Dass die US-Spionagebehörde NSA die Kapazitäten hat, Telekommunikation im großen Maßstab abzuhören, ist spätestens seit den Berichten über das Abhörnetzwerk Echelon bekannt. In den USA ist das auch kein Problem, solange keine US-Bürger damit überwacht werden. Nun hat sich ein Whistleblower gemeldet, der ehemalige NSA-Analyst Russell Tice. Dieser wurde von MSNBC interviewt und das CTRL-Blog hat kurze Sätze zitiert und übersetzt:
“Die NSA hatte Zugang zu jeglicher Kommunikation. (…) Faxe, Telefonate, Kommunikation per Computer”, so Tice im Interview mit dem US-Nachrichtensender MSNBC. […] Informant Tice sagte weiter, dass in einigen Fällen die Kommunikationsinformationen sogar mit Kreditkarteninformationen oder anderen Bankdaten verknüpft wurden. In den meisten Fällen hätten die betroffenen Personen keinerlei Verbindung zu terroristischen Organisationen gehabt, so dass die Überwachung unrechtmäßig gewesen sei.
Hier ist das Video des Interviews:
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Mehr Informationen gibt es im Wired-Blog Threat-Level.