Markus Beckedahl
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: UNESCO Bericht zum WSIS
: UNESCO Bericht zum WSIS Die UNESCO hat im Rahmen des WSIS-Prozesses (World Summit on the Informaton Society / UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft) vier thematische Konferenzen organisiert und nun einen Abschlussbericht vorgelegt.
Die Themen der Konferenzen waren:
“Freedom of Expression in Cyberspace”
“Multilingualism for Cultural Diversity and Participation for All in Cyberspace”
“ICT for Capacity-Building: Critical Success Factors”
“Cultural Diversity in Knowledge Societies”
The reports of the four conferences that UNESCO organized from February to May 2005 as “thematic meetings” for the World Summit on the Information Society (WSIS), which will held its second session in Tunis, Tunisia, from 16 to 18 November 2005, are now available on line. -
: What the Hack 2
: What the Hack 2 What The Hack ist gestern Abend erfolgreich zu Ende gegangen. WTH wird vermutlich für einige Zeit auch das letzte Hacker-Camp in den Niederlanden gewesen sein. Rop Gonggrijp, einer der Hauptveranstalter erklärte in seiner Abschlussrede, wieso das so ist: Zuviel Bürokratie in den Niederlanden!
Schon zwei Monate vor dem Camp wollten Behörden genaue Pläne für alle Zelte mit allen zu verlegenden Kabeln haben. -
: What The Hack 1
: What The Hack 1 What The Hack ist gestartet und versprüht immer noch ein wenig den Charme eines Aufbautages. In vier Zelten läuft das Vortragsprogramm, welches in den Wochen vorher noch sehr technisch aussah. Aber pünktlich zum Start sind noch einige interessante nicht-technische Vorträge dazu gekommen. Wie bei jeder grösseren Veranstaltung funktioniert das WLan noch nicht, dafür gibts überall Switches für Kabel.
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: Vorratsdatenspeicherung ist keine Lösung!
: Vorratsdatenspeicherung ist keine Lösung! Heute wurde die Kampagne „Vorratsdatenspeicherung ist keine Lösung“ (Data retention is no solution) auf dem „What the Hack“-Camp in den Niederlanden vorgestellt. Die Kampagne wird von European Digital Rights Initiative (EDRi) in Zusammenarbeit mit XS4all durchgeführt.
Der folgende Petitionstext kann auf der Webseite unterschrieben werden:
Ich denke, dass
* Vorratsdatenspeicherung eine aufdringliche Maßnahme ist, die in das Privatleben eines jeden eingreift;
* die Speicherung personenbezogener Daten jedes Bürgers eine illegale Maßnahme nach Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention darstellt, und dass diese Maßnahme unverhältnismäßig ist;
* aus einer Vorratsdatenspeicherung gewonnene Sicherheit trügerisch ist, da mit einem Individuum verbundene Verbindungsdaten möglicherweise durch Aktionen eines Dritten entstanden sind, oder durch einen Prozess, der keinen Bezug zu den Aktivitäten dieses Nutzers hat;
* der Weg, auf dem diese Maßnahmen verfolgt werden, an sich illegitim ist, da einige Mitgliedsstaaten, in denen ähnliche Maßnahmen an ihrem nationalen Parlament scheiterten, nun versuchen, diese Maßnahmen auf europäischer Ebene durchzusetzen, vorgeblich im Namen der Europäischen Harmonisierung und internationaler Zusammenarbeit. -
: Auf dem Weg zu WhattheHack
: Auf dem Weg zu WhattheHack Ich bin gerade auf dem Weg nach Holland zum „What the Hack“ – Camp. Am Freitag spreche ich um 17h in Zelt3 zusammen mit Elmar Geese, dem Vorsitzenden des Linux-Verbandes über folgendes Thema:
A Guide to Free Software Lobbying
Lobbying for Open Source and Free Software is necessary for raising awareness in politicians’ minds. -
: Chaosradio: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand
: Chaosradio: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand Chaosradio 104, 27.07.2005, 22–1 Uhr: Sicherheitswahn auf dem Prüfstand
Deutschland 2005. Wir befinden uns zwischen den Anschlägen von London und Bundestagswahl. Kaum waren die Opfer des schrecklichen Attentates geborgen, forderten konservative Politker eine Ausweitung der Videoüberwachung und aus Richtung der Ermittlungsbehörden werden die Rufe nach einer umfassenden Speicherung sämtlicher Telefon- und Internetverbindung laut. -
: BPB: Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema Netzpolitik
: BPB: Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema Netzpolitik Die neueste „Aus Politik und Zeitgeschichte“-Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung ist zwar noch nicht gedruckt erhältlich, dafür schon im Netz zu finden. Die kleinen Heftchen liefern immer wieder einen Überblick zu einzelnen Themen. Diesmal ist Netzpolitik das grosse Thema, wenngleich der Titel eigentlich „Sicherheit im Internet“ lautet.
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: Nachrichtenüberblick 26.07.
: Nachrichtenüberblick 26.07. Wer schon immer wissen wollte, wie die Hörerzahlen der deutschen Radiosender ermittelt werden, und wieso es dabei immer nur Gewinner gibt, kann das mal bei Telepolis nachlesen: „Es ist nicht wichtig, wie viele Leute uns hören“.
Über die Datensammlung bei Amazon, eBay &Co. und ihren Beitrag zur Anti-Terrorbekämpfung in den USA berichtet Spiegel-Online: Amazon, Terror-Abwehr und der Staatsschutz. -
: Buch-Rezension: Free Culture
: Buch-Rezension: Free Culture Matthias Spielkamp hat für die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Buch-Rezension über „Free Culture – How Big Media Uses Technology and the Law to Lock Down Culture and Control Creativity“ von Lawrence Lessig geschrieben:
„Free Culture“ ist eine Gegenrede, bei der Lessig nicht nur Empirie, sondern auch die Logik auf seiner Seite hat. -
: Nachrichtenüberblick 25.07.
: Nachrichtenüberblick 25.07. Die Netzeitung hat Edda Müller, Präsidentin der Verbraucherzentrale Bundesverband, zur Bundestagswahl und Verbraucherschutz im Allgemeinen befragt. RFID kommt auch vor, aber diese Äusserung hier finde ich interessanter:
Netzeitung: Ist das Verständnis für diese verbraucherpolitischen Forderungen in den Parteien und selbst im Verbraucherministerium nicht gegeben?
Müller: In den Köpfen, auch im Verbraucherministerium, aber vor allem im Wirtschaftsministerium, wird Verbraucherschutz immer gleichgesetzt mit Belastungen, Bürokratie und Dirigismus für die Wirtschaft. -
: Drucker-Wasserzeichen zur Überwachung
: Drucker-Wasserzeichen zur Überwachung Imagine that every time you printed a document, it automatically included a secret code that could be used to identify the printer – and potentially, the person who used it. Sounds like something from an episode of „Alias,“ right?
In den USA warnt die Electronic Frontier Foundation vor Farblaser-Druckern. -
: BBC-Backstage Entwickler-Wettbewerb
: BBC-Backstage Entwickler-Wettbewerb Das BBC Backstage Developers Network hat einen Wettbewerb gestartet, um neue Anwendungen rund um die freigegebene APIs zu entwickeln: BBC opens TV listings for ‚remix’
„We want people to innovate and come up with prototypes to demonstrate new ways of exploring the BBC’s TV schedule,“ backstage.bbc.co. -
: Cory Doctorow im BBC-Interview
: Cory Doctorow im BBC-Interview Die BBC berichtet in einer Interview-Serie über „digitale Bürger“. Aktuell ist das Interview mit Cory Doctorow von BoingBoing und der Eletcronic Frontier Foundation über DRM, Copyright und die Arbeit der EFF: Digital Citizens: The activist.
„A little bit of copyright goes a long way. The idea that copyright should control how technology works rather than technology setting how copyright works is a really fundamentally broken one,“ said Mr Doctorow. -
: Nachrichtenüberblick 23.07.
: Nachrichtenüberblick 23.07. Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) hat 1000 geförderte Wissenschafter zu Open Access befragt und die Ergebnisse der Befragung als Studie veröffentlicht. Richard Sietmann hat für Heise darüber geschrieben: DFG legt Studie zu Open Access vor
Insgesamt zeigte sich in der Umfrage eine deutliche Unterstützung für das Open-Access-Konzept. -
: Ist Social Software nur ein Hype?
: Ist Social Software nur ein Hype? Steve Rubel von Micropersuasion hat seine 10 Trends für die nächsten 10 Jahre geschrieben. Darauf aufbauend hat Mario Sixtus in seinem Blog eine schöne Zusammenfassung geschrieben. Und er widerspricht allen, die behaupten, dass Social Software yet another Hype ist.
Steve mag mit dem einen oder anderen Punkt Recht oder Unrecht haben: Die generelle Entwicklungsrichtung hat er jedenfalls präzise skizziert. -
: Nachrichtenüberblick 22.07.
: Nachrichtenüberblick 22.07. Gestern fiel der Nachrichtenüberblick leider aus, da ich mal nach Köln musste.
NINJAM ist eine coole freie Software (GPL), die es ermöglicht, übers Netz verteilt in einem kollaborativen Prozess Musik zu machen. Als Basis dienen die Creative Commons Lizenzen. Es gibt ein Directory, wo Stücke gehostet werden. -
: WIPO: Common Public Interest NGO statement
: WIPO: Common Public Interest NGO statement Mehr als 100 NGOs, darunter auch das Netzwerk Neue Medien, haben bisher ein gemeinsames Statement für eine Reform der WIPO unterzeichnet, indem die Position der Group of Friends of Development /3,3MB PDF) unterstützt wird.
Die Hauptforderungen sind dabei:
* the development dimension should be present in all of WIPO’s work
* a treaty on Access to Knowledge (A2K for short) should be considered
* an independent WIPO Evaluation and Research Office (WERO) should be set up to monitor WIPO’s work
*there should be clear principles and guidelines for the technical assistance programme
It also demands that WIPO’s norms and practices should be reviewed. -
: Podsafe music network startet
: Podsafe music network startet Der Podcasting-Pionier Adam Curry hat heute die Beta-Version eines neuen Dienstes namens „Podsafe music network“ vorgestellt. Alle Musiker, die Interesse haben, können ihre eigenen Songs in eine grosse Bibliothek hochladen, wenn sie sich bereit erklären, dass ihre Musik kostenlos genutzt werden kann.
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: Wikimania 2005 in Frankfurt
: Wikimania 2005 in Frankfurt Eine grossartige Konferenz, die in den Medien leider bisher wenig Beachtung findet, wird die Wikimania 2005 werden. Die erste internationale Wikimedia Konferenz wird in Frankfurt am Main, Deutschland vom 4. bis 8. August 2005 stattfinden.
Wikimania ist eine einzigartige Gelegenheit, die Leute zu treffen, die an „vorderster Front“ in den Wikimedia-Projekten arbeiten. -
: Nachrichtenüberblick 20.07.
: Nachrichtenüberblick 20.07. Das Open Source Bier, mit dem Rezept und Branding unter einer Creative Commons Lizenz, hat die Mainstream-Medien erreicht. DerStandard berichtete gestern und heute ist Spiegel-Online dran (Der dritte Spiegel-Artikel mit einem Link zu Creative Commons diese Woche).
Firmen in den USA beweisen immer wieder, dass man mit Sch***** Geld verdienen kann.
