Kultur

We Are Anonymous: Einblicke in LulzSec, Anonymous und Co.

Die Hackergruppe LulzSec arbeitet naturgemäß gegenüber seinem „großen Bruder“ Anonymous lieber im Verborgenen. Ein neues Buch der Forbes-Reporterin Parmy Olson behauptet jetzt, neue Einblicke öffentlich zu machen. Auch wenn nicht alle Informationen korrekt sind, es bietet durchaus neue Perspektiven.

Das Buch „We Are Anonymous: Inside the Hacker World of LulzSec, Anonymous, and the Global Cyber Insurgency“ gibt’s auf Englisch entweder beim Verlag oder bei Amazon (Affiliate Link).


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Ich konnte bisher nur wenige Kapitel lesen, aber es liest sich durchaus spannend. Die Autorin präsentiert bisher nicht öffentlich bekannte Fakten und Hintergründe, die sie vor allem aus Chats bezieht, die sie angeblich mit allen maßgeblichen Beteiligten führte. Die Veröffentlichung interner Informationen aus Chatlogs und Co. ist vor allem während der laufenden Ermittlungs- und Gerichtsverfahren fragwürdig, aber öffentlich ist öffentlich.

Auf Cryptome gibt’s Leseproben aus den Kapiteln zu Sabu und LulzSec’s Verhältnis zu Julian Assange.

Die Wired-Journalistin Quinn Norton bewertet das Buch in einer Rezension als fehlerhaft, aber episch. Gestern legte Norton mit einem eigenen Artikel nach: Wie Anonymous Ziele auswählt, Angriffe startet und mächtige Organisationen in die Knie zwingt.

4 Kommentare
  1. „…mit allen maßgeblichen Beteiligten führte.“
    Was ist das denn? Die stehen bestimmt Rede und Antwort. Macht man so, wenn man die Sicherheitsdienste auf dem Hals hat. Außerdem findet man die Leute so ohne Weiteres, weil die zu gern Ihre Daten hinterlassen. So einen Satz würde mir nichteinmal meine Großmutter abnehmen.

    Tut mir leid…netter Versuch etwas zu vermarkten, aber eben auch nur ein Versuch.

  2. gähn* schliess mich (1.) an. es interessiert nicht welcher anon wo seine arbeitstelle hat und welche frau ihm bei seiner politischen arbeit den di** massiert für eine copy-paste story, die nur menschen interessieren könnte ohne internet. — anon, die actionpuppe

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