Der Netzpolitik-Podcast Folge 116 ist ein rund 53 Minuten langes Gespräch mit Jeremie Zimmermann über La Quadrature du Net, ACTA, Netzneutralität, Netzzensur, sowie die Hadopi-Gesetzgebung und die Vorratsdatenspeicherungsdebatte in Frankreich.
Der Podcast ist in englisch und liegt als MP3 und OGG auf dem Server.
Und das sind die einzelnen Punkte:
0:00 Begrüßung
0:30 Vorstellung
1:06 Geschichte von La Quadrature du Net
– HADOPI-Leak
– Angriff auf das freie Internet
2:15 Organisationsstruktur
– Beispiel: Telecomix
– die Vorteile einer schlanken Organisationsstruktur
– Finanzen
5:45 Finanzierung
– Spenden
– Soros-Foundation (Open Society Foundations)
6:46 Kritik in der Gründungsphase?
– Vergleich zu Digitale Gesellschaft
– Rechtfertigung für Kosten gegenüber Dritten
– Zentralisierung, um schnelle Entscheidungen treffen zu können
8:56 HADOPI
13:40 Enforcement 2.0
– Post-HADOPI: ACTA und SOPA
– Details zu ACTA
– ACTA-Kampagne
22:15 Netzneutralität
– Situation in Frankreich, Niederlande, Deutschland
– Marktversagen
– Deep-Packet-Inspection
– respectmynet.eu
35:40 Neue politische Akteure
– Wikileaks, Anonymous, Telecomix, Occupy
37:15 Reaktion der Regierungen
– e‑Commerce-Eingriffe
– Wird Anonymous als nächstes Al-Kaida propagiert werden?
– Telecomix
– Umgang der Medien mit Occupy Wall Street
40:19 Ausblick auf 2012
– Netzneutralität
– ACTA
– Neuregelung der EU-Datenschutzgesetze
41:44 Neue Zensurdebatte?
– SOPA
– ACTA
– Deep-Packet-Inspection
– weitere Zensur-Technologien
47:05 Vorratsdatenspeicherung

Ergänzungen
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2 Kommentare zu „NPP116: Jeremie Zimmermann über ACTA, Netzneutralität & Hadopi“
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Am Mittwoch, in Polen, in Danzig – und 25 polnischen Städten – ein Protest gegen die Unterzeichnung grose stop ACTA!!! statt. – Dieses Dokument wird die Freiheit des Internets zu begrenzen – sagt Pietron Radek, der Leiter der polnischen Piratenpartei, die skrzykuje Demonstranten auf Facebook
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[…] Und genau darin liegt die Kraft von BYOB und macht es so überaus angenehm für alle Beteiligten. Sowohl für die teilnehmenden Künstler als auch für das Publikum, denn BYOB löst zumindest für den kurzen Moment des Happenings die Autorschaft zu Gunsten eines gemeinsamen Werkes auf und ermöglicht damit Kommunikation auf Augenhöhe. Aber BYOB ist damit eben nicht nur einfaches Happening und Installationinder Tradition des Fluxus, sonder darüber hinaus auch adäquater Kommentar zur Bilderflut des WWW, die Zitate in diese Richtung waren unübersehbar. BYOB ist aber auch eine intelligente Reaktion auf die kreative Kultur des Netzes, in der die Frage nach der Autorschaft und den damit verbundenen Rechten und Pflichten gerade zur zentralen politischen Frage wird. […]
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