Andre Meister
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: Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben
: Internet-Zensur in China: Videos werden jetzt nicht mehr nachträglich entfernt, sondern explizit freigegeben In China sollen staatliche Stellen jetzt alle Internet-Videos anschauen und danach über eine Freigabe entscheiden. Das berichtet die Peking-Korrespondentin Didi Tang der Nachrichtenagentur AP. Die Regierung werde schon dafür sorgen, dass das auch umgesetzt wird.
Da die einzige Quelle dazu bisher anscheinend die AP-Meldung ist, verlinken wir mal auf die taz, die diese ungeändert veröffentlicht hat:Die chinesischen Zensurbehörden haben die Regeln für Videos im Internet weiter verschärft.
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: The Pirate Bay: Peter Sunde stellt Gnadengesuch, Petition auf Avaaz
: The Pirate Bay: Peter Sunde stellt Gnadengesuch, Petition auf Avaaz Vor drei Jahren wurden vier Schweden für Betrieb und Werbung der Filesharing-Seite The Pirate Bay zu je einem Jahr Haft und insgesamt mehr als zehn Millionen Euro Geldstrafe verurteilt. Peter Sunde, der ehemalige Sprecher und Gründer von Flattr, hat jetzt ein offizielles Gnadengesuch an die schwedischen Behörden geschickt.
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: Mobilfunk-Anbieter in den USA: Alle 25 Sekunden eine Anfrage nach Nutzer-Daten, Tendenz steigend
: Mobilfunk-Anbieter in den USA: Alle 25 Sekunden eine Anfrage nach Nutzer-Daten, Tendenz steigend Letztes Jahr haben amerikanische Mobilfunk-Anbieter 1,3 Millionen Anfragen nach Nutzer-Daten erhalten. Das haben die neun größten Anbieter auf eine Anfrage des Abgeordneten Ed Markey geantwortet. Die Anzahl der betroffenen Personen ist noch viel höher, eine einzige Anfrage kann auch eine komplette Funkzellen-Abfrage sein.
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: Hans-Peter Uhl zum Meldegesetz: Er will doch nur ein Klassentreffen organisieren (Updates)
: Hans-Peter Uhl zum Meldegesetz: Er will doch nur ein Klassentreffen organisieren (Updates) Nachdem sich die politisch Verantwortlichen reihenweise vom neuen Meldegesetz distanzieren, versucht es einer der letzten Befürworter mal mit einem anderen Argument. Dem CSU-Abgeordneten Hans-Peter Uhl geht es gar nicht um die Werbewirtschaft, sondern um die Einladung zu einem Klassentreffen. Sein Mitarbeiter ist da ehrlicher, und wird prompt zurückgepfiffen.
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: Was sonst noch interessant war: Meldeamt-Leck, Digitask-Kosten, Quantified Self, Fukushima-Leaks
: Was sonst noch interessant war: Meldeamt-Leck, Digitask-Kosten, Quantified Self, Fukushima-Leaks Neonazi-Gegner zu Hause bedroht: Rechtsextreme spionieren geheime Personendaten aus
Der Tagesspiegel – Hannes HeineNeonazis ist es gelungen, die Adresse eines Aktivisten gegen Rechts herauszufinden – obwohl die Meldeadresse behördlich gesperrt ist. Die Anwälte des Opfers glauben an ein Leck in der Verwaltung.
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: Netz-Sperren wegen Urheberrecht: Österreich fragt Europa, Spanien sperrt
: Netz-Sperren wegen Urheberrecht: Österreich fragt Europa, Spanien sperrt In Spanien wurde jetzt die erste Webseite von Providern gesperrt, weil es dort auch Links zu geschützten Werken geben soll. In Österreich ist der Oberste Gerichtshof selbst unschlüssig, ob er Netz-Sperren gegen die Seite kino.to zulässig findet. Er legt die Sache dem Europäischen Gerichtshof, der eine Grundsatzentscheidung treffen soll.
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: Bundestag schränkt Datensouveränität weiter ein – Bundesrat muss neues Meldegesetz verhindern!
: Bundestag schränkt Datensouveränität weiter ein – Bundesrat muss neues Meldegesetz verhindern! Geht es nach dem Bundestag, sollen die Daten von Einwohnermeldeämtern auch für Werbung und Adresshandel genutzt werden können, selbst wenn man dieser Herausgabe widersprochen hat. Jetzt regt sich Kritik von Datenschützern. Auch die Digitale Gesellschaft fordert den Bundesrat auf, das Gesetz zu verhindern.
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: Resolution: UN-Menschenrechtsrat bestätigt die Gültigkeit der Menschenrechte auch im Internet
: Resolution: UN-Menschenrechtsrat bestätigt die Gültigkeit der Menschenrechte auch im Internet Die allgemeinen Grundsätze der Menschenrechte gelten auch im Internet. Das hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen heute in einer Resolution bestätigt. Die einstimmige Annahme der Vorlage von 71 Staaten unterstreicht die Internationalität der Aussage.
Die Resolution über Förderung, Schutz und Wahrnehmung der Menschenrechte im Internet:Bekräftigt, dass die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen, insbesondere die Meinungsfreiheit, die ohne Rücksicht auf Grenzen und über Medien jeder Art der eigenen Wahl anwendbar ist, im Einklang mit Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte;
Anerkennt den globalen und offenen Charakter des Internets als treibende Kraft, die den Fortschritt auf dem Weg zu Entwicklung beschleunigt;
Fordert alle Staaten auf, den Zugang zum Internet und die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Medien‑, Informations- und Kommunikationseinrichtungen in allen Ländern zu fördern und erleichtern;
Fördert besondere Verfahren, diese Fragen im Rahmen ihrer bestehenden Mandate, soweit zutreffend, zu berücksichtigen;Beschließt, die Förderung, den Schutz und die Wahrnehmung der Menschenrechte, einschließlich des Rechts auf freie Meinungsäußerung, im Internet und in anderen Technologien, sowie die wichtige Rolle des Internets bei der Entwicklung und der Wahrnehmung der Menschenrechte auch weiterhin ihrem Arbeitsprogramm zu berücksichtigen.
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: Forschungsgruppe Wahlen: 97 Prozent der deutschen Erwachsenen unter 40 sind online
: Forschungsgruppe Wahlen: 97 Prozent der deutschen Erwachsenen unter 40 sind online Fast alle jungen Deutschen und 77 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen das Internet. Das hat die Forschungsgruppe Wahlen in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten herausgefunden. Noch immer gibt es Unterschiede nach Alter, Bildung und Geschlecht.
Seit zwölf Jahren erhebt die Forschungsgruppe Wahlen jedes Quartal in repräsentativen Telefon-Umfragen Strukturdaten zur Internet-Nutzung. -
: Syria Files: WikiLeaks veröffentlicht 2 Millionen Mails aus Syrien
: Syria Files: WikiLeaks veröffentlicht 2 Millionen Mails aus Syrien WikiLeaks hat soeben die Syria Files veröffentlicht: mehr als zwei Millionen E‑Mails von syrischen Politiker, Ministerien und Firmen. Die Mails sollen aus dem Zeitraum von August 2006 bis März 2012 stammem.
Hier ist die Pressemitteilung:Today, Thursday 5 July 2012, WikiLeaks began publishing the Syria Files – more than two million emails from Syrian political figures, ministries and associated companies, dating from August 2006 to March 2012.
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: We Are Anonymous: Einblicke in LulzSec, Anonymous und Co.
: We Are Anonymous: Einblicke in LulzSec, Anonymous und Co. Die Hackergruppe LulzSec arbeitet naturgemäß gegenüber seinem „großen Bruder“ Anonymous lieber im Verborgenen. Ein neues Buch der Forbes-Reporterin Parmy Olson behauptet jetzt, neue Einblicke öffentlich zu machen. Auch wenn nicht alle Informationen korrekt sind, es bietet durchaus neue Perspektiven.
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: Internet-Sperren in Großbritannien: Nach Missbrauch jetzt standardmäßig auch Pornografie und „schädliche Inhalte“
: Internet-Sperren in Großbritannien: Nach Missbrauch jetzt standardmäßig auch Pornografie und „schädliche Inhalte“ Im Vereinigten Königreich sollen Internet-Provider jetzt auch Webseiten mit Pornografie, Magersucht, Gewalt und anderen „schädlichen Inhalten“ sperren. Damit erweitert der „Rat für Kinder-Sicherheit“ die Vorschläge der Regierung noch. Umstritten scheint nur noch, ob die Filter standardmäßig für alle Internet-Anschlüsse gelten oder die Inhaber gefragt werden, ob sie diesen „Kinderschutz“ wollen.
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: EU-Innenkommissarin Malmström: Dieses Jahr keine überarbeite Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie mehr (Update)
: EU-Innenkommissarin Malmström: Dieses Jahr keine überarbeite Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie mehr (Update) Die EU-Kommissarin für Innenpolitik Cecilia Malmström hat der F.A.Z. ein Interview zur Vorratsdatenspeicherung gegeben. Der wichtigste Satz dürfte wohl dieser sein:
Kommt der Vorschlag denn noch in diesem Jahr?
Nein. Da wir ihn zusammen mit der Überarbeitung der E‑Privacy-Richtlinie vorlegen wollen, dauert das bis zum nächsten Jahr. -
: Wolfgang Kleinwächter: „Eine Verfassung für das Internet“
: Wolfgang Kleinwächter: „Eine Verfassung für das Internet“ Regierungen dürfen nicht die alleinige Kontrolle über das Internet erhalten. Wolfgang Kleinwächter ist Professor für Internetpolitik und Regulierung an der Universität Aarhus und sitzt in diversen Gremien, die sich mit der Zukunft des Netzes beschäftigen. Im Interview mit der Thurgauer Zeitung spricht er über Netzneutralität, Cyberwar und Liquid Feedback.
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: Datenauskunft von Meldeämtern: Bundesregierung macht Widerspruch wirkungslos
: Datenauskunft von Meldeämtern: Bundesregierung macht Widerspruch wirkungslos Künftig können Daten von Einwohnermeldeämtern auch für Werbung und Adresshandel genutzt werden, selbst wenn man dieser Herausgabe widersprochen hat. Das hat der Bundestag letzte Woche mit der schwarz-gelben Mehrheit beschlossen. Außerdem ist die vorgeschlagene Opt-In Lösung in das schwächere Opt-Out abgeändert worden.
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: Twitter muss Nutzer-Daten herausgeben, macht diese Anfragen ab jetzt transparent
: Twitter muss Nutzer-Daten herausgeben, macht diese Anfragen ab jetzt transparent Der Mikroblogging-Dienst Twitter muss Daten eines Nutzers herausgeben, der sich an den Occupy Wall Street Protesten beteiligt hat. Das hat ein New Yorker Gericht nun gegen Twitters Einspruch entschieden. Gleichzeitig veröffentlicht der Konzern einen Transparenz-Bericht, wie oft Daten herausgegeben werden werden müssen.
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: Live-Stream am Donnerstag: Datenschutz im Digitalen Zeitalter
: Live-Stream am Donnerstag: Datenschutz im Digitalen Zeitalter Wie kann Datenschutz im digitalen Zeitalter aussehen und gewährleistet werden? Diesen Fragen widmet sich morgen eine Anhörung der grünen Fraktion im Europaparlament mit hochkarätigen Gästen. Ab 9:30 gibt es einen Livestream.
Die Anhörung diskutiert vor dem Hintergrund der laufenden Datenschutzverordnung aktuelle Fragen des modernen Datenschutzes:09:40: Das Recht auf Vergessen, u.
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: Zahnloser Tiger: Regierung stellt Stiftung Datenschutz vor
: Zahnloser Tiger: Regierung stellt Stiftung Datenschutz vor Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr die angekündigte Stiftung Datenschutz gründen. Morgen wird das Thema im Deutschen Bundestag debattiert. Im Antrag stehen aber die Interessen der Wirtschaft vor denen der Gesellschaft.
Im Koalitionsvertrag der Regierung hieß es auf Seite 98:Darüber hinaus werden wir eine Stiftung Datenschutz errichten, die den Auftrag hat, Produkte und Dienstleistungen auf Datenschutzfreundlichkeit zu prüfen, Bildung im Bereich des Datenschutzes zu stärken, den Selbstdatenschutz durch Aufklärung zu verbessern und ein Datenschutzaudit zu entwickeln.