen muss.
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Politisches Microtargeting: Schrems und Böhmermann wollen Facebook und Parteien verklagen
Schrems und Böhmermann Politisches Microtargeting: Schrems und Böhmermann wollen Facebook und Parteien verklagen Viele politische Anzeigen auf Facebook und Instagram könnten illegal sein. Damit er die umstrittene Praxis endlich vor Gericht bringen kann, holt sich Datenschutzaktivist Max Schrems nun prominente Hilfe – und ruft zum Mitmachen auf.
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Zapptales : Datenleck bei Chat-Buch-Software aufgedeckt
Zapptales macht aus privaten Chatverläufen Geschenkbücher für Familie und Freunde. Zapptales : Datenleck bei Chat-Buch-Software aufgedeckt Mit Zapptales kann man private Chatverläufe zu Büchern binden lassen. Das IT-Sicherheits-Kollektiv Zerforschung hat jetzt festgestellt: Bei dem Unternehmen gab es eine große Sicherheitslücke. Jeder hätte zeitweise auf übermittelte Chats und andere persönliche Daten von Kund:innen zugreifen können.
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Irland: Wenn die Datenschutzbehörde zur Facebook-Freundin wird
Europazentrale von Facebook in den Docklands in Dublin Irland: Wenn die Datenschutzbehörde zur Facebook-Freundin wird Die irische Datenschutzbehörde warb dafür, dass Unternehmen wie Facebook in Europa auch ohne Einwilligung Daten für Werbezwecke sammeln dürfen. Das belegen Dokumente, die die Nichtregierungsorganisation noyb jetzt veröffentlicht. Aktivist Max Schrems kritisiert eine zu große Nähe der Aufsichtsbehörde zu dem Datenkonzern.
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EU-Generalanwalt: Verbandsklagen gegen Facebook sind zulässig
Facebook-Chef Mark Zuckerberg muss unangenehme Fragen beantworten, hier vor dem US-Kongress EU-Generalanwalt: Verbandsklagen gegen Facebook sind zulässig Dürfen Verbraucher:innenverbände Facebook wegen Datenschutzverletzungen verklagen? Der Generalanwalt der EU sagt: ja. Solche Klagen könnten den Konzern teuer zu stehen kommen. Zugleich droht neuer Ärger: EU-Kommissarin Jourová warnt, Konzerne dürften sich nicht hinter „juristischen Tricks“ verstecken.
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Mehr Unabhängigkeit: EU schafft neutrale Marktplätze für Daten
Marktplätze gibt es nicht nur für Gemüse, sondern auch für Daten (Symbolbild) Mehr Unabhängigkeit: EU schafft neutrale Marktplätze für Daten Forschung und Industrie sind zum Teilen von Daten auf Zwischenhändler angewiesen. Ein neues Gesetz schwächt die Abhängigkeit von großen Plattformen wie Amazon.
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Online-Tracking: Warum nicht das Unmögliche wagen?
Wer Nachrichten im Netz liest, wird meist getrackt. Dabei gibt es längst Alternativen. Online-Tracking: Warum nicht das Unmögliche wagen? Die Debatte um die Finanzierung von Online-Journalismus sollte dringend von der Legende befreit werden, dass es nicht ohne das massenhafte Datensammeln für Werbe-Tracking geht. Denn es gibt längst saubere Alternativen.
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Datenschutzverstöße: E‑Roller-Apps sollen persönliche Daten an Dritte weitergeben
Fahren ist ja ganz lustig. Doch bei der Nutzung der Apps werden Daten weitergegeben. Datenschutzverstöße: E‑Roller-Apps sollen persönliche Daten an Dritte weitergeben Die Elektro-Roller-Anbieter Lime, Bolt, Tier und Voi geben persönliche Daten ihrer Kund:innen an Drittanbieter weiter, sagt Mobilsicher.de. Eine Untersuchung des Portals zeigt: Keiner der Anbieter klärt konkret über diese Praxis auf.
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Eskalation im Facebook-Verfahren: Schrems zeigt irische Datenschutzbehörde an
Datenschützer Max Schrems und Facebookchef Mark Zuckerberg: Differenzen von transatlantischem Ausmaß Eskalation im Facebook-Verfahren: Schrems zeigt irische Datenschutzbehörde an Neue Wendung im Verfahren gegen Facebook: Der österreichische Jurist und Datenschützer Max Schrems hat jetzt die für ihre facebookfreundliche Position bekannte irische Datenschutzbehörde bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt.
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Nach Sammelklage: TikTok verteilt 92 Millionen Dollar an US-Nutzer:innen
Biometrische Daten lauern überall. Nach Sammelklage: TikTok verteilt 92 Millionen Dollar an US-Nutzer:innen Millionen US-Nutzer:innen dürfen von TikTok nun eine Handvoll Dollar verlangen. Der Konzern soll ihre Gesichter ohne Zustimmung biometrisch erfasst haben. TikTok bestreitet das – legt jedoch einen Batzen Geld hin, damit der Rechtsstreit endet.
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EU-Generalanwalt: Klares Nein zur deutschen Vorratsdatenspeicherung
Muss wieder über Vorratsdatenspeicherung entscheiden: der Europäische Gerichtshof EU-Generalanwalt: Klares Nein zur deutschen Vorratsdatenspeicherung Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs erteilt in seinen Schlussanträgen der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung eine Absage. Und macht deutlich, dass das auch allen längst klar sein müsste.
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Infektionsschutzgesetz: Corona-Warn-App könnte Luca bald obsolet machen
Rapper-Promi Smudo bei der Präsentation der Luca-App im November 2020 Infektionsschutzgesetz: Corona-Warn-App könnte Luca bald obsolet machen Die Check-in-App von Rapper Smudo hat Beef mit den Ampel-Parteien: Mit einer Änderung im Infektionsschutzgesetz könnte die staatliche Corona-Warn-App zum Regelfall für die Kontaktverfolgung werden.
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Datenschutzverstöße in Europa: Vodafone kassiert Strafen am laufenden Band
Unerlaubte Werbeanrufe, untergeschobene Verträge, nicht gelöschte Daten: Vodafone hat in mehreren Ländern Probleme mit den Datenschutzbehörden Datenschutzverstöße in Europa: Vodafone kassiert Strafen am laufenden Band So langsam wird die Sache teuer: Wegen anhaltender Datenschutzbeschwerden hagelt es in mehreren Ländern Bußgelder für Vodafone. Mehr als 9,5 Millionen Euro verlangen europäische Aufsichtsbehörden von dem Mobilfunkanbieter allein in diesem Jahr, auch der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte prüft gravierende Vorwürfe.
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DSGVO-Verstoß: WhatsApp klagt vor EU-Gericht gegen Rekordstrafe
WhatsApp muss transparenter im Umgang mit Daten werden, sagen EU-Behörden. DSGVO-Verstoß: WhatsApp klagt vor EU-Gericht gegen Rekordstrafe 225 Millionen Euro soll WhatsApp zahlen, weil es seinen Transparenzpflichten bei der Datenverwendung nicht nachgekommen ist. Doch der Facebook-Tochterkonzern wehrt sich dagegen und zieht juristisch alle Register.
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Digitale Kontaktnachverfolgung: Corona-Warn-App kann QR-Codes von Luca nutzen
Hier haben in Zukunft auch Nutzer:innen der Corona-Warn-App die Möglichkeit zur digitalen Kontaktnachverfolgung. Digitale Kontaktnachverfolgung: Corona-Warn-App kann QR-Codes von Luca nutzen Die Corona-Warn-App kann ab sofort die QR-Codes der Luca-App mitnutzen. Diese bleibt aber in den meisten Corona-Verordnungen weiter der Standard in der digitalen Kontaktverfolgung. Nutzlos ist die neue Funktion trotzdem nicht.
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Die treffendere Schlagzeile: Facebook arbeitet weiter an Gesichtserkennung
Facebook findet Gesichtserkennung nach wie vor "leistungsstark". (Symbolbild) Die treffendere Schlagzeile: Facebook arbeitet weiter an Gesichtserkennung Weltweit schreiben Nachrichtenmedien, Facebook schalte die Gesichtserkennung ab. Ein klarer Sieg für die PR-Abteilung des Konzerns. Denn die eigentliche News ist weniger positiv. Ein Kommentar.
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Smartphone-Tracking: Britischer Datenhändler sammelt keine Standortdaten mehr in der EU
Brit:innen wie hier in Glasgow darf Tamoco in Zukunft nicht mehr per Handy tracken, von anderen Märkten in der EU hat sich die Firma freiwillig zurückgezogen. Smartphone-Tracking: Britischer Datenhändler sammelt keine Standortdaten mehr in der EU Eine britische Firma hat die Handys von Tausenden Menschen in Europa getrackt. Jetzt hört sie nach einer Untersuchung der britischen Datenschutzaufsicht auf, weiter Daten in der EU zu sammeln.
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Datenschutzkritik: Jens Spahn versucht, sein eigenes Versagen zu verschleiern
Der Bundespräsident händigte Jens Spahn kürzlich seine Entlassungsurkunde aus. Man muss ihm dankbar sein. Datenschutzkritik: Jens Spahn versucht, sein eigenes Versagen zu verschleiern Jens Spahn zieht im einen Interview Bilanz zu seinem Wirken als Gesundheitsminister und stellt sich selbst ein gutes Zeugnis aus. Die Schuld an der Misere bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen gibt er anderen – allen voran dem Datenschutz. Diese Unverschämtheit ist schwer zu ertragen. Ein Kommentar.