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RSF: Die schwarzen Löcher des Internets

Reporter ohne Grenzen haben ihren jährlichen Internet Annual report 2006 mit dem Untertitel „Everyone’s interested in the Internet – especially dictators“ veröffentlicht. Der Bericht kann als 28-seitiges PDF heruntergeladen werden. Gleichzeitig gibt es die Inhalte auch noch auf der Webseite. Europa kommt auch vor und es wird kritisiert, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre aller europäischen…

  • Markus Beckedahl

Reporter ohne Grenzen haben ihren jährlichen Internet Annual report 2006 mit dem Untertitel „Everyone’s interested in the Internet – especially dictators“ veröffentlicht. Der Bericht kann als 28-seitiges PDF heruntergeladen werden. Gleichzeitig gibt es die Inhalte auch noch auf der Webseite.

Europa kommt auch vor und es wird kritisiert, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre aller europäischen Bürger gefährdet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ISPs beim blocken von Inhalten die Aufgabe von Richtern übernehmen.

The Internet has revolutionised the world’s media. Personal websites, blogs and discussion groups have given a voice to men and women who were once only passive consumers of information. It has made many newspaper readers and TV viewers into fairly successful amateur journalists. Dictators would seem powerless faced with this explosion of online material. How could they monitor the e‑mails of China’s 130 million users or censor the messages posted by Iran’s 70,000 bloggers? The enemies of the Internet have unfortunately shown their determination and skill in doing just that. China was the first repressive country to realise that the Internet was an extraordinary tool of free expression and quickly assembled the money and personnel to spy on e‑mail and censor „subversive“ websites. The regime soon showed that the Internet, like traditional media, could be controlled. All that was needed was the right technology and to crack down on the first „cyber-dissidents.

Reporter ohne Grenzen bloggen jetzt übrigens auch auf französisch: leblogmedias.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „RSF: Die schwarzen Löcher des Internets“


  1. […] netzpolitik.org: » RSF: Die schwarzen Löcher des Internets Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.: Reporter ohne Grenzen haben ihren jährlichen Internet Annual report 2006 mit dem Untertitel “Everyone’s interested in the Internet – especially dictators” veröffentlicht.[…]Europa kommt auch vor und es wird kritisiert, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre aller europäischen Bürger gefährdet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ISPs beim blocken von Inhalten die Aufgabe von Richtern übernehmen.   […]


  2. […] Reporter ohne Grenzen präsentiert die schwarzen Löcher des Internets. In NRW wurde auch eins gesichtet. […]

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