Die FAZ berichtet ausführlich über den VDSL-Netzausbau und die Kabelkonkurrenz auf dem deutschen Markt: 2009 wird für Telekomfirmen zum Schicksalsjahr.
Ziel all dieser Anstrengungen der Telekommunikationsanbieter ist es, möglichst schnell und vor allem flächendeckend ein Netz aufzubauen, das auf der einen Seite hohe Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit in der Sekunde und mehr bereitstellen kann. Auf der anderen Seite geht dieser Ausbau aber auch mit einer grundlegenden Neugestaltung des Netzes einher. Es wird an einer Infrastruktur gebaut, in der die Übertragung allein auf dem Internet Protokoll (IP) beruht. Es wäre nach Ansicht der Beobachter daher ein Fehler, so zu tun, als ob es allein um eine technische Weiterentwicklung des bestehenden Netzes ginge. Im Gegenteil: Den Telekommunikationsunternehmen steht ein systemischer Wechsel auf eine reine IP-Umgebung bevor.
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6 Kommentare zu „Der VDSL-Netzausbau und die Kabelkonkurrenz“
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[…] FAZ.net findet sich ein Artikel (via Netzpolitik), der kurz den Systemwechsel skizziert, der Telekommunikationsfirmen im Bereich der […]
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Man sollte es in Deutschland Erstmal auf die reihe bekommen überhaupt DSL Flächendeckend zu Verfügung zu Stellen. Danach können wir über VDSL reden.
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In Japan gibt es doch schon seit Jahren 100 mbit direkt per Glasfaser in die Wohnung und das zu bezahlbaren Preisen. Warum nicht hier?
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Warum nur im Bundle mit IP-TV? Wozu Glotze wenn man Highspeed-Internet hat?
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Es ist schön zu sehen, dass sich die großen Anbietr hier endlich zusammenfinden um gemeinsam ein Breitbandnetz aufzubauen.
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Übertragungsrekord: VDSL2 und Datenraten mit bis zu 500 MBit/s…
Da ist noch Luft nach oben: Mit der derzeitigen VDSL-Technologie lassen sich Download-Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erzielen. Das schwedische Technologieunternehmen Ericsson zeigte nun erstmals, dass das Zenfache durcha…
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