Philip Steffan

  • : atoms&bits – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt
    atoms&bits – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt

    Diese Woche findet noch das weltweite atoms&bits-Festival statt, das am Wochenende in Berlin mit dem atoms&bits-Camp inklusive Wahlparty (und Bundesradio) endet:

    Was hat das selbstbedruckte T‑Shirt mit Wikipeda gemeinsam? Was verbindet Arbeitsräume für Freiberufler und politischen Aktivismus im Internet? Es sind alles Aspekte einer neuen Kultur des Selbermachens.

    22. September 2009 3
  • : Deutsche Social Networks sagen ja zu Zensursula
    Deutsche Social Networks sagen ja zu Zensursula

    Update: Alle genannten Social Networks haben dementiert und erklärt, dass sie die Erklärung des Familienministeriums nicht unterzeichnen werden. Mehr Infos hier: Deutsche Social Networks sagen Nein zu Zensursula.
    Noch ein kleiner Scoop zum Wochenende: Nach Informationen, die uns vorliegen, wird es am kommenden Dienstag, den 30.

    26. Juni 2009 110
  • : „Die Freiheit ist das Opfer“
    „Die Freiheit ist das Opfer“

    Der Philosoph Peter Sloterdijk im aktuellen ZEIT Magazin über das, was für ihn das vergangene Jahrzehnt charakterisiert:
    ZEITmagazin: Herr Sloterdijk, wer sind die Helden dieses ersten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends?
    Peter Sloterdjik: Für mich persönlich ist die Antwort evident: die Menschen, die bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen ausgerastet sind.

    12. Dezember 2008 5
  • : Was „Die Zeit“ unter Urheberrecht versteht
    Was „Die Zeit“ unter Urheberrecht versteht

    In der neuen „Zeit“ von heute ist ein kleiner, ärgerlicher Artikel (Wie wichtig sind die Urheberrecht im Netz?) über die Weitergabe der Nutzerdaten von YouTube an den Viacom-Konzern. Autor Marcus Rohwetter ist der Meinung, das geschehe den Nutzern ganz recht: Wer sich Material online angesehen hat, das ohne Zustimmung der Urheber veröffentlicht wurde, der dürfe danach nicht auf den Datenschutz pochen:
    Viele YouTubeler haben sich einen Dreck um Urheberrechte geschert.

    10. Juli 2008 31
  • : Die Zukunft des Urheberrechts
    Die Zukunft des Urheberrechts

    Rasmus Fleischer (Piratbyrån) hat für die Juni-Ausgabe des amerikanischen Magazins Cato Unbound einen lesenswerten Artikel über die Geschichte und den Wandel des Copyrights geschrieben. Das meiste werden interessierte netzpolitik-Leser schon wissen, aber es ist die beste Zusammenfassung des Status Quo, den ich seit längerem gelesen habe.

    11. Juni 2008 1
  • : Journalisten geschockt: Brockhaus bald im Internet
    Journalisten geschockt: Brockhaus bald im Internet

    Kürzlich wurde ja bekanntgegeben, dass der Brockhaus ab April ins Internet wandert und dass die aktuelle, 21. Printausgabe wohl die letzte auf Papier sein wird. Im heutigen Tagesspiegel ist dazu ein Artikel von Caroline Fetscher erschienen (auch online), der zu den schlechtesten Texten gehört, die ich in letzter Zeit lesen musste: Vollgestopft mit Klischees und Ressentiments gegen die ach so neuen Medien – und das Abendland geht natürlich auch mal wieder unter:
    Wo wird das Be-Greifbare, Haptische bleiben, das Element des wenigstens minimal weniger Entfremdeten? Wo ereignet sich dann noch das stille Aufdemteppichhocken im Licht der Lampe, das versunkene Blättern im dicken Buch, ohne Computersurren im Hintergrund? […]
    Ob und wie ein lexikalischer Hunger die von der Informationsflut verwirrte User-Community im Internet überhaupt auf diese Strecke führt, das wird die Brockhaus AG an den Klickraten messen können.

    14. Februar 2008 25
  • : Bei Creative Commons hilft die ganze Familie mit
    Bei Creative Commons hilft die ganze Familie mit

    Als der Tagesspiegel vorgestern ein Bild von der medial wirksamen Ankunft Florian Henckel von Donnersmarcks am Flughafen Berlin-Tegel zeigte, da war da so ein verdächtiges Logo auf dem Handrücken seiner Tochter Lara zu sehen. Der kürzlich Oscar-gekrönte Regisseur („Das Leben der Anderen“) ist ja bekanntlich mit Christiane Asschenfeldt von Creative Commons (bzw.

    3. März 2007 6
  • : Kehrtwende bei Apple: iTMS bald ohne DRM?
    Kehrtwende bei Apple: iTMS bald ohne DRM?

    Steve Jobs denkt laut darüber nach, DRM fallenzulassen, da es nicht funktioniere:
    The third alternative is to abolish DRMs entirely. Imagine a world where every online store sells DRM-free music encoded in open licensable formats. In such a world, any player can play music purchased from any store, and any store can sell music which is playable on all players.

    7. Februar 2007 7
  • : DRM, das unbekannte Phänomen
    DRM, das unbekannte Phänomen

    Gestern abend war ich in Berlin auf einem netten Konzert der Elektronikpopper Jeans Team und hatte vorher auch die Gelegenheit, die Jungs für meine Radiosendung zu interviewen. Die aktuelle Platte der Band war vergangene Woche mein erster Kauf eines mp3-Albums überhaupt, natürlich bei finetunes.
    Eher beiläufig erwähnte ich im Interview daher, dass ich mich sehr darüber gefreut habe, dass die Band ihre digitalen Verkäufe nicht nur über die DRM-belasteten Platzhirsche iTunes und Musicload anbietet, sondern eben auch als echtes mp3 über finetunes, das man überall abspielen kann.

    13. Dezember 2006 9
  • : Wer hat meine Daten?
    Wer hat meine Daten?

    Gerade in der Fernsehzeitung gesehen: Heute abend gibt es im Ersten eine Doku über Datenschutz.
    Jeder Kauf mit Kundenkarte, jeder Besuch auf Internetseiten hinterlässt Spuren, die von Datenhändlern begierig gesammelt, ausgewertet und verkauft werden. Vorlieben, Leidenschaften, selbst geheime Wünsche von jedem von uns werden gespeichert und in Umlauf gebracht, zu Nutzerprofilen zusammengefasst und transparent gemacht.

    19. Juli 2006 22
  • : Captain Copyright vs. Dr. Lawless
    Captain Copyright vs. Dr. Lawless

    Die kanadische Lizenzagentur Access Copyright will seit kurzer Zeit mit dem Superhelden Captain Copyright kanadischen Grundschülern eine industrie- und verwerterlastige Sicht des Urheberrechts beibringen, unter anderem mit Anleitungen für’s Rollenspiel im Klassenzimmer: Die Kinder sollen ihre Mitschüler z.

    9. Juni 2006 2
  • : Sicher, Microsoft.
    Sicher, Microsoft.

    Das ist nicht sehr wissenschaftlich, aber ich musste gerade einfach laut lachen, als ich bei heise online darüber las, was T‑Online und Microsoft alles zum Thema „Sicherheit im Internet“ machen:
    Neben der umfangreichen sachlichen Aufklärung will die unter anderem von Microsoft ins Leben gerufene Initiative „Deutschland sicher im Netz“ in Zukunft auch auf die neuen Möglichkeiten der Breitbandtechnologie setzen.

    25. April 2006 4
  • : Beiträge für Creative-Commons-DVD gesucht
    Beiträge für Creative-Commons-DVD gesucht

    Heather Ford von iCommons sucht für den iSummit in Rio de Janeiro im Juni noch Beiträge für eine DVD, die zeigen soll, welche kreative Bandbreite an CC-lizenzierten Werken existiert. Alle Video- und Multimediakünstler sind aufgerufen, bis zu drei Werke einzuschicken:
    We thought that it would be a great idea to distribute a DVD at the Summit that compiles cc-licenced movies, videos, animations, music and multimedia from every country represented at the event.

    7. April 2006 1
  • : pong.mythos
    pong.mythos

    Seit gestern läuft im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart die Ausstellung „pong.mythos – Eine Ausstellung über einen Ball, zwei Schläger, ein Spielfeld und unsere Situation in einer digitalen Welt“. Verantwortlich dafür ist das Berliner Computerspielemuseum unter der Leitung von Andreas Lange.

    12. Februar 2006
  • : Berliner Zeitung über Netlabels
    Berliner Zeitung über Netlabels

    Die Berliner Zeitung hat in der heutigen Ausgabe die komplette „Berlin Kultur“-Seite dem Thema Netlabels gewidmet. Anlass ist die am Samstag erstmalig veranstaltete „Netlag“-Party der Berliner Netlabels Pentagonik und Pulsar im RAW-Tempel.
    Auch im Netz nachzulesen: Der Hauptartikel Labels aus dem Netz, ein Interview mit Timor Kodal (Die GEMA bekommt keinen Cent), dann werden vier Berliner Labels vorgestellt (Musik aus dem Web) und auf die kommenden Veranstaltungen hingewiesen (Musik aus dem Internet wird tanzbar).

    1. Februar 2006
  • : Tucholskys Werke sind gemeinfrei
    Tucholskys Werke sind gemeinfrei

    Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky starb am 21. Dezember 1935. Da die Schutzfrist des deutschen Urheberrechts 70 Jahre nach dem Todesjahr des Urhebers abläuft, sind Tucholskys Werke seit dem 1. Januar 2006 gemeinfrei und damit endgültig in das frei verfügbare Kulturerbe übergegangen.
    Die „taz“ hat das natürlich sofort gemerkt und zitiert Tucholskys Forderung „Macht die Bücher billiger!“.

    9. Januar 2006 4
  • : Open Source in der Medienpädagogik
    Open Source in der Medienpädagogik

    Ich bin gerade im tiefsten (eingeschneiten) Bayern und werde am Freitag den Teilnehmern der Tagung MaC*-Days 2005 (hat nichts mit Apple zu tun) etwas über RFID erzählen. Mein Publikum sind ca. 20 Mitarbeiter aus der freien und kirchlichen Jugendarbeit. So weit, so unspektakulär.
    Weshalb mir das dann doch eine Meldung wert ist: Ich bin gerade einfach positiv überrascht, wie weit die Ideen hinter Open Source an diesem Ort schon verstanden und auch angewandt werden.

    23. November 2005
  • : Auf dem Weg zur Authorship Society
    Auf dem Weg zur Authorship Society

    Der amerikanische Medienjournalist Douglas Rushkoff hat ein Wirtschaftsbuch namens „Get back in the box: Innovation from the Inside Out“ geschrieben. Offensichtlich wurde er immer wieder von Vertretern der Old Economy angesprochen, die sich den modernen Flair der vernetzten Community verleihen wollten, ohne jedoch irgendetwas von den Modellen und Methoden verstanden zu haben.

    14. November 2005
  • : Wer ist eigentlich Markus?
    Wer ist eigentlich Markus?

    Markus ist vermutlich zu bescheiden, um darauf hinzuweisen, also mach ich das mal: Falk Lüke hat für das Online-Magazin Zuender der „Zeit“ ein Portrait über Mr. Netzpolitik himself, Markus Beckedahl, geschrieben: Ein ungleicher Kampf.

    7. November 2005 2
  • : Montag ist Webtag
    Montag ist Webtag

    Morgen findet in Köln der so genannte „Web-Montag“ statt: Der Veranstalter Tim Bonnemann, der seit Mai in Kalifornien arbeitet, möchte damit auch in Deutschland das weite Feld von Social Software und Co. fördern und Interessenten zum öffentlichen Brainstorming einladen:
    Web-Montag – bringt Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Forscher, Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web 2.

    6. November 2005